Slama Jama Gröbenzell sieht rosa!

Nach zuletzt sage und schreibe 7 Niederlagen in Folge, schafften es die Herren 1 in einer bis zum Ende spannenden Partie den Angstgegner und Pasinger Nachbarn um unseren ehemaligen FSJler Samuel "Sammy" Scheurich dank einer konzentrierten groebenzell 1Leistung und einer hohen Trefferquote die Hinrunde versöhnlich mit einem "Weihnachtssieg" zu beenden...

Statt Training hieß es am Mittwoch Abend um 20:30 im Wildmoos Garden nun Spiel... Der Gegner bat um die Verlegung, wir stimmten zu... Viel hatte man sich vorgenommen vor dem Spiel, nach zuletzt einigen unglücklichen Niederlagen und den beiden eher schlechten Spielen gegen Schrobenhausen und Milbertshofen, wollte man heute eine Reaktion zeigen. Das Spiel war von Anfang bis zum Ende heiß umkämpft. Die Intensität in der Defence hoch, die Anspannung in der Offence aber dieses Mal nicht ganz so hoch...

Die Slamas ließen den Ball in der Offence gut laufen bzw. attackierten den Korb gut und besetzten die leeren Spots. Vor allem Lion Gorgas war im 1. Viertel nicht zu stoppen (13 Punkte in diesem Viertel). Daneben brachte sich Toni Svoboda, der an diesem Abend endlich wieder an seine starken Leistungen anknüpfen konnte, auf Betriebstemperatur und erzielte seinen ersten von drei Dreiern. Souverän war auch Alejandro Bey Kahn, der in seiner zweiten Saison in der 2. Regionalliga einen großen Sprung machen kann. Nach 3 Minuten stand es 6:6, bevor Sam Scheurich seine ersten Punkte für die Gäste verbuchen konnte. DJK erhöhte die Führung bis zur 7. Minute auf 9:13. Doch Svoboda und Gorgas drehten das Spiel zunächst auf 16:13 und dann auf 23:19.

Das 2. Viertel startete zunächst gut und man führte bis zur 12 Minute 28:23 und bis zur 15. Minute 36:31. Hier zeigte Michael Finger, dass er es nicht verlernt hatte von jenseits der Dreierlinie zu treffen (3 Dreier in Folge!). Doch die letzten 5 Minuten vor der Halbzeit stellte Gröbenzell die Defence wieder ein und schmiss in der Offence entweder den Ball einfach weg oder versuchte sich in Einzelaktionen. DJK hingegen spielte die nun völlig plan- und kopflosen Slama in Ruhe aus... Folge war ein 11-4 Run und die 40:42 Führung für die Gäste zur Halbzeitpause.

Der Plan für die 2. HZ war es die Bretter wieder besser zu kontrollieren und gleichzeitig die Zone etwas sicherer zu halten. In der Offence galt es wieder das Teambasketball an vorderste Stelle zu setzen. Doch das dritteViertel startete nicht gut: DJK konnte bis zur 22. Minute die Führung auf 44:48 leicht erhöhen und nichts war von der intensiveren Verteidigung zu spüren. Doch dann wachte man plötzlich wieder aus dem Halbzeitschlaf auf und konterte mit einem 14-4 Run und holte sich so die Führung bis zur 28. Minute wieder und baute sie sogar auf 58:52 aus. War der Bann gebrochen? Wer die Slamas kannte, wusste, dass dem nicht so war... Es war eher Zeit die Defence wieder mal einzustellen und DJK erzielte in den letzten beiden Minuten 11 Punkte und konnte so die Führung wieder zurückerobern. Stand vor dem letzten Viertel damit 61:63. Insbesondere die Vorgabe wieder den Ball mehr ans Brett zu bekommen wurde im 3. Viertel konsequent... ignoriert... Das sollte sich im 4. Viertel ändern!

Mit Punkten von Sander und Bertolin holte man sich die Führung in der 32. Minute wieder: 68-67. Doch unnötige Technische Fouls und Fouls verschafften DJK 6 Freiwürfe in der 33. Minute. Führung wieder bei den Fröschen: 68-72. Die nächsten Angriffe gehörten, dank einer intensiven Slama Defence, Gröbenzell. Mit zwei Dreiern und 2 Freiwürfen holte man sich die Führung wieder 75:72. Dann wieder Punkt Scheurich 75:74. Svoboda wird beim darauffolgenden Angriff gefoult. Einer drin. 76:74. Punkt Russ. 76:76. Wieder Svoboda: 78:76. Noch 2 Minuten. Rebound und Punkt Finger. 80:76. Midrange Jumper Scheurich: 80:78. Noch 1 Minute. Ein etwas verfrühtes Foul DJK. 2 Freiwürfe für den Kapitän Heinrich. Beide daneben. Angriff DJK. Doch der Ball wollte nicht fallen. Rebound Heinrich. Wieder Foul DJK. Dieses mal beide drin. 82:78. Da die Slamas gut und intensiv verteidigten gelang den Fröschen allerdings in der letzten Minute kein einziger Korb mehr. Immer wieder schickten sie die Slamas an die Linie. Doch diese verwandelten souverän ihre letzten 6 (!) Freiwürfe in Folge. Am Ende ein etwas zu hoch ausgefallener Sieg, aber definitiv ein verdienter!

Nun heißt es Weihnachtspause genießen und danach wieder an den zwei selben Schrauben weiterdrehen: Intensive Verteidigung und konsequentes Reboundverhalten kombiniert mit smartem Offensivspiel im Teamverbund.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

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