Spielberichte

kangaroos verlieren lokalderby

Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es für die BG Leitershofen/Stadtbergen II im Lokalderby gegen den HSB Landsberg. Am Ende unterlagen die Kangaroos deutlich mit 62:85 (31:40) und konnten eigentlich nur im ersten Viertel mithalten. Positiv: Bei der BG wirkte erstmals wieder Dominik Burgemeister nach langer Verletzung mit, dafür fehlten mit Daniel Nimphius, Dennis Behnisch und Niklas Moosrainer drei andere Akteure verletzungs- bzw. krankheitsbedingt. Landsberg hatte sich im Winter spektakulär verstärkt, demzufolge erledigten die beiden Neuzugänge Sharif Hudson (31) und Fabian Ristau (22) die Leitershofer de facto im Alleingang. Bester Werfer bei der BG waren Bobrowski (15), Burgemeister (14) und Kaufeld (11). Die Gesichter waren nach dem Spiel trotzdem auf beiden Seiten lang, bei den Kangaroos wegen der Niederlage, bei den Lechstädtern deshalb, weil man trotz des Sieges nun definitiv als einer der fünf sportlichen Absteiger aus den beiden 2. Regionalligen feststeht und darauf hoffen muss, dass es imn Laufe des Sommers Rückzüger aus den diversen Ligen geben wird. Nach Ostern spielt Leitershofen noch in Freising und gegen Bayern München 3.

Freising graigt a sauberne Watschn vom FCB

Servus mitanand und grias eich! Juchää, de Bayern san in da Stodt!
Drum machma des Gstanzl vom Spui vo de Basketballa vom TSV Jahn Freising auf gscheid Mundart, host me? Oisooo… März Madness in da Domstodt, veigrod gschmeidig in da Fastbreak-, äh, Fastenzeit - oda bessa gsogt: Nockherberg in da Boarischen Regionalliga am drittletztn Spuidog! Auf gäds, Bier we go:

Am Samsdog hods de Burschen vom FC Bavaria de Isar obegschwoappt. Aba dass de Bayern vo da Säbener Stross ned auf da Brennsuppn daherschwomma san, des war vorher scho klar. Bei de Hausherrn is da Helle Maxl wieda dahoam, wahrscheinds hod a sei Skilift-Jahreskartn valoarn. Und da Pathekas Vangerl is aa wieda dabei, trotz seim wehan Zehan.

Oiso nachad, auf ein Tipoff der Gemütlichkeit: De Freisinger zapfan glei o und leng los wiad Feierweah, machan Keabarl um Keabarl und rennan glei auf zwaif Punkte davo. Saklzement, denkt si da Grea Demond, staucht glei seine Manna zsam. „Recht host, Coach“, sogt da Kropperl Niklas und ziagt auf oamoi durch wie da Himbeer-Toni sein Schmeizla. Und am End vom Viertl sans wieda vorn - 16:18. Na servus…

Weida geht‘s, Zipfeklatscha: Im zwoaten geht‘s hin und hea und hin und hea und hin und hea, schlimma wiad FDP in da Koalitionsverhandlung…. Und da Weiß Klauserl haut einfach so moi 4 Dreier durchs Nylon, Swish und Prost - 39:39 nach der ersten Halben.

Na sauba, spannend werd‘s - auf jedn Foi nix für Bierdimpfen, Spotzal. Im Dritten laffts glei so weida, zack, zack, hin und her, bis zum hoibschaarigen 52:54. Ab do is aus mitm Fingahackln: de Freisinger Offense mutiert ganz greislig zum Woipadinga, de Knia san plötzlich al dente wia Semmknedl und de Hausherrn verliern de Bälle so wia de Preißn de Hemmungen auf da Wiesn.

Und so laffts dahi: De Bayern punkten im letztn Viertl wia da Boaznkini in Flensburg. De Freisinger dageng kassiern Watschn um Watschn und da Klapperl Berat a T-Foul wega Gscheidhaflerei. De Freisinger Defense werd weich wia a Oachkatzalschwoaf und de Jungburschen vom Kaiser-Verein zaong, wo da Bartl an Most hoit: Dingdong, aus de Maus, 71:85 der Endstand. Au wä, Freising, a sauberne Scheilln aus der Landeshauptstadt des Freistaats…

Do warn: umara 120 Leid.
De gschmeidigsten Scorer:
Freising - Nibler (22/2 Dreier), Weiß (16/4), Hellmich (10/3)
Bayern - Kropp (34/6), Gebray (15/1), Gietz (7/1)

