Freisinger Jungspunde verlieren Nervenkrimi gegen abgezockte Passauer

Als alle in der Luitpoldhalle bereit für eine Verlängerung waren, war nur ein Teilnehmer nicht bereit: Die Anzeigentafel in der Luitpoldhalle streikte und wollte trotz mehrfachem Neustart nicht die gewünschten 5 Minuten Extrazeit anzeigen - anscheinend war ein Kontaktproblem der Auslöser. Nach etlichen Minuten des Wartens ging es dann doch weiter - aber der Bruch im Spiel war damit endgültig fixiert - und das Ende damit schon fast absehbar…

In den 40 Minuten davor war es ein wirklich sehenswertes Spiel von 2 Teams auf Augenhöhe. Die Gäste aus Passau und die Freisinger Gastgeber lieferten sich ein Duell mit vielen feinen Aktionen an allen Ecken und Enden des Spielfeldes. Und Punkte fielen noch und nöcher…

Alleine im ersten Viertel standen insgesamt 43 Punkte auf der besagten Anzeigetafel, und Freising konnte davon 25 machen. Aber Passau berappelte sich in Viertel 2 und ging dank guten Passkombinationen in der Zone stets zu leichten Punkten, was zu einem, 36:42 Pausenstand zugunsten der Gäste führte.

Das 3. Viertel war sonst immer das Problemviertel der Freisinger, aber an diesem Samstag lief es nahezu perfekt für das junge Team. Die Defense packte zu und konnte etliche Schnellangriffe erfolgreich und teilweise spektakulär abschließen, um mit einem 11-Punkte-Vorsprung in die letzte reguläre Pause zu gehen. 

Im Schlussviertel jedoch zeigte sich die größere Erfahrung der Passauer: sie spielten diverse Angriffe geduldig herunter und scorten variabel, während bei Freising etwas der Plan verlorenging. Und so schmolz der Vorsprung stetig - bis zur Schlussekunde, als es plötzlich 84:84 stand - und die Anzeigentafel streikte…

In der Verlängerung selbst übernahmen die Passauer dann komplett die Kontrolle - sie spielten weiterhin geduldig ihre Vorteile aus und trafen dann auch sicher von der Freiwurflinie. Auch ein spektakulärer Verzweiflungsdreier von Jakob Kock im Zurückfallen konnte nur kurz Hoffnung aufflammen lassen - im Gegenzug punkteten die Gäste erneut zuverlässig und nahmen den schwierigen Auswärtssieg mit nach Hause. Für Freising eine schmerzvolle Niederlage in einem Spiel, dass gut und gerne auch andersrum hätte ausgehen können. Trotzdem überwog der Optimismus nach dem Spiel - auch bei den Zuschauern, die mal wieder ein spannendes und nun auch teilweise spektakuläres Spiel dieser spaßmachenden jungen Freisinger Truppe gesehen haben.

 

Zuschauer: ca. 100

Freising: Pathekas (27/3), Kock (21/2), Kahlert (20)

Passau: Herbort (31/3), Ferber (18/2), Taubmann (15/2)

Suchen

Benutzeranmeldung

Social Network

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok