Spielberichte

Spielbericht zum 2. Regionalliga Basketballspiel BG Litzendorf - USC Leipzig

Die Gäste aus Leipzig waren zu Beginn sehr treffsicher und konnten sich bis Mitte des ersten Viertels absetzen (9:16). Nun trafen aber auch die Hausherren ihre Distanzwürfe und der Rückstand war bis Ende des Viertels aufgeholt. Im zweiten und dritten Abschnitt zeigten die Litzendorfer dann ihre bisher beste Saisonleistung. In der Defense wurde hart gearbeitet, den Leipzigern wurden keine einfachen Punkte erlaubt. Im Angriff zeigte die BGL endlich den Teambasketball, den man sich Tag für Tag im Training erarbeitet. Vor dem Schlussabschnitt schraubten die Jungs von Trainer Alex Sandyk die Führung so auf 23 Punkte (69:46). Damit war die Vorentscheidung gefallen. Im letzten Viertel war die Intensität beider Mannschaften nicht mehr hoch, die Gäste waren nicht mehr in der Lage, den Heimerfolg der BGL zu gefährden. Am Ende gewinnt Litzendorf hochverdient mit einer über weite Strecken sehr guten Leistung gegen Leipzig und bleibt weiter an der Tabellenspitze der 2. Regionalliga dran.

BG Litzendorf: Kolbert (22), Rockmann (16), Wimmer (13), Slabu (9), Sperke (9), Ziegmann (6), Ruhl (3), Tuttor (1), Knauer, Roch, Schlaug, Zach

NINERS II ERKÄMPFEN SICH ACHTEN SIEG IM ZEHNTEN SPIEL

Mit einem hart erarbeiteten 76:68 Sieg sichert sich die zweite Mannschaft der Niners Chemnitz die Tabellenführung in der zweiten Regionalliga Südost

Am vergangenen Samstag traf der Tabellenführer aus Chemnitz auf den Tabellenachten aus Erfurt. Auch wenn die Tabellensituation ein eindeutiges Spiel vorhersagte, so kam es doch an diesem Tag ganz anders. Während die Chemnitzer offensiv mit ihrem gewohnten Teambasketball zu gefallen wussten, konnten Sie diesmal defensiv nicht zu Normalform finden und gaben immer wieder freie Würfe ab, welche die Gäste aus Thüringen konsequent nutzten. Beide Teams trafen in den ersten zehn Minuten hochprozentig aus dem Feld, sodass sich die Sachsen erst zu Ende des ersten Viertels absetzen konnten. Der Stand nach zehn Minuten war 22:13.

Im zweiten Spielabschnitt riss dann der Angriffsfluss etwas ab und man erzielte nur wenige Punkte aus dem Feld. Allein eine gute Dreierquote hielt die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt auf Distanz zu den Erfurtern. Mit der zweiten Hälfte von Viertel zwei lief es dann mit der Offense wieder etwas besser und man konnte den Abstand erstmals auf 15 Punkte bringen. Leider verliefen die letzten beiden Minuten vor der Halbzeitpause dann nicht mehr ganz nach Plan, sodass die Gäste sich wieder Schritt für Schritt herankämpfen konnten und man lediglich mit einer 42:33 Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigten dann die Sachsen ihre ganze Qualität und starteten mit einem starken 9:1-Lauf in den dritten Spielabschnitt. Nach einer Auszeit in der 25. Minute durch den Gästetrainer drehte sich das Blatt wieder und die Erfurter kämpften sich nun Stück für Stück heran. In dieser Phase sicherte vor allem die gute Wurfquote den Thüringern den Erfolg. Glücklicherweise fingen sich die Sachsen nach drei Minuten wieder und so konnte das dritte Viertel doch noch knapp gewonnen werden. Nach 30 Minuten stand es also 65:54.

Im letzten Spielabschnitt veränderte sich dann nicht mehr viel am Spiel. Obwohl die defensive Intensität des Tabellenführers immer weiter nachließ, konnten die Gäste nur selten aus dem Feld scoren und mussten sich die meisten Punkte an der Freiwurflinie erarbeiten. Am Ende stand dann doch ein recht ungefährdeter 76:68 Sieg für die Chemnitzer zu Buche. Auch wenn man an diesem Tag nicht gerade geglänzt hat, so hat man doch das Nötige getan um das gewünschte Ergebnis einzufahren.