Aibling holt in Passau alleinige Tabellenführung

passauAls am Vorabend die 77:82 - Niederlage des FC Bayern III beim aufgerüsteten Tabellenschlusslicht Landsberg (jetzt 11.) bekannt wurde, bot sich die Chance für den vorher punktgleichen TuS Bad Aibling, beim Spiel in der Passauer Dreifachhalle am Sonntag die alleinige Tabellenführung mit einem Sieg gegen die White Wolves zu erringen. Und mit dieser Motivation gelang es, das Spiel endete 76:84  aus Sicht der Hausherren.

Die Vorzeichen für die White Wolves waren nicht rosig, musste man im sowieso schon knappen Kader auch auf Cornelius Ferber (studienbedingt) und Tobias Hoffmann (krank) verzichten. Damit waren Optionen auf Aufbau – und Flügel begrenzter als sonst, aber Bange machen galt nicht für die wackeren acht Spieler des TV, die sich einer großen 12 – er – Rotation der Gäste gegenübersah. Die dezimierten Wolves konnten mit einer tollen Energieleistung das Spiel bis kurz vor Ende offen halten und verloren erst auf der Zielgerade. Die Oberbayern wurden von vielen lautstarken Fans im Mannschaftsbus begleitet, die richtig Stimmung machten. Aber die Wolves – Fans ließen sich nicht lumpen und hielten das ganze Spiel über dagegen.

Den besseren Start erwischten die Gäste, welche sich zu Beginn durch einfache Fastbreaks eine 12:8 - Führung erspielen konnten. Doch mit beherzten Drives zum Korb und den dazugehörigen Freiwürfen konnten die Hausherren die Führung wieder übernehmen. Das erste Viertel endete mit 15:15, was dem Plan entsprach, der offensivstarken Mannschaft aus Bad Aibling nicht zu viele Punkte zu erlauben.

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Spurs hellwach in den entscheidenden Momenten

Dank eines starken Schlussviertels haben die Dachau Spurs das Auswärtsspiel bei der BG Leitershofen/Stadtbergen gewonnen. In den entscheidenden Momenten waren die 1865-Basketballer hellwach. 
„Wir haben in der entscheidenden Phase diesmal auch unsere Freiwürfe getroffen“, freute sich Spurs-Coach Werner Mühling. Steffen Haberland und Karol Firek versenkten in den Schlusssekunden fünf von sechs Freiwürfen, als die Leitershofener mit taktischen Fouls versuchen müssen, die Wende herbeizuführen.


Zuvor hatten die Zuschauer in der großen Mehrzweckhalle in Stadtbergen ein intensives Match gesehen, bei dem die Gastgeber ihre Stärken im Rückraumbereich voll ausspielten. Die jungen schwäbischen Guards waren von den 1865ern nicht auszuschalten, trafen immer wieder aus den Distanz. Die Spurs mit den erfahrenen Langen unter dem Korb, Milan Keser und Johannes Schwarz, setzten sich ihrerseits besonders oft korbnah in Szene.


So neutralisierten sich die beiden Tabellennachbarn lange Zeit. Die Führung wechselte, zur Pause war keine Mannschaft auf der Siegesstraße. Im dritten Viertel schien sich der Gastgeber schließlich doch das Heft in die Hand zu bekommen. Mit einer Acht-Punkte-Führung gingen die Leitershofer in die letzte Viertelpause. Doch die 1865er gaben nie auf, kämpften sich wieder heran, die beiden Spielmacher Flo Widmann und Karol Firek hatten sich nun auch besser auf die Leitershofer Gegenüber eingestellt, holten einige Ballgewinne und leisteten sich selbst in der Offensive kaum Fehler.


