Spielberichte

Spurs erwischen einen gebrauchten Tag

Schon beim Aufwärmen vor dem Spiel ahnte Spurs-Coach Werner Mühling, dass sein Team einen gebrauchten Tag erwischt hatte: „Wenn ich sehe, dass ein Spieler dreimal hintereinander einen Korbleger daneben setzt, weiß ich, dass es mit der Konzentration nicht sehr weit her sein kann.“ Und entsprechend starteten die 1865er auch in dieses Derby. Während die Freisinger selbstbewusst und entschlossen loslegten und sich von den Verteidigungsbemühungen der Gäste nicht gestört fühlen mussten, lief bei 1865 im Angriff wenig zusammen. Zwei frühe Dreier von Igor Jurakic hielten das Spiel zwar zunächst offen, doch der unwiderstehliche Nemanja Kekic sammelte ohne großen Widerstand gleichmal zehn Punkte unter dem Korb ein – und die Hausherrn setzten sich ab.

Statt als Team dagegenzuhalten, verzettelten sich die Spurs in Einzelaktionen und haderten mehr mit Entscheidungen bzw. ausbleibenden Pfiffen der Unparteiischen, als sich auf ihr Spiel zu konzentrieren. Die Disziplinlosigkeit und den fehlenden Fokus aufs Spiel nutzten die Jahnler prompt zu einem 10:0-Lauf Ende des ersten Viertels. Beim Zwischenstand von 30:13 war nach zehn Minuten der Sieg für die Dachauer schon fast außer Reichweite.

In der Pause beschworen Coach Mühling und auch Kapitän Sebastian Hufgard das Team geradezu, sich endlich auf die Hinterbeine zu stellen und den Domstädtern Paroli zu bieten. Und im zweiten Viertel sah es tatsächlich so aus, als könnte es eine Wende zum Guten geben. Corni Glück, Igor Jurakic und der lange Milan Keser setzten sich nun häufig in Szene, die Spurs verkürzten bis zur Pause auf 40:52.

Doch wie schon zu Spielbeginn erwischten die Gastgeber auch in der zweiten Hälfte einen Blitzstart. Mit einem 17:2-Zwischenspurt stellten sie Weichen endgültig auf Sieg. Die Spurs gaben angesichts des riesigen Rückstand auf. Freising konnte nun unbedrängt kombinieren, kam immer wieder zu leichten Abschlüssen unter dem Korb oder völlig freien Würfen aus der Halbdistanz. Am Ende war es in jeder Hinsicht ein Klassenunterschied. „Das war eine Blamage, anders kann man es nicht nennen,“ ärgerte sich Mühling.

BGL2 verteidigt tabellenführung

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen hat im Spitzenspiel gegen Jahn Freising die TAbellenführung in der 2. Regionalliga Süd verteidigt. In einer äußerst korbarmen und von den Verteidigungsreihen dominierten Partie lag man bis zum vierten Viertel immer im Rückstand. Die letzten zehn Minuten hatten es aber in sich. Vor allem von der Dreierlinie konnten die Young Kangaroos nun überzeugen und legten in den letzten fünf Minuten einen 16:2 Lauf aufs Parkett. Mit diesem Erfolg steht man nun weiter auf Platz eins in der Tabelle, zwei Punkte vor dem Ligafavoriten Bayern München 3. BG-Trainer Tom Oertel: "Am Ende waren wir Freising konditionell überlegen, obwohl wir heute auch nur mit kleiner Rotation spielen konnten. Cameron Abron und Marc Kaufeld hatten mit ihrer guten Defense entscheidenden Anteil am Sieg. Nun wollen wir den Platz an der Sonne auch am Sonntag gegen Gröbenzell verteidigen". Beste Werfer: Behnisch (15), Burgemeister (10), Abron (9), Bobrowski (8) für BGL - Hornung (13), Pathekas (11), Weiß (7), Kock (7) für Jahn.

Green Devils Zum ersten Mal völlig chancenlos

Das 69:104 gegen die TuS Bad Aibling war aus Green-Devils-Sicht eine echte Lehrstunde. Zum ersten Mal in dieser Saison blieben die Schrobenhausener in einem Match komplett chancenlos.

