Spielberichte

Wichtiger HeimsIEG gegen Bayreuth

TV Goldbach - TenneT young heroes Bayreuth 2 92:73 (37:35)

Am Samstag trat die zweite Mannschaft des Bundesligisten medi Bayreuth in Goldbach an. Die stark besetzten TenneT Young Heroes zeigten 20 Minuten große Gegenwehr, mussten dann aber der starken Goldbacher Leistung Tribut zollen. Beim wichtigen Heimerfolg feierte Yanis Dauphin ein starkes Debüt.

Wie nur selten in dieser Saison konnten die Bayreuther so gut wie alle starken Nachwuchstalente in Goldbach aufbieten: der deutsche U18 Nationalspieler Christian Feneberg, die NBBL Leistungsträger Benjamin Höhmann und Lukas Pryszcz, sowie die beiden Coburger ProB Spieler Nico Wenzl und Jevon Perschnick, die wie auch Pryszcz im offiziellen Kader von medi Bayreuth stehen.

Die Goldbacher erwischten den besseren Start (11:5), doch die Bayreuther setzten sich dann immer wieder gut durch und trafen selbst Würfe aus schwierigsten Lagen (20:22). 

Auch im zweiten Viertel entwickelte sich ein ausgeglichenes, enges Spiel, bei dem die Führung ständig wechselte. 

Nach der Halbzeitpause nahmen sich die Goldbacher vor, noch mehr Wille und Energie aufs Feld zu bringen. Nun fand man immer wieder Yanis Dauphin unter dem Korb, der sich gut durchsetzte. Hinzu kamen wichtige Drei-Punkte-Würfe vom starken Jakob Jeßberger, Kilian Strecker und Tadas Jagela, sodass man die Führung in den zweistelligen Bereich ausbaute. 

Im vierten Viertel zeigte auf Bayreuther Seite Nico Wenzl sein großes Talent - er erzielte 13 seiner insgesamt 21 Punkte. Doch die Goldbacher Mannschaft hatte immer eine Antwort parat. Sechs Spieler punkteten und ließen nichts mehr anbrennen.

Es spielten: Yanis Dauphin (25), Jakob Jeßberger (16), Luan Pereira (14), Tadas Jagela (13), Kilian Strecker (11), Leo Sattler (10), Lennart Gram (3), Mantas Jagela und Eric Kytka.

Pirates siegreich im derby

Im Derby zwischen der BG Litzendorf und der DJK Bamberg am Samstag Abend konnte sich zu Spielbeginn kein Team absetzen und das Duell versprach von Anfang an sehr viel Spannung. Im Laufe des zweiten Viertels bekamen die Gastgeber dann mehr und mehr Zugriff in der Verteidigung und bis zur Pause hatte sich die BGL einen leichten Vorsprung erspielt (40:31). Nach der Halbzeit konnten sich die Gäste aber immer wieder im Angriff durchsetzen und trafen nun auch verbessert aus der Distanz. Folglich verkürzten sie den Rückstand vor dem letzten Abschnitt wieder auf fünf Punkte. Im letzten Viertel bekamen die Zuschauer dann noch einen echten Derby-Krimi zu sehen. Mit viel Kampfgeist und guter Reboundarbeit konnte sich Bamberg die Führung nach langer Zeit zurückholen und war auch aufgrund der schwachen Trefferquote der Litzendorfer im letzten Viertel eine Minute vor Ende plötzlich mit vier Punkten in Führung. Doch die BGL gab sich nicht auf, nahm den Kampf an und traf am Ende bessere Entscheidungen im Angriff. Tatsächlich konnten die Hausherren dann 20 Sekunden vor Schluss durch einen erfolgreichen Korbleger mit Foul wieder mit einem Punkt in Führung gehen. Die Gäste hatten den letzten Angriff zur Siegchance, aber der letzte Wurf verfehlte sein Ziel. Durch diesen hauchdünnen Erfolg in einem hitzigen aber sehr sehenswerten Lokalderby kann Litzendorf den dritten Tabellenplatz festigen, die DJK Bamberg dagegen wartet weiter auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. 
 

