Berichte RL Damen bis 19/20

Ein ganz wichtige sieg

Das Ziel „Platz Eins” und der dadurch mögliche Aufstieg ist für Bad Aiblings Basketballerinnen in greifbarer Nähe. Nach dem klaren 69:53-Sieg gegen die Wildcats aus Würzburg stehen die Firegirls punktgleich mit Nördlingen auf dem zweiten Tabellenplatz. Und dahin geht’s dann am kommenden Sonntag.

Wenn’s mal läuft: Gegen die hochgehandelten TG Wildcats aus Würzburg gelang den Firegirls am vergangenen Samstag vor heimischem Publikum ein überzeugender Sieg. Das stärkt das Selbstvertrauen für das letzte Auswärtsspiel der Saison, das die Aiblingerinnen nach Nördlingen führt. Kurz zum Spiel:

In der Sporthalle erlebten die rund 100 Zuschauer im ersten Viertel zwei defensiv gut eingestellte Teams, die wenig zuließen – am Ende lagen die Gastgeberinnen mit 15:12 leicht in Führung.

Das änderte sich im zweiten Viertel, als die Firegirls einen 11:0-Run hinlegten und sich so entscheidend absetzen konnten. Herausragend dabei: Steffi Pölder, die in diesem Abschnitt zehn Punkte warf. Halbzeitstand: 36:24.

Nach der Pause wehrten sich die Basketballerinnen aus Würzburg nach Kräften, stellten ihre Defense besser auf Bad Aibling ein und ließen den Vorsprung zum Ende des dritten Viertels auf 47:40 schrumpfen.

Ein erneuter 11:0-Lauf im letzten Spielabschnitt brachte dann die endgültige Entscheidung. Nachdem Liisi Sokman mit schnellen fünf Punkten die Weichen auf Sieg stellte, glänzte erneut Steffi Pölder, die nach der Schlusssirene Top-Scorerin mit 25 Punkten war. In dieser Form ist den Firegirls dann in Nördlingen einiges zuzutrauen.

Geschwächt ins Ries

Obwohl auf Seiten der Augsburgerinnen zwei Leistungsträgerinnen die ganze Woche im Training gefehlt haben und dann noch eine weitere zur Bayernauswahl musste, fuhren die Regionalligadamen mit gemischten Gefühlen nach Nördlingen. 

Genau wie gegen den ehemaligen Tabellenführer Bad Aibling und auch Elsenfeld, war hier noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen. Bis zur Halbzeit konnten die Augsburgerinnen entspannt mithalten. In der zweiten Hälfte war dann aber völlig die Luft raus und Augsburg hat kein Land mehr gesehen, sodass die Punkte deutlich im Ries geblieben sind. 

Kemmern - Marktheidenfeld

Endgültig auf dem vorletzten Tabellenplatz der Regionalliga Damen Südost sind die Basketballerinnen des SC Kemmern nunmehr drei Spieltage vor Ende der diesjährigen Spielzeit in der Staffel Südost. Im Zuge ihres letzten Heimspieles unterlagen die Oberfränkinnen am späten Samstag-Abend in der Bamberger BasKIDhall den Gästen des TV Marktheidenfeld letztlich deutlich mit 44:72. Nach einem vor allem defensiv durchwachsenen Beginn (16:27) stellte eine wiederum offensiv stark ausbaufähige Ausbeute von lediglich sechs Punkten im zweiten Spielabschnitt die Weichen bereits frühzeitig in Richtung der 14. Niederlage im 18. Runden-Spiel. In Anbetracht gewohnter krankheits- sowie verletzungsbedingter Ausfälle sowie des zeitgleich in Mainz stattfindenden Zweitliga-Spieles des DJK erfuhr das Team dabei gar Unterstützung von drei Oberliga-Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft des SCK, um die Spielfähigkeit zu gewährleisten.

Für den SC Kemmern spielten:

Annika Gunreben (10 Punkte / 1 „Dreier“), Hannah Schmid (10 / 1), Teresa Hidalgo Gil (9 / 0), Jana Kolb (6 / 0), Tina Wurtinger (5 / 0), Katarina Hidalgo Gil (4 / 0), Lisa Vatter (0)

Ein Sieg sollte machbar sein

Samstag, 14.03.2020 um 17:45 gegen SC Kemmern   

Nach einigen knappen Niederlagen soll im Heimspiel gegen den Bamberger Bundesliganachwuchs wieder ein Sieg her. Der Gast wartete in den letzten Wochen mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen auf. Deutliche Heimniederlagen gegen Marktheidenfeld und Würzburg wechselten sich mit Auswärtssiegen in Schwabach und überraschend auch in München ab. So wird die Wundertüte aus Kemmern sicher ernst genommen. Nach 2 Heimniederlagen in Folge, die beide erst in der Verlängerung besiegelt wurden, will die BG jetzt wieder in die Erfolgsspur zurück. Da von hinten Augsburg und Marktheidenfeld heranrücken, täte auch tabellarisch ein Sieg sehr gut.

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