Spielberichte

ERNEUTE NIEDERLAGE GEGEN SPITZENREITER

Die NINERS CHEMNITZ mussten auch gegen den Tabellenführer aus Veitschöchheim am Ende eine Niederlage akzeptieren. Obwohl das Spiel sehr munter von Chemnitzer Seite begann und sogar eine kleine Führung zunächst erspielt wurde, gingen dann doch die beiden ersten Viertel noch knapp mit 17-18 und 14-20 verloren, dennoch konnte Coach Steven Hutchenson zumindest mit dem defensiven Engagement recht zufrieden sein. Die zweite Halbzeit bewies dann aber, dass allein über die Verteidigung entgegen aller Basketball-Weisheiten dieses Spiel nicht zu gewinnen war. Mit nur 29 Punkten im zweiten Abschnitt war die offensive Ausbeute an diesem Tag einfach zu wenig und so verlor die Mannschaft am Ende mit 60-75.

 

 

Geglückte Regionalligapremiere für TG SPRINTIS Veitshöchheim

Am Ende deutlich, mit 69 zu 45, endet der erste Auftritt der TG SPRINTIS Veitshöchheim in der 2. Regionalliga gegen GGZ Zwickau. nach nervösem Beginn auf beiden Seiten geht der erste Spielabschnitt vor gut 120 Zuschauern knapp mit 15 zu 14 an die Gäste. Im zweiten Viertel scheint es kurz, als könnte Zwickau Kontrolle über das Spiel gewinnen, doch drei schnelle Dreier der Hausherren drehen die Partie und es geht mit 28 zu 24 in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel ist Veitshöchheim die bessere Mannschaft. Punkt um Punkt gelingt es der Heimfünf, sich abzusetzen. Als sieben Minuten vor dem Ende eine 20 Punkte Führung zu Buche steht, ist die Partie entschieden. Neben der bereits soliden Defensivarbeit ist positiv zu bemenrken, dass alle zehn Spieler eingesetzt werden konnten und dass sich das Scoring auf Seiten von Veitshöchheim sehr ausgeglichen verteilte. 

Verrückter Auswärtssieg in Litzendorf

Der Start in die Premierensaison in der 2. Regionalliga ist endgültig geglückt. Nach dem Auftaktsieg gegen Zwickau konnte am Samstag auch der erste Auftritt auswärts gewonnen werden.Sehr lange sah es allerdings nicht nach einem Sieg der TG SPRINTIS Veitshöchheim aus, eher schien es zu Beginn des vierten Viertels noch, als ob man sich in Oberfranken bei den eingespielt agierenden Pirates eine ordentliche Packung abholen würde.Veitshöchheim startete unsicher in die Partie, die Hausherren hingegen spielten überlegt und abgeklärt und trafen ihre sauber herausgespielten Würfe traumwandlerisch sicher. Folgerichtig ging es bereits mit einem zehn Punkte Rückstand in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt lief es zwar offensiv besser, doch defensiv gelang es weiterhin nicht, die brandgefährlichen Schützen der Litzendorfer zu kontrollieren, ein wichtiger buzzer-beater Dreier von Michael Javernik sorgte für den einigermaßen erträglichen Halbzeitstand von 40 zu 47. Man nahm sich viel vor in der Halbzeitpause, doch die Umsetzung war katastrophal, viele einfache Fehler sorgten dafür, dass Litzendorf das dritte Viertel deutlich mit 22 zu 12 für sich entscheiden konnte. Beim Stand von 69 zu 52 nach dreißig gespielten Minuten schien die Partie entschieden.Im Schlussviertel zeigte der Bayernligaaufsteiger große Moral und einen extremen Siegeswillen. Punkt für Punkt kämpfte man sich zurück ins Spiel und erlaubte den Gastgebern durch knallharte Verteidigung, angeführt vom unermüdlichen Mark Uwabor, kaum noch offene Würfe. Schaffte es doch ein Litzendorfer die Abwehrreihen zu durchbrechen war spätestens bei Christoph Hackenesch Schluss, der allein im Schlussviertel vier geblockte Würfe verbuchen konnte. In der letzten Spielminute gelang es, zum ersten Mal überhaupt in Führung zu gehen, diese wurde dann in einer hektischen Endphase verteidigt. Das Team bewies in dieser verrückten Partie großen Zusammenhalt und freut sich schon jetzt auf die kommenden Aufgaben.

Guter Start ohne Wert - Deutliche NIederlage der NINERS in Litzendorf

Die junge Mannschaft der NINERS CHEMNITZ wartet weiter auf den ersten Erfolg dieser Regionalliga-Saison. Auch ein guter Start in Litzendorf mit einem 16:5 Vorsprung nach sechs Minuten brachte nicht genügend Stabilität in das Chemnitzer Spiel, um ernsthaft um die Möglichkeit eines Sieges mitspielen zu können. Speziell der 0:22 Lauf im zweiten Viertel brach den NINERS das Genick, die im weiteren Verlauf des Spiels den Rückstand (Halbzeit 29:43) zu keinem Zeitpunkt mehr nennswert verkürzen konnten. Am nächsten Samstag hofft man dann auch wieder auf den erkrankten Big Man Mario Nagler zurück greifen zu können, der für dieses Spiel passen musste.

 

ZU SPÄt aufgewacht gegen Zwickau

Auch im ersten Heimspiel der Saison musste die junge NINERS Mannschaft eine Niederlage gegen den Städtenachbarn aus Zwickau hinnehmen. Grund dafür war vor allem eine unkonzentierte defensive Leistung in der ersten Halbzeit, die den 38-52 Rückstand begründete. Bereits im ersten Viertel wurden dem Gegner 30 Punkte gestattet, so dass der eigentlich vernünftige offensive Rhyhtmus keinen Vorteil bringen konnte. Das Team, welches an diesem Tag von NBBL-Coach Michael Wende geführt wurde, änderte dann aber das Engagement in der zweiten Halbzeit deutlich und konnte den Rückstand Schritt für Schritt durch sein nun couragiertes Aufteten verkürzen. Über ein 60-68 nach dem dritten Viertel hatte man sieben Minuten vor Ende beim Spielstand von 70-72 fast endgültig das Spiel drehen können. Selbst nach dem 76-81 zwei Minuten vor Schluss glaubte man noch immer an den Sieg und glich 21 Sekunden vor Schluss durch einen Dreipunkte-Wurf aus einem Seitenlinien-Einwurf heraus zum 82-82 aus. Den letzten Angriff aber gestalteten die Zwickauer noch einmal erfolgreich, so dass in den verbleibenden Schlusssekunden nur noch ein weiter Wurf aus der Distanz die Niederlage hätte abwenden können, der aber sein Ziel verfehlte.

 

Tropics mit erstem Saisonsieg

Mit einem 99:71 (18:20; 35:18; 26:18; 20:15) Heimsieg über Science City Jena 3 konnten die
TG Würzburg Tropics ihren ersten Sieg der noch jungen Saison 2019/2020 einfahren.
Topscorer des Teams von Coach Ferdl Michel war Alexander Lauts mit 23 Punkten (6 Dreier).
Weiter geht es für die Würzburger am kommenden Samstag um 17 Uhr bei GGZ Basket
Zwickau.
Ohne Tobias Weigl, Marc Götzinger, Jonas Strümpel und Alexander Lenhart starteten die
Tropics schwach gegen gut treffende und sehr strukturiert spielende Gäste. Zwar konnten
die TGWler sich ihrerseits offensiv freie Würfe herausspielen, trafen diese allerdings noch
nicht hochprozentig genug. Defensiv klappten Pick&Roll-Verteidigung und
Reboundverhalten zwar deutlich besser als bei der Auftaktniederlage in Gotha, allerdings
erlaubte man den jungen Jenaern zu viele offene Dreier. Im zweiten Viertel setzten die
Tropics die Gäste mit einer Ganzfeldpresse erfolgreich unter Druck und erzwangen
Ballverluste und schlechte Würfe. Die daraus resultierenden Fastbreaks wurden mit
einfachen Korblegern oder Freiwürfen erfolgreich abgeschlossen. Da außerdem Alexander
Lauts mit fünf Dreiern Feuer fing gingen die Jungs von Coach Michel mit einer 15 Punkte-
Führung in die Halbzeit.
Zu Beginn des dritten Viertels leisteten sich die Gastgeber einige Ballverluste zu viel, ließen
aber andererseits die Jenaer dank ihrer guten Verteidigung auch nicht näher herankommen.
Als ab Mitte des dritten Viertels die Pressverteidigung der Gäste mit schnellen Pässen
ausgespielt wurde konnten die Tropics ihre Führung weiter ausbauen. Auch im letzten
Viertel gelang es den TGWlern ihre Gegner stets auf Abstand zu halten. Zwar wurde es auf
Grund einer nachlassenden Trefferquote verpasst den ersten 100er der Saison einzutüten,
allerdings können die Jungs von Coach Ferdl Michel insgesamt mit ihrer Leistung zufrieden
sein.
In der kommenden Woche soll vor dem Spiel in Zwickau vor allem an der Zonenoffense
gearbeitet werden. Gegen die Zwickauer, die mit zwei Siegen und einer Niederlage in die
Saison gestartet sind, werden voraussichtlich auch Tobias Weigl, Jonas Strümpel und
Alexander Lenhart wieder mit von der Partie sein.

