Spielberichte

Spurs finden zurück in die Spur

Während sich die Dachau Spurs im engen Mittelfeld auf Platz 5 verbesserten, wird es für Gegner Gröbenzell nach der 70:83-Niederlage gegen Dachaus Korbjäger am Samstag immer schwerer, noch den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga Süd zu realisieren. Und der Tabellenvorletzte startete auch entsprechend in die Begegnung. In allen Belangen unterlegen, erlaubten Lion Gorgas und Co. den Spurs ein 25:6-Auftaktviertel. Allein sieben Dachauer punkteten in diesem ersten Spielabschnitt, das Zusammenspiel in der Offensive klappte hervorragend.

Und auch die von Trainer Werner Mühling vorgegebene Defensivtaktik ging voll auf, die da lautete: Gorgas, den Dreh- und Angelpunkt der Hausherren, in Sonderbewachung zu nehmen. Tassilo Matthes und später Corni Glück nahmen den agilen Aufbauspieler weitgehend aus dem Spiel, in dem sie mit großem läuferischen Einsatz zumeist schon das Anspiel auf Gorgas verhinderten und sich auch im Eins-gegen-Eins keine Blöße gaben. Mit neun Punkten blieb der Gröbenzell am Ende so weit unter seinen Möglichkeiten.

Schon im ersten Viertel setzte Mühling zehn seiner elf Schützlinge ein, und auch im zweiten Abschnitt wechselte er munter durch, um stets eine frische Fünf auf dem Feld zu haben. Befeuert von einer deutlich engagierteren Verteidigung der Gröbenzell kam nun allerdings vorübergehend Sand ins offensive Getriebe der Spurs. Die Gastgeber holten einige Ballgewinne. So schmolz der schöne Vorsprung bis zur Halbzeit dahin.

Doch die Dachauer fanden nach der Pause zurück in die Spur. Coach Mühling hatte offenbar die richtige Ansprache gehalten, denn die Dachauer besannen sich auf ihre Stärken, setzten sich korbnah auch trotz Fouls durch, oder versenkten freie Würfe aus der Distanz. Die Spurs spielten nun wie aus einem Guss und setzten sich vorentscheidend ab. Mitte des vierten Viertels betrug der Vorsprung 25 Punkte (78:53). Das schlechte zweite Viertel war da längst vergessen. In den Schlussminuten erlaubten sie den Gröbenzellern noch etwas Ergebniskosmetik.

Frösche halten Druck stand - Platz 3 der Lohn

Ein wenig mehr Zuschauerinteresse hätte das Spiel  DJK SB München : TV Passau verdient gehabt. So wurden am Samstagabend ca. 30 Personen Zeugen einer sehr engagiert geführten Partie beider Mannschaften.

Die Passauer kamen besser ins Spiel, verteidigten von Anfang an aggressiv und führten schnell 7:0. Bis zum Ende des Viertels konnten die Hausherren aus einem Mix guter Aktionen unter dem Korb und Würfen von außen die Oberhand zurück gewinnen (24:20).

Im zweiten Abschnitt konnten die Frösche die Nase vorn behalten, die Gäste ließen in ihren Spielaktionen aber nicht nach, waren immer auf der Höhe des Spiels, konnten weiterhin in der Verteidigung überzeugen und auch im Angriff immer wieder punkten. Auf beiden Seiten gab es viele sehenswerte Aktionen in diesem hochklassigen Spiel.

Nach der Pause zuerst wieder dasselbe Bild. Passau konnte einige Male schnell punkten und ging wieder in Führung, die Frösche agierten etwas nervös, das Spiel stand auf der Kippe. Aber die Pasinger ließen sich letztendlich nicht aus der Ruhe bringen und wehrten die intensiven Bemühungen ab, den Vorsprung weiter auszubauen. Bevor es in den letzten Spielabschnitt ging, waren die Frösche wieder drei Punkte vorne (63:60).

