Vorberichte

Spurs gerne favoritenschreck

Können die Dachau Spurs noch einmal den Favoritenschreck spielen? Die Basketballer des TSV 1865 Dachau reisen in der 2. Regionalliga zum aktuellen Spitzenreiter nach Bad Aibling.

Nach dem freiwilligen Abstieg nach der vergangenen Saison haben die Aiblinger Verantwortlichen wieder ein schlagkräftiges Männerteam auf die Beine gestellt. Einige Spieler konnten gehalten werden, die schon in der 1. Regionalliga Leistungsträger waren. Das bekamen die Dachau Spurs schon im Hinspiel zu spüren, das die Mannschaft von Trainer Werner Mühling mit 89:113 in der Jahnhalle verlor. Die starken Aiblinger Rückraumspieler Simon Bradaric und Miodrag Mirceta schenkten den Spurs zusammen 64 Punkte, darunter neun Dreier, ein.

„Wenn wir eine Chance in Bad Aibling haben wollen, müssen wir natürlich vor allem diese beiden in den Griff bekommen“, weiß Mühling. „Aber wir haben vor zwei Wochen schon den ,Bayern‘ einen großen Kampf geliefert, warum sollen wir das nicht auch in Bad Aibling schaffen?“

Seine Mannschaft spielt bislang eine sehr gute Rückrunde, „wir können also ganz entspannt nach Bad Aibling fahren. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen, mitzulaufen, sondern müssen eine kontrollierte Offensive zeigen und wieder viel über unsere Langen nah am Korb abschließen.“

lokalderby für kangaroos

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen empfängt am Sonntagnachmittag die DJK HSB Landsberg zum prestigeträchtigen Derby. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen. Der lechaufwärtige Gegner steckt noch tief im Abstiegskampf. Nach verkorkster Rückrunde verpflichtete man im Januar zwei Profis. Der US-Amerikaner Sharif Hudson wurde sofoert Topscorer der Liga, aus der PRO B kam aus Cuxhaven Fabian Ristau. Dazu übernahm der russische 74er-Weltmeister Sascha Kharchenkov (65) wieder das Coaching von Ex-Kangaroo Michael Teichner, damit dieser auf dem Feld eingreifen kann. Und prompt ging es aufwärts, zuletzt wurde sogar Tabellenführer Bayern München bezwungen. Die DJK dürfte daher FAvorit in diesem Spiel sein, voraussichtlich benötigt Landsberg aber trotzdem noch vier Siege aus den letzten vier Partien, damit es zum Ligaverbleib genügen würde. Trotz des freundschaftlichen Verhältnisses zum Nachbarn wird man auf Seiten der Kangaroos natürlich keine Gastgeschenke vergeben und trotz einiger Ausfälle noch einmal alles in die Waagschaale werfen.

"Das" Mittelfeldduell

Zwei launische Diven treffen am 19. Spieltag der 2. Regionalliga Süd der Basketballer aufeinander: Die Dachau Spurs fahren zu den Kangaroos der BG Leitershofen/Stadtbergen. In Stadtbergen treffen der Tabellensechste Dachau und der Tabellensiebte Leitershofen aufeinander. Beide Teams weisen neun Siege und ebenso viele Niederlagen auf und stellen damit praktisch das Mittelfeld der Liga. Im Hinspiel haben sich die beiden Teams nichts geschenkt, die Leitershofer waren drei Viertel lang vorne, ehe Dachau die Partie noch herumreißen konnte.


Wie immer hängt viel davon ab, mit welchen Aufstellungen die beiden Coaches aufwarten können. Die Schwaben haben dabei den Vorteil, auf einen schier unerschöpflichen Talente-Pool zurückgreifen zu können. Die erste Mannschaft spielt in der 1. Regionalliga, hat früher auch schon mal in der ProA für Furore gesorgt. Die zweite Mannschaft ist das Sprungbrett für viele junge Spieler, die aus dem ganzen Augsburger Raum rekrutiert werden. Im Jugendbereich haben die TSG Stadtbergen und der TSV Leitershofen ihre Kooperation sogar auf den Traditionsverein TSV Schwaben Augsburg ausdehnen können. Die größten Talente spielen für eine eigens dafür gegründete Basketballakademie in der U16-Jugendbundesliga (JBBL) oder in der U14-Bayernliga.


