Spielberichte

Weilheim unterliegt Dachau

Zwei unterschiedliche Halbzeiten zeigte der TSV Weilheim im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten. Die Hausherren hatten nach dem Spiel bei DJK einiges gut zumachen und gingen mit sehr viel Elan und Kampfeswillen in die Partie. Von Anfang an zeigte sich die Mannschaft fokussiert und ging sowohl offensiv als auch defensiv energisch zu Werke. So konnten die Red Devils über ein 30:19 zum 1. Viertel und 46:36 zur Halbzeit eine Führung behaupten. In der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Bild. Weilheim verlor im den Faden und kam gegen die Dachauer nicht mehr zum Abschluss und konnte auch die gute Reboundarbeit aus der ersten Hälfte nicht vorsetzen. Die Spurs holten auf und gingen bis zum 4. Viertel mit 65:56 in Führung. Im letzten Viertel versuchten die Hausherren nochmal alles, aber Dachau spielte das Spiel clever und routiniert zu Ende.

Weilheim: Thumser An. 13, Thumser Al. 13, Niedereiter 11 Brem An. 11

Dachau: Glück 19, Holderer 19, Rados 16, Wolf 10

Geschwächte München Basket verlieren in der Oberpfalz

muenchen basket 2015

 

Ersatzgeschwächt verloren am späten Samstag Abend die Gäste aus München in Neumarkt mit 76 zu 70.

Ein Spiel welches, von der ersten Minute an, mit viel Härte gespielt wurde. Die Hausherren erwischten den besseren Start in Spiel und gingen nach dem ersten Viertel mit 20:14 in Führung. MÜNCHEN BASKET versuchte Alles um den Rückstand zu reduzieren bzw. die Kontrolle im Spiel zu übernehmen. Zur Halbzeit ging es mit 39 zu 32 für die Gastgeber in die Kabine.
Zweite Halbzeit, selbes Ziel. Die Gastgeber ließen keinen Run der Gäste zu und hielten MÜNCHEN BASKET durchwegs auf 4 bis 8 Punkte Abstand.

Wären alle Spieler "fit" gewesen, Steen und Munkler spielten trotz starken Erkältungen, wäre für MÜNCHEN BASKET sicher mehr drin gewesen. Am Ende sicherten sich die Oberpfälzer den wichtigen Heimsieg und verteilten keine Gastgeschenke.
Bei den Gastgebern überzeugt vor allem Aufbauspieler Richter, der das Spiel mit 24 Punkte abschloss und den ein oder anderen schweren Wurf traf. 

 

MÜNCHEN BASKET:
Ebertz, S. (17 Pkt); Marchesan, J. (15); Munkler, E. (15); Steen, L. (9); Obermann, H. (8); Gjergji, H. (2); Heidenreich, M. (2); Simon, A. (2); Röck

Fibalon Baskets Neumarkt:
Richter, M. (24 Pkt); Handt, T. (15); Prowosnik, P. (12); Woodson, A (8); Blomenhofer, F. (6); Raum, A. (6); Freitas Marques, C. (3); Kuhn, J. (2)
 

kangaroos beenden Durststrecke

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen sendet im Abstiegskampf der 2. Regionalliga Süd nach einer Reihe von Niederlagen in Serie wieder ein Lebenszeichen. Am Sonntagnachmittag gewann man gegen den TV Passau deutlich mit 97:65 und hat mit acht Pluspunkten nun wieder Anschluss an das hintere Mittelfeld der Tabelle. Die Niederbayern waren ersatzgeschwächt nach Stadtbergen gekommen, der ein oder andere Leistungsträger fehlte verletzungbedingt. Die Kangaroos übernahmen gleich das Kommando: 26:19 nach dem ersten Viertel, 50:33 zur Halbzeit, da war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Der Ball lief sehr schnell durch die Reihen der Stadtberger und auch im Abschluss zeiugte man sich treffsicher. Auch danach hatte Passau trotz aller Bemühungen keine wirkliche Chance auf eine Wende, vielmehr baute die BG den Vorsprung bis zur 30. Minute auf 76:48 aus. Der Rest war dann Schaulaufen. So ging ein erfolgreicher Basketballnachmittag in der Stadtberger Sporthalle zu Ende, zuvor hatten schon die JBBL-Mannschaft und das U14 Landesliga Team der baramundi basketball akademie ihre Spiele gewonnen. Zufrieden zeigte sich Leitershofens Trainer Michael Dorsch: "Wir hatten heute praktisch zum ersten Mal unseren gesamten Kader zur Verfügung, man sieht wie wichtig das ist. Ich hoffe der Sieg gibt den Jungs Auftrieb für das Spiel gegen Tabellenführer Unterhaching nächsten Samstag", so Dorsch.