Im letzten Viertel konnten die Frösche den Vorsprung geschickt verteidigen, es kam zwar nochmal zum Ausgleich, aber in den letzten Minuten sorgten 10:9 (Russ 6:6, Scheurich 4:3) Freiwürfe dafür, das die Punkte in Pasing blieben.

Das Spiel blieb bis zum Ende spannend, Sportbund konnte die Passauer niederringen, die ihrerseits aber nie aufsteckten und immer gefährlich agierten. Platz drei in der Tabelle ist der Lohn für eine konzentrierte Leistung an diesem Abend.

Beim Sportbund konnten Russ (19P), Rohwer (18P), Asante (14) dem Spiel einen Stempel aufdrücken, bei Passau scorten zweistellig Mayer (20P), Herbort (16P), Taubmann (11P) und Gentner (10P).

kangaroos unterliegen sportbund

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen unterlag am Sonntagnachmittag der DJK SB München mit 52:80. Weiterhin musste das Team von Trainer Oertel auf zahlreiche Leistungsträger verletzungsbedingt verzichten. Nach ausgeglichenem erstem Viertel (19:19) befand man sich zur Halbzeit mit 36:45 zumindest noch in Schlagdistanz.Das dritte Viertel endete dann aber 5:19 aus SIcht der BG, was die Vorentscheidung bedeutete. Danach fphren die Oberbayern einen sicheren und verdienten Sieg ein. Bester Werfer bei der BG war Bobrowski mit 16 Zählern. Durch die Niederlage fiel man auf Platz 5 in der TAbelle der 2. Regio zurück.

München Basket holt sich den Victory nach unchillig-spannender 2. Hälfte in Freising

Die Freisinger Korbballer waren nach der suboptimalen Hinspielniederlage in Munich-Town leicht angesäuert und wollten logischerweise dicke Revenge. Die Homeboys der Freisinger Domstadt-Gang starteten daher ziemlich tight ins Game, auch ohne den Swag der B-Boys Hellmich, Kllappija und Hornung. Sie searchten dafür ziemlich oft das Inside-Spiel, allen voran per „T-Bone“ Tommi Nibler, der immer wieder abschloss und die freien Singer damit in Front brachte. Die Defense hielt da noch ganz gut mit, zumindest war sie strong enough, um die erste Halbzeit mit 45:32 ganz nice für die knapp 100 Zuschauer wirken zu lassen. 

Aber ab Viertel 3 wurde es für die Heimspiel-Homies ziemlich „sad“, denn München Basket baute plötzlich eine „Wall à la Trump“ und vernagelte damit den Korb für die Freisinger. Etliche Layups segelten daneben, während die Guys aus der Großstadt immer wieder penetrierten - zum Glück nur Richtung Freisinger Korb, aber auch das nervte jene ziemlich hart, denn der Vorsprung schmolz wie Flutschfinger im Backofen. Zu Beginn des finalen fulminanten Viertels war Freising noch 4 sweete Pünktchen in Front, aber, aber… München blieb totally focused und zockte sich das Game nach Hause. Auch die allseits beliebte Zonen-Defense der Freisinger konnte die Jungs aus der Oktoberfeststadt nicht stoppen, welche per Würfe aus Longrange und an der Freiwurflinie sich einen soliden Vorsprung erarbeiteten konnten. Auch Stop-da-Dings-Fouls brachten nichts mehr, und Freising musste erneut eine Niederlage ins Poesiealbum eintragen. Sad…

Heimerer Schulen Baskets startet mit Niederlage in die Rückrunde

Auch gegen die Green Devils Schrobenhausen gelingt die Wende nicht.