„Wenn wir so spielen und verteidigen wie vergangenen Samstag bei den Bayern, dann können wir gegen jede Mannschaft in der Liga gewinnen, auch in Leitershofen“, glaubt Spurs-Coach Werner Mühling.

leitershofen empfängt tabellennachbarn dachau

Die BG Leitershofen/Stadtbergen II empfängt am viertletzten Spieltag der 2. Regionalliga Süd den Tabellennachbarn TSV Dachau. Sprungball ist am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen. Nach dem überraschend deutlichen 77:59 Sieg letzte Woche gegen den TV Passau dürfte das Thema Klassenerhalt nur noch rein rechnerischer Natur sein. Vielmehr könnte man mit einem Sieg gegen die punktgleichen Oberbayern wieder in der Tabelle an diesen vorbeiziehen und selbst den sechsten Platz einnehmen. Ein Platz in der ersten Tabellenhälfte im Schlussklassement  hätte das anvisierte Saisonziel bei Weitem übertroffen. Welche Spieler einsatzbereit sind wird sich erst kurzfristig entscheiden. Das Vorspiel bestreitet um 13 Uhr die U14 gegen den TV Augsburg. Der Eintritt zum Spiel ist frei.

Spitzenteam aus Bad Aibling in Passau bei den Wolves

passauDer kommende Sonntag ist diesmal der Großkampftag für 5 Mannschaften des TV Passau – Basketball.

 

Dabei führt der Blick auf das Hauptereignis, und das ist das Heimspiel in der 2. Regionalliga der Herren – Süd gegen den mit dem FC Bayern III punktgleich an der Tabellenspitze stehenden TuS Bad Aibling, den Gast der White Wolves an diesem Spieltag. Sprungball ist in der städtischen Dreifachhalle um 16:00 Uhr. Der Heimsieg von Passau gegen die „jungen Bayern“ vor zwei Wochen brachte die Aiblinger in eine komfortablere Ausgangsposition im Kampf um die Meisterschaft. Aber nun steht für sie eben dieser unbequeme TV Passau als Gegner da. Nachdem man die Badstädter im Hinspiel überraschend besiegen konnte, ist der Gast natürlich gewarnt. Beim Kampf um die Meisterschaft wird man sich auf der Zielgerade (noch 4 Spiele) keinen Ausrutscher mehr erlauben wollen. Doch die Wölfe haben in dieser Spielzeit bewiesen, dass sie insbesondere zu Hause jedem Gegner Probleme bereiten können. Nach der Niederlage in Stadtbergen hofft Trainer Köplin darauf, dass sich die Krankheits- und Verletztenliste verkürzt. Auf Cornelius Ferber wird man aber definitiv verzichten müssen. Wenn man wieder mit einer ähnlichen Intensität wie gegen Bayern München auftreten kann, wird es sicherlich ein spannendes Spiel. Es wird aber auch darauf ankommen die Top-Spieler Mirceta und Bradaric unter Kontrolle zu behalten. Die Oberbayern organisieren sogar einen Fanbus in die Dreiflüssestadt. Obwohl die direkte Begegnung FCB gegen Aibling noch aussteht, könnte Passau ein Zünglein an der Waage für die Meisterschaftsentscheidung sein.

Spurs beim Spitzenreiter

Die Dachau Spurs fahren zum aktuellen Spitzenreiter der 2. Regionalliga Süd, der dritten Mannschaft des FC Bayern München. Zum erstenmal treten die 1865-Basketballer im neuen Nachwuchsleistungszentrum an der Ingolstädter Straße 272 an, im so genannten „FC Bayern Campus“.


Während die überwiegend aus Jugendbundesligaspielern bestehende Dritte von Bayern zuhause noch ungeschlagen ist und dort zuletzt eindrucksvolle Siege feierte – 91:48 gegen Gröbenzell und 118:60 gegen Schrobenhausen –, hat die Truppe von Trainer Demond Green auswärts ein paar Mal Federn gelassen. Dadurch ist der einzige Verfolger, die Bad Aibling Fireballs, nach Punkten gleichgezogen (13:3 Siege). Die Green-Schützlinge dürfen sich also keine weitere Blöße geben, wenn das Saisonziel nicht noch in Gefahr geraten soll.

