München Basket feiert Auswärtssieg in Weilheim

Mit so viel Spannung haben die Weilheimer Zuschauer zum Schluss nicht mehr gerechnet. Mitte des 3. Viertels sah München Basket schon als sicherer Sieger aus (36. 63:49), doch die zuvor glücklosen Distanzwürfe fanden auf einmal alle ihr Ziel. Mit fünf Dreiern in Folge stand es eine Minute vor Schluss 64:64. Die etwa 150 Weilheimer Fans feuerten ihr Team frenetisch an. Nachdem bei einer Restzeit von 32 Sekunden Stavros Tsoraklidis nur einen seiner beiden Freiwürfe verwandeln konnte, wurde Alex Brem im Gegenzug beim Korbleger auch gefoult. Der Youngster verwandelte aber die fälligen Freiwürfe souverän und Weilheim ging 23 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt in Führung. Die Baskets blieben aber cool und spielten die Uhr runter. Aidan Francois-Friis war es dann, der 4 Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger zur erneuten Führung trifft. Nach einem individuellen Weilheimer Fehler verwandelte Stavros Tsoraklidis dann noch zwei Freiwürfe, die aber nur noch kosmetischen Charakter hatten. Leider fanden die Weilheimer erst zu spät wieder ins Spiel. Bei einer über das Spiel gleichmäßigeren Wurfquote wäre vielleicht mehr drinnen gewesen.

Das insgesamt ausgeglichene Spiel bestimmte am Anfang Alex Thumser, der fast im Alleingang für die 10:2 Führung in der 5. Minute sorgte. Danach konnten die Baskets das Spiel offener gestalten und schraubten ihre Fehlerquote runter, so dass der Rückstand zur Viertelpause überschaubar war (20:17). Auch das 2. Viertel war sehr ausgeglichen. Kein Team konnte sich mehr signifikant absetzen und die Führung wechselte immer wieder. Doch in der letzten Minute konnten die Baskets u.a. mit zwei Dreiern einen 5-Punkte-Rückstand in eine 3-Punkte-Führung verwandeln (38:41). Da fehlte bei den Weilheimern die letzte Entschlossenheit in der Defense.

Auch im 3. Viertel konnte sich kein Team deutlich absetzen. Das lag aber nun an der deutlich besseren Defensearbeit auf beiden Seiten. Entgegen der 1. Halbzeit kamen beide Teams gerade mal auf spärliche 12 Punkte (50:53). Den Beginn des letzten Durchgangs bestimmte dann Sebastian Ebertz, der bei dem 10:0 Lauf der Baskets, alleine 8 Punkte markierte. Erst danach fanden die Weilheimer wieder ins Spiel und konnte angetrieben von den beiden Thumser-Brüdern - wie beschrieben - das Spiel zwar nochmal drehen, aber nicht gewinnen. Am Ende gewann das routiniertere Team, aber bei den Weilheimern zeigt sich, dass sie in der Liga angekommen sind. Jetzt muss es eben nur noch konstanter werden, um solche Runs bei den Gegnern zu vermeiden.

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