Vier Wochen hatten die Heimerer Schulen Baskets Zeit, sich auf den Start der Rückrunde vorzubereiten und den Kampf gegen den Abstieg mit frischem Mut aufzunehmen. Die Pause wurde genutzt, den Kader mit Kion Dunlap, der von Leitershofen kam, und Przemyslaw „Miga“ Migala, der aus dem „Basketballruhestand“ zurückgeholt wurde, zu verstärken. Bemühungen um weitere Verstärkungen waren bisher noch nicht erfolgreich. Dazu kommt, dass sich Lukas Klocker wegen einer langwierigen Fußverletzung für den Rest der Saison abmelden musste. Am Samstag waren zudem Devrim Araz weiterhin und Marc-Oliver Siegwardt neu auf der Verletztenliste zu verzeichnen. Von dieser konnte immerhin Spielertrainer Michael Teichner wieder ins Team zurückkehren. Die grünen Teufel aus Schrobenhausen, am Samstag zu Gast im Sportzentrum Landsberg, hingegen konnten alle Leistungsträger einsetzen und wurden zudem von einer Busladung enthusiastischer Fans unterstützt.

Das Spiel begann für die Hausherren, die wieder von Sascha Khartchenkov gecoached wurden, da Michi Teichner als Spieler gebraucht wurde, positiv. Nach vier Minuten lag man mit 6:2 vorn. Doch Schrobenhausen zogen bis zur sechsten Minute mit 8:8 gleich. Bis zur ersten Pause konnten die Heimerer Baskets wieder zwei Punkte vorlegen und führten mit 14:12.

Auch der Start in das zweite Vierte gelang den HSBlern. Bis zur 13. Minuten bauten sie ihre Führung auf 5 Punkte aus. Doch dann kamen die Gäste stärker auf und glichen zur Mitte des Viertels erstmals auf 19:19 aus. In den nächsten Minuten ging es ständig hin und her. Bis zur letzten Minuten vor der Halbzeit gingen die Devils dann mit fünf Punkten in Führung. Doch vier schnelle Punkt kurz vor Ende des Viertels brachten die Lechstädter wieder auf 28:29 heran.

Mit dem ersten Angriff der zweiten Halbzeit gingen die Landsberger wieder in Führung. Es sollte jedoch die letzte Führung des Spiels für die Heimerer Schulen Baskets bleiben. Die Mannschaft von Gästetrainer Weber setzte sich bis zur Mitte des dritten Viertels mit neun Punkten ab. Die Teichner-Truppe versuchte dagegen zu halten, konnte bis zur nächsten Pause jedoch nur auf 42:48 verkürzen.

Die Geschichte des letzten Viertels ist schnell erzählt. Landsberg gelang nur noch wenig, Schrobenhausen dagegen fast alles. So bauten die Green Devils ihr Führung stetig weiter aus. Den letzten Spielabschnitt gewann die Gäste deutlich mit 23:12. Das Spiel endete 54:71 und hatte mit den Green Devils Schrobenhausen einen verdienten Sieger.

Die Heimerer Schulen Baskets müssen weiter hart arbeiten und auf die nächsten Spiele hoffen, um sich aus dem Tabellenkeller zu verabschieden.

HSB: N.Brakel (5 Punkte), P.Brakel , W.Dressler (4), K.Dunlap, J.Fiebich (13), D.Geiger, P.Migala (6), L.Schwinghammer (10), M.Teichner (4), D.Titz (12)

GDS: J.Alanis Barrera (2), L.Bäumel (8), J.Eiglmeier, s.Ettenreich, J.Fiß (2), F.Grille, J.Keil (17), C.Ludwig (22), S.Ritzer (4), T.Spatschek (14), U.Steiner, T.Wenger (2)

TV Passau schlägt Slama Jama Gröbenzell

passauIn einem Spiel der 2. Regionalliga Süd der Herren gewannen die White Wolves Passau vor allem auf Grund einer famosen Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit gegen den Tabellenelften Slama Jama Gröbenzell überzeugend mit 98:70. Die Niederbayern traten als Team geschlossen auf und zeigten über große Phasen  gut strukturierten, kämpferischen Basketball. Das frühere Passauer „Eigengewächs“ – jetzt wieder zu den Wolves zurückgekehrt – Andreas Hugger, spielte zum ersten Mal in der „Ersten“ und legte ein gutes Debut aufs Parkett.