2. Regionalliga Regnitztal Baskets– Der langersehnte zweite Saisonsieg (83:72)

Mit einer überzeugenden Teamleistung ist der 2. Regionalligamannschaft der Brose Bamberg Youngsters der nächste Saisonsieg gelungen. Gegen die DJK Neustadt an der Waldnaab gewannen die Regnitztal Baskets mit 83:72.

Der altbekannte Gast aus Neustadt erwischte den schlechteren Start in die Partie und bescherte den Youngsters von Head Coach Kositz und seinem Assistenten Finsinger die ersten Punkte der Partie. Bamberg nutzte seine Chancen gut und zeigte sich von Beginn an besonders von jenseits der Drei-Punkte-Linie treffsicher. Mit lautstarker Unterstützung von der Bank führte Regnitztal nach den ersten zehn Minuten mit 22:15, zur Halbzeit gar mit 42:32.

Auch der Seitenwechsel sollte der fokussierten Leistung keinen Abbruch tun: Besonders Nicholas Tischler und Felix Edwardsson führten ihre Farben an und netzten ein. Die DJK Neustadt kam nur schwer zu punkten, sodass die Hausherren stets acht bis zwischenzeitlich sogar 14 Punkte in Front lagen. In Zusammenspiel mit der Reboundüberlegenheit – dieses Duell gewannen die Youngsters mit 40:33 – brachte die junge Mannschaft den zweiten Saisonsieg sicher nach Hause. Mit diesem wichtigen Sieg hat sich die Kositz/Finsinger-Truppe zwar noch nicht endgültig aus dem Tabellenkeller befreit, konnte aber mit den Vorplatzierten aus Nördlingen gleichziehen. Passenderweise kommt es am kommenden Wochenende zum Duell gegen den TSV 1884 Nördlingen. 

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten:  Tischler, N. (21 Punkte / 5 „Dreier“), Edwardsson (21/4), Uysal (11/1), Plescher (9/1), Beck (9), Nicklaus (4), Nowak (3/1), Brevet (2), Bergmann, Saffer

Titans II vs Niners Chemnitz II

Am Samstag stand, in ungewohnter Halle, das zweite Sachsenderby nacheinander für die Dresden Titans II an. Dieses Mal war die Reserve der Niners aus Chemnitz in Dresden zu Gast, die sich nach einem Sieg gegen Würzburg letzte Woche die Tabelle vom Sonnenplatz anschauen konnten. Nach der Niederlage gegen Leipzig wollten es die Schützlinge von Coach Pleta ihrer ersten Mannschaft gleichtun und einen Sieg am Wochenende einfahren.

Das erste Viertel begann ausgeglichen und mit wenigen Punkten (13:14). Wenn gescort wurde, dann vom Gast von Downtown (4 Dreier im 1. Viertel) und von Dresden durch ihren Center Michael Zenker (7 Punkte im Viertel). Im zweiten Viertel ging es wesentlich ruppiger zu. Dresden konnte sich ganze 16 Mal von der Freiwurflinie versuchen, traf allerdings nur mickrige 8 Versuche. Chemnitz konnte sich in den ersten Minuten des Viertels weiter auf den Dreier und vor allem ihren Maskenmann Leon Hoppe (9 Punkte in den 5 Minuten, 2 Dreier) verlassen. Danach reichte ein Dreier und eine perfekte Ausbeute von der Linie dem Gast aus um ihren Vorsprung auf 10 Zähler anwachsen zu lassen, da Dresden ihrerseits von der Linie viele Fahrkarten sammelte (Ende 2. Viertel 27:37).

Einfach geschlagen wollte sich Dresden in der zweiten Halbzeit nicht geben und so knapste man Chemnitz im 3. Viertel Punkt für Punkt ab und kam bis zur 27. Minute auf 42:45 ran. Auf Chemnitzer Seite konnte sich bis dahin einzig Baris Ünlü mit 8 Punkten auf dem Bogen eintragen. Die letzten 90 Sekunden des Viertels stellten allerdings alles wieder auf den Kopf. Gästekapitän Andrew Jones läutete mit seinem Dreier nochmal einen Run ein, in dem die Niners Dresden komplett auseinandernehmen sollten. Die Titans fingen sich einen Fastbreak nach dem anderen und trafen vorn nur noch schlechte Entscheidungen. So machte man aus minus 3 bis zum Viertelende happige minus 15.

Im letzten Viertel wollte Dresden trotzdem nochmal alles versuchen um sich wenigstens in die Verlängerung zu retten. Eine wesentlich aggressivere Defense und geduldiges, cleveres Spiel in der Offensive ließen erneut den Gästevorsprung Punkt für Punkt schmelzen. Chemnitz konnte jetzt nur noch durch Andrew Jones scoren, was zur Folge hatte, dass es 60 Sekunden vor Ende nur noch 69:71 stand. Chemnitz war im Angriff, konnte zwar nicht scoren, aber holte sich den Offensivrebound. Die anschließenden 14 Sekunden spielten die Niners runter und konnten mit dem Buzzer wiederrum durch Andrew Jones scoren und auf 69:73 stellen. Im anschließenden Play der Dresdner konnte Camillo Thieme nicht aus der Corner für Drei verwandeln, weshalb man gezwungen war zu Foulen um den Gast an die Linie zu stellen. Diese Taktik zeigte allerdings kein Erfolg, weshalb Dresden in diesem spannenden Spiel mit 73:77 den Kürzeren zog und so auch das zweite Sachsenderby nacheinander verlor.

Topscorer der Partie waren Noah Berge mit 23 Punkten für Dresden und Andrew Jones mit 25 Punkten (6 Dreier) für Chemnitz.

Spielbericht zum 2. Regionalliga Basketballspiel BG Litzendorf - TSV 1861 Nördlingen

Zu Beginn des Spiels taten sich beide Mannschaften offensiv sehr schwer. Nach dem ersten Viertel war die Begegnung sehr ausgeglichen (14:12). Im Laufe des zweiten Abschnitts kam die BGL immer besser in die Partie und konnte sich ein wenig absetzen (29:21). Doch nach einem überraschenden 9:0-Run der Gäste konnten diese zur Halbzeit knapp in Führung gehen. Nun war der Kampfgeist der BGL endgültig geweckt. Mit einer hervorragenden Verteidigung hielt man Nördlingen, die den Ligatopscorer Cratit in ihren Reihen haben, bei fünf Punkten im dritten Viertel. Allerdings blieb das Spiel weiter spannend, da die Offense der Hausherren weiter nicht ins Rollen kam. Im letzten Viertel platzte im Angriff der Knoten und Litzendorf behauptete stets eine 5-Punkte-Führung. Nördlingen konnte keine erneute Aufholjagd mehr starten. Damit hat die BG Litzendorf den dritten Sieg in Folge eingefahren und kann sich in der oberen Tabellenhälfte behaupten.

BG Litzendorf: Ruhl (15), Rockmann (10), Sperke (9), Kolbert (8), Slabu (6), Wimmer (5), Tuttor (3), Ziegmann (2), Roch (1), Knauer, Schlaug

NINERS Chemnitz gewinnen in Dresden und verteidigen die Tabellenführung

Ein sehr erfolgreiches Wochenende mit wichtigen Siegen konnte unsere U19 feiern.

Am Samstag konnte man in Dresden einen am Ende sehr engen Sieg mit 77:73 feiern und so den ersten Tabellenplatz in der Regionalliga Südost Nord

behaupten. Nach einem ersten umkämpften Viertel (14:13) konnten sich die NINERS zur Halbzeit schon einen etwas höheren Vorsprung erspielen (37:27) und sahen

nach dem dritten Spielabschnitt wie ein Mannschaft aus, die das Spiel souverän nach Hause bringt (62:47). Weit gefehlt aber, die Gastgeber kämpften sich gegen die auch

zunehmend schwächere Verteidigung unseres Team Punkt für Punkt zurück ins Spiel und standen kurz vor dem Ende sogar vor der Möglichkeit das Spiel auszugleichen (71:68 eineinhalb Minuten vor Ende). Letzlich behielt die Mannschaft aber die Nerven und führte das Spiel an der Freiwurflinie in den siebenten Saisonsieg.

Dresden Titans II @ USC Leipzig

Am Samstag stand in Leipzig das Sachsenderby an. In der sehr schönen Halle auf der Brüderstraße trafen der USC Leipzig und die Dresden Titans 2 aufeinander. Während Leipzig aggressiv in die Partie startete, spielte Dresden pomadig, hatte Probleme überhaupt in die Systeme zu kommen und bekam in der Defense weder die Rebounds noch die Gegner zu fassen (1.Viertel 17:12). Erst gegen Ende des 2. Viertels entschied man sich ernsthaft am Spiel teilzunehmen und schaffte es dank 3 Dreier von Nils Niendorf innerhalb von 3 Minuten sogar mit einer Führung in die Pause zu gehen (34:35).