TenneT young heroes können nur drei Viertel mithalten

Die TenneT young heroes verlieren nach einer sehr ordentlichen Leistung in der ersten Halbzeit am Ende deutlich in Goldbach. Dabei begann das Spiel für die heute wieder mit einer ausgeglicheneren Rotation nach Unterfranken gereisten Bayreuther eigentlich recht gut. Besonders die abermals auffälligen Christian Feneberg und Lukas Pryszcz hielten mit ihren Scores die Gäste im Spiel und sorgten mit einem 8:0 Lauf sogar für eine knappe erste Pausenführung (22:20). Auch im zweiten Viertel blieb es beim offenen Schlagabtausch, in dem auf beiden Seiten konsequent gepunktet wurde. Besonders Jevon Perschnick zeigte hier sein beste Phase der Partie, als er alle seine sieben Zähler markieren konnte. Zur Halbzeit eine knappe 37:35 Führung der Gastgeber.

Der Start in Halbzeit zwei glückte der Mannschaft von John Dieckelman dann sehr. Zwei Dreier vom bis dahin unauffälligen Nico Wenzl brachten eine 43:39 Führung. Doch danach sammelten sich die Goldbacher und legten einen 11:0 Lauf aufs Parkett. Die TenneT young heroes fingen sich zwar wieder, doch lief man nun unnötig einem Rückstand hinterher, den die Hausherren mit einem Pereira-Dreier zur Viertelpause auf elf Punkte erhöhen konnten (64:53). Das Abschlussviertel eröffnete ebenfalls Pereira mit einem Dreier und sorgt schon zu diesem frühen Zeitpunkt für die Vorentscheidung. Die Gäste aus Bayreuth sollten an diesem Tag nicht mehr näher als elf Punkte an die Unterfranken herankommen. Dies konnte auch Nico Wenzl mit starken 10 Punkten in den letzten 10 Minuten nicht mehr verhindern. Alles in allem eine Leistung mit der Headcoach John Dieckelman über weite Strecken zufrieden sein konnte. Die Niederlage hätte am Ende etwas knapper ausfallen dürfen.

GGZ Baskets gelingt gluecklicher Sieg gegen Niners II

Am vergangenen Samstag siegten die GGZ Baskets im Sachsenderby gegen die Chemnitz 99 II mit 75:74 (18:21, 36:37, 56:52)
 
Dabei bekamen die Zuschauer einen Basketballkrimi zu sehen bei dem die Führung über 10 mal im Laufe des Spiels wechselte.
K.Velishaev eröffnete das Spiel mit zwei erfolgreichen Dreiern zum 6:0, bevor die jungen Gäste mit ebenso drei erfolgreichern Dreiern zum 6:10 (5.Minute) konterten.
C.Ulbricht erzielte in der Folge auch zwei Dreier zum 12:12 Ausgleich, doch ein richtiger Spielfluss wollte den Hausherren nicht gelingen. Durch zu viele Einzelaktionen und Abstimmungsprobleme in der Verteidigung ging es mit einem 18:21 (10.Min) Rückstand in das zweite Viertel. Die Verteidigung stand jetzt deutlich besser und Chemnitz konnte in den folgenden 5 Minuten nur 4 Zähler erzielen. U.Kupfer Zwingelberg und S.Veith punkteten für Zwickau zur 28:25 (15.Min) Führung. Die Gäste konterten dies mit einem ernergischen 9:0 Lauf zum 28:34 (17.Min) welches Trainer Wolf zu seiner zweiten Auszeit zwang. Danach konnten Kapitän F.Fraas, K.Velishaev und A.Wietasch auf 36:34 (19.Min) stellen, bevor ein erneuter Dreier vom Gästescharfschützen Y.von Hain den 36:37 (19.Min) Halbzeitstand bedeutete. "Wir nehmen den Ball im Schnellangriff zu spät auf, lassen den Schützen zu viel Platz und teilen den Ball im Angriff zu wenig". Eine Umstellung in der Verteidigung brachte zu Beginn des dritten Viertel wenig Veränderung. Bis zur 26.Minute konnten die Gäste durch M.Magler und erneut Y.von Hain eine 46:49 Führung behaupten. Danach ging ein Ruck durch die Schumannstädter, die nun bissiger verteigten und sich durch F.Fraas und K.Velishaev erstmalig ein größeres Polster zur 56:49 (30.Minute) Führung erarbeitet. Doch das Monentum schien zu kippen durch einem erfolgreichen Dreier der Gäste von K.Kollmar mit Ablauf der letzten Sekunde im 3.Viertel. Chemnitz erzielte Viertel übergreifend 7 Punkte zum 56:56 (32.Min) Ausgleich. U.Kupfer Zwingelberg und A.Rumsa punkteten nun für Zwickau und die Verteidgung stand stabil zum 66:60 (36.Min). Wer nun gedacht hatte das Zwickau das Spiel übernehmen und kontrollieren würde, sah sich eines Besseren innerhalb von 90 Sekunden belehrt. Chemnitz kämpfte erfolgreich an beiden Enden des Feldes und konte durch einen 3:11 Lauf die 69:71 (39.Min) Führung erzielen. In einer dramatischen Schlussminute in der es jeweils ein technisches Foul gegen Chemnitz und Zwickau gab und beide Mannschaften Freiwürfe liegen liesen, lag 16 Sekunden vor Spielende Chemnitz mit einem Punkt vorn und hatte eigenen Einwurf. Chemnitz wurde an die Freiwurflinie geschickt, konnte dort aber nur den ersten Freiwurf unterbringen und K.Velishaev bediente nach Defensiv Rebound direkt A.Wietsch, der wie schon in Bamberg einen wichtigen Korb zum 74:74 Ausgleich 8 Sekunden vor Schluss erzielte. Den Bonus Freiwurf nach Foul konnte er nicht im Korb unterbringen, doch erneut sicherte sich K.Velishaev den Rebound, wurde gefoult und erzielte einen von 2 Freiwürfen. Den letzten Angriff konnte Chemnitz nicht im Korb unterbringen und so kam Zwickau mit einem blauen Auge davon und konnte einen sehr glücklichen Sieg feiern. "Dies war sicherlich eine unserer schlechteren Saisonleistungen, die wir am Ende mit viel Krampf, Kampf und Glück doch noch gewonnen haben." In der kommenden Woche muss zur weiten Auswärtsfahrt nach Würzburg auf jeden Fall eine Leistungssteigerung her um auch dort bestehen zu können.
 
Punkteverteilung Zwickau: 
 
U.Kupfer Zwingelberg 17 (1Dreier), F.Fraas 17, K.Velishaev 16 (2Dreier), C.Ulbricht 9 (3Dreier), S.Veith 6, A.Wietasch 4, A.Rumsa 4, T.Linke 2 
 
Punkteverteilung Chemnitz:
 
Y.von Hain 18 (4Dreier), K.Kollmar 16 (2Dreier), L.Lath 13 (3Dreier), M.Nagler 10, A.Kempe 5, A.Makowka 5, J.Silbermann 5 (1Dreier), J.Hoge 2