Die White Wolves starteten gut ins Spiel und konnten über die Centerspieler Herbort und Mayer scoren. Doch defensiv ließ man sich vom gegnerischen Topscorer Lion Gorgas, der am Beginn heiß lief, ‚abkochen‘ und gestattete diesem im ersten Viertel 17 der 23 Gröbenzeller Punkte. Auf Passauer Seite hielt man über Benjamin Mayer und Lorenz Dupper dagegen, musste den ersten Spielabschnitt aber mit 22:27 abgeben.

Insbesondere in der Defensive wollten sich die Hausherren nun steigern. Dies gelang in den ersten Minuten, doch der Score blieb ausgeglichen. Erst mit einem 9:0 - Run zur Viertelmitte erlangten die Niederbayern die Führung zurück. Defensiv gelang es allerdings nicht, das Fastbreakspiel der Gäste zu stoppen. Auch der letzte Korb der Hälfte gehörte ‚Slama Jama‘ und so ging es mit 38:40 in die Kabine (Viertel 16:13).

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Viele wechselnde Führungen und ein enges Match. Beide Mannschaften auf Augenhöhe, man suchte die Schwächen des Gegners, die sich aber für beide Seiten bis dahin kaum finden ließen. Aber dann änderte sich das Geschehen schnell und das Pendel schlug auf die Seite der Dreiflüssestädter. Tobias Hoffmann und Jan Köplin initiierten in Minute 27 einen 15:2 – Run, durch den sich die Passauer absetzen zweistellig konnten. Währenddessen musste auch der spielbestimmende Gröbenzeller Lion Gorgas vom Feld, da dieser durch zwei unsportliche Fouls für das restliche Spiel disqualifiziert wurde. Dies war der Genickbruch für die Gäste. Das Viertel endete mit 62-54 für die Wölfe (Viertel 24:14).

Jetzt hatten die Hausherren Lunte gerochen. Der letzte Abschnitt sollte dann ein Offensivfeuerwerk werden. Immer wieder konnten kleine Runs gestartet werden, die meist aus einer flinken und guten Defensive heraus ihren Anfang nahmen. Die Zählerproduktion der Einheimischen lief an wie eine Walze, die Zuschauer gingen lautstark mit. Insgesamt erzielten die Wolves in diesem finalen Abschnitt ganze 36 Punkte und schliffen haarscharf an einem ‚Hunderter‘ vorbei. Alle Passauer Spieler konnten sich in die Ausbeute und die Scorerliste eintragen, man hatte die Gäste so richtig aufgerieben (Viertel 36:16).

Köplin: „Es ist gut, dass wir das erste Spiel des Jahres gegen den Tabellenvorletzten gewonnen haben. Dadurch sollten wir uns vorerst in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt haben. Toll auch, dass sich heute alle Spieler in die Scoring-Liste eintragen konnten.“

Nun stehen die White Wolves auf einem ganz starken 3. Tabellenplatz.

 

Spieler: Maximilian Gentner 16, Benjamin Mayer 15, Jan Köplin 13, Alexander Herbort 12, Lorenz Dupper 10, Tobias Hoffmann 9, Valentin Kraft 7, Ferdinand Schütze 6, Jan – Erik Taubmann 6, Andreas Hugger 4.

Beste Scorer Gröbenzell: Lion Gorgas 20, Christian Sander 16, Alejandro Bey - Kahn 12, David Heinrich 11.

Spurs gewinnen gegen MIL Baskets

„Der Milbertshofen-Fluch ist nach zweieinhalb Jahren endlich beendet“, freute sich ein erleichterter Spurs-Coach Werner Mühling. Seine Mannschaft hatte soeben mit 76:73 (33:40) das wichtige Nachbarschaftsduell gewonnen – der letzte Sieg gegen die MIL Baskets aus Milbertshofen datierte vom Oktober 2015!