Turnverein augsburg bleibt weiter glücklos

Auch im ersten Heimspiel der Rückrunde können die Augsburger mit den Gästen aus München nur phasenweise mithalten.
Das erfahrene Münchner Team gab von Anfang an den Ton an und traf auch noch aus allen Lagen.
Selbst die drei Dreier von Nico Breuer konnten den 19:29 Rückstand nach dem ersten Viertel nicht verhindern.
Den zweiten Abschnitt konnten die TVAler mit 16:14 für sich gewinnen, da man hier deutlich besser verteidigte und mehr Rebounds gewann.
Voller Elan kam man aus der Pause und überrumpelte die Gäste, die sich vorerst nur durch Fouls zu helfen wussten.
Nervenstark verwandelten die Augsburger vor ca. 50 anfeuernden Zuschauern 8 von 9 Freiwürfen und kamen bis auf 45:46 heran.
Doch in den folgenden Minuten hatte man leider nicht die Kraft, die Penetrations der Münchner zu stoppen.
DJK erzielte jetzt auch 8 von 9 Freiwürfen und zogen zum Ende des Viertels wieder auf 50 davon.
Auch die letzten 10 Minuten entschieden die cleveren und Gäste durch einfache Konter für sich.
Die besten Münchner Spieler, Frey und Russ, waren einmal mehr nicht zu stoppen und eine Klasse für sich.

Sensation gegen Tabellenführer bleibt aus

In einer intensiven Partie mussten sich die TSV-Basketballer dem Tabellenführer aus Unterhaching mit 86:74 geschlagen geben. Nach verschlafenem Start konnten die Rieser zwar immer wieder aufholen, aber hatten letztlich ohne Aufbauspieler Bene Schwarzenberger keine Chance gegen die starken Hausherren.

Nach dem erneuten Rückschlag durch die Verletzung von Bene Schwarzenberger konnten die Verantwortlichen des TSV Nördlingen den Ex-Spieler Felix Leitner für einen Aushilfseinsatz überzeugen. Obwohl er über ein Jahr kein Spiel mehr bestritten hatte, erklärte er sich bereit auf der Aufbauposition auszuhelfen.

Der Start in die Partie verlief alles andere als gut. Mit einem freien Dreier und einem anschließenden einfachen Korbleger narrte Topspieler Kropp die Verteidigung der Gäste. Aufgrund der aggressiven Verteidigung der Unterhachinger hatten die TSV-Jungs erhebliche Probleme im Spielaufbau. Nach fünf Minuten lag man bereits deutlich mit 14:2 in Rückstand. Doch einmal mehr schaffte es das junge Team sich in das Spiel zurück zu kämpfen. Mit zwei wichtigen Dreiern hielt Anthony Gamble das Team zum Viertelende offensiv im Spiel (23:14, 10. Minute). Im zweiten Viertel schafften es die Rieser sich offensiv etwas zu stabiliesieren und konnten im Pick & Roll Robin Seeberger für einfach punkte finden. Einzig die sonstige Stärke, die Verteidigung, ließ über große Phasen des Spiels sehr zu wünschen übrig. Dies ist jedoch nicht nur der eigenen Schwäche, sondern insbesondere der Stärke des Gegners zuzuschreiben. Dennoch schafften es die Nördlinger das zweite Viertel ausgeglichen zu gestalten und mit einem neun Punkte Rückstand in die Halbzeitpause zu gehen (42:33, 20. Minute).

