Engagierte Teamleistung sorgt für wichtigen Überraschungssieg

Als die Zeit abgelaufen war, stellten sich einige der Zuschauer sicher die Frage, woher dieses Selbstvertrauen und die Kontinuität über 40 Minuten kamen.  Manch einer munkelte, dass die im Anschluss angesetzte Weihnachtsfeier den letzten Motivationsschub gab, um das sonst nur teilweise aufblitzende Talent kontinuierlich aufs Parkett zu bringen. 

Das erste Viertel begann wie auch schon einige zuvor diese Saison. Gekennzeichnet von einigen Unkonzentriertheiten und zu harmloser Defense. Nach einer Auszeit konnte sich Freising diesmal allerdings schnell fangen. Der Biss in der Verteidigung war plötzlich da und sowohl hierdurch als auch durch gutes Zusammenspiel fielen die Würfe vorne auch. So stand es Ende des ersten Viertels 26:18.

Im zweiten Abschnitt konnte Freising direkt an die gute Arbeit anknüpfen und den Vorsprung zur Halbzeit deutlich ausbauen. Die Gäste aus München konnten die schnellen Switches der Freisinger aufgrund der Teamverteidigung nur kaum für Mismatches nutzen.  Während dieser Zeit fiel gefühlt jeder Wurf und so hatte sich Freising bis zur Pause eine veritablen Vorsprung von 20 Punkte erarbeitet. Beim Spielstand von 54:34 gingen die beiden Kabinen in die Umkleiden.

Zu Beginn des dritten Viertels wollte Freising erst gar keinen Zweifel aufkommen lassen, wer heute als Sieger vom Platz gehen sollte. Jedes Mal wenn die Freisinger klug zusammen spielten versenkten sie ihre Würfe. Nach einige Pässen spielte es dann auch keine Rolle mehr ob man eng verteidigt wurde oder nicht. Mit dem Selbstvertrauen fielen auch die schwierigen Würfe. Gegen Ende des dritten Viertels ließ die Konzentration kurz nach, was der Tabellenvierte schnell zu nutzen wusste. So stand es Ende des Viertels 77:63 und München Basket konnte den Vorsprung auf 14 Punkte verringern. 

Im letzten Spielabschnitt versuchten die Münchner noch einmal das Spiel zu drehen, aber Freising hatte vor allem offensiv immer eine Antwort darauf. Insbesondere Vangelis Pathekas ( 26), Jakob Kock (22) und Thomas Kahlert (19) lieferten hierzu wichtige Punkte von draußen oder im eins gegen eins. Kurz vor Ende war es dann Marlon Pook (14), welcher den 100. Punkt per Freiwurf erzielte. Als das Spiel schon so gut wie entschieden war, setzte Thomas Kahlert das letzte Ausrufezeichen als er einen Münchner Gegenspieler beim Dreierversuch blockte als wäre er beim Volleyball. Alles in allem lässt sich jedoch festhalten, dass die gesamte Leistung des Teams an diesem Abend der Schlüssel zum Erfolg über München Basket war. So verlies Freising erschöpft aber glücklich mit einem 103:85 über den Tabellenvierten den Platz und konnte sich mit einem positiven Abschluss der Hinrunde bei den Fans in der Luitpoldhalle bedanken.

Topscorer:

Freising: Pathekas (26/4), Kock (22), Kahlert (19/3)

München: Tsoraklidis (24/1), Francois-Friis (20), Miklic (10)

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