Spielberichte

TTL Basketball Bamberg verliert gegen die Longhorns

Gleich zwei Niederlagen musste die erste Mannschaft des TTL Basketball Bamberg am Wochenende hinnehmen. 

 

Logo neu 08Zunächst verlor man am Samstagabend zuhause im Abstiegskampf gegen den direkten Konkurrenten die Longhorns Herzogenaurach mit 73:83. Ohne ihren Routinier Michael Lachmann geriet man gegen die gut aufgelegten Longhorns von Anfang ins Hintertreffen. Diese hatten sich noch bewußt mit zwei Spielern, Marvin Omuvwie und Matthew Meredith, aus der Nürnberger Pro-A-Mannschaft für dieses wichtige Spiel verstärkt. So legten die Mittelfranken dann auch einen Blitzstart hin und überrannten die Bamberger in den ersten Minuten mit einem Schnellangriff nach dem anderen. Beim Stand von 0:8 war TTL-Coach Wolfschmitt schon gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. In der Folge gelang es dann der jungen TTL-Mannschaft das Spiel einigermaßen ausgeglichen zu gestalten. Vor allem Neuzugang Daniel Eisenhardt hielt in der Abwehr dagegen und punktete auch im Angriff regelmäßig. Allerdings konnten die Hausherren den zu Beginn eingehandelten Rückstand nicht merklich dezimieren und beendeten das erste Viertel mit 21:28. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bis zur Halbzeit 37:46. In der 27. Spielminute musste dann auch noch der Bamberger Center Frerik Adriaans mit einer Zerrung verletzt ausscheiden. Sichtlich geschockt konnten die TTLer dann in der Defense nicht mehr dagegenhalten. Der Vorsprung der Longhorns wuchs bis zum Ende des dritten Viertels auf 16 Punkte an. Im Schlussviertel setzten die Bamberger mit einer Ganzfeldpresse dann alles auf eine Karte, galt es doch schließlich zumindest den direkten Vergleich (11 Punkte) mit den Herzogenaurachern zu halten. Punkt um Punkt kämpften sich die TTLer in der Schlussphase wieder ins Spiel zurück. Eine entscheidende Korrektur des Spielstandes zu Gunsten der Bamberger verhinderten die Gäste aber immer wieder mit erfolgreichen 3-Punkte-Würfen. In der letzten Minute führten die Longhorns noch mit 14 Punkten. Dann gelang Youngster Simon Ulshöfer ein erfolgreicher Dreier. Hart umkämpft dann die letzten Angriffe beider Teams. Die Gäste punkteten noch an der Linie mit 2 Freiwürfen bevor der Bamberger Aufbauspieler Jefferson einen von zwei Freiwürfen traf und Chris Dippold nach einem Ballverlust der Longhorns mit einem Korbleger zum Entstand von 73:83 traf.  Eine bittere Niederlage für die Bamberger, zudem sich auch Center Adriaans verletzt hat. Zumindest der direkt Vergleich mit den Mittelfranken konnte noch gehalten werden. Vielleicht wird das zum Saisonende nochmals wichtig. Der TTL Basketball Bamberg steht jetzt mit Tabellenplatz zwölf mitten im Abstiegskampf und muss in den nächsten Spielen endlich wieder einmal einen Sieg einfahren. TTL Geschäftsführer Klaus Linsner: „Ich hoffe, dass jetzt endlich alle Spieler realisiert haben wie ernst die Situation ist. Auch in diesem wichtigen Spiel heute haben wir zu Beginn und im dritten Viertel nicht die nötige Intensität abrufen können die in dieser Liga erforderlich ist. Wir haben uns zeitweise versteckt und waren mehr mit uns selbst beschäftigt. Ich erwarte hier eine deutliche Reaktion des Teams!“

Am Sonntag verlor der TTL dann auch noch das Bayernpokalspiel in Goldbach mit 68:65!. 