In der Pause versuchte das TSV-Trainerteam den Spielern klar zu machen, dass man trotz schwacher erster Halbzeit inklusive verschlafenem Start weiterhin in Schlagdistanz ist. Dementsprechend motiviert ging es in die zweite Hälfte in der gerade offensiv Philipp Steinmeyer und Robin Seeberger sehr gut harmonierten. Der Rückstand konnte gar auf drei Punkte verkürzt werde (54:51, 25. Minute). Doch die individuelle Klasse der Gäste gepaart mit dem fehlenden Aufbauspieler auf Seiten der Rieser verhinderten eine erfolgreiche Aufholjagd. Durch einfache Punkte im Fastbreak konnte Unterhaching zum Viertelende den Rückstand wieder vergrößern (61:53, 30. Minute). Auch in den letzten zehn Minuten war es das gleiche Bild: immer, wenn es die Rieser verstanden, gut zu verteidigen und offensiv punkten konnten, schalteten die Hausherren einen Gang höher. Auch wenn es nie deutlich wurde und die TSV-Jungs immer in Schlagdistanz waren, hatte man gegen Ende nicht das Gefühl, das Spiel noch drehen zu können. Dies lag einerseits an der aggressiven Verteidigung der Hausherren, die zu mehreren Ballverlusten im Aufbau führten und andererseits an der individuellen Klasse der Hachinger Spieler, die nur schwer im Eins-Gegen-Eins zu halten sind. Unter dem Strich stand eine verdiente 86:74-Niederlage gegen den souveränen Tabellenführer.

Für die Nördlinger wird es nun darum gehen, sich von einem schwachen Spiel gegen einen Favoriten nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Es gilt die richtigen Schlüsse aus dieser Partie zu ziehen und wieder zu den alten Stärken in der Verteidigung zurückzukehren. Man sollte nicht vergessen, dass der TSV Unterhaching das mit Abstand beste Team der Liga ist und eine 12-Punkte Niederlage keine Schande ist. Die Chance zur Wiedergutmachung gibt es Wolnzach nächsten Samstag um 19:30 Uhr gegen Wolnzach in der HKH.

Für Nördlingen spielten:

Anthony Gamble 25 (2 Dreier), Johannes Steinmeyer 5 (1), Julius Kluger, Felix Leitner 3 (1), Philipp Steinmeyer 13 (3), Robin Seeberger 19, Flo Knie 1, Tobias Mussgnug 6 (2), Jan Schmalfeld und Bene Veh 2.

Topscorer Unterhaching: 

Kropp 23, Brazzi 20, Gebray 18, Peisker 18.

Spurs drehen Spiel in Weilheim nach der Pause

Nach einer schwachen ersten Hälfte mussten die Dachau Spurs in Weilheim nach der Pause schon ordentlich zulegen, um sich in der 2. Regionalliga einen 84:76 (36:46)-Sieg im Voralpenland zu holen.


Die Weilheimer hatten sich gegen Dachau ein einfaches Rezept für die Offensive überlegt: „Cut and Fill“. „Die haben das gut durchgezogen, wir haben mit unserer Mannverteidigung keinen richtigen Zugriff bekommen und zu viele Punkte kassiert“, sagt Spurs-Coach Igor Jurakic. 30:19 führten die Gastgeber nach zehn Minuten – die rund 200 heimischen Fans waren begeistert. „Das war schon einer kleiner Hexenkessel in Weilheim“, staunte der Dachauer Trainer.

Im zweiten Viertel stellte sich seine Mannschaft dann in der Defensive zwar etwas besser auf das Cut and Fill ein, das reichte aber nicht für einen Umschwung. Gegen die zupackende Weilheimer Raumverteidigung suchten die 1865-Basketballer oft zu ungeduldig den Abschluss. Zur Halbzeitpause führte Weilheim deshalb nicht unverdient klar mit zehn Punkten Differenz (46:36). Es musste sich aus Sicht der Spurs etwas ändern.


Dafür sorgte deren Coach: „Wir haben von Mann- auf Zonenverteidigung umgestellt.“ Der Schachzug funktionierte, die Weilheimer kamen mit der Raumverteidigung der Dachauer nicht gut zurecht: Die Spurs holten sich nun einen Ballgewinn nach dem anderen und schalteten schnell auf Offensive um. Innerhalb von vier Minuten glichen die Gäste dank eines 12:2-Zwischenspurts aus (48:48), das Spiel war wieder offen. Mit der Zonenverteidigung klappte auch die Reboundarbeit der Dachauer deutlich besser, Weilheim kam nun praktisch nicht mehr zu zweiten Wurfchancen.