Fünf Minuten vor dem Ende sind die 65er wieder heran (72:72). Ein Korb von Johannes Schwarz und ein Dreipunktetreffer von Karol Firek bedeuten den Ausgleich. Ein weiterer Korberfolg von Firek trotz Foul, zwei Freiwürfe von Milan Keser und ein Halbdistanzwurf von Steffen Haberland bringen die Dachauer erstmal seit der ersten Hälfte endlich wieder in Führung (74:78). Doch ein weiterer Dreier eines Leitershofers bringt den Gastgeber mit 77:78 noch einmal in Schlagdistanz.
Dann werden die Spurs an die Freiwurflinie geschickt – und behalten die Nerven.

heimniederlage für leitershofen

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen unterlag am Sonntagnachmittag dem Tabellennachbarn TSV Dachau in einer engen Partie knapp mit 77:83 und versäumte, mit einem Sieg gegen die Oberbayern dan diesen auf Platz 6 vorbeizuziehen. Am nächsten Sonntag spielt man nun das Lokalderby gegen HSB Landsberg, welche sich nach der Verpflichtung von zwei Profis im Aufwind befinden. Rein rechnerisch fehlt zwar noch immer ein Sieg für die Kangaroos, aus der kombinierten Tabelle der Nord und Südgruppe können von den zu erwartenden fünf Absteigern drei die BG bereits nicht mehr einholen, zwischen Leitershofen und dem aktuell fünften Absteiger liegen aber weiterhin sechs Mannschaften dazwischen, von denen einige dazuhin noch alle drei verbleibenden Spiele gewinnen müssten. "Normal ist das gelaufen, aber es wäre schön, wenn wir vor der unsinnigen zweiwöchigen Osterpause bereits nächste Woche die letzten Zweifel beheben könnten", so Trainer Tom Oertel.

Heimsieg der Frösche gegen Freisng

Nach dem Auswärtssieg in der letzten Woche in Schrobenhausen konnten die Pasinger an diesem Samstag noch einen weiteren Gewinn gegen Freising verbuchen.

In den ersten zehn Minuten der Partie gab es zunächst ein Kopf an Kopf Rennen bis in der zehnten Minute Sam Scheurich 4 Freiwürfe in Folge verwandelte und so eine leichte Führung erspielt werden konnte (17:13).

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste wieder auf Tuchfühlung, gingen in der 16. Minute noch mit einem Zähler in Führung (21:22), bevor für die Sportbundler acht Punkte in Folge fielen. Insgesamt lagen die Hausherren bis zur Halbzeit aufgrund ihrer soliden Verteidigungsarbeit somit recht komfortabel mit 34:25 vorne. 

Das dritte Viertel war geprägt durch eine herausragende Leistung von Nik Asante, der für die Frösche 13 Punkte, davon alleine 4 Dreier erzielte. 26:11 wurde das Viertel gewonnen und nach 30 Minuten hiess es somit 60:36.

In den letzten zehn Minuten konnten die Gäste noch Ergebniskosmetik betreiben und den Abstand bis zum Endresultat auf 75:60 verkürzen.

Bei den Hausherren war Nik Asante Topscorer der Partie mit 24 Punkten und wurde dabei gut unterstützt von Olli Russ mit 18 Zählern und Sam Scheurich, der 16 Punkte beisteuerte.

Bei den Gästen wusste Thomas Nibler mit 23 Punkten zu überzeugen.

 

 

 

 

Heimerer Schulen Baskets mit Befreiungsschlag

Landsberg gelingt Überraschungssieg gegen den FC Bayern München III

Im Vorbericht wurde noch der Vergleich „David gegen Goliath“ bemüht und die ibelfesten unter uns, wissen ja auch um den Ausgang dieser Begegnung. Die Heimerer Schulen Basket – der Tabellenletzte der Regio II – siegt verdient zu Hause gegen den Tabellenführer, den FC Bayern München III mit 82:77.

Als klarer Favorit kamen die Münchner nach Landsberg und dieser Rolle wurden die Gäste zunächst auch gerecht. Gegen Mitte des ersten Viertels lagen die Jungs von Coach Desmond Greene bereits mit elf Punkten in Front. Aber die Heimerer-Truppe blieb weiterhin hochkonzentriert und kam durch Niklas Brakel, Miga Migala und dem überragenden Sharif Hudson zu guten Abschlüssen. Mit der Schlusssirene versenkte Jonas Fiebich seinen ersten Dreier an diesem Abend zum Stand von 19:23 und die HSBler war wieder in Schlagdistanz.

Im zweiten Abschnitt Landsberg zunächst mit dem besseren Start und Sharif Hudson brachte seine Farben erstmals mit 24:23 in Führung. In der Folgezeit entwickelte sich weiterhin ein munterer Schlagabtausch, wobei sich auch Fabian Ristau und Marc Oliver Siegwardt in die Scorerliste eintragen konnten. Den Schlußpunkt setzte wieder Jonas Fiebich mit seinem zweiten Dreier zum 34:43 Pausenstand.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste zunächst noch mit dem besseren Start. Mit einem Treffer von Downtown konnten sie ihren Vorsprung sogar auf zwölf Punkte ausbauen (36:48). Doch dann folgte eine bärenstarke Phase der Landsberger, eingeleitet durch einen Fastbreak von Sharif Hudson, den er mit einem sehenswerten Dunk abschloss. Sowohl in der Offense als auch in der Defense war Landsberg nun hellwach. Die HSB-Truppe verkürzte in der Folgezeit bis auf 46:48. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels lagen die Jungs von Coach Michi Teichner wieder mit 53:51 in Front. Die Landsberger konnten diesen dritten Spielabschnitt mit 27:16 klar für sich entscheiden und gingen mit einem knappen 61:59 ins Schlußviertel.

Den begeisterten Zuschauern im Landsberger Sportzentrum wurde auch im letzten Viertel Basketball vom Feinsten geboten. Mehrmals wechselte die Führung. Zwei Minuten vor dem Ende übernahmen die Gäste mit 73:74 abermals die Führung. Doch nach einem weiteren Dreier von Jonas Fiebich lag Landsberg wieder mit 76:74 in Front und „Miga“ Migala erhöhte kurz darauf sogar auf 78:74. Die letzten knapp 30 Sekunden waren dann ein einziger Nervenkitzel. Zunächst konnten die Bayern von der Linie auf 78:76 verkürzen. Den Lechstädtern – den Sieg greifbar vor Augen – versagten zunächst die Nerven, nur vier von zehn Versuchen von der Freiwurflinie gingen durch die Reuse. Doch Lorenz Schwinghammer mit einer 100-Prozent-Freiwurfquote brachte der Landsberger Truppe unter großem Jubel der zahlreichen Fans den euphorisch gefeierten und hochverdienten Sieg.

Damit konnten die Landsberger endlich die rote Laterne abgeben und sind dem Minimalziel ein kleines Stück nähergekommen.

Landsberg: Sharif Hudson 29, Jonas Fiebich 18, Fabian Ristau 9, Lorenz Schwinghammer 8, Miga Migala 6, Niklas Brakel 6, Marc Oliver Siegwardt 4, Paul Brakel 2, Dominik Tietz, Mateji Mamuzic

München: Niklas Kropp 24, Robert Merz 16, Jeremia Agyepong 8, Lennard Winter 8, Daniel Gebray 7, Jonas Gieseck 6, Philipp Debes 5, Jim Augustin Gietz 3, Emmanuel Womala

Dritte Green-Devils-Niederlage in Folge

Das zweite Heimspiel innerhalb einer Woche, die zweite deutliche Niederlage: Auch beim 56:72 gegen Sportbund München können sich die Green Devils nicht aus ihrer Mini-Krise befreien.

In manchen Phasen war die Partie beinahe eine Kopie der Vorwoche. Wie schon bei Teil eins des „München-Doppelpacks“ gegen München Basket hielten die Gastgeber gegen das nächste Top-Team zwar lange Zeit gut mit, bissen sich am abgezockten und routinierten Gegner am Ende aber doch die Zähne aus. So war es schon beim 50:69 vor einer Woche und auch jetzt beim 56:72.

Mit einem knappen 15:17-Rückstand gingen die Green Devils in die erste Viertelpause und hielten auch im zweiten Abschnitt gut dagegen. Einen zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Rückstand (20:30) verkürzten Lukas Bäumel Juan Pablo Alanis Barrera noch auf 26:32.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Green Devils zunächst durch zwei Freiwürfe von Claus-Jürgen Ludwig noch näher heran (28:32) und hielten sich dann durch einen Dreier von Center Bäumel im Spiel (33:37), ehe die Münchner durch einen 19:6-Lauf erstmals deutlich davonzogen (56:39). Beim jungen Green-Devils-Team gingen die Köpfe nach unten. „Und was mich am meisten ärgert, ist, dass wir in so einer Phase wieder nur Einzelaktionen starteten und nicht versucht haben, es als Mannschaft zu lösen“, beklagt Coach Jörg Weber.

Doch selbst danach hatten die Gastgeber noch Chancen, kämpften sich vor allem dank Ludwigs neun Punkten im letzten Abschnitt noch einmal heran. Nach dessen Freiwürfen zum 56:65 gelang den Schrobenhausenern allerdings kein Punkt mehr, stattdessen zog Sportbund weiter davon.

