Spielberichte

TSV Weilheim zittert sich gegen Wolnzach zum Sieg

BASKETBALL: TSV-MÄNNER ERLEBEN GEGEN WOLNZACH EIN WECHSELBAD DER GEFÜHLE

Weilheim siegt, doch der Trainer tobt

Besonders nervenaufreibend war das Heimspiel gegen Wolnzach für Weilheims Trainer Darryl Millwood. Bei Spielende stand er nicht mehr an der Seitenlinie.

Auch in ihrem zweiten Heimspiel in der 2. Regionalliga Süd gingen die Basketballer des TSV Weilheim als Gewinner vom Feld. Im Gegensatz zur Premierenpartie gegen die DJK SB München hatte der Erfolg gegen den TSV Wolnzach die Beteiligten aber jede Menge Nerven gekostet. Ehe der 69:66 (31:36)-Sieg feststand, hatten die Weilheimer eine Achterbahnfahrt der Gefühle hinter sich gebracht.

So angefressen wie nach der Wolnzach-Partie hatte man Darryl Millwood nach Spielschluss selten einmal erlebt. „Kein Kommentar“, murmelte er, ehe er missmutig von dannen zog. Der Grund für die schlechte Laune des Weilheimer Trainers war nicht das Auftreten seiner Mannschaft, sondern die Unparteiischen, die ihn fünf Minuten vor Schluss vom Platz stellten, nachdem er sich nach einem nicht gegebenen Foul an Alex Brem zu heftig beschwert hatte.

In dieser Phase stand die Partie Spitz auf Knopf. Die Weilheimer hatten schlussendlich aber das robustere Nervenkostüm. 27 Sekunden vor dem Ende lagen sie noch hinten, ehe Andreas Brem mit einem Drei-Punkte-Wurf und Andy Thumser mit zwei sicher verwandelten Freiwürfen die Partie doch noch zu Gunsten der Kreisstädter drehten. Mit dem 69:66 gegen die starken Wolnzacher revanchierten sie sich obendrein für Heimniederlage in der vergangenen Saison. „Die Mannschaft hat Einsatz und Herz gezeigt“, lobte Trainersohn Johnny Millwood seine Teamkollegen. Seinen Vater nahm er in Schutz: „Die Hinausstellung war übertrieben“, so sein Urteil.

Im zweiten Geisterspiel in der Jahnhalle legten die Weilheimer schnell eine 6:0-Führung vor. Die aber hatte nur kurze Zeit Bestand. Nach dem Ausgleich der Hallertauer wogte die Partie hin und her, wobei die Defensivreihen auf beiden Seiten den Ton angaben. „Das war eine Abwehrschlacht“, berichtete Johnny Millwood. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung mehrfach. Ein erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf kurz vor der Pause bescherte den Gästen einen kleinen Vorsprung, den sie im dritten Durchgang mit einigen gelungenen Distanzwürfen auf neun Punkte ausbauten.
In dieser Phase haderten die Weilheimer mit einigen vergebenen Freiwürfen. Beim Stand von 44:54 zu Beginn des letzten Viertels starteten sie jedoch eine Aufholjagd. Die Abwehr stand bombensicher und schnappte sich praktisch jeden Rebound. Die Folge: Wolnzach blieb vier Minuten ohne Korberfolg. Zwei Dreier von Andy Thumser, der mit 21 Punkten einmal mehr der erfolgreichste Werfer seines Teams war, brachte den Weilheimern beim 55:54 (34.) nach langer Zeit wieder die Führung.

Danach wurde es turbulent. Millwood senior und Henning Ballhausen flogen vom Platz. Letzterer lieferte ein starkes Debüt, das nach dem fünften Foul jedoch vorzeitig beendet war. Wolnzach erkämpfte sich dann wieder einen kleinen Vorsprung. Obwohl es keine Unterstützung von den Rängen gab, mobilisierten die Weilheimer in den letzten Minuten alle Reserven. Einige Würfe, die zuvor nur am Ring gelandet waren, fanden jetzt den Weg ins Ziel und brachten ihnen doch noch Heimsieg.

