Spielberichte

Ernüchternder Heimauftritt der Green Devils

Nach der ernüchternden 52:72 (10:19, 20:20, 12:10, 10:23)-Niederlage gegen die MIL Baskets sind die Green Devils – nach begeisternden Heimauftritten zu Beginn der Saison – endgültig zurück im Abstiegskampf der 2. Regionalliga Süd.

Ob sich das junge, durch Routinier Thomas Assenbrunner verstärkte Team selbst zu sehr unter Druck gesetzt hatte? Von Beginn an ging in diesem wichtigen Kellerduell jedenfalls überhaupt nichts zusammen. Ballverluste, Unkonzentriertheiten und Einzelaktionen mit der Brechstange zogen sich wie ein roter Faden durch das Green-Devils-Spiel. Die Gastgeber kämpften zwar - allen voran der nach seinem Nasenbeinbruch mit Spezialmaske spielende Claus-Jürgen Ludwig - blieben aber häufig ohne Erfolgserlebnis, so dass sie jede Menge Energie unnötig verbrauchten.

Ganz anders die MIL Baskets, die ihre Führung aus der ersten Spielminute kein einziges Mal abgaben und sich ihren Auswärtssieg durch eine intensive Defense absolut verdienten. Trotz allem hatten die Schrobenhausener vor dem Schlussviertel (42:49) noch alle Chancen. Der entscheidende Impuls, der auch das berüchtigte Schrobenhausener Publikum noch einmal wach gerüttelt hätte, kam aber nicht. Stattdessen sorgten die Milbertshofener durch einen 21:3-Lauf im letzten Viertel für klare Verhältnisse.

Nach begeisternden Heimauftritten zu Beginn der Saison – allen voran der Sieg gegen den FC Bayern Basketball III – sind die Green Devils nach der fünften Niederlage in Folge wieder im Abstiegskampf angekommen. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) wartet auf sie die nächste schwere Partie gegen einen direkten Konkurrenten. Sie müssen bei Slama Jama Gröbenzell ran, das noch einen Sieg weniger als die Schrobenhausener auf dem Konto hat. Die MIL Baskets treten zeitgleich erneut auswärts an: zum Derby bei DJK SB München.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (17 Punkte), Lukas Bäumel (9), Thomas Assenbrunner (8).

MIL Baskets Milbertshofen: Martin Deinhardt, Josua Naeger (je 12), Johannes Stein (11) und Benjamin Verweyen (10).

Spurs melden sich zurück

Die Vorzeichen standen ungünstig, und mit den Leitershofenern präsentierte sich am Samstagabend auch noch ein sehr gut aufgelegter Kontrahent in der Jahnhalle. Doch die Spurs packten die Gelegenheit beim Schopfe und boten gegen die Schwaben eine ihrer besten Spiele in dieser Saison. Den 84:78 (39:46)-Sieg verdienten sich die 1865-Basketballer mit einer sehr beherzten Vorstellung nach der Pause.

Eine Halbzeit lang spielten die Gäste aus Leitershofen Katz und Maus mit ihren Dachauer Verteidigern. Auf die flinken Rückraumspieler Dominik Burgemeister und Dennis Behnisch bekamen die 1865-Verteidiger zunächst überhaupt keinen Zugriff. Entweder entwischten die beiden starken Flügelflitzer ihren Bewachern und machten in der Zone Alarm, oder sie trafen traumhaft sicher aus der Distanz. Allein sechsmal versenkten die Gäste das Spielgerät aus der Dreipunktedistanz in der Reuse.

46 erzielte Punkte zur Pause, das war ein Pfund für die Gäste. Dass die Spurs da nicht schon klar in Rückstand lagen, verdankten sie einer recht ansehnlichen eigenen Offensivleistung. Allen voran die langen Akin Arpac und Milan Keser, die sich ihrerseits von den Gästen nicht stoppen ließen. In den ersten 20 Minuten war es beinahe ein offener Schlagabtausch, die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.

