Spielberichte

NINERS MIT ErfolgreicheM Saisonauftakt in Bayern

Im Gegensatz zur letzten Saison gelang es unserem Regionalliga-Team dieses Mal, am ersten Spieltag in Litzendorf einen Sieg im ersten Spiel zu erringen. Zehn erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe waren unter anderem ein Grund für diesen Erfolg. Die Mannschaft von Headcoach Mohammed Hajjar und Assistent Michael Wende zeigte sich aber auch als sehr geschlossen in ihrer offensiven Leistung, so dass sich am Ende insgesamt zehn Spieler mit Punkten auf Spielbogen wiederfanden. Nach einer sehr ausgegelichenen ersten Halbzeit (39:39) konnten sich die NINERS speziell im dritten Viertel den entscheidenen Vorsprung herausspielen (65:49), welcher dann auch nahezu komplett über die Zeit gerettet werden konnte. Der Endstand lautete 74:56.

Am nächsten Wochenende kommt es nun zur Heimprämiere um 14Uhr in der Richard-Hartmann-Halle gegen die dritte Mannschaft aus dem Bamberger Ausbildungsprogramm.

Vermeidbare Auftaktniederlage gegen die Aufsteiger aus BAmberg

wuerzburg tgwNach einer sehr körperlichen Partie mussten sich die TG Würzburg Tropics mit 75:65 gegen die Gastgeber aus Bamberg geschlagen geben. Zu viele vergebene Freiwürfe, mangelnder Mut im Abschluss und letztenendes auch fehlendes Wurfglück führten dazu, dass die DJK Don Bosco Bamberg als verdienter Sieger aus dem Auftaktspiel hervor ging.

Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Verletzung von David Berberich, der ins Krankenhaus kam und am rechten Zeigefinger operiert werden muss. 

Spielbericht zum 2. Regionalliga Basketballspiel BG Litzendorf - Regnitztal Baskets

Am letzten Spieltag der Saison kam es zum Nachbarschaftsduell zwischen der BG Litzendorf und den Regnitztal Baskets. Für die Gäste war ein Sieg Pflicht, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Regnitztal kam zu Beginn auch gleich gut in die Partie und konnte sich im ersten Viertel eine kleine Führung erspielen (14:19). Auch Anfang des zweiten Abschnitts waren die Gäste hellwach und nutzten die Schwächephasen der Hausherren immer wieder durch erfolgreiche Distanzwürfe (14:28). Nach deutlichen Worten von Trainer Sandyk in der folgenden Auszeit zeigte die BGL aber eine starke Reaktion. Bis zur Halbzeit stand die Defense nun sehr sicher und viele Ballverluste der Gäste führten zu einfachen Punkten für Litzendorf. Zur Pause war es wieder äußerst spannend (30:31). Im dritten Viertel konnten die Gastgeber kurzzeitig die Führung übernehmen, doch im weiteren Verlauf konnte sich Regnitztal wieder absetzen. Immer wieder konnten herausgespielte Dreipunktewürfe verwandelt werden. Litzendorf dagegen hatte Schwierigkeiten, konstant zu punkten und so wuchs der Rückstand im letzten Viertel auf 20 Punkte an. Bis Spielende tat sich nicht mehr viel, der Erfolg der Gäste geriet nicht mehr in Gefahr. Für die BG Litzendorf steht nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen ein passabler 6. Tabellenplatz. Die BG Regnitztal konnte trotz des Sieges den Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft sichern.

BG Litzendorf: Rockmann (15), Wimmer (13), Ruhl (9), Kolbert (7), Zach (4), Slabu (3), Ziegmann (3), Roch (2), Schlaug

Regnitztal Baskets: Bruhnke (15), Drell (13), Plescher (12), B. Tischler (7), Uysal (7), Beck (6), Höhmann (4), Nicklaus (4), Brevet (3), N. Tischler (2), Bergmann (1), Bulic

Niners II verlieren auch zum Saisonabschluss

Auch im letzten Spiel der Saison müssen sich die Chemnitzer geschlagen geben. In heimischer Halle verlor man gegen stark aufspielende Leipziger mit 68:76

Zu Spielbeginn ließ sich noch nicht erahnen, welchen Verlauf die Partie nehmen sollte. Die Chemnitzer starteten mit viel Intensität an beiden Enden. Schnell erarbeitete man sich eine 9:5-Führung. Auch in der Folge mussten sich die Leipziger ihre Punkte immer wieder hart von der Freiwurflinie erarbeiten, während die Gastgeber eins ums andere Mal vom Perimeter einnetzen konnten. Eine kleine Schwächephase der Chemnitzer vor der ersten Pause, ließ die Gäste aus Leipzig wieder heran kommen, sodass es nach den ersten zehn Minuten 23:20 stand.

Den Start des zweiten Viertels verschliefen die Chemnitzer dann regelrecht und kassierten einen 6:0-Lauf. Mit einer AUszeit brachte Coach Hajjar seine Männer wieder zurück in die Erfolgsspur. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe indem sich keins der beiden Teams wirklich absetzen konnte. Erst in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit gelangen es den Leipzigern den Vorsprung, auf die mittlerweile harmlosen Chemnitzer, auf 7 Punkte auszubauen. So ging es mit 32:39 in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte sahen die rund 70 Zuschauer ein ähnliches Spiel wie vor dem Seitenwechsel. Die Chemitzer fanden nur durch wenige Einzelaktionen zum Korb, während Leipzig immer wieder mit guter Ballbewegung und schönem Teamplay glänzte. Da die Gastgeber nun auch in der Defense keierlei Intensität mehr an den Tag legten, ging das dritte Viertel mit 13:28 verloren und man sah sich vor dem letzten Spielabschnitt mit 45:67 im Hintertreffen.

Nach einer kurzen aber deutlichen Ansprache des Chemnitzer Trainers , keimte dann noch einmal etwas Motivation auf, wollte sich doch niemand so zum Saisonabschluss präsentieren. Die Leistungsträger übernahmen nun endlich die Verantwortung und zeigten, wo zu sie im Stande sind. Angeführt vom Amerikaner Andrew Jones erkämpfte man sich in der Defense einen Ball um den nächsten und kreierte daraus viele einfache und auch gut heraus gespielte Punkte. So konnte bis zum Schlusspfiff noch etwas Ergebniskosmetik betrieben werden. Vor allem in den letzten drei Minuten drehten die Chemnitzer noch einmal richtig auf und konnten sich ihre Ehre wahren. Am Ende stand trotzdem eine 68:76 NIederlage zu Buche.

Titans II vs. Goldbach

Am Sonntag stand das letzte Heimspiel der Dresden Titans II dieser Saison auf dem Plan. Bei bestem Wetter erkundeten die Gäste aus Goldbach schon am Samstag Elbflorenz und waren so am Spieltag ohne Reisestrapazen ausgeruht und frisch. Dresden zeigte sich vor der 2-wöchigen Osterpause mit 2 Siegen gegen Leipzig und Chemnitz in guter Form, die jetzt vom Tabellenführer auf die Probe gestellt werden sollte. Der TV Goldbach 1897 stand schon vor der Partie als Meister der 2. Regionalliga Nord fest, aber wollte mit den zwei besten Scorern der Liga trotzdem die Punkte mit nach Hause nehmen.

Goldbach begann die Partie sehr konzentriert. Jede Unachtsamkeit der Dresdner Defense wurde ausgenutzt um zu scoren und auch am eigenen Korb spielte der Gast wie ein Spitzenreiter. Einzig Robert Zobel kam in den Anfangsminuten zum Korb durch. Nach 7 Minuten lag man bereits mit 7:15 hinten. Ein Dreier durch Nils Niendorf und ein paar getroffene Freiwürfe gestalteten den Rest des Viertels aber ausgeglichener (Ende 1.Viertel: 19:25). Das zweite Viertel startete mit einem 11:3 Lauf für den Spitzenreiter. Vor allem im Fastbreak und in der Early Offense verstand der Gast es immer wieder die Lücken in der Heimdefense zu finden. Eine miserable Freiwurfausbeute von einem Treffer bei sieben Würfen tat ihr übrigens hinzu, dass es in Minute 17 bei minus 17 (24:41) gar nicht gut aussah für die Titans. Allerdings stellte Goldbach durch ihre aggresive aber foulintensive Verteidigung Dresden häufig an die Linie, wodurch billige Punkte gemacht werden konnten, wenn auch nicht mit der Quote die sich Coach Pleta vorstellt. Die Titans erarbeiteten sich so selber einen 10:2 Lauf, aber Pereira hatte mit einem Dreier im letzten Angriff der ersten Halbzeit das letzte Wort für Goldbach. Durch diesen Distanzwurf ging es mit einem zweistelligen Rückstand in die Pause (34:46).

Das dritte Viertel verlief komplett ausgeglichen. Dresden stand häufig an der Linie, verwandelte dort mehr schlecht als recht und bei Goldbach entstanden gute Aktionen vor allem wenn Jagela oder Pereira den Molten in der Hand hatten. Die Titans konnten den Rückstand zwar bis zum Ende des vorletzten Abschnitts nur um einen Punkt verkürzen, was wiederrum an einem Dreier im letzten Angriff lag, aber man sah jetzt eine Partie auf Augenhöhe (56:67). Die letzten 10 Minuten begannen mit einem 9:0 Lauf für die Titans, wodurch sie auf 2 Punkte heran kamen (65:67). Die folgende Timeout der Gäste hatte Wirkung und Goldbach kam im Anschluss durch Pereira wieder aufs Scoreboard. Die intensiv geführte Partie war jetzt an Spannung kaum mehr zu überbieten. Ein Dreier von Noah Berge bei unter zwei Minuten zu spielen ließ Dresden nochmal auf drei Punkte herankommen (70:73). Die Defense stand jetzt, allerdings war man sich in der Offensive mehr selbst im Weg als alles andere. Sechs Wurfchancen in Folge konnte man nicht verwerten oder produzierte Turnover indem man ins Seitenaus trat. Als Stop-the-clock auch nicht das gewünschte Resultat brachte war das Spiel verloren (71:79). Durch eine unglaublich schlechte Freiwurfquote und die fahrlässige Ausführung der Plays in der Crunchtime brachten sich die Titans selber um die Chance das Spiel zu gewinnen und einen riesen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

So sind vor dem letzten Spieltag Dresden und Leipzig in der Tabelle punktgleich, wobei Dresden aber den direkten Vergleich gewonnen hat. Die Spiele der Titans in Bayreuth und der Uniriesen in Chemnitz werden am kommenden Samstag ab 19:30 Uhr zeigen wer die Klasse hält und wer wieder den bitteren Gang in die Oberliga antreten muss.

Topscorer der Partie waren Haas und Berge mit je 15 Punkten für Dresden und T. Jagela sowie Pereira mit 20 bzw. 16 Punkten für Goldbach.

Niners II kämpfen sich auf Platz 4 zurück

Am vergangenen Samstag traten die Niners aus Chemnitz beim Tabellenletzten aus Erfurt an. Obwohl man als klarer Favorit anreiste, versprach die Partie einiges an Spannung. Die bisherige Saison der Gastgeber war gespickt von knappen Niederlagen, vor allem gegen die Top-Teams. So standen sie am vorletzten Spieltag mit dem Rücken zur Wand und brauchten unbedingt ein Sieg, um sich eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

 

Zunächst fanden aber die Gäste aus Sachsen den besseren Start und sorgten mit starker Defense gleich für eine 6:2-Führung. auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels hielt die Verteidigung stand. Da nun auch die Erfurter etwas intensiver verteidigten, kam der Niners-Motor etwas ins stocken, sodass es nach 10 Minuten lediglich 18:14 aus Sicht der Chemnitzer stand.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Gastgeber ihre ganze Klasse. Mit aggressiver Verteidigung am Ballführenden Spieler der Chemnitzer erzwingten sie viele Turnover und konnten so leichte Punkte einfahren. Schnell drehten sie das Spiel zu ihren Gunsten und konnten mit einem 15:0-Lauf den Vorsprung sogar in den zweistelligen Bereich bringen. Die Chemnitzer reagierten mit der Einwechslung des eigentlich verletzten Starting-Pointguard Robin Mihalyi, welcher sofort Ruhe und Struktur ins Spiel brachte.In der Folge konnte man sich etwas stabilisieren und bis zur Halbzeit den Rückstand sogar wieder auf 5 Punkte verkürzen. Mit 40:35 aus Sicht der Gastgeber ging es also in die Pause.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. Lange Zeit passierte nichts auf dem Scoreboard, bevor der Chemnitzer Arne Wendler in der 22. Minute die ersten Punkte des Viertels erzielte. Auch im Anschluss taten sich beide Teams sehr schwer den Ball durch die Reuse zu werfen. Erst in der 26. Minute hatte man das Gefühl, dass die Chemnitzer wieder komplett aus der Kabine zurück waren. Bruno Albrecht eröffnete mit einem Dreier den Schlussspurt der Sachsen, welcher ihnen die 54:50 Führung einbrachte.

