Dritte Green-Devils-Niederlage in Folge

Das zweite Heimspiel innerhalb einer Woche, die zweite deutliche Niederlage: Auch beim 56:72 gegen Sportbund München können sich die Green Devils nicht aus ihrer Mini-Krise befreien.

In manchen Phasen war die Partie beinahe eine Kopie der Vorwoche. Wie schon bei Teil eins des „München-Doppelpacks“ gegen München Basket hielten die Gastgeber gegen das nächste Top-Team zwar lange Zeit gut mit, bissen sich am abgezockten und routinierten Gegner am Ende aber doch die Zähne aus. So war es schon beim 50:69 vor einer Woche und auch jetzt beim 56:72.

Mit einem knappen 15:17-Rückstand gingen die Green Devils in die erste Viertelpause und hielten auch im zweiten Abschnitt gut dagegen. Einen zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Rückstand (20:30) verkürzten Lukas Bäumel Juan Pablo Alanis Barrera noch auf 26:32.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Green Devils zunächst durch zwei Freiwürfe von Claus-Jürgen Ludwig noch näher heran (28:32) und hielten sich dann durch einen Dreier von Center Bäumel im Spiel (33:37), ehe die Münchner durch einen 19:6-Lauf erstmals deutlich davonzogen (56:39). Beim jungen Green-Devils-Team gingen die Köpfe nach unten. „Und was mich am meisten ärgert, ist, dass wir in so einer Phase wieder nur Einzelaktionen starteten und nicht versucht haben, es als Mannschaft zu lösen“, beklagt Coach Jörg Weber.

Doch selbst danach hatten die Gastgeber noch Chancen, kämpften sich vor allem dank Ludwigs neun Punkten im letzten Abschnitt noch einmal heran. Nach dessen Freiwürfen zum 56:65 gelang den Schrobenhausenern allerdings kein Punkt mehr, stattdessen zog Sportbund weiter davon.

Nach der dritten Niederlage in Folge – allerdings gegen drei Top-Teams der Liga – müssen sich die Green Devils womöglich doch noch einmal nach unten orientieren. „Vielleicht hat uns ja das gute Spiel in Bad Aibling ein wenig geblendet. Der Auftritt dort war zwar erfreulich, hilft aber nichts, wenn man am Ende doch verliert“, sagt Weber, der aber betont: „Wir dürfen uns diese Saison jetzt nicht kaputt reden lassen. Es ist eh der Wahnsinn, was diese junge Mannschaft bisher geleistet hat.“

Am kommenden Samstag (19.45 Uhr) könnte sie zudem für etwas mehr Ruhe im Abstiegskampf sorgen. Dann treten die Green Devils bei den punktgleichen MIL Baskets an. Sportbund München empfängt den TSV Jahn Freising (19.30 Uhr).

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (21 Punkte), Lukas Bäumel (11).

DJK SB München: Oliver Russ (19), Grischa Weber (18) und Sebastian Fiß (11).

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