Nicht ganz so freudig gestimmt war davon allerdings Spurs-Coach Werner Mühling, der in der Halbzeitpause von seiner Mannschaft forderte, die ständig zum Korb schneidenden Leitershofer im zweiten Durchgang besser zu bekämpfen. Und das taten seine Schützlinge in der Folge tatsächlich. Prompt ließ auch die Treffsicherheit der Gäste ein wenig nach.

Punkt für Punkt arbeiteten sich die 1865er heran, „auch weil wir es diesmal geschafft haben, unsere Ballverluste in Grenzen zu halten“, freute sich Mühling. Spätestens als die Spurs dann zu Beginn des letzten Viertels mit einem Dreier von Julius Glück erstmals in Führung gingen, war ihnen der Wille anzumerken, das Ruder nun herumzureißen.

Dem in der Offensive an diesem Abend unwiderstehlichen Akin Arpac blieb es vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Ein Korbleger, ein Dreipunktwurf und zwei Freiwürfe machten aus einer knappen (78:75) eine deutliche Führung (83:75) – in der Schlussminute hatten sich die Spurs doch noch entscheidend abgesetzt.

Leitershofen unterliegt in Dachau

Die zweite Mannschaft der BG musste in der 2. Regionalliga Süd mit 78:84 bei den Dachau Spurs eine knappe Niederlage hinnehmen. Gegenüber der Vorwoche in Passau war das Team personell wieder besser besetzt und zeigte auch eine deutliche Leistungssteigerung. Bereits das erste Viertel gewann man 23:18. Danach gelang es der Mannschaft nicht, eine 46:39 Halbzeitführung iauszubauen. Auch nach dem dritten Viertel war man noch mit 67:64 in Front gelegen, danach kam Dachau um Topscorer Arpac (27) aber auf und drehte das SPiel in einer spannenden Schlussphase. Beste Werfer für die Young Kangaroos waren Behnisch (26) und Burgemeister (11). Damit musste man auch im zweiten von vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen vor Weihnachten eine Niederlage hinnehmen. In der TAbelle verweilen die STadtberger auf Platz drei. Kommenden Samstag gastiert man zum Lokalderby bei der DJK Landsberg. Dann gilt es, beim Tabellenletzten, mit einem Sieg den Anchluss an Tabellenführer Bayern München III zu wahren, auf den am dann am übernächsten Spieltag trifft.

DJK SB München gewinnt Low-Score-Spiel in Freising

 

Die beiden Verfolger der Spitzengruppe aus Freising und München wollten den Anschluss an besagte Spitze verkürzen und dranbleiben, dementsprechend heiss waren beide Mannschaften am vergangenen Samstag. Das Spiel ging dementsprechend auch mit wenigen Punkten aus: lediglich 114 Punkte standen am Schluss auf der Anzeigentafel.

 

Während Freising schnell spielen wollte, gingen die Frösche aus München eher langsam ans Werk und verhinderten erfolgreiche Fastbreaks der schnellen Guards der Freisinger. Im Gegenzug konnten die Münchner oft in Korbnähe punkten und gingen mit einem leichten Vorsprung in die erste Pause (13:15). Lediglich Tommi Nibler konnte für die Freisinger verlässlich punkten, die ohne Jakob Kock und den verletzten Lennart Hornung antreten mussten. 

 

Im 3. Viertel nahm die Intensität bei den Hausherren zu, und so konnte die Heimmannschaft dank schnellerer Spielweise auch besser scoren und einen 7-Punkte-Vorsprung erspielen. Aber nach einigen ärgerlichen Aktionen kam es zu einem Bruch im Freisinger Spiel - und DJK SB München drehte damit das Spiel. Sie punkteten sehr verlässlich aus der Halbdistanz und machten im letzten Abschnitt ganze 28 Punkte. Die letzten Bemühungen der Freisinger waren nicht mehr erfolgreich, und so gewannen die Gäste letzten Endes verdient mit 8 Punkten.