Coach Jörg Weber macht das an zwei Aspekten fest: Zum einen habe der Gegner absolut überzeugt. "Sie waren derart ausgeglichen besetzt, dass kein einziger Wechsel zu einem Bruch im Spiel geführt hat", sagt der Schrobenhausener. Zum anderen habe seine eigene (zugegeben etwas ersatzgeschwächte) Mannschaft keineswegs ihre Normalform erreicht. "Wir haben zum ersten Mal in dieser Saison so richtig schlecht verteidigt", ärgert sich Weber, der betont: "Anstatt uns zumindest besser zu wehren, haben wir eine Vielzahl von vermeidbaren Fehlern begangen."

Auf diese Weise zogen die Gäste schon nach dem ersten Viertel auf 30:14 davon. Weil die Green Devils trotz der jüngsten Heimerfolge (u.a. gegen den FC Bayern 3) schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wirklich an eine Überraschung glaubten, wuchs das Ergebnis kontinuierlich an: 20 Punkte betrug der Rückstand zur Halbzeitpause (35:55), 23 nach dem dritten Viertel (49:72) und sogar 35 am Ende der Partie.

Die zwei Wochen bis zum nächsten Ligaspiel möchten die Green Devils nun nutzen, "um knallhart an den Fehlern zu arbeiten", wie Weber betont. Am 11. November tritt seine Mannschaft beim Tabellenletzten München Basket an. Die TuS Bad Aibling bestreitet bereits am kommenden Samstag, 4. November, ihr Nachholspiel gegen die dritte Vertretung des FC Bayern Basketball.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Lukas Bäumel (17), Timothy Spatschek (12), Matthias Straub (10).

TuS Bad Aibling: Miodrag Mirceta (22), Simon Bradaric (17), Marco Hack-Vazquez (13).

SLama JAMA GRÖBENZELL VERLIEREN FC BAYERN-YOUNGSTER

Slama Herren haben FCB Youngsters eine Halbzeit im Griff, versäumen hier aber Kräfteverhältnisse klar zustellen, und laufen dann in die bereits angekündigte Tempofalle des Bundesliganachwuchses!groebenzell 1

Die Vorgaben das Tempo und die Bretter zu bestimmen und sich keinesfalls auf den laufintensiven Basketball der deutliche jüngeren Bayerntruppe einzulassen wurden in den ersten 20 Minuten mit Ausnahme von 2 kurzen Phasen am Ende der beiden Viertel gut umgesetzt. Leider verlegte man in der 1. Halbzeit enorm viele einfach Korbleger, was zur Folge hatte, dass man sich nie absetzen konnte. Es kam erschwerend hinzu, dass über das ganze Spiel hinweg immer wieder die Bälle teilweise völlig grundlos ins Aus, in der 2. Halbzeit dann leider auch noch in die Hände der Gegner geschmissen wurden. Mit 25 Turnovern kann man kein Spiel gewinnen! Soviel ist klar.

Nach 3 Minuten stand es 6:3 für die Slamas, die Jungs scorten immer wieder am Brett über die Großen. Nach 7 Minuten 10:9 , dann die 1,5 Minuten Schlafphase und eine Auszeit von SJ. Stand: 12:17 FCB. Bis zum Ende des Viertels konnte man noch auf 16:19 verkürzen. Das 2. Viertel war 8 Minuten lang nahezu perfekt. Immer wieder konnte man die druckvolle Defense der Bayern einfachst ausspielen und in der Defence seine körperliche Überlegenheit beweisen. So zwang man den FCB Coach zu 2 Auszeiten und konnte in Minute 15 die Führung zurückholen und bis Minute 18 auf 31:28 ausbauen. Doch dann kamen wieder 1,5 unerklärliche Minuten des Ball wegschmeißens, was wiederum SJ zu einer Auszeit zwang. FCB hatte die Führung wieder inne: 31:35.

Wir mussten das Tempo zurückholen und verlangsamen! Gleichzeitig mussten der Ball länger in unseren Händen gehalten werden. Die Vorgaben klappten noch 4 Minuten lang und die Gastgeber verkürzten auf 38:39. Doch die Luft schien in der Defense raus zu sein und man ließ die Bayern Jugend immer wieder völlig frei von der Dreierlinie werfen. 38:48 FCB (Drei Dreier in Folge). Finger und Heinrich verkürzten auf 44:50. Doch noch ein Dreier und 2 einfache Körbe erhöhten wieder auf 44:57 zum Ende des dritten Viertels.