Wie sehr sich Training unter profihaften Bedingungen auszahlt, durften die Nachwuchstalente des FCB III schon im Hinspiel demonstrieren, als sie mit 89:66 die Punkte aus der Jahnhalle entführten. Der Fitnesszustand der Spurs war Mitte November aber sogar besser als aktuell. Denn eine Reihe von Leistungsträgern kann und konnte aus verschiedenen Gründen bei weitem nicht die drei wöchentlich angebotenen Trainingseinheiten absolvieren. Ungleiche Voraussetzungen also vor dem Rückspiel an der Ingolstädter Straße. Spurs-Coach Werner Mühling sieht sein Team jedenfalls ganz klar in der Rolle des Außenseiters.

kangaroos gegen passau

Am Sonntag um 16.30 Uhr trifft die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen auf den TV Passau. Die Niederbayern stehen in der Tabelle einige Plätze vor den Leitershofern und überzeugten zuletzt mit einer guten Phase. Unter Anderem wurde TAbellenführer Bayern München 3 besiegt. Mit Cornelis Ferber hat man auch einen Spieler in seinen Reihen, der bereits für die Leitershofer die Basketballstiefel geschnürt hat und nun an der Donau studiert. Mit der hauchdünnen Niederlage in Gröbenzell versäumte es das TEam von Trainer Oertel letzte Woche, den Sack in Sachen Klassenerhalt zuzumachen und den einen noch fehlenden Sieg einzufahren. Hierzu hat man nun noch fünf Mal die Gelegenheit, darunter vier MAl auf eigenem Terrain.

Spurs sind auf Wiedergutmachung aus

Nach ärgerlichen Hinspielniederlagen heißt es vor dem Wiedersehen im Rückspiel nicht selten, man habe etwas wiedergutzumachen. Wenn diese vielstrapazierte Formulierung in dieser Saison wenigstens einmal auf die Basketballer des TSV 1865 Dachau in der 2. Regionalliga angewendet werden soll, dann an diesem Wochenende. Denn die Dachau Spurs erwarten am Samstag den TSV Jahn Freising (19 Uhr, Jahnhalle). Und die Hinspielniederlage kam einer Blamage gleich.

Mit 67:102 ist die Mannschaft von Trainer Werner Mühling im Oktober in der Luitpoldhalle demontiert worden. Diese Niederlage steckt vor allem dem Coach noch in den Knochen: „Das Spiel jetzt gegen Freising ist für mich das Wichtigste in der Rückrunde, das müssen wir unbedingt gewinnen!“ Er hatte in Freising mit ansehen müssen, wie seine Mannschaft insbesondere in der Verteidigung eine völlig uninspirierte Vorstellung gegegeben hatte. Die Freisinger konnten nach Belieben kombinieren, die Dachauer gaben sich schon im Laufe des dritten Viertels auf und wurden mit der höchsten Saisonniederlage bestraft.

Gegen Ende der Rückrunde geriet der Freisinger Motor allerdings ins Stocken. Zwar konnten sich die Domstädter zu Beginn der Rückrunde wieder fangen – zuletzt gewann man drei Spiele in Folge –, doch mit insgesamt sieben Siegen aus 16 Spielen blieb die Mannschaft hinter den Erwartungen zurück, die sich im vergangenen Sommer mit drei erfahrenen Spielern aus der 1. Regionalliga verstärkt hatte.

KANGAROOS erst am sonntag in gröbenzell

Die Zweite der BG Leitershofen/Stadtbergen will mit einem Sieg beim Tabellenelften  Gröbenzell  die letzten Zweifel in Sachen Klassenerhalt vorzeitig zur Seite legen. Die Partie wurde auf Wunsch der Gastgeber kurzfristig von Samstagabend auf Sonntag 16 Uhr verschoben. Nach der Rückkehr einiger verletzter Akteure feierte das Team von Trainer Tom Oertel letztes Wochenende gegen Milbersthofen einen klaren 81:64 Sieg, es waren die ersten Pluspunkte im Kalenderjahr 2018, die wieder Hoffnung auf mehr machen. "Wenn wir alle oder nahezu alle Spieler an Bord haben ist es nicht einfach gegen uns zu gewinnen. Das war aber eben lange Zeit nicht der Fall", so Oertel. Für den Gegner geht es momentan um viel, mit der DJK Landsberg liefert man sich aktuell einen harten KAmpf um den sicheren Abstiegsplatz zwölf, wobei die Lechstädter zuletzt mit der Verpflichtung eines amerikanischen Profispielers aufhorchen ließen. Ebenfalls auswärts gastieren an diesem Wochenende alle Jugendteams der Leitershofer.