DENKBARE KNAPPE NIEDERLAGE IN ZWICKAU - NINERS VERLIEREN HOCH UMKÄPFTES DERBY

Die Niners Chemnitz sind um einen Korb an einem wichtigen "Steal" in der Regionalliga im Kampf gegen den Abstieg vorbeigeschrammt. Die Viertelergebnisse zwischen Zwickau und den NINERS beschreiben wohl schon zutreffend genug, wie knapp das Spiel der Städtenachbarn war (18:21, 18:16, 20:19, 19:22). Die Chemnitzer mussten ohne die beiden PRO-A Kader Spieler Roschnafsky (Fingerverletzung) und Leon Hoppe (spielte dafür am gleichen Abend groß auf in der PRO-A gegen Ehingen) auskommen und bewiesen doch von Beginn an, dass sie Lust hatten, auch in dieser Besetzung ein sehr ernsthafter Konkurrent zu sein. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sah es kurz aus, als könnten die Gäste etwas davonziehen (34:28 für Chemnitz nach 17 Minuten), allerdings konterten die Hausherren diesen Lauf noch einmal, so dass der Vorsprung nur ein Punkt betrug zum Seitenwechsel. Hier erkämpften sich die Zwickauer eine Führung am Ende des dritten Viertels von sieben Punkten, die noch einmal mit einem Drei-Punkte-Wurf der NINERS verkürzt werden konnte (56:52 für Zwickau). Im letzten Viertel wurden dann insgesamt 29 Freiwürfe vergeben von den Schiedsrichtern, so dass das Spiel wirklich mit jedem Wurf aus dem Spiel heraus oder an der Freiwurflinie auf Messers Schneide stand. Am Ende war es dann der eine Punkt mehr für die Gastgeber, der die Begegnung letztlich entschied.

TenneT young heroes verlieren Heimspiel in der Fremde -Starke erste Hälfte reicht nicht für den Sieg

Die TenneT young heroes reisten am frühen Samstagabend zum „Heimspiel“ nach Neustadt. Auf Grund der Nichtverfügbarkeit der Heimspieltstätten in Bayreuth einigten sich beide Vereine auf die Austragung bei der DJK.

Durch das zeitgleich stattfindende ProB-Spiel des BBC Coburg in Hanau, musste Headcoach John Dieckelman neben dem angeschlagenen Benjamin Höhmann und dem verhinderten Spielführer Jonas Riesner auch noch auf Nico Wenzl und Jevon Perschnick verzichten. Mit einer kurzen 7er-Rotation ging es also gegen den oberpfälzer Nachbarn. Und Bayreuth zeigte gleich, dass sie die gewohnte gute Stimmung im Neustädter Gymnasium nutzen und das Spiel wie ein Heimspiel gestalten wollte. Ein energievolles und spielerische starkes erstes Viertel beendete das jugen Team mit einer 12 Punkte Führung (24:12). Im zweiten Spielabschnitt erst einmal das gleiche Bild. Den „Gästen“ aus Neustadt viel in der Verteidigung kaum etwas ein, um das gut aufgelegte Bayreuther Team zu stoppen und der Vorsprung konnte auf 18 Punkte ausgebaut werden (13. Min 31:13). Erst ab Mitte des zweiten Viertels fand auch Neustadt besser ins Spiel und konnte bis zur Halbzeit auf neun Zähler Rückstand verkürzen.

Nach der Pause gelang es der Mannschaft von John Dieckelmann den Vorsprung bei etwa 10 Punkten zu stabilisieren. Erst in der letzten Minute des Viertels gelang es dem Merkl-Team auf 67:55 zu verkürzen. Im letzten Viertel zahlte die Bayreuther dem großen Aufwand und dem hohen Energielevel der Partie Tribut. Hinzukam die Foulbelastung in der kurzen Rotation. Die Neustädter packten nun zu und gingen in der 36. Min nach einem 10:0 Lauf zum ersten Mal wieder in Führung. Die Schlusssekunden konnten dann spannender kaum sein. Während der heute starke Lukas Pryszcz beim Stand von 70:70 einen offenen Wurf von außen nicht versenken kann, gelang Scott auf der anderen Seite der entscheidende Stepback-Dreier zum 73:70 Erfolg. Eine bittere Niederlage nach einem tollen Fight der young heroes, aber auch wieder einmal Werbung für unseren Sport.

pirates starten erfolgreich ins jahr 2020

Die BGL kam am Samstag Abend beim Tabellenführer aus Veitshöchheim vor allem offensiv nicht gut in die Partie und geriet von Beginn an in Rückstand.
Da man defensiv aber gut dagegen halten konnte, hielt sich die Führung der Gastgeber nach dem ersten Abschnitt in Grenzen (15:7).
Nach und nach konnten sich die Litzendorfer dann besser auf die Verteidigung der Unterfranken einstellen und kamen vermehrt erfolgreich zum Abschluss.
So ließ sich die BGL auch bis zur Pause nicht abschütteln und verkürzte den Rückstand auf vier Punkte (36:32).