Angetrieben von Wirbelwind Sam Scheurich holten sich die 1865er dieses Viertel mit 29:10 und führten nun ihrerseits vor den letzten zehn Minuten deutlich mit 65:56. Und im Schlussabschnitt hielten die Spurs Weilheim auf Distanz. „Sicher fühlen konnten wir uns zwar nie“, sagt Igor Jurakic. „Aber jedesmal, wenn sie drohten, uns auf den Leib zu rücken, hatten wir die richtigen Antworten.“ 

TSV Unterhaching gelingt Revanche gegen TSV Nördlingen

Am zweiten Spieltag der Rückrunde gastierte mit dem TSV Nördlingen der Gegner, der den Hachingern die bisher einzige Niederlage der laufenden Saison (68:70 im Hinspiel), beibrachte. Mit einem Blitzstart legte der Tabellenführer die Grundlage für eine gelungene Revanche und siegte am Ende verdient mit 86:74 (42:33).

Die schwäbischen Gäste waren ohne ihren verletzten Aufbauspieler Benedikt Schwarzenberger angereist, aber mit ihrem Neuzugang Anthony Gamble, der mit 37 Punkten in seinem ersten Spiel schon aufhorchen ließ. Der Tabellenführer musste weiterhin auf den erkrankten Kapitän Severin Hohn verzichten.

Hoch motiviert starteten die Hachinger in die Partie und konnten sich bis zur dritten Spielminute schnell eine 9:0 Führung erspielen, als der Gästetrainer Sebastian Moll mit einer ersten Auszeit reagierte. Doch auch nach der Auszeit bauten die Gastgeber ihre Führung bis zum 14:0 aus, ehe in der 5. Spielminute Robin Seeberger die ersten Punkte für die Rieser erzielte. Jetzt entwickelte sich der erwartet ausgeglichene Schlagabtausch und der Neuzugang Antony Gamble zeigte nun mit 2 Dreiern und insgesamt 8 Punkten bis zur Viertelpause seine Extraklasse. Beim Stand von 23:14 ging es in die 1. Viertelpause.

Im zweiten Viertel kamen die Nördlinger besser ins Spiel und konnten Punkt für Punkt den Rückstand verringern. Mit dem 31:28 in der 16. Spielminute waren sie wieder in Schlagdistanz. Der Hachinger Trainer Frank Kropp stoppte den Lauf der Gäste mit einer Auszeit und stellte seine Spieler erfolgreich neu ein. Bis zur Halbzeit konnten die Hachinger den Vorsprung wieder auf 42:33 ausbauen.

Das dritte Viertel glich dem zweiten. Die Gäste erwischten den besseren Start und konnten den Rückstand wieder bis zur Mitte des Viertels auf 2 Punkte verkürzen. In der zweiten Viertelhälfte besannen sich die Hachinger auf ihre Qualitäten, der Ball wurde besser bewegt, wobei insbesondere der Hachinger Power Forward Tim Peisker in dieser Phase mit 7 Punkten am Stück maßgeblichen Anteil daran hatte, dass am Ende des Viertels der Vorsprung wieder auf 8 Punkte (61:53) anwuchs.

Zu Beginn des letzten Viertels konnten die Gastgeber den Vorsprung sogar auf 13 Punkte (70:57 34. Minute) ausbauen, ehe auf Seiten der Nördlinger Gamble mit 8 Punkten und Seeberger mit 5 Punkten (70:65 37. Minute) noch einmal für Spannung bei den zahlreichen Zuschauern sorgten. Wie so oft in dieser Saison gehörten die letzten Spielminuten dann wieder den Hachingern, so dass sie sich am Ende erfolgreich für die Hinspielniederlage revanchieren konnten. Sie gewannen das von beiden Seiten fair geführte Spiel verdient mit 86:74.