In der zweiten Halbzeit zog Leipzig durch viele Fastbreaks nach einfachsten Turnovern der Dresdner bis auf 10 Punkte davon (49:39). Durch einige Freiwurftreffer ging es aber nur mit einem Punkte Defizit von 7 Punkten ins letzte Viertel (53:46). In diesem starteten die Titans nochmal eine Aufholjagd (38. Minute: 63:63) und das Momentum schien auf der Seite der Gäste zu sein. Allerdings brachten diese sich durch schlimme Turnover im Ballvortrag um den Lohn ihrer Arbeit. Leipzig blieb beim anschließenden Stop-The-Clock eiskalt und brachte den Derbysieg nach Hause (77:70).

Topscorer der Partie waren Michael Zenker (Dresden), Franz Leonhardt und Miguel Lopez-Barcelay (beide Leipzig) mit jeweils 19 Punkten.

2. Regionalliga – Regnitztal Baskets unterliegt im Oberfrankenderby (74:86)

Die Brose Bamberg Youngsters warten weiterhin auf den zweiten Saisonsieg. Am achten Spieltag unterlag die junge Mannschaft von Kevin Kositz und Andreas Finsinger im Oberfrankenderby gegen den BBC Bayreuth 2 mit 74:86.

Die Hausherren zeigten sich von Anfang an stark und nutzten die ersten unaufmerksamen Minuten der Bamberger, um sich eine schnelle Führung zu erarbeiten. So lagen die Youngsters nach den ersten zehn Minuten mit 14:24 zurück. Bamberg tat sich schwer, gegen den BBC anzukommen. Nicholas Tischler und der wieder genesene Moritz Plescher versuchten, ihr Team im Spiel zu halten. Dies gelang allerdings nur bedingt, sodass die Kositz/Finsinger-Truppe zur Halbzeit einen 35:50-Rückstand hinnehmen mussten.

Nach der Halbzeitpause sollte es nicht viel besser laufen: Nur schwer fanden die Regnitztal Baskets zurück in die Partie und liefen weiterhin dem Bayreuther Vorsprung hinterher. Auf Seiten der Bayreuther waren es besonders Matthew Husek und Jonas Riesner, die für ihre Farben einnetzten und die Youngsters unter Druck setzten. Am Ende unterliegt Bamberg im Oberfrankenderby mit 74:86. Erstmals griffen auch die JBBL-Spieler Jakob Keßler und Paul Guck ins Spielgeschehen ein und sammelten ihre ersten Regionalliga-Erfahrungen. Besonders Guck überzeugte dabei in der Defensive.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Plescher (22 Punkte /4 „Dreier“), Tischler, N. (17/1), Nicklaus (11),  Ueberall (8), Uysal (4), Guck (4)

2. Regionalliga – Regnitztal Baskets unterliegt im Oberfrankenderby (74:86)

Die Brose Bamberg Youngsters warten weiterhin auf den zweiten Saisonsieg. Am achten Spieltag unterlag die junge Mannschaft von Kevin Kositz und Andreas Finsinger im Oberfrankenderby gegen den BBC Bayreuth 2 mit 74:86.

Die Hausherren zeigten sich von Anfang an stark und nutzten die ersten unaufmerksamen Minuten der Bamberger, um sich eine schnelle Führung zu erarbeiten. So lagen die Youngsters nach den ersten zehn Minuten mit 14:24 zurück. Bamberg tat sich schwer, gegen den BBC anzukommen. Nicholas Tischler und der wieder genesene Moritz Plescher versuchten, ihr Team im Spiel zu halten. Dies gelang allerdings nur bedingt, sodass die Kositz/Finsinger-Truppe zur Halbzeit einen 35:50-Rückstand hinnehmen mussten.

