Spurs verlieren gegen Cantrell und Co.

Hinten ein Spanier, der die gegnerischen Korbleger blockt, vorne ein Amerikaner, der im „eins gegen eins“ kaum zu stoppen ist – das Spiel der Nördlinger ruht auf zwei Säulen. Diese beiden Säulen konnten die Dachau Spurs nicht zum Wackeln, geschweige denn Einsturz bringen: Sie verloren das Auswärtsspiel in der 2. Basketball-Regionalliga mit 78:90 (41:50). Die letztlich klare Niederlage hatte aber auch noch andere Gründe.

Unter dem Strich machte der US-Amerikaner in Diensten des TSV 1861 Nördlingen den Unterschied aus. Der 1,96-Meter-Mann aus Georgia mit dem wohlklingenden Namen Detavious Shaquan Cantrell machte mit seinen jeweiligen Verteidigern nahezu, was er wollte. Aus der Distanz war er zwar kaum einmal erfolgreich, dafür ließ er sich auf dem Weg zum Korb nicht aufhalten. 32 Punkte standen am Ende für Cantrell zu Buche.

Mit der Verteidigungsleistung seiner Mannschaft war Spurs-Coach Igor Jurakic auch insgesamt nicht zufrieden. „Zum einen haben wir den Ami nicht in Zaum gehalten und es zum anderen nicht geschafft, die Nördlinger Rollenspieler unter ihrem Schnitt zu drücken.“ Denn die Brüder Steinmeyer auf dem Flügel sowie der kleine Aufbauspieler Lukas Scherer kamen zusammen auf 33 Punkte. Die Nördlinger Guards nutzten ihre Freiräume allein mit sechs Dreipunktetreffern weidlich, die sich ergaben, weil die Dachauer immer wieder beim „Ami“ oder bei 130-Kilo-Koloss Garny Valente Garcia Nivar zu Hilfe eilen mussten.

Verteidigung war das eine. Doch auch vorne offenbarten sich an diesem Abend bei den Spurs zu viele Mängel. „Zu viele Dribblings, zu viel „Pick-and-Roll“ monierte Jurakic. Allzu oft liefen sich die 65er fest, verzettelten sich, „schnelles Passspiel wäre besser gewesen“, so der Trainer. Auch fielen zu wenig Distanz- und Halbdistanzwürfe. „Die Nördlinger Langen haben sich ziemlich zurückgezogen, da müssen wir von draußen die Würfe nehmen – und treffen. Aber da war unsere Quote einfach zu schlecht.“

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