Nach der Pause folgte die stärkste Phase von Veitshöchheim, die sich schnell einen zweistelligen Vorsprung erarbeiteten.
Doch die Gäste blieben ruhig und holten bis Viertelende wieder Punkt für Punkt auf.

 

Vor dem Schlussabschnitt war die Begegnung wieder völlig offen (52:51). Nach wenigen Minuten im letzten Viertel war es dann soweit und die Litzendorfer konnten das erste Mal in Führung gehen.
Durch eine hervorragende Verteidigung im letzten Viertel und konsequente Verwertung der Freiwürfe ließ sich die BGL den Sieg auch in den letzten Minuten nicht mehr nehmen.

 

Damit fügt Litzendorf dem Tabellenführer aus Veitshöchheim die erste Saisonniederlage zu und kann sich auf dem dritten Tabellenplatz behaupten.
 
BG Litzendorf:
Sperke (30), Wimmer (13), Rockmann (12), Kolbert (6), Roch (6), Schlaug (4), Ruhl (2), Ziegmann (2), Exson, Knauer, Ueberall

NINERS MIT ERFOLGREICHEM JAHRESAUFTAKT - 25 SOUVERÄNE MINUTEN GEGEN JENA

Es schien, als würden die NINERS aus Chemnitz in der 2.Regionalliga den Schwung ihrer ersten Mannschaft vom Freitag-Abend-PRO-A Spiel in Jena mitnehmen und das überaus souveräne letzte Viertel dort einfach weiter erzählen wollen. Mit 18:3 legte das Team von Coach Steven Hutchinson los in den ersten fünf Minuten und zwang den Gästecoach schnell zu den ersten Spielerwechseln und einer Auszeit. Tatsächlich stabilisierte sich das Team aus Jena danach Stück um Stück, ohne aber die Punktedifferenz zunächst schmälern zu können (27:13 nach dem ersten VIertel, 40:24 nach 15 Minuten und 53:36 zur Halbzeit). Dann aber erwischten sie die Heimmannschaft gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit auf dem falschen Fuß. Die Chemnitzer wirkten fahrig, unkonzentriert und ohne den nötigen Biss in der Verteidigung. Die Konsequenz war ein fast umgekehrter Run und mit 17:3 Punkten am Stück ein plötzlich ausgeglichenes Spiel nach fünf Minuten der zweiten Halbzeit (56:53). Nach einer Auszeit der NINERS konnte das Team dann aber wieder nach und nach an Souveränität zurück gewinnen, reduzierte die Fehlerquote und steigerte vor allem die defensive Intensität beachtlich. So wuchs der Vorsprung nach dem dritten Viertel auf 72:58 und fünf Minuten vor Ende schließlich auf 85:66, was nun aber tatsächlich einer Vorentscheidung glich. Jena, die nach dem Run der Chemnitzer des Spiels fast durchgehend in einer 2-3 Zone agierten, fanden keinen weiteren Zugriff mehr aufs Spiel, so dass sich der Endstand mit 96:71 letztlich doch souverän für die Chemnitzer gestaltete. Für die NINERS war dies ein sehr wichtiger Sieg, konnte man zum einen Jena selbst weiter deutlich in der Tabelle distanzieren, hielt aber bis auf weiteres auch die Konkurrenz um die rettenden Plätze der Liga aus Gotha und Bamberg auf Abstand.

 

Veitshöchheim verliert gegen Litzendorf

In einer lange ausgeglichenen Partie spielt der Gast aus Oberfranken am Ende cleverer und fügt der TGV die erste Saisonpleite zu. Nach gutem Start der Hausherren gelingt es nicht, sich entscheidend abzusetzen. Vor allem die Außenspieler der BG spielen hervorragend und halten ihr Team immer im Spiel. Mit einer knappen Führung für die Heimfünf geht es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hat Veitshöchheim seine stärkste Phase. Gute Verteidigung und sauber herausgespielte Abschlüsse sorgen für eine zweistellige Führung. Doch wie schon zuvor bleiben die Gäste cool und versenken ihre Würfe äußerst hochprozentig. Im letzten Viertel bleibt das Spiel lange offen, ehe bei Veitshöchheim der Spielfluss offensiv endgültig stockt und die Würfe leider auch kaum noch ihr Ziel finden. Litzendorf behält die Nerven und fährt den verdienten Auswärtssieg ein.