Mit 5 schnellen Punkten kam man wieder etwas ran. 49:59. 10 Punkte noch 9 Minuten. Da war alles drin. Meinte man... doch ein 13:2 Run des FCB binnen 3 (!) Minuten, die auch durch eine Auszeit nicht unterbrochen wurde, sorgte für die vorzeitige Entscheidung. 51:68. Der Bann war gebrochen. Das Viertel wurde von den Slamas verschenkt. Die Offense war geprägt von Turnovern und nur Gorgas und Finger punkteten (und zwar alle 17!), die Defensive hingegen lief nur hinterher. Die Bayern waren in einem Rausch.

Am Ende ein deutliches und unnötiges 61:84.

In dieser Liga, wo wirklich jeder jeden schlagen kann, müssen folgende Dinge begriffen werden:
- egal wie es vorne läuft, hinten kann und muss man 40 Minuten Vollgas geben!
- jeder muss die Vorgaben von draußen umsetzen und das Spiel muss in der Offensive von Struktur und nicht von Einzelaktionen bestimmt werden
- viele Turnover lassen sich durch Konzentration und vor allem Körperspannung abschalten

Beim nächsten Spiel gegen die bestens bekannten Leitershofener muss eine Reaktion folgen...

Kangaroos erobern tabellenführung

Die zweite Garnitur der BG Leitershofen/Stadtbergen hat durch einen 62:55 Sieg bei den Milbertshofen Baskets am Samstagabend in der 2. Regionalliga Süd nun sogar die Tabellenführung übernommen. Der Grundstein für den vierten Saisonsieg im fünften Soiel wurde bereits im ersten Viertel gelegt, als man Dank einer guten Verteidigung mit 18:6 in Führung ging. Nach ausgeglichenen zweiten zehn Minuten wurden beim Spielstand von 35:23 für die Young Kangaroos die Seiten gewechselt. Danach konnte das Team aus dem Münchner Norden immer wieder einmal den Rückstand verkürzen, trotzdem geriet der Sieg der Leitershofer nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Auf das Team von Coach Tom Oertel und Co-Trainer Fabian Schöfbeck wartet nun eine englische Woche. Am Reformationstag spielt man in der 2. RUnde des Bayernpokals gegen Schrobenhausen (14.30 Uhr), am Samstag gastiert dann Jahn Freising zum Spitzenspiel der 2. Regio in der Sporthalle Stadtbergen. Die Liga ist eminent ausgeglichen, den Ersten trennen vom Siebten in der Tabelle gerade einmal zwei Punkte. BGL 2: Abron (5), Behnisch (3), Bobrowski (4), Burgemeister (17), Haug (2), Kaufeld (19), Mayer (7), Moosrainer (2), Oertel (3), Pinkernell. Beste Werfer MIL: Stein (15), Barka (11)

White Wolves Passau beißen Freising

passauEs war ein großer Kampf und ein äußerst spannendes Spiel des TV Passau gegen den TSV Jahn Freising. Von harter Defensive geprägt, mit relativ wenigen Punkten und mit großem Herz erspielten sich die White Wolves einen 67:62 – Erfolg und verwiesen somit den bisherigen Tabellenführer auf die Plätze. Dies bedeutet den dritten Sieg der laufenden Saison in der 2. Regionalliga Süd der Herren.

Beide Teams nicht ganz vollständig, wobei bei Passau mit Jan Köplin, Lorenz Dupper und Cornelius Ferber mehr Ausfälle zu beklagen waren, als beim Gegner. Den besseren Start in das Match hatten die Heimischen, die gleich zu Beginn die Bretter dominierten. Die Centerspieler Benjamin Mayer und Alexander Herbort erspielten Passau eine 7:2 - Führung nach 4 Spielminuten. Zwar kam Freising jetzt besser ins Spiel, der Passauer Vorsprung konnte aber noch ausgebaut werden. Nach 2 Dreiern von Ferdinand Schütze und David Moschek, sowie weiteren Punkten durch die „Tiefen“ führten die Gastgeber Ende des 1. Abschnitts 23:16.

Doch jetzt wachten die Freisinger Gäste auf und kämpften sich heran. Nach 6 Punkten von Topscorer Kock stand nur noch eine hauchdünne 29:28 – Führung zu Buche (Minute 14). In diesem Viertel zeigten die Wolves eine durchwachsene Offensivleistung und schnell wurde klar, dass es an diesem Abend eine „Low – Scoring – Partie“ geben würde. Abwehrkampf auf Biegen und Brechen, hart, unerbittlich. Halbzeitstand dann 35:32 (Viertel 12:16).

