Tröster-Truppe empfängt Jena II

breitenguessbachAm kommenden Samstag gastiert um 19 Uhr die Bundesligareserve von Science City Jena in der Hans-Jung-Halle. Einen Tag später treffen die ersten Mannschaften beider Teams um 15 Uhr in der Brose Arena aufeinander. 

 

Nach dem Befreiungsschlag am vergangenen Wochenende in Bad Aibling, als sich die Männer des Trainerduos Laub/Brütting mit 88:76 in Oberbayern durchsetzen konnten, geht es für den TSV Tröster Breitengüßbach am kommenden Samstag um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen Science City Jena 2 weiter. Die Erleichterung nach dem Sieg, der die Serie von vier Niederlagen hintereinander beendete, war den Spielern, Trainern und Verantwortlichen nach dem Spiel deutlich anzumerken. Doch ausruhen darf sich die Tröster-Truppe nach diesem Erfolg nicht. Schließlich wartet mit der Bundesligareserve von Science City Jena ein sehr unangenehmer Gegner auf Breitengüßbach. Die Thüringer sind im Moment mit drei Siegen und sechs Niederlagen Tabellenelfter und haben damit zwei Siege weniger auf dem Konto als der TSV. In den vergangenen drei Partien zeigte Jena sehr starke Leistungen. Diese wurde zwar nur beim 72:70-Sieg gegen den TTL Bamberg belohnt, aber sie hatten sowohl Schwabing (66:72) als auch den Tabellenzweiten Oberhaching (69:73) am Rande einer Niederlage. Aus diesem Grund dürften die Oberfranken Science City auf keinen Fall unterschätzen und müssen voll konzentriert in die Partie gehen. Jena ist immer eine Wundertüte, weil man nie weiß mit welchen Spielern sie antreten. Da die erste Mannschaft in der easycredit BBL erst am Sonntag in der Brose Arena spielt und die NBBL spielfrei ist, werden die Thüringer wohl in Bestbesetzung in der Hans-Jung-Halle antreten. Das macht die Sache für den TSV Tröster Breitengüßbach sicher nicht einfacher. In der Verteidigung müssen die Güßbacher auf Radojicic (15ppg), Heber (11), Shusel (11) und Dizdar (10) aufpassen. Dieses Quartett ist in der Offensive der Thüringer eine wichtige Stütze und muss deswegen besonders gut verteidigt werden. Die Defense des TSV Tröster war in den vergangenen Spielen oftmals nicht so kompakt und sicher gestanden, wie in den ersten Begegnungen dieser Spielzeit. Wenn man hier die ein oder andere Stellschraube ändern kann, damit man wieder besser agiert und den Gegner öfter zu Ballverlusten oder schwierigen Würfen zwingt, dann ist das eine gute Grundlage für einen Heimsieg. Natürlich muss auch die Offensive an die gezeigten Leistungen aus den vergangenen Spielzeiten anknüpfen. Vor allem in Bad Aibling fand man ziemlich schnell einen offensiven Rhythmus und spielte geduldig die Systeme aus, was zu freien Würfen am Brett oder an der Dreierlinie führte. Dadurch sind auch die zwei Buzzerbeaer von Will und Klaus zum Ende des ersten und dritten Viertels entstanden.

Wie man gegen Science City Jena gewinnt, zeigte Ende Oktober die NBBL des TSV Tröster Breitengüßbach. Die Truppe von Mario Dugandzic und Felix Czerny setzte sich damals in der Hans-Jung-Halle mit 91:73 durch. Ein gutes Omen für die Regionalliga-Basketballer, dass sie dies ihrer U19-Bundesliga-Mannschaft gleichtun und ebenfalls in der heimischen Halle die Thüringer schlagen. Ob Flügelspieler Sven Lorber am Samstag mit auf dem Parkett dabei sein wird, steht bis jetzt noch nicht fest. Laut den Verantwortlichen des TSV Tröster dauert es aber nicht mehr lange.

Breitengüßbach: J. Dippold, T. Dippold, Engel, Hubatschek, Klaus, Land, Lorber (?), Nieslon, Reichmann, Wagner, Will

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