Beste Werfer: Unterhaching - Kropp 23, Brazzi 20, Gebray 18, Peisker 18; Nördlingen - Gamble 25, Seeberger 19, Steinmeyer, P. 13

Unterhaching siegt bei den White Wolves

passauEs war der erwartete harte Kampf des TV Passau – Basketball in der 2. Regionalliga Süd gegen den Tabellenführer und Meisterschaftskandidaten TSV Unterhaching. Die Oberbayern um Trainer Frank Kropp konnten ihrer Favoritenstellung am Ende gerecht werden und packten die Punkte für den 11. Saisonsieg ein. Die White Wolves waren in Phasen dran, lieferten eine gute Leistung ab, die Unterschiede zeigten sich aber in puncto blitzschnelles Umschaltspiel aus der Defensive heraus, Konzentration und Treffsicherheit, Merkmale, die den Gästen um den früheren Zweitligaspieler und Liga - Topmann Niklas Kropp schon vorausgeeilt waren. Auch von der Freiwurflinie wussten die Gäste zu überzeugen. Ein kleiner Einbruch der Passauer im 3. Viertel reichte, das Spiel zu entscheiden.

Zum Ausfall von  Julian Großmann (Verletzung), Cornelius Ferber (Auslandspraktikum) und Maximilian Gentner (Verletzung), gesellte sich auch noch Lion Gorgas mit einem Knieproblem. Außerdem war Routinier Jan – Erik Taubmann nicht dabei. Den Kader füllte U18 – Youngster Linus Krinninger, der bei seinem Regionalliga – Debut großen Einsatz zeigte und seine Aufgabe als Point – Guard gut löste. Die anderen „Eigengewächse“ Korbinian Freund und Lorenz Dupper bekamen ihre Minuten Einsatzzeit und so zeigte das Wolves – Team diesmal viel Jugend. Auch Haching war nicht vollzählig, mit Severin Hohn und Janek Falkenstein fehlten zwei „Große“ unter den Brettern.

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Kangaroos unterliegen zum JAhresauftakt in Dachau

Nichts zu holen gab es für die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen zum Start ins neue Jahr. Beim Tabellenzweiten TSV Dachau unterlag man mit 75:91. Dabei sah es lange Zeit ganz gut aus für die Kangaroos, man lag zwar zumeist zurück, jedoch über lange Zeit hinweg in Schlagdistanz. 18:22 nach dem ersten Viertel, 36:42 zur Halbzeit und auch nach 30 Minuten schien beim Stand von 56:62 noch eine Überraschung möglich. Allerdings schwanden dann die Kräfte beim Team von Trainer Michael Dorsch und man musste dem routinierteren Gegner den Sieg überlassen. Mit weiterhin nur sechs Pluspunkten schwebt man weiter in Abstiegsgefahr und ist auf dem vorletzten Tabellenplatz notiert.

Beste Werfer BGL 2: Niklas Moosrainer (24), Florian Spindler (14), Nikola Kostic (13).

 

DJK SB München im Duell gegen TSV Weilheim

Nach dem knappen ersten Saisonspiel der beiden Kontrahenten, das der Sportbund knapp für sich entscheiden konnte, war eine packende Partie vorprogrammiert.

Vor rund 100 Zuschauern lieferten sich die beiden Teams einen umkämpften Start. Nach 5 gespielten Minuten konnten sich die Münchner durch einen 9:0 Lauf auf 17:9 ausbauen. Durch insgesamt drei Dreier wurde das Viertel 29:14 für die Frösche entschieden.

Im zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild. Durch solide Verteidigung wurden schwierige Würfe der Weilheimer provoziert, aus denen Schnellangriffe für die Gastgeber entstanden. Halbzeitstand 54:32

Im dritten Viertel kamen die Gäste mit neuem Elan aus der Kabine. Durch starke Einzelleistungen der Brüder Thumser konnten die Weilheimer 31 Punkte in diesem Viertel erzielen und kamen auf 79:63 an die Gastgeber ran.

Im vierten Viertel konnten die Gastgeber durch einen 7:0 lauf nach zwei Minuten den Sack zu machen und brachten den zweiten Heimsieg in Folge mit 94:75 unter Dach und Fach.

Topscorer Sportbund: Russ (18), Frey 12

Topscorer Weilheim: Thumser, An. (18, 3 dreier): Thumser, Al. (16)

Gelungener Rückrundenauftakt gegen Milbertshofen

Im ersten Spiel der Rückrunde gewannen die Regionalligabasketballer des TSV Nördlingen mit 75:56 (27:20) gegen den direkten Konkurrenten aus Milbertshofen. Neuzugang Anthony Gamble überzeugte mit 37 Punkten und Nervenstärke von der Freiwurflinie.

