Spielberichte

erneute niederlage in der verlängerung

Pech hatte die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen, welche in der 2. Regionalliga Süd beim TSV Nördlingen erst nach Verlängerung mit 71:79 (65:65; 31:31) unterlag. In der regulären Spielzeit brachte man eine Führung nicht über die Runden und versäumte einen wichtigen Schritt im Kampf um den Ligaerhalt zu tätigen. "Trotz des guten Trends aktuell ist es schon bitter, dass wir unsere beiden letzten Niederlagen jeweils in der Verlängerung hinnehmen mussten. In Nördlingen war zweifelsohne mehr drin. Fakt ist, dass wir wohl nun zwei der letzten drei Spiele gewinnen müssen, gegen hochkarätige Gegner", so Trainer Michael Dorsch. Die Konstellation in der Liga bleibt in der Tat eng: Fünf Teams zieren das Tabellenende mit je 14 Punkte, eine weitere Mannschaft hat 16 Zähler auf dem Konto. Drei Spieltage stehen jetzt noch an, mindestens zwei, eventuell auch drei Mannschaften müssen absteigen. Kommenden Samstag spielt man auf eigenem Terrain gegen Wolnzach. Beste Werfer in Nö: Gamble (32), Seeberger (18), Steinmeyer (14) für die Rieser - MC Gee (20), Moosrainer (16), Kaufeld (11), Spindler (11) für BGL2

TVA Basketballer holen wichtigen Auswärtssieg

Die positive Tendenz des Augsburger Herrenteams hält weiter an und man hat nach dem erstmaligen Aufstieg und der verkorksten Hinrunde nun den Verbleib in der Regionalliga wieder in den eigenen Händen.

Die Mannschaft behielt trotz der anfänglichen bitteren Niederlagen ihre Moral und ließ die Köpfe auch als Tabellenschlusslicht nie hängen. Die taktischen Änderungen nach der Winterpause wurden auch Dank des guten Einflusses von Assistenztrainer Thommy Grünwald bereitwillig umgesetzt. Vier der letzten sechs Spiele wurden gewonnen und in den verbleibenden drei Spielen, davon zwei vor heimischer Kulisse, können Chalusiak, Woelki und Co. jetzt sogar noch das Saisonziel erreichen.

In Neumarkt (i.d.Oberpfalz) startete man zwar grippegeschwächt aber trotzdem voll konzentriert und hatte von Anfang an das Spiel unter Kontrolle. Man leistete sich heute nur 9 Ballverluste, holte 14 Ballgewinne und trotz kleinerer Aufstellung war man auch beim Rebound überlegen. Allen voran Zink und Chalusiak mit je 8 und Cullmann mit 7 Rebounds, davon 5 offensiv !

Überhaupt spielt Alexander Chalusiak eine bärenstarke Rückrunde. Neben seinen zahlreichen Assists und Rebounds glänzt er als Spielmacher, in der Defense mit Ballgewinnen und Blocked Shots und seit einigen Spielen hat er auch zur Freude aller seine Qualitäten als Scorer wieder entdeckt.

"Er ist ein Ausnahmekönner, der schon höherklassig gespielt hat, und der seine Erfahrung auch gerne an Jüngere weiter gibt. Es ist immer wieder ein Genuß, seine Zuckerpässe zu erleben und wie er seine Cleverness im Stellungsspiel nutzt", so Coach Martini.

Die erste Hälfte gegen Neumarkt, bei welchen Center Tim Handt nach einer Verletzungspause wieder am Start war, verlief ziemlich ausgeglichen und eher unspektakulär. Beide Mannschaften wollten noch kein Risiko eingehen, bis kurz vor der Pause 2x Breuer und 1x Ottlik mit drei Dreiern in Folge sich für ihre Risikobereitschaft belohnten und dem TVA eine Halbzeitführung von 31:22 sicherten.