TTL BA: Eisenhardt 17/0, Loch 11/2, Jefferson 10/1, Dippold 10/0, Land 6/1, Reichmann 3/1, Ulshöfer 3/1, Duckarm 2, Hubatschek 1, Dorn, Glaser (dop)

HERZO: Kraus 15/4, Übung 14/0, Meredith 13/3, Nakic 11/3, Forstmann 10/0, Dinkel 8/2, Schlindwein 7/0, Omuvwie 5/1, Kwilu 

GOTHA GEWINNT BEIM MTSV SCHWABING

Die Vorzeichen des Spieltages waren alles andere als einfach. Zum einen stand mit der Münchner Talentschmiede Schwabing/IBAM ein starker und stets couragiert auftretender Gegner auf dem Programm. Zum anderen hatten mannschaftsübergreifend zahlreiche Raketen am Donnerstag und Freitag anstelle von Trainingseinheiten das Bett gehütet und mit einem Magen-Darm-Virus zu kämpfen. Dabei wurde die 2. Mannschaft neben dem Profiteam am härtesten getroffen, so dass bereits die lange Hinfahrt für einige Akteure zu einer wahren Belastungsprobe wurde. Trotzdem erwischten die Thüringer einen guten Start und führten nach jeweils zwei Treffern von Kristian Kullamäe und Lucas Wobst mit 9:2. Das erste Viertel ging mit 23:17 an die Gäste. Die Hausherren konnten jedoch aufholen und gingen auch mit einer knappen Führung in die Halbzeit (32:34 aus Sicht der Rockets). Das dritte Viertel konnten die Raketen mit sieben Punkten gewinnen (56:51). Die Heimmannschaft versuchte im letzten Abschnitt, angetrieben von einem erneut starken Fynn Fischer, mit viel Energie das Spiel zu drehen. Doch die Rockets blieben nervenstark und fuhren einen knappen 72:69-Sieg ein. Trainer Florian Gut zollte dem Gegner hohen Respekt: "Es ist wirklich sehr erfrischend zu sehen, wie sich Schwabing mit dieser jungen Mannschaft in der Liga behauptet. Das verdient große Anerkennung. Für uns war das heute ein sehr schweres Spiel und wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Mein Dank gilt an dieser Stelle besonders auch Ulrich, Kristian, Robert und Andreas, die sich mit der Entscheidung in ihrem Zustand zu spielen und dem hohen gezeigten Einsatz wirklich für ihre Mannschaft geopfert haben." Für Gotha spielten Kristian Kullamäe (22 Punkte), Robert Franklin (14), Lucas Wobst (12), Oliver Pahnke (11), Tobias Bode (9), Andreas Kassiumis (4), Ulrich Schmidt, Jonas Enders.

Endlich das lang ersehnte Erfolgserlebnis

 

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer bezwingen Jena mit 97:90

Und sie können doch noch gewinnen: Die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim besiegten am Samstag Jena im Kellerduell in eigener Halle mit 97:90. Durch diesen eminent wichtigen Sieg klettern die Sportbündler vorläufig auf den elften Tabellenrang und können den anstehenden Partien gegen die Spitzenteams aus Treuchtlingen und Vilsbiburg somit etwas gelassener entgegenblicken.

Dass für die Rosenheimer vor eigenem Publikum viel auf dem Spiel stand, war dem Team von Bob Miller allerdings lange anzumerken. Die Hausherren starteten miserabel in das Match: In der Offensive agierten sie ein ums andere Mal verunsichert und glücklos und in der Defensive standen sie viel zu weit vom Gegner entfernt, was die Jenaer vor allem mit ihren sicheren Distanzschützen auszunutzen wussten. So verloren die Grünweißen das erste Viertel deutlich mit 16:28, und auch der zweite Abschnitt ging mit 19:24 an die Gäste. Daher war die Stimmung der zahlreichen Zuschauer zur Halbzeit passend zum Tabellenrang im Keller, und der Heimmannschaft ging es nicht viel besser. Scheinbar fand dann aber Co-Trainer Christian März in der Kabinenansprache die richtigen Worte, denn im dritten Viertel präsentierten sich die Grünweißen plötzlich wie verwandelt. Über eine deutlich aggressivere Verteidigung arbeiteten sie sich Stück für Stück zurück ins Spiel und ließen sich dabei auch von kurzen Durchhängern nicht beirren. Dadurch wurden die Gäste nun ihrerseits unsicher, ihre Trefferquote sank merklich, während die Rosenheimer scheinbar mit jedem erfolgreichen Angriff mehr Selbstvertrauen tankten und so bereits Anfang des letzten Viertels erstmals in Führung gingen. Und die ließen sie sich mit dem lautstarken Anhang im Rücken nicht mehr nehmen und behielten endlich auch einmal die Nerven, als es in den letzten Minuten nochmals etwas enger wurde. „Zumindest in der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft heute endlich gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt“, zeigte sich auch Co-Trainer Stephan Hlatky nach der Partie erleichtert. Besonders gefiel den Coaches dabei die mannschaftliche Geschlossenheit ihres Teams: Fünf Akteure punkteten zweistellig, auch die Nachwuchskräfte Schiefer und März bekamen ihre Einsatzzeit, die vor allem Letzterer mit einem überzeugenden Auftritt zu nutzen wusste. Jetzt hoffen die Trainer, dass sie die gute Stimmung und das  neue Selbstvertrauen in die anstehenden  schweren Partien mitnehmen können, um vielleicht auch mal einen Überraschungssieg gegen ein Top-Team einfahren zu können. Für den SBR spielten Hogges (17 Punkte), Fliege (6), Ganapamo (23), Lachmann (13), Bekteshi (17), März (3), Weigel, Gaizauskas (18), Laubert und Schiefer.

