Spurs melden sich zurück

Die Vorzeichen standen ungünstig, und mit den Leitershofenern präsentierte sich am Samstagabend auch noch ein sehr gut aufgelegter Kontrahent in der Jahnhalle. Doch die Spurs packten die Gelegenheit beim Schopfe und boten gegen die Schwaben eine ihrer besten Spiele in dieser Saison. Den 84:78 (39:46)-Sieg verdienten sich die 1865-Basketballer mit einer sehr beherzten Vorstellung nach der Pause.

Eine Halbzeit lang spielten die Gäste aus Leitershofen Katz und Maus mit ihren Dachauer Verteidigern. Auf die flinken Rückraumspieler Dominik Burgemeister und Dennis Behnisch bekamen die 1865-Verteidiger zunächst überhaupt keinen Zugriff. Entweder entwischten die beiden starken Flügelflitzer ihren Bewachern und machten in der Zone Alarm, oder sie trafen traumhaft sicher aus der Distanz. Allein sechsmal versenkten die Gäste das Spielgerät aus der Dreipunktedistanz in der Reuse.

46 erzielte Punkte zur Pause, das war ein Pfund für die Gäste. Dass die Spurs da nicht schon klar in Rückstand lagen, verdankten sie einer recht ansehnlichen eigenen Offensivleistung. Allen voran die langen Akin Arpac und Milan Keser, die sich ihrerseits von den Gästen nicht stoppen ließen. In den ersten 20 Minuten war es beinahe ein offener Schlagabtausch, die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.

Nicht ganz so freudig gestimmt war davon allerdings Spurs-Coach Werner Mühling, der in der Halbzeitpause von seiner Mannschaft forderte, die ständig zum Korb schneidenden Leitershofer im zweiten Durchgang besser zu bekämpfen. Und das taten seine Schützlinge in der Folge tatsächlich. Prompt ließ auch die Treffsicherheit der Gäste ein wenig nach.

Punkt für Punkt arbeiteten sich die 1865er heran, „auch weil wir es diesmal geschafft haben, unsere Ballverluste in Grenzen zu halten“, freute sich Mühling. Spätestens als die Spurs dann zu Beginn des letzten Viertels mit einem Dreier von Julius Glück erstmals in Führung gingen, war ihnen der Wille anzumerken, das Ruder nun herumzureißen.

Dem in der Offensive an diesem Abend unwiderstehlichen Akin Arpac blieb es vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Ein Korbleger, ein Dreipunktwurf und zwei Freiwürfe machten aus einer knappen (78:75) eine deutliche Führung (83:75) – in der Schlussminute hatten sich die Spurs doch noch entscheidend abgesetzt.

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