Nach der Halbzeitpause sollte es nicht viel besser laufen: Nur schwer fanden die Regnitztal Baskets zurück in die Partie und liefen weiterhin dem Bayreuther Vorsprung hinterher. Auf Seiten der Bayreuther waren es besonders Matthew Husek und Jonas Riesner, die für ihre Farben einnetzten und die Youngsters unter Druck setzten. Am Ende unterliegt Bamberg im Oberfrankenderby mit 74:86. Erstmals griffen auch die JBBL-Spieler Jakob Keßler und Paul Guck ins Spielgeschehen ein und sammelten ihre ersten Regionalliga-Erfahrungen. Besonders Guck überzeugte dabei in der Defensive.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Plescher (22 Punkte /4 „Dreier“), Tischler, N. (17/1), Nicklaus (11),  Ueberall (8), Uysal (4), Guck (4)

Dresden Titans II vs. BC Erfurt

Am Sonntag war mit dem BC Erfurt der Tabellennachbar in der heimischen Margon Arena zu Gast. Die Titans erwärmten sich locker beim Aufbauen der Tribünen für das anschließende Pro B Spiel der ersten Mannschaft. Gut angeschwitzt starteten sie ideal ins Spiel. Durch schnelles Umschalten scorte man einfache Punkte im Fastbreak und im Setplay verstand man es immer den freien Mitspieler zu finden. Nach 7 Minuten stand es so 19:10 und der Gästecoach musste sein erstes Timeout einfordern. Dieses zeigte auch insofern Wirkung, dass Erfurt 5 schnelle Punkte scorte. Ein Dreier von Camillo Thieme beendete aber den ersten Abschnitt positiv für Dresden (22:15). Das zweite Viertel gestaltete sich wie das Erste. Dresden rannte und fand mit schnellen Pässen immer wieder Wege aus der aggressiven Trapdefense der Erfurter. Wenn man noch die schwierigsten Würfe (Korbleger) sicherer verwandelt hätte, wäre auf dem Scoreboard ein noch größerer Vorsprung als die an sich schon deutlichen 41:23 aufgeleuchtet. Zum Ende der Halbzeit konnte der Gast aber noch von der Freiwurflinie und von Downtown scoren, weshalb es ‚nur‘ mit 41:29 in die Pause ging.

Diese 15 Minuten schien vor allem Erfurt genutzt zu haben um ihr Spiel nochmal zu justieren. Erfurt spielte besser, aber konnte dies noch nicht merklich in Punkte ummünzen. Als Mitte des 3. Viertels Dresden auch noch 6 Freiwürfe in Folge verwandeln konnte, was gefühlt noch nie passiert ist, waren die Titans mit 15 vorn und alles schien auf ein entspanntes letztes Viertel hinzudeuten. Erfurt verkürzte zwar, wie in allen Vierteln zuvor auch, zum Ende noch, aber Plus 12 Punkte (55:43) schien ein komfortabler Vorsprung zu sein. Im letzten Viertel allerdings vergaßen die Schützlinge von Coach Pleta komplett was sie in den ersten drei Abschnitten so erfolgreich gemacht hatte. Kaum noch Angriffe mit mehr als 2 Pässen, schlechte Kommunikation in der Defense und nur 4 von 10 verwandelten Freiwürfen ließen Erfurt immer näher herankommen. Erfurt scorte jetzt viel effektiver als vorher und netzte vor allem durch Marcus Bernhart. Die Nummer 6 der Gäste erzielte allein im letzten Viertel 14 Punkte (3 Dreier) und ließ damit die Titans nochmal ordentlich ins schwimmen kommen. Beim Stand von 71:66 schaffte es Erfurt aber nicht an der Freiwurflinie auf einen Angriff heran zu kommen. Im letzten Angriff stellte die dresdner Defense wieder einen Gästespieler an die Linie, dieser verwandelte zwar den ersten (71:68), musste aber den zweiten mit Absicht verwerfen und auf ein Wunder hoffen. Den offensiven Rebound holte sich der BC zwar, aber das Wunder blieb aus und so retteten die Titanen ihren Vorsprung, mehr schlecht als recht, über die Zeit. Die Titans stehen jetzt mit einer Bilanz von 4 Siegen und 3 Niederlagen auf dem 5. Tabellenplatz und hoffen diesen nächstes Wochenende beim Sachsenderby in Leipzig noch weiter verbessern zu können.

Topscorer der Partie waren die beiden Guards Marcus Bernhart (Erfurt) und Robert Haas (Dresden) mit jeweils 22 Punkten.

Suchen

Benutzeranmeldung

Social Network

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok