Spielberichte

Siegesserie reißt dank starkem Schlussviertel auch in Bamberg nicht

„It was not pretty, but it´s a win”. Die Worte von Headcoach John Dieckelman nach dem knappen Erfolg bei der DJK Don Bosco Bamberg erklären schon das Spiel aus Bayreuther Sicht. Nur zwei Tage nach dem letzten Auftritt der diesjährigen NBBL Saison bei der Porsche BBA Ludwigsburg, waren die Jungs um Kapitän Chris Ludwig schon wieder in der Fremde gefordert. Und das Bayreuther Team kam gut ins Spiel. Eröffnet durch einen Feneberg Dreier konnte schnell eine 9:2 Führung erspielt werden. Ab Mitte des ersten Viertels steigerten sich die Gastgeber dann aber und glichen den Spielstand durch einen 12:3 Lauf zur ersten Viertelpause aus (22:22). Es folgte ein beidseitig punktarmes und von Bayreuther Seite sehr schwaches zweites Viertel. Lediglich ein Treffer aus dem Feld gelang dem Dieckelman-Team, sechs weitere kamen von der Linie dazu. Folgerichtig lagen die TenneT young heroes zur Pause mit sieben Punkten zurück.

Die Kabinenansprache von John dürfte nach dem schwachen Auftritt vor der Pause entsprechend ausgefallen sein. Deutlich motivierter kam das Team auch aus der Kabine. Bis zur 26. Minute erlaubte man den Bambergern keinen Punkt und konnte somit das Spiel nahezu egalisieren (36:37), ehe ein kleiner Zwischenspurt den Hausherren wieder etwas Luft verschaffte (38:46, 28. Min). Mit einem Rückstand von sechs Punkten ging es ins Schlussviertel. Hier konnten die young heroes endlich eine Schippe drauflegen. Nach vier Minuten gelang das erste Mal der Ausgleich (54:54), bevor Christian Feneberg und Benni Höhmann mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie auf 63:56 (36. Min) erhöhen konnten. Die Gastgeber aber mit der prompten Antwort, als ihnen der schnelle Ausgleich der Partie (63:63) gelang. Als das Momentum in Richtung Bamberg zu kippen drohte, waren es aber der sich seit Wochen in klasse Form befindende Benni Höhmann und Lukas Pryszcz, die mit einem 9:2 Lauf in den letzten beiden Minuten den Auswärtserfolg in Bamberg sicherten.

BAYREUTH: Höhmann 19, Pryszcz 19, Feneberg 10, Ludwig 9, Seither 9, Vogel 6, Hollfelder 0, Kämpf 0, Kleebauer 0,

Pirates beenden eigene negativserie und gothaer erolfgsserie

Die BGL hatte sich viel vorgenommen und ging von Beginn an konzentriert ins Spiel. Bis zur vierten Spielminute hatten sich die Gastgeber auf 8:2 abgesetzt. Dann folgte jedoch eine minutenlange Schwächephase, die die Thüringer ausnutzten und ihrerseits bis Viertelende mit 10:17 in Führung gingen. Im zweiten Abschnitt konnte Litzendorf nun auch offensiv mehr Schlagkraft entwickeln und hielt die Gäste in der Defense weiter gut in Schach. Bis zur Pause konnten sich die Gastgeber dadurch wieder eine knappe Führung erarbeiten (31:30). Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb es zunächst sehr ausgeglichen und kein Team konnte sich absetzen. In den letzten Minuten des dritten Viertels musste die BGL die Gäste aus Gotha aber wieder davon ziehen lassen, weil man offensiv wieder zu wenige erfolgreiche Abschlüsse hinbekam. In der Defense kamen einige Unachtsamkeiten dazu (42:51). Mit einem furiosen 14:5-Run glichen die Litzendorfer das Spiel vier Minuten vor Schluss wieder aus. Die Antwort der ProB-Reserve folgte mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen. Die Hausherren hatten nun aber endgültig die nötige Aggressivität in der Verteidigung und erlaubten den Gästen in den Schlussminuten nur noch einen mageren Punkt von der Freiwurflinie. Da die BGL selbst den Korb attackierte und die resultierenden Freiwürfe hochprozentig verwandelt wurden, setzte sich das Heimteam sukzessive bis zum Ende ab. 
 
BG Litzendorf:
Sperke (18), Rockmann (15), Kolbert (11), Dippold (10), Wimmer (7), Roch (4), Ruhl (2), Ziegmann (1), Schlaug, Ueberall, Zach

GGZ Baskets beenden niederlagenserie gegen Jena

Am vergangenen Samstag schafften die GGZ Baskets in einem bis Mitte des 3 Viertel engen Spiel einen 77:56 (18:8, 32.34, 54:41) Sieg gegen Science City Jena 3

Trainer Wolf konnte erstmalig wieder auf 10 Spieler zurück greifen und das gesamte Team wollte die anstehende Niederlagenserie gegen die sehr jungen Gäste beenden. Mit guter Vertedigung leuchtete ein 5:0 nach 3 Minuten von der Anzeigetafel. Jena konnte viele gute Würfe herausspielen, hatte im ersten Viertel jedoch wenig Wurfglück. U.Kupfer Zwingelberg und A.Wietasch sicherten sich zahlreich den Defensivrebound, doch im Angriff lief es bei den Hausherren alles andere als rund. Selbst Korbleger fanden nicht ihr Ziel und einige vermeidbare Ballverluste liesen keinen Spielrhytmus aufkommen. Einzig die Vorgaben in der Verteidigung wurden ordentlich umgesetzt, so dass Zwickau mit einem 18:8 (10.Min) Vorsprung in das 2. Viertel ging. Wer dachte dass die Schumannstädter nun das Spiel kontrollieren und sich wie im Hinspiel einen 20 Punkte Vorsprung erspielen, sah sich getäuscht. Angeführt vom jetzt stark aufspielenden Scharfschützen der Gäste B.Köhler kam Jena deutlich besser ins Spiel, machte viel Tempo und traf jetzt ihre Würfe. Die Sachsen hingegen versticken sich zunehmend in Einzelaktionen und die Gäste aus Thüringen gewinnen diesen Abschnitt völlig verdient mit 14:26 zur 32:34 (20.Min.) Jenaer Führung. "Durch Schnellangriffe und Zurordnungsprobleme in der Verteidigung haben wir Jena stark gemacht und müssen nun wie im 1.Viertel wieder Defensiv kompakter stehen". Mit einem 8:0 startete Zwickau gut in das dritte Viertel und konnte Jena in der Verteidigung bei nur 7 Zählern halten. S.Veith traf im Angriff hochprozentig und der Ball lief jetzt deutlich besser durch die eigenen Reihen. Mit 22:7 ging dieser Spielabschnitt an die Hausherren, so dass es beim Stand von 54:41 in das letzte Viertel ging. In diesem mussten die beiden Leistungsträger K.Velishaev und U.Kupfer Zwingelberg mit hoher Foulbelastung fast vollständig pausieren. T.Linke, C.Ullbricht und Kapitän F.Frass übernahmen nun viel Verantwortung und hielten den Vorsprung konstant. Am Ende schaffte es Zwickau die anhaltende Niederlagenserie zu beenden und gewinnt mit 77:56. "Dies war alles andere als eine Glanzleistung und die Unsicherheiten nach 4 Niederlagen in Folge waren sichtbar." Nun gilt es für die letzten 3 Saisonspiele noch einmal etwas Kraft zu tanken und als Mannschaft eine bessere Leistung abzurufen. Mit Neustadt, Litzendorf und Veitshöchheim stehen noch 3 Spitzenteams der Liga auf dem Programm. Den Start macht diesen Samstag das Heimspiel gegen DJK Neustadt a. d. Waldnaab um 17 Uhr in der Sporthalle Dieselstrasse.

Punkteverteilung Zwickau:

S.Veith 16, C.Ulbricht 14 (2 Dreier), K.Velishaev 13 (1Dreier), F.Fraas 9 (1Dreier), U.Kupfer-Zwingelberg 9 (1Dreier), A.Wietasch 7 (1Dreier), T.Linke 5 (1Dreier), T.Habermann 2. M.Franke 2, L.Mittelbach

Top Scorer Jena:

B.Köhler 13 (3Dreier), R.Rietschel 11 (2Dreier), O.Franz 7 (1Dreier), N.Teichert 7 (1Dreier)

 

Veitshöchheim gewinnt Spitzenspiel

In einer sehr gut gefüllten Halle vor rund 350 Zuschauern, darunter auch viele lautstarke Fans der Gäste aus Goldbach konnte sich die TG SPRINTIS Veitshöchheim mit 71 zu 55 durchsetzen. Die Heimfünf startete konzentriert in die Partie und versuchte von Beginn an, Druck auf die beiden Topspieler der Goldbacher, Pereira und Jagela aufzubauen. Im Angriff gelang es, die großen Spieler, Christoph Kroll und Christoph Hackenesch effektiv einzubinden und gute Würfe wurden herausgespielt. Eine schwache Trefferquote der Gäste und konsequente Reboundarbeit der Hausherren sorgten für eine schnelle Führung, die bis zur Halbzeit kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Ein Dreier mit der Halbzeitsirene von Michael Javernik stellte auf 46 zu 29 für Veitshöchheim.

Im dritten Viertel kam der Spielfluss ins Stocken. Veitshöchheim erarbeitete sich eher seine Punkte, als dass diese herausgespielt wurden, bei Goldbach forcierten fast ausschließlich die Guards Aktionen zum Brett und es kam zu vielen Nicklichkeiten und Fouls. Die Schiedsrichter verhängten allein im dritten Spielabschnitt drei Technische Fouls und mit Spielertrainer Christian Gabold musste bereits zum Ende des Viertels der erste Spieler das Parkett verlassen. An der Differenz änderte sich kaum etwas und mit einem somit recht komfortablen Vorsprung ging es in die letzte Spielperiode.

Hier zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Partie wurde zunehmend zerfahren. Goldbach intensivierte die Verteidigung und stellte auf eine Ganzfeldpresse um. Veitshöchheim versuchte alles, um den Vorsprung nicht unter die psychologisch wichtige zehn Punkte Marke sinken zu lassen. Da die Gäste weiterhin recht glücklos aus der Distanz agierten, gelang dies auch und so endete die hitzige Begegnung letztendlich mit einem recht deutlichen 16 Punkte Start-Ziel Sieg der TGV, die damit aufgrund des direkten Vergleichs wieder die Tabellenführung der 2. Regionalliga übernimmt. 

NINERS BELOHNEN SICH FÜR COURAGIERTE LEISTUNG - SIEG ÜBER LEIPZIG

Nach vielen Niederlagen in Folge konnten sich am Samstag die NINERS CHEMNITZ für einen sehr couragierten Auftritt gegen den USC Leipzig mit einem 69:63 Erfolg selbst belohnen.

Bereits das erste Viertel deutete an, wie intensiv beide Mannschaften bereit sein werden, dieses Spiel zu bestreiten. Die Defensiven beider Mannschaften arbeiteten sehr engagiert, so dass das Ergebnis dieses ersten Abschnittes entsprechend knapp ausfiel (10:14). Das zweite Viertel war nicht minder intensiv, allerdings fanden beide Teams nun auch ihren offensiven Rhythmus und so entwickelte sich ein äußerst spannendes und niveauvolles Basketballspiel, in dem zur Halbzeit der Gast aus Leipzig noch knapp die Oberhand behielt (35-37). In der zweiten Halbzeit ließen weder Intensität noch Niveau nach und auch die Spannung blieb erhalten, der USC konnte seinen knappen Vorsprung dabei für den Schlussabschnitt zunächst bewahren (51-53). In den letzen zehn Minuten blieb das junge Team von Coach Hutchinson, was ein sehr ausgeglichenes Scoring aufwies, cool, versenkte wichtige Körbe korbnah und aus der Distanz und behielt vor allem die Kontrolle über die Rebounds.. Über ein 62-58, 65-62 wurde schließlich durch vier Punkte in Folge in der Schlussminute der Sieg gesichert.

 

GGZ Baskets verlieren auch das direkte Rückspiel gegen die Rockets

Am vergangenen Samstag unterlagen die Schumannstädter erneut dezimiert gegen BIG Rockets Gotha mit 72:95 (11:27, 29:48, 52:72).

Dabei musste Trainer Wolf auf Kapitän F.Fraas und den athletischen Guard A.Wietasch verzichten. Nach einem 4:0 für Zwickau konterten die Gäste bis zur 4.Minute mit einem 11:0 Lauf zum 4:11, so dass eine erste Auszeit die deutlich wacher wirkenden Gäste stoppen sollte. Die Hausherren fanden überhaupt nicht ins Spiel und Gotha machte munter und entschlossen weiter zum 6:24 (8.Min) und Trainer Wolf nahm direkt die 2. Auszeit. Zwickau zog jetzt endlich die Zügel an und verteigte intensiver. Im Angriff warf man weiterhin unterirdisch und konnte Viertel übergreifend trotzdem mit einem 19:9 Lauf auf 25:33 (15.Min) verkürzen. Die ProB Akteure der Gäste L.Schiller und L.Wobst konterten im Alleingang für Gotha mit einem 15:4 Lauf zum 29:48 (20.Min) Halbzeitstand. "Wir müssen die Schnellangriffe der Gäste stoppen, selbst aufhören so viele Turnover zu fabrizieren und unseren eigenen Rhythmus finden" waren die Vorgaben für Halbzeit 2. T.Linke eröffnete zum 31:48 (21.Min), doch Gotha zeigte sich weiterhin Treffsicher und in sehr guter Spiel Laune. Ein 13:4 Lauf lies den Rückstand auf 35:61 (25.Min) anwachsen. Nun läuteten U.Kupfer-Zwingelberg und S.Veith mit viel Willenskraft einen 12:3 Lauf zum 47:64 (28.Min) Anschluss ein. Es war das Spiel der Läufe und Gotha an diesem Abend einfach zu ausgeglichen und konstant, so dass es beim Stand von 52:72 (30.Min) in das letzte Viertel ging. Gotha legte wieder vor zum 54:80 (33.Min.) und Zwickau kam durch S.Veith und C.Ulbricht wieder auf 66:82 (36.Min) heran. Dies war dann aber das letzte Aufbäumen der Hausherren und Gotha schraubte in den verbleibenden 4 Minuten den Endstand auf 72:95 (40.Min) in die Höhe. "Das völlig verschlafene erste Viertel und das Fehlen zweier sehr starker Verteidiger hat heute ein Spiel auf Augenhöhe nicht zugelassen. Gotha war einfach deutlich besser und wir müssen mit hoffentlich wieder vollem Kader zu alter Spielstärke zurück kehren." Nächste Woche gibt es gleich ein weiteres Heimspiel um 17 Uhr in der Diesestrasse gegen Jena.

 

Punkteverteilung Zwickau:

S.Veith 28, U.Kupfer-Zwingelberg 16 (2Dreier), C.Ulbricht 13 (2Dreier), K.Velishaev 11 (1Dreier), T.Linke 4

 

TOP Scorer Gotha:

L.Wobst 18 (3Dreier), P.Danilovic 16, L.Schiller 15 (3Dreier), F.Kraus 14 (3Dreier), M.Lang 11 (1Dreier)

Mit starkem Finish zum Erfolg

Uni-Riesen nach 67:60-Heimsieg auf Platz drei zurück

Das Spiel gegen den Tabellenzehnten DJK Don Bosco Bamberg sollte erfolgreicher Auftakt für den Liga-Schlussspurt der Uni-Riesen werden. Mit vier Siegen in fünf Partien hatte Trainer Dietze eine anspruchsvolle Zielstellung formuliert und sie für die Partie gegen unbequeme Bamberger mit der Forderung nach vierzig Minuten 100 Prozent Engagement und voller Konzentration verbunden. Nach nur wenigen Minuten sah er sich aber beim Stand von vier zu vier genötigt, eine Auszeit zu nehmen, um sein Team aus der Lethargie zu reißen. Es drohte Gefahr, dass der Gegner den Spielrhythmus bestimmt und seine starken Individualisten zum Zuge kommen. Der Weckruf funktionierte und die Gastgeber dominierten, angeführt vom Pointguard-Duo Jan Aurov (11 Punkte / ein Dreier) und Tony Matthes (sieben Punkte), das erste Viertel (17 zu 8).

Danach folgte ein in den letzten Wochen häufig erlebter Bruch im Spielfluss der Uni-Riesen. Die Zuschauer mussten mit ansehen, wie der Gegner die Partie in den Griff bekam, den Rückstand innerhalb kurzer Zeit pulverisierte und mit sechs Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause ging (30 zu 36). Vor allem Flügelspieler Felix Greese trumpfte bei den Gästen auf. Er hatte mit 22 Punkten, zwei Dreiern und sechs von sechs Freiwürfen den größten Anteil am Höhenflug seines Teams.

Die Halbzeitansprache von USC-Coach Dietze fiel laut aus und fand offene Ohren. Im dritten Viertel stabilisierte sich zunächst die Defensive etwas. Ben Shibru, Peter Zergiebel, Neuzugang Stefan Arenz und Co. hatten Schwerstarbeit zu leisten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem sich aber das Fehlen von Daniel Pollrich und Leander Dalchau vor allem in der Offensive bemerkbar machte. Die Gäste hielten gut dagegen und konnten ihren Vorsprung nochmals um zwei Punkte erhöhen (44 zu 52).

Im Schlussabschnitt kippte das Spiel aber komplett zu Gunsten der Uni-Riesen. Angeführt von Sven Papenfuß (20 Punkte, zwei Dreier, sechs von acht Freiwürfen), der nach seiner schweren Bänderverletzung grünes Licht vom Mediplus-Team bekommen hatte, zeigten sie ihr wahres Leistungsvermögen. In dem Maße, wie bei den Gästen die Kräfte nachließen, steigerten sie sich einen Spielrausch. Die Trefferquote wurde immer besser – auch von der Freiwurflinie. Der angeschlagen ins Spiel gegangene Kapitän Franz Leonhardt (13 / 1) verwandelte ebenso wie Jan Aurov alle vier Freiwurfversuche. Mit dem Viertelergebnis von 23 zu 8 errangen die Uni-Riesen noch den erhofften Heimsieg. Sie sprangen dadurch wieder auf Platz drei der Tabelle, den sie am kommenden Wochenende beim Sachsen-Derby in Chemnitz verteidigen wollen.

Jens Dietze kommentierte: „Die Mannschaft hat gegen Bamberg im letzten Viertel gezeigt, was in ihr steckt. Mit dieser Leistung als Maßstab können wir unser Saisonziel aus eigener Kraft erreichen.“

Gegen Bamberg waren erfolgreich: Papenfuß (20 Punkte / 2 Dreier), Leonhardt (13 / 1), Aurov (11 / 1), Matthes (7), Lopez-Barcelay (6), Zergiebel (4), Arenz (3), Sigal (3 / 1), Hildebrandt, Schirrmacher, Shibru, Wrigge.

Weitere Informationen dazu unter: www.uni-riesen.de; auf Instagram: @uniriesen und auf Facebook: Uni-Riesen Leipzig

Dezimierte Litzendorfer unterliegen in Goldbach

Mit einer Rumpftruppe von sieben Spielern musste die BG Litzendorf zum Favoriten nach Goldbach reisen.
Die Hausherren starteten mit starker Trefferquote von der Dreierlinie und gingen von Beginn an in Führung. Im Laufe des ersten Viertels kamen die Gäste aber immer besser in die Partie und arbeiteten sich wieder Stück für Stück heran.

 

Bis zur Mitte des zweiten Abschnitts zeigte die BGL einen starken Auftritt und lag sogar knapp in Führung. Wenige Minuten vor der Pause folgte dann die schwächste Phase der Litzendorfer mit vielen Ballverlusten und zu überhasteten Abschlüssen in der Offensive.
Die cleveren Goldbacher nutzten diese Fehler eiskalt aus und zogen bis zur Halbzeit auf 17 Punkte davon (51:34).

Auch im dritten Viertel hielt die stark dezimierte Mannschaft um Trainer Alex Sandyk wieder gut dagegen und der Rückstand wuchs nur minimal.
Zu Beginn des Schlussabschnitts zeigten die Gäste dann nochmals viel Moral und verkürzten den Rückstand auf zehn Punkte.

Goldbach antwortete aber wieder mit erfolgreichen Distanzwürfen und konnte damit das Spiel am Ende klar für sich entscheiden.
Trotz des deutlichen Ergebnisses stimmte der Kampf und die Einstellung der BGL, was für die nächsten Spiele mit besserer Besetzung viel Hoffnung macht. 
 

Start-Ziel-Sieg gegen Litzendorf

TV Goldbach - BG Litzendorf 85 : 65 (51 : 34)

Dank einer phasenweise sehr starken Defense lässt der TV Goldbach den Tabellendritten aus Litzendorf abblitzen und übernimmt aufgrund der Niederlage von Veitshöchheim erstmals die Tabellenspitze der 2. Regionalliga Südost-Nord.

Der TVGBB startete hochmotiviert und zielstrebig in die Partie. Fast jeder Wurf war ein Treffer. Alleine 5 Drei-Punkte-Würfe netzte man ein. Beim Stand von 9:21 waren die Gäste, die auf drei wichtige Spieler verzichten mussten, gezwungen, ihre erste Auszeit zu nehmen. Dies half, denn es folgte ein 10:0-Lauf, sodass es zum Viertelende nur noch 23:20 aus Sicht der Goldbacher stand.

Das zweite Viertel verlief zunächst ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Litzendorf. Doch dann legten die Goldbacher los, verteidigten wieder stark und spielten im Angriff als Team. Durch einen 15:0 Lauf erspielte man sich eine 51:34 Führung zur Halbzeit, was eigentlich schon die Vorentscheidung brachte. Auch das dritte Viertel war charakterisiert durch Läufe beider Teams. Zunächst verkürzte Litzendorf von -22 auf -15, dann konterte der TVGBB und holte sich 21 Punkte Führung. Diese Phase war geprägt von vielen Fouls und Schrittfehlern auf beiden Seiten. Im 4. Viertel agierte Goldbach wieder nachlässig, was Litzendorf nutzte und auf 59:69 verkürzte. Sollte es jetzt nochmal eng werden? Nein, der TVGBB besann sich und spätestens durch die beiden Dreier von Sattler und Jagela war die Partie entschieden (79:62, 36. Min).

Coach Matthias Schaefer: "Wir freuen uns zunächst, dass wir gegen den Tabellendritten gewonnen haben. Phasenweise haben wir offensiv wie defensiv bärenstark gespielt, teilweise aber angesichts des hohen Vorsprungs die nötige Konzentration im Angriff und den Willen in der Verteidigung vermissen lassen. Die Balance aus Penetration, 12 erfolgreichen Dreiern, 74% Freiwurfquote und Punkte durch unsere drei Center macht uns stark, doch am Ende profitieren wir immer wieder durch die beste Verteidigung der Liga."

Es spielten: Luan Pereira (24), Tadas Jagela (19), Leo Sattler (10), Jakob Jeßberger (9), Yanis Dauphin (9), Lennart Gram (5), Sascha Lucic (4), Kilian Strecker (3) und Eric Kytka (2).

TenneT young heroes schlagen auch den Spitzenreiter

Die TenneT young heroes aus Bayreuth sind im Februar einfach nicht zu stoppen. Im Sportzentrum gelang der Mannschaft von Headcoach John Dieckelman ein knapper Heimsieg gegen den Spitzenreiter aus Unterfranken. Das Gästeteam um Trainer und Spielführer Christian Gabold, reiste mit einer kurzen Rotation nach Bayreuth, lieferte aber von Beginn an das erwartet gute und intensive Teamplay ab. Ein 9:0 Lauf zur Mitte des ersten Viertels, abgeschlossen durch einen Dreier durch Shanneik, brachte die Gäste erstmals komfortabler mit 11:19 in Führung (8. Min). Durch einen gutes Finish kurz vor der ersten Viertelpause gelang es jedoch Benni Höhmann und Jonas Riesner auf den minimalsten Rückstand zu verkürzen (20:21). Auch das zweite Viertel brachte ein enges Spiel mit wenigen Punkten auf beiden Seiten, in welchem die Gäste mit späten vier Zählern für eine knappe Halbzeitführung sorgten.

Nach der Pause waren es abermals die Gäste die etwas wacher aus der Kabine kamen und die Angriffe konsequenter abschlossen. Folgerichtig konnten sie den Vorsprung ein klein wenig ausbauen und lagen Mitte des dritten Viertels mit sechs Punkten in Front (40:46). Doch auch hier gelang es den TenneT young heroes den Anschluss nicht zu verlieren und das Spiel durch zwei Dreier zum 46:46 (29. Min) wieder auszugleichen. Es blieb auch im letzten Viertel ein äußerst spannendes Spiel im Sportzentrum. Doch nun machte sich langsam die kurze Bank der Gäste aus Veitshöchheim bemerkbar und dem Gabold-Team ging ein wenig die Puste aus. Die young heroes hingegen hielten die Intensivität hoch und blieben in der Crunchtime am offensiven Brett einfach einen Tick konsequenter. So sorgte Christian Feneberg zwei Minuten vor Spielende für die erste Bayreuther Führung (60:59) seit der 16. Minute. Ein abschließender 9:3 Lauf brachte schließlich das Endergebnis von 69:63 und den damit verbunden 4. Sieg im Februar für die TenneT young heroes.

BAYREUTH: Pryszcz 17, Seither 13, Feneberg 10, Ludwig 9, Riesner 8, Höhmann 6, Faatz 4, Sekelsky 2, Vogel 0, Hollfelder, Schmidt

Schwaches Drittes Viertel lässt Chancen schwinden

Ein speziell defensiv sehr schwaches drittes Viertel ließ für die NINERS in Würzburg alle Chancen schwinden, den Erfolg aus dem Heimspiel gegen Würzburg wiederholen zu können. Wie schon in Chemnitz waren auch an diesem Samstag beide Teams offensiv gut aufgelegt, so dass sich in der ersten Halbzeit ein offenser Schlagabtausch ergab, aus dem zunächst die Gäste mit 23:19 nach dem ersten Viertel und dann die Gastgeber mit einem 28:20 ihre Vorteile ziehen konnten. Ein 13-0 Lauf zu Beginn des dritten Viertels zugunsten Würzburgs besiegelte dann das Ende der Hoffungen für das junge Chemnitzer Team. Die NINERS hatten einige Ausfälle zu beklagen, unter anderem musste man zwei Spieler  für das parallel stattfindende PRO-A Training abstellen. So machte Coach Steven Hutchinson aber zumindest insofern aus der Not eine Tugend, dass man dem jungen JBBL-Spieler Brendan Gregori mit 15 Jahren seine ersten Spielminuten in der Regionalliga gönnte. Auch er zeigte wie der Rest der Mannschaft im letzten Viertel noch einmal Charakter. Mit dem 23:14 aus den letzten zehn Minuten verkürzte die Mannschaft noch einmal den Rückstand und musste sich letztlich 86:94 verlorgen geben.

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