Die Ballverluste minimieren, möglichst viel über die Großen spielen und in der Verteidigung die Eins-gegen-eins-Situationen bestehen – das war die von Mühling ausgegebene Marschroute. Das klappte über weite Strecken recht gut. Zwar erwischten die 1865er den deutlich schlechteren Start, kamen im ersten Viertel ein ums andere Mal zu spät in der Verteidigung und trafen wenig in der Offensive. Die Gäste aus Milbertshofen wirkten wesentlich frischer, entschlossener. Doch die Dachau Spurs rafften sich im zweiten Viertel auf und legten nun wesentlich mehr Energie an den Tag. Die Defensive zwang nun die Gäste immer häufiger zu Fehlern und schlecht vorbereiteten Abschlüssen. Zweite Wurfchancen wurden den Münchner zudem nicht erlaubt, denn abprallende Bälle pflückten vor dem eigenen Korb fast stets die 65er herunter.

Hatte Centerhüne Milan Keser im ersten Viertel noch das Angriffsspiel der Hausherrn getragen, bekam der 2,06-Meter-Mann nun auch Unterstützung von seinen Mitspielern, die an Sicherheit gewannen. Die Spurs glichen aus, um dennoch mit einem Sieben-Punkte-Rückstand in die Pause zu gehen. Denn für rund eineinhalb Minuten waren sie am Ende der ersten Halbzeit unaufmerksam und kassierten drei Dreier der Milbertshofener in Folge. Doch die Dachauer arbeiteten sich wieder heran, nach 30 Minuten war alles nach wie vor offen (55:56).

Das Schlussviertel gehörte dann den Dachauer Korbjägern. Mit flüssigen Kombinationen erspielten sie sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz hochprozentige Abschlüsse und setzten sich zum erstenmal überhaupt in diesem Spiel ab (73:64/38.).
Dass das Ende doch noch einmal höchst spannend wurde, mit fast schon dramatischen Zügen, war der rätselhaften Schwäche der 1865er an der Freiwurflinie zuzuschreiben. Als die Gäste mit taktischen Fouls begannen, schossen die Spurs reihenweise Fahrkarten. Allein in den letzten eineinhalb Spielminuten setzten sie von elf Versuchen acht daneben! „Das ist mir wirklich ein Rätsel. Es ist ja nicht so, dass wir nicht im Training reichlich Freiwürfe üben würden“, erklärte Coach Mühling.

Dass sich die Spurs schließlich trotz der unterirdischen Freiwurfquote nicht mehr die Butter vom Brot nehmen ließen, hatten sie ihrer Verteidigung zu verdanken. Dachaus Bester an diesem Abend, der lange Milan Keser, war auch hier eine Bank. Und so passte es, dass er schließlich auch bei der entscheidenden Szene wenige Sekunden vor der Schlusssirene maßgeblich beteiligt war. Denn als der bis dato weitgehend bei Igor Jurakic und Johannes Schwarz abgemeldete Ex-Spur Marco Hillebrecht zum Korb zog, war bei Keser Endstation: Die Schiedsrichter entschieden auf Offensivfoul gegen Hillebrecht. Und als sich Milbertshofens Coach Zupcic darob erboste, handelte er sich noch ein Technisches Foul ein. Den fälligen Freiwurf verwandelte (!) Corni Glück zum 76:73-Endstand.

Slama Jama Gröbenzell sieht rosa!

Nach zuletzt sage und schreibe 7 Niederlagen in Folge, schafften es die Herren 1 in einer bis zum Ende spannenden Partie den Angstgegner und Pasinger Nachbarn um unseren ehemaligen FSJler Samuel "Sammy" Scheurich dank einer konzentrierten groebenzell 1Leistung und einer hohen Trefferquote die Hinrunde versöhnlich mit einem "Weihnachtssieg" zu beenden...