Nach dem Saisonaus für US-Profi Vinny Curta standen die Verantwortlichen des TSV Nördlingen vor anstrengenden Tagen und Wochen, die erst einen Tag vor dem Spiel mit der Spielberechtigung für Anthony Gamble endeten. Der Einsatz des Neuzugangs stand lange auf der Kippe, da die Freigabe aus Portugal noch nicht vorlag. Für die Rieser ging es in dem wichtigen Spiel gegen die Baskets Milbertshofen einerseits um wichtige Punkte im Abstiegskampf und andererseits um Wiedergutmachung für die peinliche Niederlage am ersten Spieltag. In einer von guter Verteidigung geprägten Partie konnten die ersatzgeschwächten Nördlinger lediglich 48 Punkte erzielen.

Der Beginn der Partie erinnerte stark an das Hinspiel: gute Verteidigung auf beiden Seiten und noch viel Sand im Getriebe im Angriff. Bezeichnend, dass Anthony Gamble erst nach drei Minuten für die ersten Punkte sorgte. Mit einem Dreier von Philipp Steinmeyer starteten die Hausherren einen 11:0-Lauf, dessen Abschluss ein sehenswerter Dunking von Gamble war (11:0, 7. Minute). Im Anschluss verpassten es die Rieser aber sich weiter abzusetzen und erlaubten den Gästen einfache Punkte im Fastbreak und von der Freiwurflinie. Mit 12:7 ging es in die erste Viertelpause, in der beide Trainer die Chance hatten ihre Mannschaften neu einzustellen.

Im zweiten Viertel änderte sich jedoch nicht viel. Beide Mannschaften taten sich ob der guten Verteidigung schwer im Angriff einfache Würfe zu kreieren. Nach gutem Start durch zwei Dreier von Flo Knie und Philipp Steinmeyer (20:11, 15. Minute) verflachte die Partie wieder und die Baskets Milbersthofen konnten auf vier Punkte herankommen. Nachdem Gamble beim Dreierversuch gefoult wurde und alle drei Freiwürfe verwandelte stand es zur Halbzeit 27:20.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Rieser im Angriff effizienter und fanden oftmals den freien Mitspieler. Großer Nutznießer des verbesserten Angriffsspiels war Anthony Gamble, der von den Gästen nur durch Fouls zu stoppen war. Bei dem 11:3 – Lauf zum Start der zweiten Halbzeit war Gable allein für neun Punkte verantwortlich. Nach kurzem Zwischenhoch der Baskets schalteten die Rieser wieder einen Gang höher und beendeten das Viertel mit einem 14:2 – Run (56:36, 30. Minute).

Durch sechs schnelle Punkte zum Start in das letzte Viertel war das Spiel bereits frühzeitig entschieden. Mit dieser Gewissheit im Hinterkopf ließen die TSV-Jungs jedoch die letzte Konsequenz vermissen und erlaubten den Gästen zu viele einfache Punkte. Am Ende war es jedoch nur noch Ergebniskosmetik und die Rieser siegten verdient mit 75:56.

Trotz dieser Nachlässigkeiten in den letzten fünf Minuten schaffte es das Team erneut den Gegner unter 60 Punkten zu halten und stellten ihre Stärke in der Verteidigung unter Beweis. Mann des Abends war ohne Frage Neuzugang Anthony Gamble, der mit 37 Punkten nicht nur der Topscorer der Partie war, sondern auch einen perfekten Einstand feierte. Durch diesen wichtigen Sieg im Abstiegskampf kann die junge Mannschaft die nächsten schweren Spiele befreit angehen. Bereits nächste Woche steht das Spiel gegen den Tabellenführer aus Unterhaching an, deren einzige Niederlage das Hinspiel in Nördlingen war. Das Team um Kapitän Tobias Mussgnung wird alles daran setzen diese Sensation zu wiederholen und dem Favoriten erneut ein Bein zu stellen.

Für Nördlingen spielten:

Jojo Steinmeyer, Bene Schwarzenberger 2 Punkte, Julius Kluger 2, Philipp Steinmeyer 10 (2 Dreier), Robin Seeberger 14, Flo Knie 3 (1), Tobias Mussgnug 5 (1), Jan Schmalfeld, Philipp Lämmermeier, Bene Veh 2 und Anthony Gamble 37 (1).

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