 

hapa Ansbach bezwingt Zwickau

Mit dem BC Zwickau kam zwar der Tabellenletzte an die Rezat. Doch schon der knappe Sieg (80:84) in der Hinrunde zeigte: Der kommende Gegner kann sehr unangenehm werden.ansbach 2012

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Steter Tropfen höhlt den Stein: OSB Hellenen schlagen Treuchtlingen

In einer vollen Halle vor eigener Kulisse schaffen die Neulinge der Liga,
mit VfL Treuchtlingen mitzuhalten und kommen in der 4. Liga endlich an.
Leider ohne Publikumsliebling Ben Kitatu,
der krankheitsbedingt ausfiel, und der Youngster Andrej Njuhovic-Dolguikh,
der sich unglücklich im Training den Zeh brach.
Auf Augenhöge wollte man heute trotzdem spielen und für einen potenziellen Sieg kämpfen.
Treuchtlingen kam mit ca. 50 Zuschauern und einem Fanbus angereist,
zugleich auch noch 18:15 Uhr in der Kapschstr. 4 aufgelaufen.
Tippoff war um 20:00 Uhr, so dass die Zuschauer aus Treuchtlingen in guter Stimmung Ihren Spaß hatten.
Das Warm-Up für Treuchtlingen ging bereits um 18:30 Uhr los,
während die Helferlein des BC Hellenen noch beim Aufbau waren.
Dies zeigte auch eindeutig die Ambitionen des VfL für diese Saison-
die Meisterschaft für sich entscheiden.

muenchen hellenen

1. Viertel:
Das Spiel startet konzentriert für beide Teams,
die Fans der Treuchlinger voll dabei und laut am Trommeln.
Selber trugen die Trommler den eigenen "Frieden für Ihre Ohren",
aber alle anderen Zuschauer hatten Ihre Ohropax heute vergessen.
Die Zuschauerbereiche komplett besetzt und der intensive Start
auf beiden Seiten sorgte von Anfang bis zum Ende für große Spannung.
In der 9. Minute steht es 18-20 für Treuchtlingen, aber Omari Knox versenkt einen
Buzzer Dreier und entscheidet das Viertel für die Münchner mit 21-20.

2. Viertel:
Die Pause wurde dafür genutzt die Teams neu zu konfigurieren,
auf Fehler hinzuweisen und wieder ins Spiel zu finden.
Coach Dictapanidis weist mehrfach darauf die Spieler Eisenberger,
Schmoll und Geiselsöder ganz besonder zu achten.
Nur leider klappte es nicht so wie geplant, und alle drei Kandidaten fanden Lösungen.
Überraschend war auch Beierlein, der wirklich ein tolles Spiel absolvierte.
Trotzdem kämpften die jungen Hellenen in jeder möglichen Spielsituation,
und durch Ihre Kämpfernatur konnten Sie das Viertel mit 43-37 für sich entscheiden.
Es war jedoch zu dem Zeitpunkt allen Parteien klar, dass es nur eine Momentaufnahme war.
Dass Coach Harli seine Jungs in der Halbzeitpause nochmal motivieren würde,
Ihnen Ihre Fehler aufzeigen und Ihnen Lösungen geben würde für die zweite Hälfte.