Wolves Passau erwarten FCB

Das Hauptspiel am Samstag findet am Abend um 19:00 Uhr statt. Zu Gast ist der FC Bayern München – Basketball mit seiner Nachwuchstruppe aus dem Leistungsprogramm des Bundesligisten. Diese Mannschaft, vom früheren Nationalspieler Demond Greene betreut, besteht vorwiegend aus jungen Topspielern, die auch zum geringeren Teil in der 2. Bundesliga (ProB) und mit größeren Anteilen in der 2. Regionalliga der Herren eingesetzt werden. Hauptaugenmerk des FC Bayern liegt auf der Entwicklung der jungen Talente, die hauptsächlich in der NBBL (Nachwuchsbundesliga) unterwegs sind und auf allen diesen Schauplätzen eine sehr gute Figur abgeben. Mit Gieseck, Grant und Düh spielen z.B. ziemlich regelmäßig Akteure in der 2. Regionalliga mit, die z.B. vor zwei Wochen beim „Adidas Next Generation Tournament“ (U18) der Euroleague im Finale gegen Real Madrid gut aufspielten. Der FCB III ist aktuell Tabellenführer, aber wenn der Kader einmal nicht so stark besetzt ist, ist man auch verwundbar, so fing man sich vor Kurzem gegen Milbertshofen die zweite Saisonniederlage ein. Die Passauer sind mit 20 Punkten bisher über ihren Erwartungen geblieben, haben aber das Hinspiel im neuen Leistungszentrum der Bayern deutlich (47:80) verloren. Daheim sind sie immer für eine Leistungssteigerung gut und man hofft im Wolves - Lager auf ein spannendes und interessantes Spiel, aber man ist sich bewusst, dass man ein Sahnespiel hinlegen muss, um eine Chance zu haben. Vor allem dem defensiven Druck der Bayern gilt es zu begegnen. Sorgenfalten macht die Aufbauposition, da Ferdi Schütze noch immer krank ist und Cornelius Ferber aus dem letzten Spiel in Freising eine leichte Verletzung mitbrachte.

Spurs in Landsberg nicht Favorit

Auf dem Papier sind die Dachau Spurs der Favorit beim Auswärtsspiel am Samstag bei HSB Landsberg. Denn die Lechstädter sind mit zwei Siegen bei 13 Niederlagen das Tabellenschlusslicht der 2. Basketball-Regionalliga.
Doch die Papierform täuscht. Denn die Landsberger haben sich kurz vor Ende der Wechselfrist am 31. Januar noch einmal gewaltig verstärkt, um das Ruder herumzureißen und den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Prominentester Neuzugang ist der US-Amerikaner Sharif Hudson aus Ohio. Der 26-jährige Shooting Guard ist zuletzt drei Jahre in der 1. Regionalliga Nord bei der BG Aschersleben auf Punktejagd gegangen. In seinen ersten zwei Spielen für die Landsberger erzielte der Flügelspieler insgesamt 40 Zähler. Neu ist auch der frühere Pro-B-Spieler Fabian Ristau. Auch er schlug mit 37 Punkten in den beiden Begegnungen gleich ein. So wurden auch die beiden früheren Center aus Regionalliga-1-Zeiten, Przemyslaw Migala und Michael Teichner, reaktiviert.


„Das wird eine gewaltige Aufgabe“, mutmaßt Spurs-Trainer Werner Mühling. Nicht nur wegen der neuen Stärke der Landsberger, sondern auch aufgrund der Trainingsbeteiligung seiner eigenen Mannschaft. Denn in den vergangenen Wochen hat diese stark nachgelassen, viele Spieler waren verletzt, krank oder sonstwie verhindert. „Wir haben ohnehin schon die ganze Saison eine Reihe von Spielern, die beruflich oder studienbedingt nicht an jeder Trainingseinheit teilnehmen können“, erklärt Mühling. Da wäre es wohl kein Wunder, wenn die Landsberger am Samstag das Hinspielergebnis von Ende Oktober umdrehen könnten. Damals gewannen die Spurs sicher mit 85:69.

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