Kleines Thüringen-Derby wartet auf Jenas Regionalliga-Basketballer

jena scWenn sich am Samstag die beiden 2. Mannschaften von Science City Jena und den Oettinger Rockets ab 20.00 Uhr gegenüberstehen, wird es für beide Teams um mehr als nur zwei wichtige Pluspunkte gehen. Zum einen gehören die ligen- und altersklassenübergreifenden Duelle beider Freistaat-Kontrahenten seit jeher zu den Begegnungen mit besonderem Derby-Charme, zum anderen wartet auf den Sieger dieser Partie mit zwei zusätzlichen Pluspunkten im Gepäck eine etwas entspanntere Weihnachtspause. Die Westthüringer sind als Aufsteiger aus der 2. Regionalliga mehr als erfolgreich in die Saison gestartet, rangieren mit einer starken 10:2-Bilanz punktgleich mit Tabellenführer Vilsbiburg sowie drei anderen Clubs auf dem 4. Platz. Science City musste personell immer wieder gehandicapt sportliche Rückschläge verkraften und kam erst nach der Verpflichtung von Justin Smith ins Rollen. Welches Potential sich im Kader der Rockets versammelt hat, demonstrierte das Team von Trainer Florian Gut Anfang Dezember 2017 mit einem 91:62-Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter aus Vilsbiburg. Lediglich Oberhaching sowie Treuchtlingen gelang es bislang die Gothaer Bundesliga-Reserve zu bezwingen.

„Die Rockets haben bislang eine sehr beachtliche und erfolgreiche Saison gespielt“, blick Jenas Coach Chris Schreiber auf das kleine Thüringen-Derby voraus. „Mit zehn Siegen bei nur zwei Niederlagen in der Spitzengruppe platziert und den Tabellenführer Vilsbiburg deutlich geschlagen, sprechen eine deutliche Sprache hinsichtlich der Qualität der Gothaer. Dreh- und Angelpunkt im Team von Trainer Florian Gut ist Kristian Kullamäe“, so Schreiber. Der erst 18-jährige Sohn der Bamberger Dreier-Legende Gert Kullamäe, feierte im Verlauf dieses Spieljahres bereits fünf Berufungen sowie Erstliga-Einsätze im Profikader der Rockets. Mit 25,1 Punkten als Regionalliga-Topscorer die Statistik der Punktbesten anführend, bildet der estnische Nachwuchsnationalspieler in Kombination mit dem US-Amerikaner Robert Franklin ein brandgefährliches Duo, welches die Gegner mit addierten 41,2 Punkten reihenweise mit hängenden Köpfen vom Parkett schicken konnte.

Trotz der momentan leicht angeschlagenen Jenaer Leistungsträger Jan Heber und Justin Smith ist Regionalliga-Trainer Schreiber optimistisch, am Samstag mit allen Leistungsträgern über die A4 in Richtung Westthüringen fahren zu können. „Wir gehen aktuell davon aus, dass alle Leistungsträger an Bord sein werden“, sagt Schreiber. „Die Leistungskurve meiner Mannschaft zeigt nach den letzten drei Siegen in Folge deutlich nach oben und wir hoffen, diese Tendenz auch beim schweren Auswärtsspiel in Gotha bestätigen zu können. Der Gegner spielt sehr physisch, ist individuell stark besetzt und so wird sich dieses Duell als harter Prüfstein erweisen. Wir müssen sehen, dass wir das Spiel lange offen halten, um dem favorisierten Gastgeber vielleicht spät ein Bein stellen zu können“, so Schreiber abschließend.

 

 

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