Spurs beim ewig jungen Derby in Pasing

Es ist ein ewig junges Derby. Die Basketballer des DJK Sportbund München und des TSV Dachau von 1865 sind sich schon oft begegnet. In früheren Zeiten oft in der 1. Regionalliga, als sie einfach nur Regionalliga hieß und die dritte Liga war. In den vergangenen Jahren dann in der 2. Regionalliga. Ein Favorit ließ sich meist schwer festlegen, und das ist auch diesmal nicht anders, wenn die Dachau Spurs bei den „Fröschen“ des Sportbund antreten. Es ist diesmal das Duell der punktgleichen Teams (8:6 Siege) auf Platz drei bzw. vier der 2. Regionalliga.


Die Dachau Spurs haben eigentlich etwas wiedergutzumachen, denn das Hinspiel verloren sie im Oktober in eigener Halle mit 71:78. Eine Revanche käme zur richtigen Zeit, wäre sozusagen auch die Kür nach zuletzt drei Siegen in Folge, die, wie von Trainer Mühling erhofft, einen kleinen Befreiungsschlag bedeuteten. Denn gegen Ende der Vorrunde waren die Spurs bis auf den neunten Tabellenrang zurückgefallen. Die Spurs-Verantwortlichen hatten den Blick eher nach unten denn nach oben richten müssen. Das ist immerhin Geschichte.


Es ist ein besonderes Spiel für gleich mehrere Akteure: So hat DJK-Spielmacher Sam Scheurich bis vor drei Jahren noch das Spurs-Trikot übergezogen, während Spurs-Forward Igor Jurakic umgekehrt noch vergangene Saison für die Pasinger aufgelaufen ist. Doch nicht nur für die beiden Spieler steht das Spiel unter besonderen Vorzeichen. So hat etwa Spurs-Coach Werner Mühling schon mal vier Spielzeiten lang (mit einer Unterbrechung) die Mannschaft des DJK Sportbund erfolgreich trainiert. Und 1865-Abteilungsleiter Torge Wester hat seine ersten basketballerischen Schritte in der Jugend in der Fischer-von-Erlach-Halle machen dürfen.

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