3. Viertel:
Beide Teams kommen aus den Umkleidekabinen zurück, wärmen sich auf und bereiten sich mental vor.
Durch gute Musik von Hallensprecher Sidney D'Almeida gab es super Stimmung im Hellenodrom.
Tolle Hotdogs am Verkaufsstand, leckere Getränke gesponsored von Stephanie Lorenz und generell Partystimmung pur
in der Zuschauertribüne. Viele Freunde und Bekannte waren gekommen, um sich dieses besondere Spiel anzuschauen.
Die Halle auch gefüllt mit den jüngeren Hellenen, die halblaut Ihre erste Herren anfeuerten mit
"Auf geht's Hellenen Auf geht's". Insbesondere die weibliche U14 feuerte Ihren Helden Omari Knox an,
der zeitgleich auch Ihr Trainer ist.
Und so lief es dann auch Minute für Minute knüpften die Hausherren direkt dran an,
wo Sie in der 20. Minute aufgehört hatte.
Jermaine Julian Lippert hatte einen guten Tag erwischt, aber genau so auch Ioannis Vasileiadis.
So konnte man die Führung weiter ausbauen und mit 70-57 ging man zufrieden in die Viertelpause.

4. und letztes Viertel:
Petar Bevanda spielte heute ein unglaubliches Spiel mit 2/3 Dreiern und legte groß auf.
Die OSB Hellenen fanden zu einer Einheit und konnten weiter kämpfen.
Treuchtlingen probierte alles, bis zu Stop-the-Clock am Ende,
jedoch traf David Markert und Ioannis Vasileiadis Ihre Freiwürfe an der Linie,
und so endete das Spiel mit 92-81 für OSB Hellenen.

Scorerliste:
JJ Lippert 32 Punkte (2 Dreier)
Omari Knox 23 Punkte (2 Dreier)
Ioannis Vasileiadis 13 Punkte
Giacomo May 10 Punkte
Petar Bevanda 8 Punkte (2 Dreier)
David Markert 6 Punkte

TROPICS MIT WICHTIGEM ARBEITSSIEG IN HERZOGENAURACH

Oberhaching neuEs war das erwartet schwere Spiel für die Truppe um Kapitän Moritz Wohlers. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit behielten die Tropics letztendlich aber hochverdient die Oberhand und entführten die Punkte nach Oberbayern.

Die Gelbhemden wussten um die Qualitäten und die gefährlichen Dreipunktspezialisten der Mittelfranken. Als Ex-Bundesligaprofi Daniel Krause im ersten Viertel dann seinen dritten Dreier traf wurde es während einer Auszeit ziemlich laut in der Halle. Das Trainerteam Matic/Först war nämlich alles andere als zufrieden mit der laschen Defensivleistung ihrer Truppe. In der Offensive erwischte vor allem Janosch Kögler einen glanzvollen Auftakt und war mit 10 Zählern im ersten Viertel nicht zu stoppen. Dem Forward war es zu verdanken, dass man trotz schläfriger Abwehrleistung mit einem 23-23 Gleichstand in die erste Viertelpause ging.

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Auch in Jena nichts zu ernten für Kangaroos

 

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagnachmittag bei der BBL-Reserve von Science City Jena seine schwarze Auswärtsserie fortgesetzt. Trotz der zuletzt besten Leistung bei einer Partie in der Fremde unterlag man den Thüringern am Ende mit 79:86 und nähert sich langsam aber stetig dem Abstiegsstrudel der Liga. Der letzte Sieg auswärts liegt nun bereits drei Monate zurück, eine wahrlich schwarze Serie.