Nach der dritten Niederlage in Folge – allerdings gegen drei Top-Teams der Liga – müssen sich die Green Devils womöglich doch noch einmal nach unten orientieren. „Vielleicht hat uns ja das gute Spiel in Bad Aibling ein wenig geblendet. Der Auftritt dort war zwar erfreulich, hilft aber nichts, wenn man am Ende doch verliert“, sagt Weber, der aber betont: „Wir dürfen uns diese Saison jetzt nicht kaputt reden lassen. Es ist eh der Wahnsinn, was diese junge Mannschaft bisher geleistet hat.“

Am kommenden Samstag (19.45 Uhr) könnte sie zudem für etwas mehr Ruhe im Abstiegskampf sorgen. Dann treten die Green Devils bei den punktgleichen MIL Baskets an. Sportbund München empfängt den TSV Jahn Freising (19.30 Uhr).

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (21 Punkte), Lukas Bäumel (11).

DJK SB München: Oliver Russ (19), Grischa Weber (18) und Sebastian Fiß (11).

heimsieg für BGL 2

Mit einem überzeugenden 77:59 Heimsieg gegen den TV Passau dürfte sich die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen in der 2. Regionalliga Süd der letzten Abstiegssorgen entledigt haben. Die Kangaroos erwischten einen Blitzstart und entschieden bereits das erste Viertel klar mit 24:12 für sich. Danach kamen die Niederbayern besser ins Spiel und reduzierten den Rückstand bis zur 30. Minute auf 52:58. Die Leitershofer beendeten das Spiel aber dann wie man es gestartet hatte, nämlich furios. Das vierte Viertel endete 19:7 für die BG, die in dieser Phase vor allem mit guter Verteidigung überzeugte. Beste Werfer waren Dennis Behnisch (19), Simon Haug (16) und Marc Kaufeld (15). Bei Passau  punktete der Ex-Nördlinger Max Gentner mit 15 Zählern am besten. Mit nunmehr 9 Siegen und 9 Niederlagen steht Stadtbergen weiterhin auf Platz sieben in der Tabelle und hat nun zwischen sich und dem ersten der vermeintlich fünf Absteigern aus beiden Staffeln sechs Teams gelegt, von denen die meisten bei noch vier verbleibenden Siegen deren sechs Punkte Rückstand auf Oertel & Co haben. Da sollte dann wirklich nichts mehr in Richtung Bayernliga anbrennen....

Landsberg mit mehr Hiphop im Freisinger B-Ball-Battle

Türlich, türlich, sicher, Digga,
türlich, türlich, Abstiegskampf!

Was geht Leute, seid ihr mit uns down?
In Freising-City, Basketball schaun.

Knapp 120 Friends war‘n am Start,
auch die Vorzeichen, die war‘n hart,
Freising will nach oben in da Tabelle,
tritt aber seit Wochen auf da Stelle.

Landsberg hat auf Abstieg kein’ Bock,
und investiert viel in guten Zock,
holt nen Ami und Mygala,
einen 2-Meter-50-Basketballer.

Türlich, türlich, sicher, Digga,
türlich, türlich, Abstiegskampf!

Die Gäste legen gleich richtig los,
zocken auf, ziemlich famos,
spielen häufig Pick an Roll,
Freising find‘ das gar nicht cool.

Von Intensität kaum eine Spur,
drum schaffen‘s 15 Zähler nur,
der Coach zurecht fett sauer,
pocht in Timeout auf mehr Power.

Türlich, türlich, 15 zu 22,
türlich, türlich, Abstiegskampf!

In Viertel zwo geht‘s ähnlich weiter,
für Freising bleibt‘s nur semi-heiter.
Landsberg scort von nah und fern,
die Crowd sieht das nicht wirklich gern.

Doch Domstadt-City bleibt noch dran
auch die Defense macht jetzt mehr Fun.

Türlich, türlich, 32 zu 39,
türlich, türlich, Abstiegskampf!

Freising wechselt durch und durch,
die Offense aber bleibt ein Lurch,
keiner bekommt nen Shooting-Lauf,
auch Claus und Max schießen Lichter aus.

Hudson aber übernimmt das Ruder,
trifft und scort so trocken wie Puder,
führt sein Team ganz cool wie Eis,
die Freisinger so: „Was für ein… Käse“.

Türlich, türlich, 43 zu 54,
türlich, türlich, Abstiegskampf!

Freisings Coach will nicht nach Haus,
packt nochmals seine Zone aus.
Landsberg verliert auch kurz den Plan,
und Heimteam denkt „jetzt simma dran“.

Hudson aber: „I don‘t care“,
passt und scort mit enough Flair.
Holt für Landsberg Win Part Three
und fährt nach Haus mit Victory.

Türlich, türlich, 58 zu 75
türlich, türlich, Abstiegskampf!

Freisings Talente Peisker 11, Pathekas 10, Kahlert 9,
sie scorten fleissig, immerhin was zum Freun‘…
Für Landsberg Hudson, Fiebich, Titz gut drauf,
legten 23, 14 und 10 Punkte auf.

Word!
Mic dop…

78:79 - Spurs nah dran an der Überraschung

Es wäre der Paukenschlag des 18. Spieltags in der 2. Regionalliga Süd der Basketballer gewesen. Doch nach einem flotten, hochklassigen Spiel zogen die Dachau Spurs bei Spitzenreiter FC Bayern München III hauchdünn mit 78:79 (41:35) den Kürzeren. Kein Grund sich zu grämen, fanden 1865-Trainer und -Mannschaft nachher unisono. Denn die Spurs hatten eine famose Vorstellung abgeliefert.


Die 1865-Korbjäger waren als klarer Außenseiter ins funkelnagelneue Nachwuchsleistungszentrum an der Ingolstädter Straße gefahren. Der FC Bayern Campus auf rund 30 Hektar beeindruckte die 1865er. „Das ist natürlich eine tolle Anlage und Halle“, fand nicht nur Coach Werner Mühling. Seine Mannschaft ließ sich vom Ambiente eher motivieren als abschrecken und bot dem hohen Favoriten ein Duell auf Augenhöhe.
„Besonders in der Verteidigung haben wir sehr gut gearbeitet, die ganze Mannschaft hat großen Einsatz gezeigt“, lobte Mühling. So konnten sich die jungen Bayern bei weitem nicht so entfalten wie normalerweise. Auch auf der anderen Seite des Spielfeldes waren die 1865er hochkonzentriert. Karol Firek und Flo Widmann leisteten sich im Spielaufbau kaum Nachlässigkeiten und ließen sich von der druckvollen Defensive der Bayern-Guards nicht aus dem Konzept bringen.

Dachau punktete, angetrieben vom stark verbesserten Corni Glück (vier Dreier!), aus dem Rückraum, oder setzte den langen Milan Keser korbnah ein, der seine Erfahrung gegen die Bayern-Jungspunde in die Waagschale warf und sich immer wieder durchsetzte.
Die Dachauer Pausenführung mutete zwar sensationell an, war aber nicht unverdient.

Und diese Führung gaben die Spurs im dritten Viertel kein einziges Mal, führten vor dem Schlussabschnitt nach wie vor (59:57). Eine Überraschung lag in der Luft. Erst drei Minuten vor Schluss konnten die kämpfenden Münchner erstmals seit den Anfangsminuten wieder in Führung gehen. Die größere Physis der unter Profibedingungen trainierenden Gastgeber schien den Ausschlag zu geben. Doch es wurde eine Zitterpartie.

Mit drei Köärben hielt zunächst Milan Keser sein Team in Schlagdistanz, und als Corni Glück mit einem erneuten Dreipunktetreffer auf zwei Punkte Rückstand verkürzte (76:78) und ein Bayern-Youngster nach einem taktischen 1865-Foul Sekunden vor dem Ende den zweiten Freiwurf danebensetzte, bekam Dachau noch einmal die Chance zum Ausgleich. Denn Matheus Holderer de Vasconcelos angelt sich nach einem Dreipunktefehlversuch eines Mitspielers den Offensivrebound. 0,5 Sekunden vor der Schlusssirene wird der Brasilianer beim erfolgreichen Korbversuch gefoult, kann mit dem Bonus-Freiwurf ausgleichen, die Verlängerung erzwingen. Doch der 26-Jährige setzt den Ball an die hintere Ringkante, von wo das Leder ins Feld zurückprallt, das Spiel ist aus.


Einen Vorwurf wollte hinterher natürlich niemand dem Unglücksraben machen, der ja sein Team mit der grandios getimten vorangehenden Aktion noch einmal ins Spiel gebracht hatte. Und der Ärger über die verpasste Chance wich schnell der Genugtuung, den Topfavoriten der Liga Paroli geboten und ordentlich geärgert zu haben.

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