 

Zuschauer: ca. 120

Scorer:

Freising: Nibler (14/4), Pathekas (10/2), Pook (9)

München: Scheurich (16/2), Russ (15), Fiß (10)

Aibling siegt in Gröbenzell

Welch ein Fight im Wildmoos-Garden! Herren 1 unterliegt dem Favoriten aus Bad Aibling unglücklich, nachdem man zwischenzeitlich mit 16 in Führung lag.groebenzell 1

Vor dem Spiel war klar, das heutige Spiel war man klarer Außenseiter. Die junge, schnelle und topfite Truppe aus Bad Aibling konnte man nur im Zaum halten, wenn man das Tempo bestimmen kann und die Bretter beherrscht.

Der Start war gut, aber nervös. Nach 2 Minuten stand es 7:4 für die Hausherren, doch in Minute 4 holte Aibling die Führung wieder und es stand 11:14. Vor allem die zwei Dreier der Aiblinger, denen noch einige folgen sollten taten weh. Doch die Jungs holten sich die Führung mit tollem Teambasketball zurück. Nach 7 Minuten 20:18. DAnn wieder Aibling, insbesondere Bradaric war heute nicht zu kontrollieren. 20:22. Dann startete insbesondere Bey Kahn eine tolle Show und man ging mit einem 26:22 in die Viertelpause. Tolle Offensive aber eine Defensive, die es auszubauen galt. Insbesondere musste das Tempo noch weiter runtergeschraubt werden.

Das 2. Viertel startete sehr gut. Defensiv hatte man Aibling voll unter Kontrolle und offensiv konnte man einen Fastbreak nach dem anderen laufen. So stand es nach 12 Minuten 31:25 und nach 14 Minuten 38:27. Nach 16 Minuten 44:29. Bis zur 18. Minute konnte man sich einen 16 Punkte Vorsprung herausarbeiten. Außer Bradaric konnte kein Aiblinger überzeugen, während bei den Slamas alle Spieler munter punkteten. Vor allem Heinrich zeigte, wie wichtig er für das Team sein kann. Doch die letzten beiden Minuten verlor man Hack Vazquez aus den Augen und mit 2 Dreiern uns 2 weiteren Punkten von der Linie konnte er die Führung zur Halbzeit auf 57:48 verkürzen. Da half auch eine Auszeit in der 18. Minute nichts.

Die Jungs waren gewarnt. Doch leider verschlief man die ersten beiden Minuten der 2. HZ komplett. Aibling startete enorm aggressiv in der Defence und Gröbenzell schmiß einen Ball nach dem anderen weg. Folge ein 9:0 Run (alle Punkte Bradaric und Hack Vazquez) und das Spiel war ausgeglichen. Auszeit SJ. Die Jungs rissen sicher wieder und konterten mit einem 7-0 Run. Doch das hielt nur 2 Minuten. Erneut ein 10-0 Run der Aiblinger. 64:67. Auszeit SJ (die zweite der 2. HZ nach 26 Minuten!). Und der letzte Teil des Viertels verlief wieder ausgeglichener, allerdings konnte Gröbenzell in dieser Phase nur noch über Einzelaktionen und zumeist an der Freiwurflinie punkten. Das Teamplay war weggewischt. Spielstand nach dem 3. Viertel 72:74.

Die Jungs wollten das Spiel wieder drehen und starteten mit einem And-one von Gorgas und drehten das Spiel wieder auf 75:74. Doch leider sollte das die letzte Führung sein. Zu viel Fokus auf die Pfiffe der SR, die leider hier auch etwas unglücklich waren, zu viele Turnover in der Offence und zu wenig Konzentration in der Defence sorgten für einen 13-0 Run der Aiblinger. 75-87. Doch man wollte das Spiel nicht herschenken. Ein 6-0 Run der Slamas verkürzte auf 81:86. Doch leider war die Luft raus und man konnte nicht mehr die Intensität höher schrauben. Dies führte zu einem weiteren Lauf von Aibling und am Ende eine unglückliche, aber verdiente Niederlage.