Spieler und ihre Punkte: TeamSL

Quelle: Münchner Merkur

© Roland Halmel

White Wolves empfangen Dachau Spurs

Nachdem das Auftaktspiel der Saison 20/21 gegen die mit vielen Topleuten aus der ersten Mannschaft besetzte Schwabinger Reserve klar verloren ging und das letzte Wochenende spielfrei war, steht am Sonntag um 16:00 Uhr das nächste Heimspiel der 2. - Regionalligamannschaft des TV Passau – Basketball in der städtischen Mehrfachhalle auf dem Programm. In der Gruppe Süd kommen die Dachau Spurs in die Dreiflüssestadt. Das Team um Coach Igor Jurakic ist ein bekannt kampfstarker Brocken mit tiefem Kader und körperlich großen Spielern. Dachau hat sich letzte Woche gegen BG Leiterskofen II in überzeugender Manier den ersten Sieg geholt (95:81) und wird sicher in Passau mit breiter Brust auflaufen. Besonders Steffen Haberland stach mit 27 Punkten (inclusive 5 Dreiern) hervor. Die White Wolves konnten im Spiel gegen Schwabing nicht auf den vollen Kader zurückgreifen, auf alle Fälle werden zudem Jan-Erik Taubmann und Julian Großmann am Sonntag fehlen. Die Einsätze Lion Gorgas und Maximilian Gentner sind fraglich. Aber mit Jan Köplin läuft der frühere Coach zum ersten Mal auf, sein Comeback für diese Spielzeit. Nachfolger Manuel Eggs steht auch zu seiner Premiere an der Seitenlinie, er schätzt die Gegner unberechenbar, aber stark ein: „Ein Sieg wäre auf jeden Fall wichtig“, so seine Einschätzung. Sein Debut im Trikot der White Wolves gibt höchstwahrscheinlich der Kroate Frano Bilandzija (29).

Frösche besiegen tabellenführer aus Augsburg

Am zweiten Spieltag konnten die Gastgeber dank einer geschlossenen Teamleistung den Tabellenführer aus Augsburg ein Bein stellen und einen 72:64-Sieg erringen.
Im ersten Viertel gestalteten die Gäste aus Schwaben die Partie aufgrund vier erfolgreicher Dreier ausgeglichen. Folgerichtig stand es Ende des ersten Viertels 20 : 20.
Durch eine starke Verteidigungsleistung im zweiten Viertel konnten sich die Frösche leicht absetzen und gingen mit einer 7-Punkte-Führung in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause konnte auch die Umstellung auf eine Zonenverteidigung den TVA nicht zur Führung verhelfen. Hier überzeugten die erfahrenen Spieler um Asante, Russ und Bikandi, die die Zone von Augsburg knacken konnten. 
Im viertel Viertel behielten die Münchener die Nerven von der Freiwurflinie und brachten den ersten Saisonsieg über die Ziellinie.

Bei DJK Sportbund München punkteten mit Asante (13), Russ (13), Sama (12) und Bikandi (10) gleich vier Spieler zweistellig. Die U20 Spieler Skiba und Kustic schrammten mit 9 bzw. 7 Punkten knapp daran vorbei. 

Bei Ausgburg spielten sich Zink (14), Woelki (12) und Grünwald (12, 4 Dreier) hervor. 

muenchen sb

MÜNCHEN BASKET unterliegen knapp in Nördlingen

 

muenchen basket 2015

Trotz hartem Kampf mussten sich die Jungs am Sonntag Nördlingen mit 79:73 geschlagen geben.

Zu Beginn fand das Team um Coach Nora Schlechtweg nur sehr schwer ins Spiel. Nördlingen kontrollierte den Rebound und wurde in der Offensive von Cratit und Karmenov getragen.
Die Jungs kämpften sich durch harte Defense zurück und gingen mit einer 1-Punkte-Führung in die Kabine.

Bis kurz vor Schluss war das Spiel offen, bevor vier Minuten vor Ende das Duo Cratit und Karmenov aufdrehte und das Spiel für Nördlingen entschied.

Die Jungs traten geschlossen als Team auf und zeigten großes Kämpferherz. Jetzt heißt es am Samstag zu Hause gegen Milbertshofen sich neu zu fokussieren und mit gleicher Einstellung zu spielen.