Nach der Pause nahm das Spiel an Fahrt auf. Vor allem in der Defense ging der TVA jetzt richtig zur Sache, doppelte wo es ging und nach jedem Ballgewinn wurde sofort in ein Fastbreak gelaufen. Zwar konnte Neumarkt den 8:0 Lauf der Augsburger noch mit einer Timeout stoppen, jedoch gelang es den Gastgebern danach nicht mehr, heran zu kommen. Zu gut stand die Defense der Gäste. Vor allem Matthias Ottlik, der Neumarkts Topscorer Max Richter zustellte und nahezu neutralisierte.

Das letzte Viertel verlief wieder ausgeglichen, Neumarkt hatte nicht genug Kraft, das Spiel umzubiegen und Augsburg verwaltete geschickt den 12-Punkte-Vorsprung. Wenigstens sahen die Zuschauer noch zwei krachende Dunkings von Tim Handt, den schönsten Korb des Abends jedoch erzielte der TVA. Mit nur 1 Sekunde Zeit auf der Shotclock wurde vom Einwurf aus ein Pass in der Luft direkt von Zink zu Chalusiak weiter gespielt, der den Ball sofort erfolgreich in den Korb weiter tippen konnte.

"Wir einigten uns hinterher drauf, dass es Absicht und kein Zufall war", schmunzelt Coach Martini.

Auf der Rückfahrt feierte man den 60:48 Sieg mit einem Kasten Bier und dann traditionell, wie so viele Hobby-Basketballteams, in einem amerikanischen Feinschmeckerlokal mit "M" :)

Topscorer: Augsburg Nico Breuer 15 Pkt. (4 Dreier) | Neumarkt Tim Handt 13 Pkt.

Rieser erreichen das Saisonziel

In einer schwachen, aber an Spannung nicht zu überbietenden Partie gewannen die TSV-Basketballherren gegen die BG Leitershofen nach Verlängerung mit 79:71 (31:31, 65:65). Mit dem zehnten Sieg erreichen die Rieser bereits drei Spieltag vor Ende das ambitionierte Saisonziel.

In dem richtungsweisenden Spiel um den Klassenerhalt erwischten die Hausherren den besseren Start. Gegen die Mann-Mann-Verteidigung Leitershofens punkteten die Rieser nach Belieben und führten schnell 12:4 (6. Minute). Doch Gästetrainer Michi Dorsch reagierte gut und stellte nach einer Auszeit die Verteidigung um. Die Nördlinger hatten große Probleme mit der Press- und Zonenverteidigung der Gäste. Die Folge war ein 9:0-Lauf, der das Spiel zum Viertelende drehte (12:13, 10. Minute).

Weder in der Auszeit noch in der Viertelpause schafften es die Rieser die richtigen Mittel gegen die Verteidigung zu finden. Die Augsburger bauten ihren Run viertelübergreifenden auf 17:0 aus und drehten die Partie endgültig (12:21, 14. Minute). Nach über acht (!!) Minuten ohne Korberfolg erlöste Robin Seeberger seine Mannschaft nach schönem Anspiel von Bene Schwarzenberger. Da man in der Verteidigung den Dreierspezialisten Niklas Moosrainer nicht in den Griff bekam, konnten die TSV-Jungs den Rückstand nicht merklich verringern. Zum Ende der ersten Hälfte zeigten die Nördlinger dann doch noch ihr Können, attackierten konsequent den Korb und glichen das Spiel durch einen 8:0-Lauf innerhalb von 50 Sekunden aus (31:31, 20. Spielminute).

Obwohl man in der Pause genug Zeit hatte, die Fehler im ersten Abschnitt zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, fand man auch im dritten Viertel weiterhin kein Mittel gegen die gute Verteidigung der Gäste. Nach passablem Start (37:37, 36. Minute) schienen alle Ideen der Nördlinger Bank aufgebraucht. McGee und Moosrainer erspielten mit neun Punkten am Stück erstmalig in der Partie eine zweistellige Führung (39:50, 30. Minute). Mickrige acht (!!) Pünktchen erzielten die Hausherren in diesem Spielabschnitt.

Zu Beginn des letzten Viertels konnten die Rieser den Rückstand zunächst nicht verringern (43:54, 34. Minute). Erst der 16-jährige Schwarzenberger weckte sein Team im Angriff auf. Durch seinen Zug zum Korb punktete er zwei Mal selbst, lieferte ein traumhaftes Anspiel auf Seeberger und verkürzte den Rückstand auf fünf Punkte. Als McGee seinen zweiten Dreier traf und im Anschluss Spindler beim Dreierversuch gefoult wurde führten die Gäste zwei Minuten vor Schluss erneut mit acht Zählern (54:62, 38. Minute). Mit dem Mut der Verzweiflung warfen die Rieser alles in die Waagschale – und wurden dafür belohnt. Während man in der Verteidigung endlich auf gewohntem Niveau agierte, war nun auch das Wurfglück zurück. Mit drei Dreiern in Folge drehten die Nördlinger die Partie und erspielte sich acht Sekunden vor Schluss durch zwei erfolgreiche Freiwürfe ein 65:62-Führung. Im letzten Angriff der Gäste zeigte sich die Unerfahrenheit der TSV-Jungs. Anstatt den US-Profi vor dem Dreierversuch zu stoppen, wurde dieser beim Wurf gefoult und glich das Spiel mit 1,5 Sekunden auf der Uhr aus. Da Anthony Gamble den letzten Wurf verfehlte, ging es in die Verlängerung.

Seeberger und Philipp Steinmeyer erzielten schnelle acht Punkte und Gamble traf einen weiten Dreier zum 76:71. Als Spindler nach erneutem Foul beim Dreierversuch alle drei Freiwürfe verfehlte, war der Widerstand der Gäste gebrochen. Obwohl es die schwächste Saisonleistung war, stand am Ende ein 79:71-Sieg für die Rieser. Ein Sonderlob gilt dabei Philipp Steinmeyer, der den Topstar der Liga, Daniel McGee, nahezu das gesamte Spiel über im Griff hatte und ihn trotz Verlängerung deutlich unter seinem Punkteschnitt hielt.

Im Sommer noch waren sich viele Experten einig, dass die Rieser nach dem Umbruch und mit dem Konzept vermehrt auf junge und einheimische Spieler zu setzen, Abstiegskandidat Nummer eins sind. Doch mit dem zehnten Erfolg erreichen die Nördlinger damit bereits drei Spieltage vor Ende das ambitioniert gesteckte Saisonziel und bleiben weiter auf dem vierten Tabellenplatz.

Für Nördlingen spielten:

Anthony Gamble 32 Punkte (3 Dreie), Jojo Steinmeyer 2, Bene Schwarzenberger 8, Julius Kluger, Pascal Schröppel, Philipp Steinmeyer 14 (3), Robin Seeberger 18 (1), Flo Knie, Tobias Mussgnug 5 (1), Jan Schmalfeld, Bene Veh und Magnus Münzinger.

kangaroos wittern morgenluft

Mit einem 90:80 Heimsieg gegen die Milbertshofen Baskets setzt die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf der 2. Regionalliga Süd. Die BG kam gut ins Spiel und führte rasch mit 24:15, bis zur Halbzeit konnten die körperlich robusten Münchner auf acht Punkte Differenz verkürzen. Ende des dritten Viertels bahnte sich die Wende an, die Gäste kamen bis auf einen Punkt heran (59:60), ehe sich Stadtbergen mit einem energischen Schlussspurt und hoher Trefferquote (14 erfolgreiche Dreier!) am Ende wieder absetzen konnte. Es war ein echter Abstiegskrimi in der Stadtberger Sporthalle, bei dem den Zuschauern alles geboten wurde. Die Kangaroos hüpften mit dem Erfolg vom letzten auf den neunten Tabellenplatz und verdrängten erst einmal die Teams aud Weilheim, MIL und Augsburg auf die Ränge dahinter. Trainer Michael Dorsch: "Den Sechsten trennen vom Letzten weiter nur zwei Siege. Vier Spiele bleiben, ich denke wir werden zwei, besser noch drei Siege benötigen, um das rettende Ufer zu erreichen. Unser Restprogramm ist schwierig, aber die Moral und das Momentum geben uns aktuell Hoffnung, unser großes Ziel zu erreichen", so Dorsch. Beste Werfer: BG II: Mc Gee (32), N. Moosrainer (20), Spindler (15) - MIL: Hillebrecht (16), Gutgesell (16), Naeger (13).

MÜNCHEN BASKET endlich wieder auf der Siegerstrasse

muenchen basket 2015

 

Am Samstag Abend, waren die Jungs von MÜNCHEN BASKET zu Gast bei den Pasinger Frösche, die DJK SB München. Vorab wurde dieses Spiel bereits als ein wegweisendes Duell eingestuft. Mit einem Sieg würde man in der Tabelle wieder an den DJKlern vorbeiziehen. Mit einer Niederlage würde man in der Tabelle weiter abrutschen und den Abstiegsrängen gefährlich Nahe kommen. Durch eine konzentrierte Leistung überzeugten die BASKET vor allem im vierten Viertel und gewannen am Ende verdient mit 81 zu 71.

Der Start gehörte den Hausherren aus Pasing. Mit einem Rückstand von 7 Punkten (15:22) gingen die Gäste in das zweite Viertel. Bis zur Halbzeit konnten sich die BASKET fangen und das Spiel ausgleichen, bzw. bis zur Pause sogar leicht in Führung gehen. (36:35)

Angeführt durch den erneut stark aufspielenden 18-jährige Pathekasentwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Er fand immer wieder einen Weg seine Würfe zu erarbeiten und konnte diese auch meistens erfolgreich abschließen. Sein Basketballverständnis, sowie sein Auge für seine Mitspieler ist für die BASKET von großer Bedeutung. Auch Gjergji macht ein sehr gutes Spiel! Neben seinen 13 Punkten, überzeugte er mit seiner harten Verteidigung und seinem Siegeswille. Ebenso stark präsentierte sich Obermann in dieser Partie! Der Österreicher traf insgesamt 4! Dreier. Von welchen einige vom "Parkplatz" waren.

Die zahlreichen Zuschauer sahen ein sehr spannendes Spiel. Bis die BASKET im vierten Viertel einen Gang hochschalteten. Den Hausherren fiel vor allem Offensiv nicht mehr viel ein und spätestens als Obermann erneut einen  tiefen Dreier traf, wusste jeder in der Halle- das Ding ist durch.

Am kommende Wochenende ist spielfrei für die 2. Regionalliga Südost. Danach kommt es zum Duell gegen den Tabellenzweiten aus Dachau.

Punkteverteilung:

MÜNCHEN BASKET: Pathekas 22, Obermann 17, Gjergji 13, Marchesan 12, Steen 8, Munkler 4, Röck 3, Heidenreich 2

DJK SB München: Russ 17, Skiva 13, Weber 9, Sama 7, Arseven, Fiß 6, Asante, Bikandi, Rohwer 4, Frey 1, Biendenbach

TV Augsburg bietet tabellenführer paroli

Nachdem man in Unterhaching noch mit 30 Punkten unter gegangen war, schaffte man es heute, dem Tabellenführer über weite Strecken des Spiels Paroli zu bieten. Vorallem in der ersten Hälfte brachte man die sonst so souveränen Gäste sogar zum Hadern, da die Augsburger zum einen sehr gut verteidigten und zum anderen nach den Ballgewinnen clevere Fastbreaks spielten. Lediglich den Topscorer der Liga Niklas Kropp konnte man nicht daran hindern, mal kurz vier Dreier hintereinander zu treffen. Dennoch war das Ergebnis von 34:40 aus Sicht der Gastgeber verdient. Im dritten Viertel zeigte das extrem gut ausgebildete, sehr ausgeglichene und seit längerem gut eingespielte junge Team der Unterhachinger zu was es in der Lage ist, wenn es noch einen Gang zulegt. Durch ständiges Attackieren, präzises Passspiel und wurde die Augsburger Abwehr auseinander genommen. Mit fünf Dreiern und acht von neun Freiwürfen zog man davon, während der TVA etwas Pech beim Abschluss hatte. 27:15 für die Gäste in diesem Abschnitt sorgte für die Vorentscheidung. Im letzten Viertel gelang es den TVAlern zumindest die Intensität in der Defense wieder zu erhöhen und trotz der 78:62 Niederlage waren die Augsburger mit der eigenen Leistung sehr zufrieden. 30 Minuten konnte man richtig gut mitspielen und die eigenen Stärken umsetzen. Ansonsten kann man die hohe spielerische und körperliche Qualität der Unterhachinger neidlos anerkennen.

Niederlage befördert frösche in den abstiegskampf

Durch eine 71:81 Niederlage befinden sich die Frösche nun entgültig im Abstiegskampf. In einem zumeist ausgeglichenen Spiel zogen die Pasinger am Ende den kürzeren gegen München Baskets, die ohne Topscorer Ebertz ein gutes Spiel zeigten. 

 

Es scorten: (Punkte/3er) 

MÜ Basket: Pathekas (22/1) , Obermann (17/4), Gjergij (12/3) 

SBM: Russ (17) Skiba (13, 3)

Trainerwechsel zeigt Wirkung

Mit einer engagierten Teamleistung haben sich die Basketballer des TSV Weilheim gegen die Fibalon Baskets aus Neumarkt für die hohe Hinspielniederlage rehabilitiert. Mit dem 71:51- Sieg konnten die Weilheimer vor ca. 100 Zuschauern in der Jahnhalle damit den 7. Saisonsieg eingefahren. Dabei war unter der Woche etwas Unruhe in Weilheim. Die Abteilungsleitung hat sich dazu entschloss, die letzten fünf Spiele mit dem alten Trainer Darryl Millwood zu bestreiten. Benedikt Schiebilski trat einvernehmlich von seinem Posten als Coach zurück.

Die Frage war, ob mit dem neuen Trainer wieder mehr Leidenschaft ins Weilheimer Spiel kommt. Zumindest scheint er den richtigen Nerv getroffen zu haben. Im ersten Viertel ließen die Weilheimer gerade mal 6 Punkte zu und ging mit einem ordentlich Polster in die Viertelpause (22:6). Doch Neumarkt kam zurück und wollte natürlich nichts herschenken, so konnten sie das 2. Viertel mit 14:20 für sich entscheiden (Halbzeit 36:26).

Nach dem Seitenwechsel starteten die Weilheimer direkt einen 15:3-Lauf der sie bis zur 26. Minute auf 51:29 in Front brachte. Doch die Neumarkter gaben nicht auf und kämpften sich nochmal auf 56:43 bis zum Viertelende heran.

Bis Mitte des letzten Viertels zeigten die Weilheimer, dass es heute hier jedoch nichts zu holen gibt und lagen bis zur 36. Minute wieder mit 20 Punkten Unterschied in Front (65:45). Die Entscheidung war gefallen und das Spiel endete mit 73:51.

Mit den Punkten haben sich die Weilheimer etwas Luft nach unten verschafft. Der Sieg war bei vier verbleibenden Partien enorm wichtig. Nun bleibt dem neuen Trainer 14 Tage Zeit die Jungs auf das genauso wichtige Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn TSV Milbertshofen vorzubereiten.

Spieler und ihre Punkte sind hier zu finden.

Spurs-Akku zu schnell leer

Sie haben Verletzungssorgen überwunden und eine Erkältungswelle überstanden. Fast alles, was in dieser Saison kam, haben die Spurs weggesteckt, irgendwie kompensiert. Am Samstag gegen Wolnzach ging den 1865-Basketballern ohne vier Leistungsträger doch einmal die Luft aus: Sie verloren am Ende sogar deutlich mit 86:99 (44:42) gegen den Tabellendritten.

Igor Jurakic schimpft laut mit seinen Spielern, wirft demonstrativ sein Taktikbrett zu Boden, gestikuliert. Es beginnt gerade die letzte Viertelpause und seine Mannschaft führt 76:68 gegen die Wolnzacher. Doch Jurakic ärgert sich. Er ärgert sich, dass sein Team soeben scheinbar leichtfertig einen 15-Punkte-Vorsprung (76:61) in den 90 Sekunden vor der Pause hergeschenkt hat. Er ahnt wohl schon, dass sich das noch rächen könnte.

Denn im Schlussviertel kommt es, wie es kommen muss an diesem Abend: Die Dachau Spurs brechen konditionell ein. Zwar führen sie bis dahin fast immer, auch in der 33. Spielminute noch mit 83:78. Doch plötzlich ist der Akku leer, kein Sprit mehr im Tank: In der Offensive treffen die Dachauer nichts mehr, erzielen in den letzten sechseinhalb Minuten nur noch drei Punkte, leisten sich reihenweise Fehlpässe. Und in der Defensive kommen die müden 65er allzu oft einen Schritt zu spät gegen die wesentlich frischer wirkenden Hallertauer. Das Ergebnis: Wolnzach beendet das Spiel mit einem 21:3-Lauf, holt sich das Schlussviertel mit 31:10 und das ganze Match mit 99:86 – die Serie von sechs Spurs-Siegen in Folge ist gerissen.

Diesmal war die Bank, war die Rotation nicht tief genug, um am Ende die frischere Fünf auf dem Feld zu haben, bislang heuer die große Stärke der Dachauer. Das Fehlen von Steffen Haberland, Manu Prediger, Sebastian Wolf und Tassilo Matthes – aus verschiedenen Gründen – „können wir nicht so einfach kompensieren“, räumt ein nach dem Spiel schon wieder aufgeräumter 1865-Coach Jurakic ein.

Schon zur Halbzeitpause ahnte er, dass es diesmal nicht reichen könnte: „Das gefällt mir heute gar nicht, ich habe ein ganz schlechtes Gefühl“, grummelte er außerhalb der Hörweite seiner Mannschaft. Zwar führte sein Team zu diesem Zeitpunkt knapp, hatte aber schon enorme Probleme mit den kampfstarken Gästen. Das Spiel in den ersten 20 Minuten wogte hin und her, keine Mannschaft schaffte es, sich einmal abzusetzen. 

White Wolves gewinnen gegen Nördlingen

Mit einer engagierten Leistung haben sich die Basketballer des TV Passau in der 2. Regionalliga gegen den TSV Nördlingen für die hohe Hinspiel - Niederlage rehabilitiert, konnten einen 74:67 – Sieg verbuchen und haben damit Saisonsieg 9 gebucht. Man trat geschlossen und couragiert auf und im Laufe der Begegnung setzten sich die Niederbayern um ihren Aufbauspieler und früheren Nördlinger Maximilian Gentner immer mehr durch, übernahmen nach einer Reihe von schön heraus gespielten Distanztreffern zu Beginn die Kontrolle im Spiel und zogen die Sache zum dritten Sieg in Folge routiniert durch. Anfangs des Schlussviertels war ein Aufbäumen der Gäste abzuwehren, aber dies gelang. Das junge Rieser Team von Coach Moll kämpfte stark, letztlich siegten die Passauer aber verdient.

Geschwächt mussten beide Teams antreten, auf Schwabenseite fehlte der US – Boy und Profi Anthony Gamble wegen einer Disziplin - Sperre aus dem letzten Spiel gegen Dachau und auf Passauer Seite mussten Brian Morris, Julian Großmann, Lion Gorgas und Benjamin Mayer passen. Um den Kader aktionsfähig zu halten, spielte Trainer Jan Köplin mit und der junge Linus Krinninger (16) bekam ein paar Minuten, die er stark nutzte, um Erfahrung zu sammeln.

Von Beginn an wollten die Hausherren keinen Zweifel aufkommen lassen, dass es für die dezimierten Gäste nichts zu holen gab. Ein Dreier von Maximilian Franz Gentner eröffnete die Partie für die Wölfe, die schnell einen offensiven Rhythmus fanden und sich nach fünf Minuten mit 17:7 absetzen konnten. Doch die Gäste schlugen zurück und konnten sich bis zum Viertelende wieder auf 23:17 heran kämpfen.

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Dezimierte Nördlinger unterliegen in Passau knapp

Ohne vier Stammspieler mussten die TSV-Basketballer beim Auswärtsspiel in Passau eine 74:67-Niederlage einstecken. Durch eine Leistungssteigerung im letzten Viertel schnupperten die Rieser gar an der Sensation.

Bereits unter der Woche war klar, dass mit Anthony Gamble (Sperre), Flo Knie (Verletzung) und Bene Veh (beruflich) drei wichtige Spieler in Passau nicht mitwirken können. Als wäre das noch nicht genug, musste auch Aufbauspieler Bene Schwarzenberger kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen passen.

Der personellen Lage ebenso wie der positiven Entwicklung geschuldet kam es dazu, dass mit Pascal Schröppel und Julius Kluger zwei 16-jährige in der Anfangsformation standen. Offensiv begann die Partie ordentlich für die Rieser, die ihren Center Robin Seeberger gut in Szene setzten. In der Verteidigung stellte vor allem der wiedergenesene Alexander Herbort die TSVler vor große Probleme. Als der Ex-Nördlinger Max Gentner seinen zweiten Dreier traf, führten die Passauer Mitte des Viertels bereits mit zehn Punkten (17:7, 5. Minute). Doch wie so oft in der Saison, gaben die Rieser nicht auf und kämpften sich dank Kapitän Tobias Mussgnug und einem Wurf in letzter Sekunde von Schröppel wieder auf 23:17 heran.

Auch das zweite Viertel begann ausgeglichen und keiner der beiden Mannschaften konnte sich absetzen (34:31, 16. Minute). Nach einer Auszeit wirkten die Passauer dann aber wie ausgewechselt. Innerhalb von nur vier Minuten, trafen die Donaustädter vier Dreier und setzten sich zur Halbzeit auf 48:38 ab.

In der Pause versuchten die Nördlinger sich neu einzustellen und vor allem in der Verteidigung deutlich konsequenter zu agieren. Es wurde nochmals darauf hingewiesen, dass man an diesem Tage nichts zu verlieren habe und daher mit Selbstbewusstsein frei aufspielen könne. Doch es kam anders. Die Passauer erwischten einen traumhaften Start in das Viertel und zogen durch einen 11:3-Lauf weiter davon (59:41, 26. Minute). Im Anschluss fingen sich die Rieser zwar wieder, konnten den Rückstand aber nicht merklich verkürzen und lagen mit 63:48 zum Viertelende zurück.

Als die Passauer die letzten zehn Minuten mit einem Korbleger eröffneten, stellten sich die heimischen Zuschauer schon auf einen deutlichen Sieg ein (65:48, 31. Minute). Doch angefeuert von den mitgereisten Fans kämpften sich die Nördlinger zurück. Ein 11:0-Lauf verkürzte den Rückstand auf sechs Pünktchen und lies neue Hoffnung aufkommen (65:59, 35. Minute). Erst eine Auszeit der Passauer beendete diese gute Phase der Rieser. Im Anschluss steckten die TSV-Jungs nicht auf, mussten aber der dünnen Spielerdecke Tribut zollen. Auch wenn man durch sechs Seeberger-Punkten in Folge in Schlagdistanz blieb, schaffte man es nicht, das Spiel noch final zu drehen.

Am Ende stand eine knappe 74:67-Niederlage, die zwar ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt ist, jedoch zeigt, dass die junge Truppe auch ohne US-Profi und drei weitere wichtige Spieler in dieser Liga konkurrenzfähig ist. Erneut zeigten die Rieser ihre Comeback-Qualitäten und ließen in den letzten 15 Minuten nur 15 Punkte zu. Zudem war es eine geschlossene Mannschaftsleistung und jeder eingesetzte Spieler konnte punkten. Nach einer Woche Pause geht es am 7. März zu Hause gegen Leitershofen um den Klassenerhalt.

Für Nördlingen spielten:

Magnus Münzinger 2 Punkte, Johannes Steinmeyer 2, Julius Kluger 4, Pascal Schröppel 10, Philipp Steinmeyer 11 (1 Dreier), Robin Seeberger 25, Tobias Mussgnug 9 (2) und Jan Schmalfeld 4.

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