Veitshöchheim mit Sieg im Derby

Vor der absoluten Traumkulisse von 350 Zuschauern konnte die TG SPRINTIS Veitshöchheim die Partie gegen den Lokalrivalen der TG Würzburg am Ende mit 79 zu 68 für sich entscheiden. Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zwar konnten sich die Hausherren im Verlauf des ersten Spielabschnittes eine zehn Punkte Führung erspielen, doch die Umstellung der Gäste auf eine aggressive Ganzfeldpresse trug Früchte und die Teams lagen schnell wieder Kopf an Kopf. In den zweiten 10 Minuten gelang es der Heimfünf wieder, den Ball konsequent zum Brett zu bringen und so konnte man sich ein kleines Polster bis zur Halbzeit erarbeiten, mit 43 zu 34 ging es in die Pause.

Der dritte Spielabschnitt verlief ähnlich. Punkt für Punkt konnte sich die TGV absetzen und so mit plus 15 recht komfortabel in den Schlussabschnitt starten. In den ersten Minuten ging es hier hin und her und vor allem die guten Distanzschützen der Gäste hielten diese im Spiel. Geduldiges Agieren gegen die Zonenverteidigung der Würzburger sorgte dann fünf Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Zerfahrene letzte Spielminuten, in denen die Gäste nochmals zu vielen Ballgewinnen kamen, stelten das Ergebnis letztendlich auf 79 zu 68 zu Gunsten der Veitshöchheimer, die somit die Tabellenführung verteidigen konnten.

 

Heimsieg gegen Bayreuth

Veitshöchheim bleibt weiter ungeschlagen und bewahrt vor dem Topspiel in Goldbach die optimale Ausgangsposition. Ohne Michael Javernik, Nico Wucherer und Ben Kitatu musste die Heimmannschaft schon ersatzgeschwächt in die Partie gegen die, besonders auf den Außenpositionen stark besetzten, jungen Bayreuther.

Gleich im ersten Viertel zeigten die Gäste ihre Klasse. Schnelles Offensivspiel, bei dem sie immer wieder den freien Mann fanden und eine hochprozentige Wurfausbeute sorgten für eine verdiente 17 zu 10 Führung nacg fünf Minuten. Glücklicherweise ließen sich die SPRINTIS Jungs davon nicht beirren und spieletn konsequent weiter. Vor allem der wiederholt stark aufgelegte Christoph Hackenesch stellte die jungen Oberfranken vor große Probleme. Ein 9 zu 0 Run ergab die 19 zu 17 Führung der Veitshöchheimer. Im zweiten Spielabschnitt konnte der Tabellenführer seine Führung weiter ausbauen. Die Defense wurde nun immer stabiler und am eigenen Brett konnten viele Rebounds gesichert werden. Mit 36 zu 29 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel spielte der Gastegeber sein wohl stärkstes Viertel der Saison. Die Gäste kamen überhaupt nicht mit der variablen Verteidigung zurecht und Ballgewinne wurden konsequent in Punkte umgemünzt.

Als beim Stand von 41 zu 58 aus Sicht der Gäste, deren starker Guard Jevon Perschnick nach einer Undiszipliniertheit der Halle verwiesen wurde, war das Spiel so gut wie entschieden. Der Heimfünf gelang es in der Folge noch, die Führung auf 65 zu 43 auszubauen und die Partie endgültig zu entscheiden.

In den letzten fünf Minuten kehrte leider nochmals der Schlendrian ein und die agilen Bayreuther Guards kamen durch erfolgreiche Drei Punkte Würfe auf letztlich 17 Punkte Rückstand heran.

Weiter geht es am kommenden Samstag mit viel Selbstvertrauen beim zweiten noch ungeschlagenen Team, dem TV Goldbach.

 

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