Im letzten Spielabschnitt bäumten sich die Gastgeber dann noch einmal auf und zeigten, dass sie sich nicht so einfach mit ihrem Schicksal abfinden wollen. Durch aggressive Verteidigung und und schnelles Umschaltspiel holten sie sich innerhalb von zwei Minuten die Führung zurück. Bis zur 39. Minute konnten sie diese sogar auf 5 Punkte ausbauen (67:62). Nun nahm der Chemnitzer Captain, Arne Wendler, das Heft in die Hand. Mit einem starken Zug zum Korb, welcher nur durh ein hartes Foul gestoppt werden konnte, erarbeitete er seinem Team bei 1:30 auf der Uhr zwei Freiwürfe. Er traf beide Würfe und verkürzte so auf 67:64. Im nächsten Angriff der Erfurter fing er dann einen Pass und leitete einen Fastbreak ein. Dieser wurde von den Thüringern gut gestoppt, allerdings schienen diese den Chemnitzer 3er-Spezialisten Bastian Lath in der Ecke vergessen zu haben. Freistehend netzte dieser sicher zum 67:67 Ausgleich ein. Als man dann einen weiteren Stop holte, begingen die Gastgeber bei 7 Sekunden auf der Uhr ein Foul und schickten die Chemnitzer so an die Freiwurflinie. Ein fataler Fehler wie sich im Nachhinein herausstellte. Bruno Albrecht bewies nerven aus Stahl und netzte beide Würfe ein und entschied so das Spiel zu gunsten der Chemnitzer. Am trennten sich die beiden Teams also 69:67.

Spielbericht vom 2. Regionalliga Basketballspiel BG Litzendorf - TG TROPICS Würzburg

Die BGL startete gut ins Spiel und konnte das erste Viertel klar für sich entscheiden (23:16). Dann aber verloren die Gastgeber den Faden. Würzburg startete einen starken Lauf, den Litzendorf zunächst nicht unterbrechen konnte. Zur Pause war die Begegnung aber weiter völlig offen (38:40). Im dritten Viertel zeigte sich dann, dass die dezimiert angereisten Gäste über viel Erfahrung und Abgezocktheit verfügen. Würzburg nutzte die Lücken in der BGL Defense gnadenlos aus und konnte sich absetzen. Bis Mitte des letzten Viertels betrug der Vorsprung bereits um die 20 Punkte. Die letzten Versuche der BGL, ins Spiel zurückzukommen, konterten die Gäste oft mit einfachen Punkten. Für Litzendorf gilt es nun, die letzten beiden Saisonspiele positiv zu gestalten. BG Litzendorf: Sperke (16), Kolbert (15), Ruhl (13), Rockmann (11), Zach (8), Roch (6), Ziegmann (4), Knauer, Slabu, Tuttor, Wimmer

Titans II @Chemnitz Niners II

Zum zweiten Sachsenderby in zwei Wochen reisten die Dresden Titans II zur Bundesligavertretung der Chemnitz Niners. Nach dem Sieg letzte Woche gegen Leipzig sollten auch gegen Chemnitz zwei Punkte gegen den Abstieg eingefahren werden, zumal das Heimteam auf ihren besten Spieler, Andrew Jones, verzichten musste, der beruflich verhindert war. Dresden musste erneut ohne Kapitän Robert Haas und Center Michael Zenker, der mit Außenbandriss noch bis Saisonende ausfällt, auskommen.

Beide Teams fanden offensiv gut ins Spiel. Dresden punktete von außen wie von innen durch das Dreigestirn Zobel, Niendorf und Berge. Chemnitz war vor allem in der Zone mit Mario Nagler stark, der in der letzten Wechselphase von Zwickau nach Chemnitz zurückkehrte. Ende des ersten Viertels konnten sich die Titans mit einem 7:0 Lauf etwas absetzen, allerdings sorgten zwei Turnover im Ballvortrag in den letzten 20 Sekunden dafür, dass man nur einen 2 Punkte Vorsprung ins zweite Viertel retten konnte (22:24). Im zweiten Abschnitt gelang den Jungs von Coach Pleta nicht mehr allzu viel. Punkte erzielte man lediglich an der Freiwurflinie und defensiv gab man Würfe von außen sowie einfache Punkte in Korbnähe ab. Ein verwandelter Freiwurf bei fünf Versuchen, sorgte zum Ende der ersten Halbzeit für einen Pausenrückstand von sieben Punkten (42:35).