(Topscorer MÜNCHEN BASKET Zoric Ognjen 17 Punkte/2Dreier, Ebertz Basti 17/2, Apac Akin 10)

Variable Abwehr beschert Auftaktsieg

Weilheimer Korbjäger gelingt Wiedergutmachung für Vorjahrespleiten - 76:68 Heimsieg gegen DJK SB München

An Geisterspiele im Fußball hat man sich in der Zwischenzeit gewöhnt, auch wenn sie zum großen Teil bereits wieder der Vergangenheit angehören. Sportliche Wettbewerbe in der Halle ohne Fans auf der Tribüne sind Neuland und auch gewöhnungsbedürftig. Das zeigte sich beim Saisonstart der Weilheimer Basketballer. Die Heimpartie in der menschenleeren Jahnhalle glich optisch mehr einen Trainingsbegegnung angesichts der Stille in der Halle, die ansonsten von Musik, Klatschen und Anfeuerungsrufen beschallt wurde.  Dabei ging es auf dem Feld ordentlich zur Sache. Gegen die langjährigen Rivalen lieferten sich die TSV-Korbjäger einen harten Fight, den sie am Ende mit 76:68 (40:37) für sich entschieden. „Beim Blick auf den Gegner beim Aufwärmeen hatte ich wegen deren Größe und Athletik noch große Zweifel“, räumte TSV-Coach Darryl Millwood ein. „Die DJK ist aber mit unserer variablen Abwehr nicht zurecht gekommen“, zeigte sich Millwood mit der Defensivleistung seiner Truppe, die ohne Raphael Sedlmayr und Hennig Ballhausen auskommen musste, mehr als zufrieden. „In der Offensive haben sich die Münchner auf Andy Thumser konzentriert, dabei haben viele Spieler, die Punkten können“, wunderte sich Millwood über die taktische Ausrichtung der Gäste. Ein Sonderlob gab es von ihm für Matthias Modrok. „Er ist seit vier Jahren bei uns und bewies viel Geduld. Jetzt ist er ein ganz wertvoller Spieler“, meinte Millwood zu den 13 Punkten und den wichtigen Abwehraktionen von Modrok. Zu einem solchen Spieler könnte auch Tim Kranke reifen, der nach seinem US-Aufenthalt sein Debüt bei den TSV-Herren gab. „Er hat einen guten Wurf und gute Bewegungen drauf, aber er muss sich noch an die Härte im Männerbereich gewöhnen“, will Millwood das Talent behutsam aufbauen. Gegen die DJK, gegen die in der Vorsaison beide Partien verloren gingen, erwischten die Weilheimer einen optimalen Start. Die Abwehr der Hausherren stand bombensicher und ließ im ersten Viertel nur neun Punkte zu. Nach vorne agierten die TSV-Herren druckvoll und zielsicher. Nicht zuletzt aufgrund drei erfolgreicher Dreier setzten sie sich schnell auf 19:8 (10.) ab. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste besser ins Spiel. Obwohl die Weilheimer vier weitere Dreier verzeichneten, rückten die München bis zum Seitenwechsel auf drei Zähler heran. Nach dem Wechsel blieb die DJK dran, da der TSV ein paar Freiwürfe vergab. Zum Viertelende vergrößerte sich der Vorsprung aber wieder auf neun Zähler. Im Schlussdurchgang hielten die Hausherren die DJK weiter auf Abstand. „Uns ging trotz der intensiven Partie nicht die Puste aus“, war Millwood froh, dass sich die ordentliche Vorbereitung bezahlt machte.  Zwei Minuten vor Schluss musste sein Team kurzzeitig zittern, als die Gäste auf 72:68 heranrückten. Die anschließenden Freiwürfe verwandelten die Kreisstädter aber sicher, so dass der Auftaktsieg nicht mehr in Gefahr geriet.

Spieler und Ihre Punkte sind hier zu finden.

Topbesetzte Schwabinger fegen Passau aus der Halle

passauEs war das erste Heimspiel der Regionalligamannschaft des TV Passau – Basketball in der städtischen Mehrfachhalle seit März dieses Jahres. Und es war das  erste Saisonspiel der Herren gegen den Aufsteiger aus der Bayernliga Süd – MTSV München Schwabing II. Die Mannschaft, die den jungen, leistungsmäßigen Unterbau für das 1. – Regionalligateam der Hauptstädter bildet und die Nachwuchsbundesligamannschaft der IBAM (Internationale Basketball Akademie München) darstellte, trat am frühen Sonntagnachmittag in der Dreiflüssestadt an. Wie erwartet war es ein schnelles, sehenswertes Auftaktmatch, vor allem drei Viertel lang. Der Endstand von 64:100 spiegelt wider, dass die jungen Hauptstädter den Heimischen in Sachen Kondition, flinke Finger, Reboundarbeit, Intensivität, Körperlichkeit und Konzentration in dieser frühen Phase der Saison um Einiges voraus waren, vor allem, je länger das Spiel dauerte. Pech für Passau, aber in dieser Top - Besetzung werden die Hauptstädter nicht oft spielen, wenn NBBL und 1. Regio gleichzeitig laufen.

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