Schade, man hätte hier für eine Überraschung sorgen können. Dennoch muss man sagen: Spielt die Mannschaft so gegen jeden Gegner, werden definitiv auch Siege am Ende zu Buche stehen.

Aber dafür muss die Intensität im Training erhöht und egal wie das Spiel läuft die Konzentration auf den eigenen Vorgaben bleiben (statt auf SR oder sonstigem). Nächste Woche hat man die Chance gegen München Basket zu zeigen, dass man jede Woche so spielen kann!

AK

Wolves erlegen Kangaroos

passauDas war die richtige Antwort der White Wolves Passau im Heimspiel der 2. Regionalliga Süd der Herren gegen den bisherigen Tabellenführer BG Leitershofen II auf die hohe Niederlage letzte Woche bei den „jungen Bayern“. Mit einem klaren 86:65 konnte die Partie, die von Anfang an von den Hausherren dominiert wurde, eingefahren werden und so haben die Dreiflüssestädter wieder einmal einen Tabellenführer vom Thron geholt, zugleich dem Gegner die 2. Saisonniederlage zugefügt. Dabei muss man sehen, dass die Gäste etwas „gestutzt“ auf Grund von Krankheiten und Verletzungen nur mit 7 Spielern aufliefen, wenngleich auch Topscorer Burgemeister dabei war. Aber auch der TV Passau musste auf den etatmäßigen Pointguard Ferdinand Schütze (Grippe) und auf Cornelius Ferber (Verletzung) verzichten. Center Benjamin Mayer war „man oft the match“ und erzielte 37 Punkte.

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KANGAROOS geben tabellenführung ab

Es war insgesamt ein schwarzer Sonntag für die drei Leitershofer Herrenteams, die allesamt stark ersatzgeschwächt antreten mussten. Die zweite Mannschaft musste in der 2. Regionalliga Süd die Tabellenführung durch eine 65:86 Niederlage in Passau an Bayern München 3 abgeben. Es genügte ein 7-Sitzer, um die Reise in die Dreiflüssestatt anzutreten, denn exakt so viele Spieler standen Trainer Oertel für die weiteste Auswärtsfahrt der Saison aufgrund von Verletzungen, Krankheiten, beruflichen Abstinenzen und sonstigen Gründen nur zur Verfügung. Der Rückstand wuchs von Viertel zu Viertel, über ein 20:25 ging es mit 34:49 in die Halbzeit und mit 51:69 in das Schlussviertel. Der Gegner war de facto in allen Belangen überlegen, eine reale Siegeschance bestand für die Young Kangaroos nicht. Beste Werfer waren Oertel (23), Abron (14) und der U18 Spieler Niklas Moosrainer (14).  Bei den Niederbayern überzeugte Benjamin Mayer mit 37 Zählern. Bis Weihnachten stehen nun weitere drei Auswärtsspiele für die BG auf dem Programm, dann hoffentlich wieder mit breiterem Kader. Los geht es nächsten Samstag in Dachau.

Ausgeglichen agierende Frösche für ankämpfende Schrobenhausener zu stark

Ein gutes Basketballspiel verfolgten die ca. 80 Zuschauer am Samstagabend in Pasing, als die Frösche auf den SSV aus Schrobenhausen trafen. 

Wie schon in den letzten Spielen dauerte es einige Minuten bis der Gastgeber in Tritt kam. In der 5. Minute wurde die Führung der Schrobenhausener erstmals ausgeglichen (8:8). Danach wurde auf den Centerpositionen das Spiel in die Hand genommen. O. Russ und T. Rohwer nahmen das Heft in die Hand und waren primär für die 24:15 Führung nach dem ersten Viertel verantwortlich.