DEFENSIV NOCH NICHT IN DER SAISON ANGEKOMMEN

Die Niners Chemnitz verloren ihr erstes Spiel der Saison in Jena mit 92:106. Wie das Ergebnis es bereits ausdrückt, schienen die offensiven sportlichen Waffen alle gut justiert und einsatzbereit zu sein für den Saisonauftakt, defensiv dagegen fehlte es an zu vielen Dingen, um letztlich ernsthaft auf Augenhöhe konkurrieren zu können. Bereits das erste Viertel ging mit 20:36 verloren und nur im vierten Viertel konnte die Heimmannschaft auf unter 20 Punkten gehalten werden. Gewohnt souverän wurde das Jenaer Spiel von den Brüdern Linartas gelenkt und dominiert. Bis zum zweiten Spiel der Saison am kommenden Sonntag zu Hause gegen Zwickau wird man also vor allem noch einmal Verteidigungsideen verinnerlichen, um anschließend bestenfalls sagen zu können, man ist jetzt auf beiden Seiten des Spielfeldes in der Saison angekommen.

GGZ Baskets starten erfolgreich vor heimischen Publikum

Am vergangenen Samstag besiegten die Schumannstädter die Gäste aus Bamberg mit 91:84 (24:19, 47:43, 65:66).
 
Neben den verletzten C.Ulbricht und T.Habermann musste Trainer Wolf auch auf einige Nachwuchsspieler verzichten, so dass es diesmal nur mit einer 8 Mann Rotation in die Partie ging.
Der an diesem Abend bärenstarke U.Kupfer-Zwingelberg eröffnete die Partie treffsicher und mit viel Spielfreude zur schnellen 15:10 (4.Min) Führung. K.Velishaev und D.Onea setzten die Vorgaben in der Offensive gut um, so dass ein 22:14 (8.Min) von der Anzeigetafel leuchtete. Die Hausherren kontrollierten das Spielgeschehen, waren aber zu diesem Zeitpunkt in der Verteidigung schon nicht aggressiv genug, so dass Bamberg über die Zwischenstände 28:19 (12.Min) und 40:33 (16.Min) nie richtig abgeschüttelt werden konnte. Durch eine kleine Schwächephase im Angriff konnten die Gäste, angeführt vom 1.Regiospieler M.Schmitt, ihrem Top Scorer F.Geese und dem unter dem Korb sehr presenten N.Gerstner auf 47:43 (20.Min) verkürzen. "Wir müssen in der Verteidgung aggressiver den Ball verteidigen, besser kommunizieren und den Rebound kontrollieren" waren die Vorgaben für die 2.Halbzeit. Die Muldestädter fanden erneut schnell ihren Rhythmus und Kapitän F.Fraas konnte mit U.Kupfer Zwingelberg die Führung zum 60:53 (25.Min) wieder etwas ausbauen. Danach kam die stärkste Phase der Gäste, zeitgleich mit der schwächsten für Zwickau. Durch viele Freiwürfe und einem Viertel übergreifenden 5:19 Lauf drehten die Gäste das Spiel innerhalb von 7 Minuten zum 65:72 (32.Min). U.Kupfer Zwingelberg wurde das zu bunt und er stellte für seine Farben fast im Alleingang wieder auf 74:74 (34.Min). Danach wurde verbissen um jeden Ball gekämpft und ein Basketbalkl Krimi schien sich anzubahnen. Bamberg konterte zum 76:79 (36.Min), Zwickau schlug zum 82:79 (37.Min) durch K.Velishaev zurück. In den letzten 3 Minuten zeigten sich die Hausherren dann Nerven stark und Sieges hungrig, so dass sie die Führung sicher verteidigten und durch 6 finale Freiwürfe den 91:84 Endstand erzielten. "Es war eine deutliche Verbesserung im Angriff zu sehen heute, in der Verteidigung und der Feinabstimmung müssen wir weiter hart arbeiten damit nächste Woche in Chemnitz dann der erste Auswärtssieg gelingen kann".