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Bestes Saisonspiel beschert Spurs 85:69 gegen Landsberg

Bis zum fünften Spieltag hat es gedauert, bis die neuformierten Dachau Spurs erstmals ihr Potenzial abrufen konnten: Mit der besten Saisonleistung besiegten die 1865-Basketballer in der 2. Regionalliga die HSB Landsberg deutlich mit 85:69 (43:39). Die Fans bekamen in der Jahnhalle einen unterhaltsamen Schlagabtausch präsentiert.

Nur im ersten Viertel zeigten die Spurs wie zuletzt ihre zwei Gesichter. Denn sie starteten wieder einmal furios und legten eine 17:10-Führung hin, wobei die großen Guards Corni Glück und Matheus Holderer de Vasconcelos allein 13 der 17 Dachauer Punkte sammelten. Als die Landsberger begannen, sich zu wehren, ließen sich die Spurs überrumpeln und gestatteten den Lechstädtern einen 14:0-Lauf bis zur Viertelpause. In zweieinhalb Minuten netzten die Gäste allein vier Dreipunktewürfe ein. Die Dachauer Fans fühlten sich fatal an das Auf und Ab der vergangenen Spiele erinnert.

Doch es sollte der einziger Aussetzer der 65er an diesem Abend bleiben. Zwei Dreier von Steffen Haberland und Igor Jurakic, der sich unter dem Korb trotz Foul durchsetzte, glichen das Spiel umgehend wieder aus. Und fortan schauten die Spurs nicht mehr zurück.

In der Verteidigung bekamen die Dachauer nun auch Landsbergs Dreh- und Angelpunkt Jonas Fiebig besser in den Griff, der seinen elf Punkten zur Halbzeit nur vier weitere im zweiten Durchgang folgen ließ. Und gegen den Centerhünen Johannes Schwinghammer bekamen Sebastian Hufgard, Akin Arpac und Qendrim Hajdaraj unerwartete Schützenhilfe: Milan Keser feierte „ein gutes Debüt“ (Trainer Werner Mühling). Der 35-Jährige Bosnier hat in seiner Heimat hochklassig gespielt und ist unter den Körben trotz seines fortgeschrittenen Alters mit seinen 2,04 Metern immer noch eine Macht. Im zweiten Viertel erstmals eingesetzt, ackerte der Hüne in der Verteidigungs- und Reboundarbeit und trug sich ganz nebenbei noch mit zehn Punkten in die Korbjägerliste ein.

Die Verteidigung funktionierte also, und in der Offensive wurde höchst teamorientiert zusammengespielt. „Das war eine gute Mannschaftsleistung, sieben Spieler haben zwischen 8 und 15 Punkte erzielt,“ freute sich der Dachauer Coach. Mühling setzte alle zwölf Spieler ein, sodass immer eine „frische“ Fünf auf dem Feld stand.

Die 65er schafften es diesmal auch, ihre Ballverluste auf ein „akzeptables Minimum“ zu reduzieren – auch dank eines stark verbesserten Auftritts der beiden Aufbauspieler Flo Widmann und Karol Firek.

Am Freitag, 3. November, geht es für die Spurs im Bayernpokal mit einem absoluten Kracher weiter: Um 20.30 Uhr empfangen Glück & Co. den ungeschlagenen Tabellenführer der 1. Regionalliga, die Baskets aus Vilsbiburg.

Frösche gewinnen drittes Spiel in Folge

Nach einem etwas holprigen Saisonstart sind die Frösche auf die Spur gekommen.

Am Samstagabend konnte, nach den Siegen gegen Aibling und letzte Woche in Dachau, nun der dritte Erfolg gegen München Basket eingefahren werden.

Die Baskets erwischten dabei den besseren Start und gingen kurzzeitig in Führung. Nachdem in der 4. Minute die Frösche dann ausglichen (8:8), wurde die Führung bis zum Schluß nicht mehr abgegeben. Im ersten Viertel überzeugten die Pasinger durch einige sehr gelungene Kombinationen und eine gute Trefferquote. Der Vorsprung betrug bis zum Ende des Viertels beruhigende 12 Punkte (23:11).