Die Kangaroos kamen eigentlich ganz gut in die Partie. Im ersten Viertel wechselte die Führung einige Male, am Ende verliefen die ersten zehn Minuten beim Spielstand von 20:19 für Jena fast ausgeglichen. Im zweiten Viertel zogen die Gastgeber dann ziemlich schnell auf 10 Punkte Vorsprung davon. Es waren nicht die ganz großen Fehler, die den Leitershofern unterliefen. Aber hier eine überhastete Angriffsoption, da ein leichtfertiger Turn-Over, dort die fehlende Hilfe in der Abwehrarbeit, Dinge die genügten, dass der BG-Motorl ein wenig unrund zu laufen begann. Und Jenas US-Amerikaner und Topscorer Justin Smith tat ein Übriges dazu dass die Augsburger Vorstädter ins Hintertreffen gerieten. Gerade bei den Rebounds war Smith den Kangaroo-Centern überlegen, bei denen Nedim Hadzovic wegen einer leichten Fußverletzung nur bedingt einsatzbereit war. Die Thüringer gingen letztendlich mit einer nicht unverdienten 45:33 Führung in die Halbzeitpause.

Am Kampfgeist fehlte es dem Team um Kapitän Dominik Veney an diesem Nachmittag nicht. Der Einsatz stimmte, und so gelang es im dritten Viertel, sich Punkt für Punkt heranzupirschen. Beim Spielstand von 52:56 in der 29.Minute kam wieder Hoffnung auf. Die Jenaer konnten aber wieder nachlegen, erhöhten den Vorsprung erneut auf  82:67 (35. Minute). Dies war eine Vorentscheidung, auch wenn die Stadtberger dann das Resultat in den Schlussminuten wieder etwas freundlicher gestalten konnten. Dies war nicht nur ein kleiner Schritt für die Moral in den nächsten Wochen, sondern sicherte der BG wie bereits letzte Woche gegen Herzogenaurach zumindest auch noch den direkten Vergleich, der während der Partie bereits mehrere Male verloren gegangen war. Bester Werfer auf Seiten der BG war Nachwuchsspieler Lewis Londene, der 16 Punkte, darunter 4 Dreier, erzielte.

Der direkte Vergleich ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, den Jena rückt durch diesen Sieg in der Tabelle  bis auf zwei Punkte an die Kangaroos heran. Mit Rosenheim und Bamberg verloren allerdings weitere Konkurrenten ihre  Partien ebenfalls, so dass zumindest auf Rosenheim mit zwei und Bamberg  der Abstand von vier Zählern beibehalten wurde. Gegen die Franken dürfte in zwei Wochen ein richtungsweisendes Heimspiel anstehen, dazwischen gastiert man noch an Fasching auswärts bei Tabellenführer Oberhaching..

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (12/2 Dreier), Breuer (10/2 Dreier), Tucker (2), Uhlich (1), Londene (16/4 Dreier), Hadzovic (3), Veney (8), Richter (12/2 Dreier), Tesic (4); Benke (11).

Beste Werfer Jena: Smith (24), Förster (20), Glück (12)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Hinsichtlich Aggressivität und Kampf über die gesamte Distanz der Partie darf man sich heute nicht beschweren, das war ok. Wenn man die Statistik betrachtet lag es sicherlich an den Rebounds. Da haben Smith und Rahn 20 Abpraller gesichert, zwei Akteure, die im Hinspiel nicht dabei waren. Da war es für unsere große Riege dann auch schwer zu punkten“.

BG-Teamchef Andreas Moser: „In den entscheidenden Phasen haben Kleinigkeiten entschieden, bei denen Jena fast immer einen Tick besser war. Das muss man akzeptieren. Sie haben auch enorm Druck auf unsere Guards ausgeübt. Vom Einsatz her hat das Team glaube ich begriffen, dass es noch harte Wochen im Abstiegskampf werden, wenn tatsächlich eine zweite Mannschaft neben Zwickau raus muss. Darauf bauen wir jetzt mal auf“.

