Derby in Gröbenzell

Im Vorausblick auf das Spiel am Samstag in Gröbenzell wollte Werner Mühling, der Trainer der Dachau Spurs, das Derby eigentlich unter den Gesichtspunkt „Wir müssen da weitermachen, wo wir gegen Milbertshofen aufgehört haben...“ stellen. Ganz vollendete er diesen Satz allerdings nicht, denn er passte halt nicht so ganz.

Denn die Basketballer des TSV 1865 hatten sich zwar mit großem kämpferischen Einsatz im Schlussviertel den Sieg verdient, diesen aber unter anderem mit einer unterirdischen Freiwurfquote in den Schlussminuten beinahe noch hergeschenkt. „In dieser Hinsicht dürfen wir natürlich auf keinen Fall da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, lachte Werner Mühling. Er meinte: In der Verteidigung würde der Spurs-Trainer gerne wieder die gegen MIL gezeigte Leidenschaft sehen, im Angriff aber weniger Fehler – und vor allem deutlich weniger Fahrkarten von der Freiwurflinie aus.

Im Übrigen gelte das Erfolgsrezept der vergangenen Woche auch in Gröbenzell: „unsere Größe auszunutzen“, betonte Mühling. Das bedeutet: Vorne viele korbnahe Abschlüsse und hinten eine Reboundarbeit, die dem Gegner möglichst keine zweiten Wurfversuche erlaubt.

„Wichtig wird natürlich sein, dass wir Lion Gorgas gut verteidigen“, sagt der 1865-Coach in Blickrichtung auf den Aufbauspieler bei Slama Jama Gröbenzell. Gorgas ist bester Punktesammler und Assistgeber seines Teams.

Die in dieser Saison so wankelmütigen Spurs aus Dachau stehen mit sechs Siegen und ebenso vielen Niederlagen auf dem siebten Platz und damit einem dicht gedrängten Mittelfeld. So sind die Teams bis Platz vier nur einen Sieg besser, diejenigen bis Platz zehn aber auch nur einen Sieg schlechter. So ist in jeder Hinsicht für die 1865-Korbjäger in dieser Rückrunde noch vieles möglich.

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