Anfangs des zweiten Viertels konnte man noch zwei Zähler zulegen, dann aber kämpften sich die Baskets langsam ins Spiel zurück, verteidigten zäh und ließen unter dem eigenen Korb nicht mehr viel zu. Zur Pause lagen die Baskets aber noch neun Punkte hinten (37:28).

Im dritten Spielabschnitt suchten die Gäste verbissen nach ihrer Chance, das Spiel zu drehen. Die Pasinger hatten Mühe zu vernünftigen Würfen zu kommen, der Vorsprung schmolz dahin, es gelang aber in dieser umkämpften Phase immer wieder notwendige Punkte einzustreuen, insbesondere durch Tjorven Rohwer, der ein ums andere Mal unter dem Korb und an der Linie Punkte erzielen konnte. Vor dem letzten Viertel führten die Frösche so noch mit vier Zählern (55:51).

Das Spiel wurde zum Schluss hart umkämpft und in der Folge kam es zu vielen Fouls, so dass sehr frühzeitig die Foulgrenze von beiden Teams erreicht wurde. An der Linie hatten die Pasinger aber ganz klar die besseren Nerven und konnten von 16 Freiwürfen 13 treffen. Zudem wurden entscheidende Rebounds unter dem eigenen Korb geholt. Somit gewannen die Pasinger im Endeffekt verdient.

Bemerkenswert die Freiwurfquote von Kapitän Philipp Sauer, der 10 von 10 Versuchen verwandeln konnte und auf 15 Zähler kam. Stark auf dem Feld Tjorven Rohwer mit 17 Punkten (7:5 FW und zwei Dreiern). Zudem noch wichtige 11 Punkte von Jan Tomaschky, der 3 Dreier beisteuerte. Bei den Baskets konnten Stauch (13P) und Arenz (12P) zweistellig punkten.

Heimerer Schulen Baskets gewinnen erstes Heimspiel

 

Vor Spielbeginn ging DJK-Vorstand Klaus-Peter Brakel ans Mikro, um die Zuschauer zur neuen Saison in der Regionalliga 2 zu begrüßen. Aufmunternd wandte er sich an die Mannschaft: „Die Saison beginnt immer mit dem ersten Heimspiel, also vergessen wir die beiden Auswärtsniederlagen. Die Saison beginnt heute!“ Und er sollte recht behalten.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Den Landsbergern war anzumerken, dass sie sich die Kritik von Trainer Michi Teichner nach dem letzten Spiel zu Herzen genommen hatten und gegen den aktuellen Tabellenführer TV Passau eine bessere Leistung bringen wollten. Den ersten Punkt erzielten die Gäste per Freiwurf. Doch im direkten Gegenzug traf Paul Brakel und brachte die HSBler erstmals in Führung. Diese gaben Sie erst in den letzten beiden Minuten des ersten Viertels ab. Mit 21:26 ging es in die erste Pause.

 

Im zweiten Abschnitt ging es genauso intensiv weiter. Landsberg kämpfte sich zwischenzeitlich auf zwei Punkte ran. Doch am Ende ging auch dieses Viertel mit zwei Punkten an die Gäste. Halbzeitstand: 37:44. In der Halbzeit munterte ein sichtlich zufriedener Trainer Teichner sein Team auf: „Das ist Basketball wie ich ihn sehen will! Wenn wir jetzt noch ein bisschen ruhiger und cleverer spielen, werden wir gewinnen!“

 

Wenn man aus einer sehr homogenen Landsberger Mannschaft überhaupt einen Spieler herausheben will, dann war das Chris Hoffmann, der in der zweiten Halbzeit die Nummer 7 der Gäste – bis dahin 12 Punkte – „an die Kette legte“ und ihm nur noch 4 Punkte lies, was sich am Ende als spielentscheidend erweisen sollte. Nebenbei erzielte Chris Hoffmann noch 17 Punkte, darunter vier 3er und war nach Jonas Fiebich (18) zweitbester Scorer. Im hart umkämpften dritten Viertel gehörten die letzten drei Minuten diesmal der Teichner-Truppe. 11 Punkte bei nur einem Punkte für die Gäste sorgten für die knappe Führung zum 58:57 vor dem letzten Durchgang.

 

Bis Mitte des letzten Spielabschnitts zogen der HSBler mit acht Punkten auf 72:64 davon. Doch dann kam eine Phase, die alle Basketballer kennen und hassen, die landsberger Bälle tanzten auf dem Ring, aber keiner fiel mehr rein. Anders bei den Gästen. Sieben Punkte in Folge und der landsberger Vorsprung war fast aufgebraucht. Doch den letzten Punkt erzielt Marc-Oliver Siegwart per Freiwurf sechs Sekunden vor dem Ende.

