Frösche halten hart kämpfende Dachauer auf Distanz und behalten den 3. Tabellenplatz

Einige alte Bekannte trafen sich am Samstagabend in der ehrwürdigen Fischer-von-Erlach-Halle zum Spiel der Frösche gegen den TSV Dachau. Kennt man sich doch auf Funktionärsebene nicht erst schon seit Jahren, aber seit Jahrzehnten. Auf Spielerseite brachte das Spiel ein Wiedersehen mit Igor Jurakic, der in den letzten Jahren das Trikot der Frösche getragen hatte und nun für die Gäste auflief.

Für Spannung sollte auch gesorgt sein, schließlich traf man sich um den Kampf um den vorläufigen Tabellenplatz Drei. Und zu einem Kampf wurde dieses Spiel dann auch.

Zuerst hatten beide Teams Ladehemmungen. In den ersten zehn Minuten versuchten es die Hausherren mit einigen Würfen aus der Distanz, die allerdings das Ziel knapp verfehlten. Die Dachauer hingegen machten mehr Druck unter den Körben, verlegten dabei aber einige Würfe. Die Defense der Frösche stand gut und ließ nicht viel Einfaches zu. Etwas mager die Ausbeute auf beiden Seiten, nach zehn Minuten stand es 12:12.

Im weiteren Verlauf vor der Pause nahm der DJK - Zug langsam Fahrt auf und konnte sich nach einem kurzzeitigen 12:15 bis zur zur 15 Min. auf 26:15 etwas absetzen. Kurz vor der Halbzeit verkürzten die Dachauer auf 34:27. So ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit konnten die Frösche zwar ihr Führung behalten, gerieten aber immer wieder unter Druck und die Spurs kamen bis auf 45:41 wieder heran, bevor in den letzten zwei Minuten des Viertels Chris Biedenbach und der an diesem Abend gut aufgelegte Sam Scheurich mit jeweils fünf und vier Punkten in Folge den Abstand vergrößern konnten auf 54:42.

Im Schlussabschnitt behielten die Frösche ihre Führung bis zum Schluss bei und konnten in der letzten Minute noch einige Punkte drauf legen zum Endstand von 70:54, aber Dachau kämpfte bis dahin kontinuierlich weiter und suchte nach seiner Chance, das Spiel eventuell noch zu drehen.

Ein verdienter Erfolg für die Gastgeber an diesem Abend. Die gute Verteidigungsarbeit zahlte sich aus. Nur 54 Punkte zu zulassen gegen einen engagiert kämpfenden Gegener wahr der Schlüssel zu diesem Sieg, der spielerisch an diesem Abend nicht berauschend ausfiel, aber eben doch souverän.

Bei den Fröschen war Sam Scheurich mit 20 Punkten kaum zu halten, punktete sowohl von der Dreierlinie (4 Dr), wie aus der Mitteldistanz und am Korb. Unterstützt wurde er dabei tatkräftig vom langsam erwachenden Niklis Asante (16P), von dem hoffentlich nocht mehr zu sehen sein wird in den letzten Wochen der Saison und von Tjorven Rohwer (13P, 3Dr). Zudem noch Olli Russ, der in gewohnter Manier mit wichtigen 11 Punkten und etlichen Rebounds zum Erfolg beisteuerte. Insgesamt gelangen den Fröschen 12 Dreier.

Bei den Gästen konnten Arpac (16P) und Firek (10P) zweistellig scoren.

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