 In Durchgang drei dominierten die Landeshauptstädter allerdings das erweiterte NBBL-Team der Niners. Egal ob durch Wurf oder Zug zum Korb, Dresden schien offensiv immer die richtige Lösung zu finden und am anderen Ende erlaubte man durch gute Reboundarbeit immer nur eine Wurfchance, die selten verwandelt wurde. Ein 16:2 Lauf zum Ende des Viertels stellte das Ergebnis auf plus 10 für Dresden, womit auch das dritte Viertel mit 27:10 gewonnen wurde (52:62). Das Momentum lag also auf Seiten der Titans, die diesen Sieg dringend brauchten. Die letzten 10 Minuten zeigten dann den typischen Wellenverlauf des Basketballs. Dresden startete mit einem 7:0 Lauf (52:69), der von Chemnitz mit einem 8:0 Lauf beantwortete wurde (60:69). Anschließend stellten die Titans mit einem 19:3 Lauf die Weichen endgültig auf Sieg (63:84). Das in den letzten zwei Minuten Chemnitz selber noch die Spielerwechsel der Dresdner und die dadurch entstandene defensive Unordnung für einen abschließenden 8:0 Lauf ausnutzen konnte, war unnötig, aber änderte an dem Ausgang des Spiels nicht mehr viel (71:84). Die Titans II gewannen auch das zweite Sachsenderby in Folge und haben nun mit 8 Siegen ein Spiel Vorsprung auf die Abstiegsränge, bei noch zwei ausstehenden Spieltagen. Durch die Osterfeiertage findet das nächste Spiel erst am 08.04. zu Hause gegen den Tabellenführer aus Goldbach statt.

Topscorer der Partie waren Noah Berge (29 Punkte, 1 Dreier), Robert Zobel (22 Punkte, 3 Dreier) und Nils Niendorf (19 Punkte, 4 Dreier) für Dresden, sowie Leon-Bastian Lath (16 Punkte, 4 Dreier) und Bruno Albrecht (16 Punkte, 1 Dreier) für Chemnitz.

2. REGIONALLIGA regnitztal Baskets – KNAPPE EIN-PUNKT-NIEDERLAGE FÜR DIE YOUNGSTERS (76:77)

Mit einer unnötigen und hauchdünnen 76:77-Niederlage im direkten Verfolgerduell gegen die DJK Neustadt an der Waldnaab ist die 2. Regionalligamannschaft der Brose Bamberg Youngsters nach Oberfranken zurückgekehrt.

Die Vorzeichen für das Verfolgerduell in der Oberpfalz standen ungünstig für Head Coach Kevin Kositz und seinen Assistenten Andreas Finsinger: Denn krankheitsbedingt fehlten Valentin Brevet, Felix Edwardsson sowie Brandon und Nicholas Tischler und standen somit nicht zur Verfügung. Davon ließ sich die Bamberger Mannschaft allerdings nicht entmutigen und überrannte die Gastgeber regelrecht in den ersten Minuten (19:4-Lauf). Diese konterten schließlich ihrerseits mit einem 10:2-Lauf, lagen allerdings trotzdem nach den ersten zehn Minuten mit 14:21 gegen Bamberg hinten.

Im zweiten Spielabschnitt waren es dann vor allem die Neustädter, die den Ton auf dem Parkett angaben. Ihren Rückstand verkürzten sie sukzessive, denn Bamberg bot nicht nur entsprechende Angriffsfläche, sondern kam auch mit der Zonenverteidigung der DJK Neustadt an der Waldnaab nicht zurecht.  Der Bamberger Vorsprung schrumpfte so zusammen und betrug zum Pausentee nur noch einen Punkt (36:35). 

Nach dem Seitenwechsel schien die Devise für Drell und Co. klar: Den Vorsprung zurückerobern. So versuchten die Kositz/Finsinger-Schützlinge, besonders von außen zu treffen und sich so einen wichtigen Abstand zur DJK zu erspielen. Doch in dieser Phase waren nicht viele der unternommenen Versuche erfolgreich. Während Bamberg sich also etwas schwer tat, zurück ins Spiel zu finden, nutzte die DJK ihre Regionalliga-Erfahrung aus und brachte die Youngsters zusehends unter Druck. Nach 30 gespielten Minuten und einem 50:54-Rückstand aus Bamberger Sicht war die Partie trotzdem weiterhin offen.

Es blieb also spannend, denn beide Mannschaften schenkten sich besonders unter den Körben nichts, wenngleich den Neustädtern vermehrt der erfolgreiche Korbabschluss gelang. So lagen die Regnitztal Baskets nach 35 Minuten mit acht Zählern hinten. Heinrich Ueberall und Kay Bruhnke nahmen schließlich ihr Basketballherz in die Hand und brachten ihr Team wieder ins Spiel, sodass eine halbe Minute vor Schluss der Ausgleich gelang. Dank eines anschließenden Ballgewinns hatten die Youngsters den letzten Angriff in der Hand, bei dem der Ball allerdings nur auf dem Ring tanzte, anstatt durch die Reuse zu fallen. Gefolgt von einem unglücklichen Bamberger Foul und den daraus resultierenden zwei Neustädter Freiwürfen, von denen nur einer siegbringend verwandelt wurde,  mussten sich die Regnitztaler am Ende nach 40 intensiven Minuten

NINERS II MIT WEITERER NIEDERLAGE IN DER 2. REGIONALLIGA SÜDOST

Am vergangenen Wochenende mussten sich die Chemnitzer Niners den Dresdner Titans mit 71:84 geschlagen geben.

Zu Spielbeginn ließ sich der später recht deutliche Verlauf noch nicht erahnen. Beide Teams agierten vor allem offensiv sehr konzentriert und versuchten immer wieder ein Gleichgewicht zwischen korbnahen und korbfernen Abschlüssen zu finden. Da sowohl die gastgebenden Chemnitzer wie auch die Gäste aus Dresden in dieser Phase sehr effektiv waren, konnte sich keins der beiden Teams wirklich absetzen. Erst in der neunten Minute des ersten Viertels konnte sich Dresden mit einem kleinen ersten Lauf etwas Luft verschaffen und setzte sich mit 7 Punkten ab, da die Chemnitzer aber in der letzten Minuten den defensiven Druck noch einmal deutlich erhöhte, konnte Bastian Lath mit 5 schnellen Punkten den Rückstand vor der Pause auf zwei Punkte verkürzen.

Auch im zweiten Spielabschnitt spielten die Chemnitzer Offensive weiter souverän auf. Am anderen Spielfeldende versuchte man die Intensität nun ebenso hoch zu schrauben und ließ keine einfachen Punkte zu. Da die Landeshauptstädter sehr solide von der Freiwurflinie warfen, konnte man das Spiel zwar drehen, sich aber nicht absetzen. Erst ein Lauf der Gastgeber in der 16. Minute und der damit verbundene 6 Punkte Vorsprung, sorgte für etwas Verunsicherung auf Seiten der Dresdner. In der Folge verlegten die Dresdner gleich vier ihrer fünf zugesprochenen Freiwürfe. Bruno Albrecht traf dann mit der Halbzeitsirene zur 42:35 Führung für die Chemnitzer.

In der Halbzeitpause schien dann Danius Pleta auf Seiten der Dresdner die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Männer agierten nach dem Seitenwechsel deutlich aggressiver in der Defense. Chemnitz musste sich seine Punkte also hart erarbeiten und wurde immer wieder an die Freiwurflinie geschickt. Aus sechs Versuchen konnten leider nur zwei Punkte herausgeholt werden, sodass die Dresdner bis zur 26. Minute wieder bis auf vier Punkte herankamen. Was dann passierte, konnte sich wohl keiner so richtig erklären. Die Chemnitzer verloren jegliche Intensität in der Verteidigung und agierten im Angriff komplett planlos. In den folgenden 4 Minuten ließ man so einen 16:2-Lauf der Gäste zu. Nach 30 Minuten stand es dann als 52:62 aus Sicht der Gastgeber.

Wer im nun ein aufbäumen der Gastgeber erwartete, wurde enttäuscht. Im letzten Spielabschnitt gestalteten weiterhin die Dresdner das Spiel. Mit zwei schnellen Dreiern und einem getroffenen Freiwurf, stellten sie die Weichen auf Sieg. Chemnitz konnte zwar den Rückstand bis zur Mitte des Viertels noch einmal auf neun Punkte verkürzen, doch am Ende fehlte einfach die Konstanz um den Sieg der Gäste ernsthaft zu gefährden. Dresden spielte im Gegensatz dazu sehr souverän auf und gewinnt am Ende verdient mit 84:71

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