ERFREULICHER SAISONABSCHLUSS

Die NINERS CHEMNITZ erreichen mit ihrem Auswärtssieg in Zwickau am letzten Spieltag eine ausgeglichene Bilanz und damit einen zufrieden stellenden fünften Tabellenplatz in der Endabrechnung der Saison. Erneut war es ein sehr starkes Schlussviertel (33:14), welches die NINERS beim Städtenachbarn auf die Siegesstraße führte. Speziell der Drei-Punkte Wurf fiel in diesem letzten Abschnitt zuverlässig und so konnte ein 50:65 Rückstand noch in einen 83:79 Erfolg gedreht werden. Vor allem ist diese Leistung als besonders einzuschätzen, da auf Grund des am folgenden Tage gespielten NBBL-Playdowns Spiel zahlreiche U19-Leistungsträger geschont wurden. Dass das NINERS-Programm mittlerweile aber eine sehr leistungsstarke und ehrgeizige Tiefe besitzt, konnte die Mannschaft an diesem Abend unter Beweis stellen. So freut man sich in Chemnitz darüber, auch im nächsten Jahr wieder auf diese wichtige Säule der Regionalliga in der Ausbildung und Entwicklung junger Spieler zurück greifen zu können.

 

2. Regionalliga – Regnitztal Baskets feiern Meisterschaft trotz Abschlussniederlage (66:75)

Für die Brose Bamberg Youngsters in der 2. Regionalliga ist die Saison 2018/19 Geschichte: Die Regnitztal Baskets schlossen die äußerst erfolgreiche Spielzeit am vergangenen Samstag mit einer 66:75-Niederlage bei den Fibalon Baskets Neumarkt ab. Auswirkungen auf die Meisterschaft und den Aufstieg hat diese Niederlage allerdings nicht.

Durch das zeitgleich stattfindende ProA-Spiel in Nürnberg standen den Regnitztalern nur sieben Spieler zur Verfügung, die sich jedoch von Beginn an in den Dienst der Mannschaft stellen. Nach einem guten Beginn und einer starken kämpferischen Leistung blieb der Brose-Nachwuchs nach dem ersten Viertel beim Punktestand von 20:25 im Hintertreffen.

Die Youngsters agierten auch in Viertel zwei konstant, sodass Neumarkt es nicht schaffte, einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten. So war das Spiel auch zur Halbzeit mit 36:40 aus Bamberger Sicht noch völlig offen und sollte es bis zum Schluss auch bleiben. Besonders Youngster Leon Bulic erwischte dabei einen guten Tag und hielt sein Team dank guter Offensive und starker Verteidigung im Spiel. Am Ende aber entschied das fehlende Wurfglück der Regnitztal Baskets das Spiel, welches die Fibalon Baskets Neumarkt mit 66:75 für sich entscheiden konnten.  

Auswirkungen auf den Meistertitel und Tabellenplatz 1 hat die Niederlage allerdings nicht mehr, sodass am Ende einer langen Saison nicht nur der verdiente Titel, sondern 20 Siege aus 22 Spielen zu Buche stehen. Bedanken möchten sich die Youngsters bei allen Trainern, Betreuern und Förderern, die die Saison in dieser Form möglich gemacht haben.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Beck (16 Punkte / 0 Dreier), Bulic (16/4), Sonnefeld (11/3), Osei (8/1), Brevet (8/1), Bergmann (5), Ueberall (2)

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