Statt Training hieß es am Mittwoch Abend um 20:30 im Wildmoos Garden nun Spiel... Der Gegner bat um die Verlegung, wir stimmten zu... Viel hatte man sich vorgenommen vor dem Spiel, nach zuletzt einigen unglücklichen Niederlagen und den beiden eher schlechten Spielen gegen Schrobenhausen und Milbertshofen, wollte man heute eine Reaktion zeigen. Das Spiel war von Anfang bis zum Ende heiß umkämpft. Die Intensität in der Defence hoch, die Anspannung in der Offence aber dieses Mal nicht ganz so hoch...

Die Slamas ließen den Ball in der Offence gut laufen bzw. attackierten den Korb gut und besetzten die leeren Spots. Vor allem Lion Gorgas war im 1. Viertel nicht zu stoppen (13 Punkte in diesem Viertel). Daneben brachte sich Toni Svoboda, der an diesem Abend endlich wieder an seine starken Leistungen anknüpfen konnte, auf Betriebstemperatur und erzielte seinen ersten von drei Dreiern. Souverän war auch Alejandro Bey Kahn, der in seiner zweiten Saison in der 2. Regionalliga einen großen Sprung machen kann. Nach 3 Minuten stand es 6:6, bevor Sam Scheurich seine ersten Punkte für die Gäste verbuchen konnte. DJK erhöhte die Führung bis zur 7. Minute auf 9:13. Doch Svoboda und Gorgas drehten das Spiel zunächst auf 16:13 und dann auf 23:19.

Das 2. Viertel startete zunächst gut und man führte bis zur 12 Minute 28:23 und bis zur 15. Minute 36:31. Hier zeigte Michael Finger, dass er es nicht verlernt hatte von jenseits der Dreierlinie zu treffen (3 Dreier in Folge!). Doch die letzten 5 Minuten vor der Halbzeit stellte Gröbenzell die Defence wieder ein und schmiss in der Offence entweder den Ball einfach weg oder versuchte sich in Einzelaktionen. DJK hingegen spielte die nun völlig plan- und kopflosen Slama in Ruhe aus... Folge war ein 11-4 Run und die 40:42 Führung für die Gäste zur Halbzeitpause.

Der Plan für die 2. HZ war es die Bretter wieder besser zu kontrollieren und gleichzeitig die Zone etwas sicherer zu halten. In der Offence galt es wieder das Teambasketball an vorderste Stelle zu setzen. Doch das dritteViertel startete nicht gut: DJK konnte bis zur 22. Minute die Führung auf 44:48 leicht erhöhen und nichts war von der intensiveren Verteidigung zu spüren. Doch dann wachte man plötzlich wieder aus dem Halbzeitschlaf auf und konterte mit einem 14-4 Run und holte sich so die Führung bis zur 28. Minute wieder und baute sie sogar auf 58:52 aus. War der Bann gebrochen? Wer die Slamas kannte, wusste, dass dem nicht so war... Es war eher Zeit die Defence wieder mal einzustellen und DJK erzielte in den letzten beiden Minuten 11 Punkte und konnte so die Führung wieder zurückerobern. Stand vor dem letzten Viertel damit 61:63. Insbesondere die Vorgabe wieder den Ball mehr ans Brett zu bekommen wurde im 3. Viertel konsequent... ignoriert... Das sollte sich im 4. Viertel ändern!