 

Vor einem begeisterten Publikum, dass die Mannschaft von Anfang bis Ende lauthals und trommelnd unterstützt hat, gewinnen die Heimer Schulen Baskets mit 73:71. Die Saison hat begonnen.

Landsberg: Fiebich 18, Hoffmann 17

Passau: Hoffmann 17, Gentner 16, Herbort 14, Schütze 13

 

kangaroos springen auf platz zwei

Mit einem 74:70 Heimsieg gegen die Green Devils Schrobenhausen hat sich die zweite Garnitur der BG Leitershofen/Stadtbergen auf Platz zwei in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd verbessert. In einer hart umkämpften Partie erarbeitete sich die BG eine zwischenzeitliche 14-Punkte Führung, musste dann am Ende aber nochmals zittern. Trainer Tom Oertel: "Am Ende mussten wir hart kämpfen, aber es hat sich gelohnt. Cameron Abron hat ein Topspiel gemacht, aber auch unseren 16-jährigen Rookie Niklas Moosrainer muss ich erneut hervorheben. Dazu haben die Big Men unter dem Korb gut gearbeitet. Platz zwei ist natürlich eine Bilanz, die uns nach vier Spieltagen sehr zufreidenstellt. Allerdings ist die Liga aber sehr ausgeglichen, wir müssen weiterr intensiv an unserem SPiel arbeiten", so Oertel. Beste Werfer bei den Young Kangaroos waren Dominik Burgemeister (15), Cameron Abron (13), Dennis Behnisch (13), der tags zuvor als Herren1-Aushilfsspieler auch noch zwei wichtige Dreier in der 1. Regionalliga beim Kantersieg gegen Oberhaching erzielt hatte sowie Marc Kaufeld (10). Auf Schrobenhausener Seite trafen Ritzer (15), Alanis Barrera (12), Spatschek (12), Ludwig (12) und Bäumel (10) am Besten. Das selbe Duell gibt es übrigens am 31.10. wieder, dann in der 2. Runde des Bayernpokals.

Freising verteidigt Tabellenführung gegen Gröbenzell

Als frisch gebackener und ungewohnter Tabellenführer empfingen die Freisinger Regionalliga-Basketball am Samstag die Gäste aus Gröbenzell. Es durfte erneut ein spannendes Spiel erwartet werden, waren doch nahezu alle letzten Duelle spannend bis zum Schluss. Und spannend wurde es, wenn auch nicht bis zum Ende…

Die Hausherren hatten sich v.a. in der Defensive einiges vorgenommen und konnten das erste Viertel auch so druckvoll gestalten: nur ganze 9 Punkte konnten die Gröbenzeller erzielen. Trotzdem waren es nur 9 Punkte Vorsprung und eine Menge Zeit für die Gäste. In Viertel 2 konnten diese zwar den Rückstand nicht verkürzen, aber sie scorten nun zuverlässiger und blieben in Schlagdistanz dank einer guten Mischung aus Wurf und Zug zum Korb.

Im 3. Abschnitt sah es zunächst so aus, als könnten die Freisinger das Spiel weiterhin klar dominieren, aber nach einigen Minuten platzte plötzlich der Knoten bei den Gröbenzellern. Aus einem 13-Punkte-Rückstand machten sie binnen kürzester Zeit einen 1-Punkte-Rückstand und zwangen damit den Coach Rühmann zu einer Freisinger Auszeit.

Aber diese wirkte: das Team des Tabellenführer antwortete und konnte auch die Defensive wieder aggressiver werden lassen - so zog man erneut davon. Von diesem Gegenangriff erholten sich die Gäste nicht mehr, und Freising konnte seine Wurfquote hoch halten und die Verteidigung stand auch. Entsprechend klar und verdient dann auch das Endergebnis 78:62, auch wenn der Spielverlauf nicht immer so klar war, wie es die Zwischenergebnisse vermuten ließen.

Scorer:

Freising: Pathekas (22 Punkte, 4 Dreier), Hornung (10), Nibler (10)

Gröbenzell: Finger (13, 2), Gorgas (13, 1), Heinrich (10)

Zuschauer: ca. 120

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