Nach dem ersten Päuschen kamen die Gäste unverzüglich bis auf einen Punkt heran (14. Min, 24:23). Nach der obligatorischen Auszeit durch Coach Robby Schwarz lief aber bei den Gästen nicht mehr allzuviel zusammen, weil die Frösche ihren Rhythmus wieder fanden und in der Folge den Ball laufen ließen, sehr gut kombinierten und die freien Würfe trafen. Zur Halbzeit betrug die Führung 13 Punkte (44:31).

Wer aber dachte, daß sich die Schrobenhausener kampflos ihrem Schicksal ergeben würden, sah sich getäuscht. Nachdem sich der Kapitän der Frösche verletzt hatte und kurz danach ein unsportliches Foul gegen die Gastegeber gepfiffen wurde, erkannten die Spargelstädter ihre Chance und verkürzten bis zur 26. Minute auf sechs Punkte Abstand (52:46). Zum Ende des Viertels waren es dann acht Zähler, die der Sportbund noch vorne lag.

Im Schlussviertel präsentierten sich die Pasinger aber sehr ausgeglichen und spielerisch zu stark. Besonders der nun stark aufspielende Grischa Weber stellte die Verteidigung der Gäste vor schwer lösbare Probleme und vollendete entweder selber, oder legte auf seine Mitspieler ab. Zwischenzeitlich betrug die Führung 20 Punkte. Zum Schluss stand ein verdientes 81:67 auf der Anzeigetafel und Coach Robby war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. War es doch der fünfte Erfolg in Folge und damit der dritte Platz in der Tabelle.

 

Bei den Gästen hatte Lukas Bäumel einen starken Auftritt vor und unter den Körben, erzielte insgesamt 29 Punkte und traf 9 von 12 Freiwürfen, zudem konnte Spatschek (21P, 3 Dr) noch zweistellig punkten. Beim Sportbund konnten jedoch Sauer (14P), Rohwer (12P), Weber (13P), Scheurich (13P) und Russ (15P) so ausgeglichen scoren, dass die Mannschaftsleistung letztendlich den Ausschlag gab.

Zwei starke Viertel reichen Spurs nicht

Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Das waren allerdings nicht die Dachau Spurs, sondern die dritte Mannschaft des FC Bayern München Basketball. Das klare Ergebnis von 89:66 (47:26) täuscht indes ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg, in dem die 65-Korbjäger über weite Strecken sehr gut Paroli boten und sich, wie erhofft, stark verbessert präsentierten.

Mit großer taktischer Disziplin traten die Gastgeber im ersten Viertel auf. Insbesondere wurde die druckvolle Ganzfeldpressverteidigung der Münchner immer wieder mit einstudierten Spielzügen ausgehebelt und vorne geduldig weiterkombiniert, um dann hochprozentig abzuschließen. Der Lohn war eine knappe 20:19-Führung nach zehn Minuten.

Doch in der Folge konnten die Spurs diese Konzentration nicht halten, oder wie es Coach Werner Mühling ausdrückte: „Wir haben alles vergessen, was wir vorher gut gemacht haben.“ Die 65er verzettelten sich, verloren die Bälle, kamen nun immer häufiger einen Schritt zu spät – im zweiten Viertel lief nichts mehr zusammen. Mit sage und schreibe 28:6 Punkten holte sich die Mannschaft von Trainer Demond Greene den Abschnitt, zur Pause schien die Vorentscheidung gefallen.

Doch anders als in Freising dachten die Spurs diesmal gar nicht daran, aufzustecken. Glück, der lange Milan Keser und der frischgebackene Papa Igor Jurakic waren die Protagonisten einer kleinen Aufholjagd. Und mit Rückkehrer Johannes Schwarz bekam die Defensivarbeit der Dachauer einen wichtigen Stabilisator dazu.