Mit Punkten von Sander und Bertolin holte man sich die Führung in der 32. Minute wieder: 68-67. Doch unnötige Technische Fouls und Fouls verschafften DJK 6 Freiwürfe in der 33. Minute. Führung wieder bei den Fröschen: 68-72. Die nächsten Angriffe gehörten, dank einer intensiven Slama Defence, Gröbenzell. Mit zwei Dreiern und 2 Freiwürfen holte man sich die Führung wieder 75:72. Dann wieder Punkt Scheurich 75:74. Svoboda wird beim darauffolgenden Angriff gefoult. Einer drin. 76:74. Punkt Russ. 76:76. Wieder Svoboda: 78:76. Noch 2 Minuten. Rebound und Punkt Finger. 80:76. Midrange Jumper Scheurich: 80:78. Noch 1 Minute. Ein etwas verfrühtes Foul DJK. 2 Freiwürfe für den Kapitän Heinrich. Beide daneben. Angriff DJK. Doch der Ball wollte nicht fallen. Rebound Heinrich. Wieder Foul DJK. Dieses mal beide drin. 82:78. Da die Slamas gut und intensiv verteidigten gelang den Fröschen allerdings in der letzten Minute kein einziger Korb mehr. Immer wieder schickten sie die Slamas an die Linie. Doch diese verwandelten souverän ihre letzten 6 (!) Freiwürfe in Folge. Am Ende ein etwas zu hoch ausgefallener Sieg, aber definitiv ein verdienter!

Nun heißt es Weihnachtspause genießen und danach wieder an den zwei selben Schrauben weiterdrehen: Intensive Verteidigung und konsequentes Reboundverhalten kombiniert mit smartem Offensivspiel im Teamverbund.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

White Wolves belohnen sich mit Energieleistung vs Milbertshofen

passauEin besonderes Weihnachtsgeschenk legten die Regionalliga – Basketballer des TV Passau sich selbst unter den Christbaum. Nach einer kompakten Mannschaftsleistung, mit einer knallharten Defense und einer sehenswerten und insgesamt strukturierten Offense konnten die White Wolves Passau das letzte Spiel des Jahres gegen die MIl – Baskets Milbertshofen deutlich mit 85:69 für sich entscheiden. Somit erhöhte sich die Zahl der Erfolge in der Hinrunde auf 7 gegen 4 Niederlagen und der TV Passau darf an der 3. Stelle der Tabelle die Weihnachtspause genießen, eher eine Überraschung.

Die Hauptstädter waren ohne Marco Hillebrecht und Benjamin Verweyen angetreten, hatten aber mit Neuzugang Martin Deinhardt aus Neumarkt einen weiteren Topspieler in den Reihen. Also trotzdem ein sehr guter Kader. Die Wolves begannen konzentriert, es war von der ersten Sekunde an Siegeswille zu spüren. Schnell lag man 6:0 in Front, der Ball wurde gut bewegt, der freie Mann gefunden. In der Defensive wurde ebenfalls von Beginn an geackert, was das Zeug hielt. Bis Ende des 1. Viertels lag man stets in Führung, wenngleich auch Center Benjamin Mayer recht bald in „Foulprobleme“ geriet. Die „Milben“ fanden immer besser ins Spiel. Über mannschaftsdienliches Spiel sowie einen „Buzzer-Beater“ am Ende des Viertels von Jan Köplin, konnte das Team der White Wolves das erste Viertel mit 19-18 für sich entscheiden.

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BGL 2 beendet vorrunde mit niederlage

Für die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen endete die Vorrunde mit einer Niederlage. Bei Tabellenführer Bayern München 3 unterlag man erneut ersatzgeschwächt angetreten deutlich mit 48:98 und konnte lediglich im ersten Viertel halbwegs mit den überlegnen Münchnern mithalten. Dazuhin misste man während der Partie weitere Ausfälle durch Verletzungen hinnehmen. Immerhin erhielt man bei diesem Spiel live die Gelegenheit, das neue Nachwuchsleistungszentrum der Bayern zu bewundern. Mit dem vierten Tabellenplatz in der 2. Regionalliga Süd nach der Vorrunde, punktlgleich mit dem Dritten und nur zwei Zähler hinter dem Tabellenzweiten, kann die Mannschaft um Trainer Tom Oertel aber sicherlich mehr als zufrieden sein, lautete das Saisonziel doch lediglich Klassenerhalt. Gegner Bayern München wird in dieser Verfassung der Titel in der 2. Regio Süd kaum zu nehmen sein, so dass dann bundesweit künftig erstmals sogar eine dritte Mannschaft eines Vereins in der 1. Regionalliga vertreten sein wird. Sicherlich ein erster Schritt im Sinne des DBB bei dessen Bemühungen, über die neue U23 Regelung in dieser Liga die kleinen Standorten zu Gunsten eines Closed-Shop Systemes für die BBL-Standorte platt zu machen.

Ungefähr 42 Minuten Hochspannung in Freising

Der Tabellenzweite Bad Aibling zu Gast bei den ersatzgeschwächten Freisingern, die aufgrund Sprühwurst, akuter Übercoolness, chronischem Übergewicht und erhöhtem Fahndungsdruck der Polizei auf mehrere Spieler verzichten musste. Maxi Hellmich war das aber ziemlich Wurst (vermutlich ohne Sprüh), und startete sogleich mit drei zünftigen Dreiern in die Partei, äh, Partie.

Die Gäste aus dem Bergenland zeigten sich nur begrenzt irritiert und konterten amtlich mit unzögerlichem Zug zum Korb - zumindest mit mehr Zug als die Deutsche Bahn seit der Fahrplanumstellung letzte Woche. 17:23 stand es damit fast unentschieden nach dem ersten Viertel.

Die gröhlenden Zuschauer in der Luitpoldhalle ließen sich vom Mangel an alkhoholfreien Getränken am Pausenverkauf kaum stören, sondern zeigten sich dadurch mehrheitlich inspiriert: So prügelten sie die Hausherren mittels Dutzender Dezibel Richtung Halbzeit, welche dank modernster LED-Technik gerundete 43:43 Korbpunkte anzeigte. Die beiden obstfarben (Orange!) gewandeten Schiris meckerten nicht, also schien es zu stimmen. In der Halle herrschte breite Zustimmung.

In Spielabschnitt 3 sah es wieder mal so aus, als nähmen die Hausherren das Thema Gastfreundschaft zu wörtlich, was Bad Aibling dankend und höflich annahm - warum auch nicht. Die Flügel der Gäste waren ziemlich flott unterwegs und definitv mehr im Einsatz, als die der Air Berlin. Apropos Berlin: Die Defense der Freisinger sah hierbei manchmal etwas arm aus, aber zum Ende des 3. Viertels gings wieder bergauf: Berat Kllapija (ebenfalls Flügel!) traf endlich einen Dreier wie ein Huhn das Korn und konnte das LED auf 62:63 stellen - und die Halle auf den Kopf. Die Gäste aber ganz trocken so: Freiwurf, Freiwurf, Freiwurf, 4 Punkte vor. 

Da der Autor dieser Zeilen aber bald ins Bett will/muss, hier der Rest in aller Kürze: Letztes Viertel fett umkämpft wie Google auf Seite 1, letzte Minute ziemlich verrückt weil Mirceta mit dem Dreier für plus zwei für Aibling, dann aber Pathekas kalt wie Hundeschnauze (danke Buschi!) mit dem Ausgleich, letzte 2,7 Sekunden keine Punkte mehr Verlängerung... In jener welchen Freising ziemlich ausgelaugt, konnte ja auch keiner ahnen, dass man mehr als 40 Minuten ran muss. Aibling dagegen ziemlich humorlos (nicht witzig!) und erfolgreich - mit satten 20 Punkten und damit dem letzten Endes nicht gaaaaaaanz unverdienten Sieg. Anyway: Geiles Spiel, tolle Stimmung, klasse Anzeigentafel, Sonntag fast rum, frohe Weihnachten!

 

Beste Werfer: folgen noch, da der Statistiker neben mir einfach zu langsam arbeitet! 

Zuschauer: einige, wir schätzen 170 (ehrlich!)

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