Selbst Mitte des Schlussviertels war beim Stand von 57:65 (34.) noch nichts verloren. Doch als sich der einzige echte Aufbauspieler der Spurs, Florian Widmann (Karol Firek fehlte mit Leistenverletzung) mit dem fünften Foul verabschiedete, ging es wieder dahin. Am Ende setzten sich die athletischen, austrainierten Bayern sogar auf mehr als 20 Punkte ab.

„Es hätte heute schon sehr viel bei uns zusammenpassen müssen, um die Bayern in dieser Form zu schlagen“, sagte Werner Mühling nachher. „Da sieht man natürlich auch, was tägliches Training bewirken kann. In dieser Aufstellung sehe ich derzeit in der 2. Regionalliga kein Team, dass den Bayern Paroli bieten kann.“

KANGAROOS weiter tabellenführer

Die Young Kangaroos setzen sich am Sonntag Abend in der 2. Regionalliga Süd gegen Slama Jama Gröbenzell mit 82:73 durch und bleiben damit weiter an der Tabellenspitze der 2. Regionalliga Süd! Die Leitershofer lagen nach dem ersten Viertel mit 21:26 im Rückstand, drehten aber dnan bis zur Halbzeit das Geschehen (40:38). Auch nach dem Pausentee ließen sich die Oberbayern nicht wirklich abschütteln, der Vorsprung betrug zumeist nur einige wenige Punkte, geriet im letzten Viertel dann aber nicht mehr wirklich in Gefahr. BG-Trainer Tom Oertel: "Mit 12:2 Punkten ist der Saisonstart mehr als gelungen. Nun warten aber bis Weihnachten vier Auswärtsspiele gegen starke Gegner wie Passau, Dachau oder Bayern München 3 auf uns. Mal sehen, wo wir dann stehen", so Oertel. Bester Werfer für die BG waren Burgemeister (20), Kaufeld (14) und Baumer (12), Abron und Bobrowski (jeweils 9), für SJG Finger (17), Gorgas (14), Heinrich (12) uns Aristeidou (12).

Freising gewinnt Verfolgerduell gegen Dachau deutlich

Die beiden Verfolger der Spitzenteams wollten ein Abrutschen in die untere Tabellenhälfte unbedingt vermeiden, und so gingen Freising und Dachau hochkonzentriert zur Sache. Die ersten Minuten waren gespickt von guten Aktionen mit höchster Wurfquote: auf beiden Seiten gab es kaum Rebounds, denn viele Würfe aus allen Distanzen trafen ihr Ziel.

DIe Hausherren konnten sich zum Ende des ersten Viertels zwar etwas absetzen, aber Dachau blieb dran und spielte dabei oft seine Überlegenheiten unter dem Korb aus. V.a. dank ihrer Offensivrebounds konnten sie den Abstand stets übersichtlich halten, erlaubten den Freisingern aber ganze 50 Punkte bis zur Halbzeit (52:40)

Das dritte Viertel war dann der Knackpunkt des Spiel: Die Domstädter erlaubten den Gästen dank knackiger Defense kaum mehr gute Aktionen und damit nur 12 Punkte, während man selbst weiterhin hochprozentig aus allen Lagen traf. Selbst die Abwesenheit des etatmäßigen Einsers, Maxi Hellmich, fiel nicht auf, denn Vangelis Pathekas und Claus Weiß übernahmen die Würfe von außen, während Nemanja Kekic oft in der Zone traf.

Von diesem Rückstand erholten sich die Dachauer nicht mehr. Auch wenn sie bis zum Schluss hart kämpften, gab es an diesem Samstag nichts mehr zu holen. Freising siegte verdient, wenn auch optisch zu hoch, mit 102:67 vor ca. 150 begeisterten Zuschauern.

Topscorer:

Freising: Kekic (18/1 Dreier), Kock (17), Weiß (15/2)

Dachau: Jurakic (17/3), Glück (16/3), Arpac (8)

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