Gotha gewinnt gegen TTL Bamberg mit 89:63

Die Hausherren erspielten sich einen hervorragenden Start, bewegten den Ball gut und trafen sehr hochprozentig. Das spiegelte sich auch im Ergebnis des ersten Viertels wieder (40:18). Besonders Shooting Guard Ferdinand Zylka zeigte seine Werfer-Qualitäten mit sieben aus acht Dreiern. Doch die Gäste aus Bamberg kämpften sich im zweiten Viertel heran und verkürzten auf 56:40. Nach der Halbzeitpause starteten beide Teams engagiert, wobei es Gotha mit einer guten Verteidigungsleistung gelang, das Scoring des Gegners deutlich zu erschweren. Dadurch konnte die Heimmannschaft wieder etwas davon ziehen und führte vor dem letzten Viertel bereits vorentscheidend mit 27 Punkten (75:48). In den letzten Minuten lieferten sich die beiden Teams eine ausgeglichene Partie. Für Gotha spielten Ferdinand Zylka (25 Punkte), Kristian Kullamäe (21), Filip Stanic (10), Niklas Wimberg (10), Janó Lange (8), Robert Franklin (5), Tobias Bode (4), Oliver Pahnke (4), Sascha Mäder (2).

Großer Kampf wird nicht belohnt

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach unterliegt nach großen Kampf in der Sennefelder-Schule dem VfL Treuchtlingen im Spitzenspiel der Regionalliga Südost mit 105:101 nach Verlängerung.

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TTL Bamberg gegen Gotha 02 ohne Chance

 

Logo neu 08Mit der schon im Vorfeld erwartet deutlichen Niederlage kehrten die Bamberger Basketballer aus Gotha zurück. Die Topfavoriten für den Aufstieg in die Pro-B präsentierten sich sehr stark und traten unter anderem mit vier Spieler aus dem Bundesligakader gegen die junge TTL-Truppe an. 

Dementsprechend überlegen gestalteten die Gastgeber auch das erste Viertel und überrannten die Bamberger mit 40:18 Punkten. Die vom TTL-Coach gewählte Zonenverteidigung überwanden die Hausherren immer wieder mit schnellem Passspiel und insgesamt sechs erfolgreichen Dreiern.  Mit einer Umstellung in der Verteidigung lief auch das Spiel der Bamberger ab dem zweiten Viertel wesentlich besser. Mit zunehmender Spieldauer wurde auch der Ballvortrag der Bamberger immer sicherer. Michi Lachmann, Chris Dippold und Kevin Jefferson punkteten regelmäßig und konnten den hohen Vorsprung der Gothaer reduzieren. Das zweite Viertel ging mit 22:16 Punkten an die Bamberger, welche der körperlichen und spielerischen Überlegenheit der Rockets entschlossenen Kampfgeist entgegensetzten.

Im dritten Viertel konnten sich die Gothaer wieder etwas absetzen, da den Bambergern in der Offensive nur acht Punkte gelangen. Im Schlussviertel gelang es dann die großen Spieler der Hausherren besser unter Kontrolle zu bekommen und im Angriff wieder erfolgreich abzuschließen. Hier kamen auch noch die beiden TTL-Youngstger Michi Dorn und Simon Ulshöfer zum Einsatz, der auch seine ersten Regionalligapunkte erzielen konnte. Am Ende stand ei hochverdienter Sieg der Hausherren zu Buche. Trainer Rainer Wolfschmitt zum Spiel: „Den hohen Rückstand im ersten Viertel geht auf mein Konto - ich hatte mich hier mit der Verteidigungsvariante verspekuliert. Hochachtung vor meinem Team die nie aufgegeben und hervorragend gekämpft haben. In dieser Form ist Gotha die beste Regio-Mannschaft, die ich in meiner langen Karriere gesehen habe - Glückwunsch zum Sieg!"

 

TTL BA: Lachmann 14/2, Jefferson 12/1, Adriaans 11/0, Dippold 9/1, Loch 4/0, Eisenhardt 4/0, Duckarm 3/0, Ulshöfer 2, Land 2, Reichmann, Dorn

GOTHA: Zylka 25/7, Kullamäe 21/3, Wimberg 10/2, Stanic 10/0, Lange 8/2, Franklin 5/1, Jahnke 4/0, Bode 4/0, Mäder 2

GGZ Baskets schaffen trotz leistungssteigerung den Sieg nicht

Am Samstag mussten die Schumannstädter nach knapp 30 minütiger Führung trotzdem eine erneute Niederlage mit 63:77 (18:17, 38:35, 52:47) einstecken.

Das Spiel startete mit guten Aktionen der Gastgeber durch den glänzend aufgelegten A.Endig und den zu alter Stärke zurück findenden Kapitän F.Fraas zum 9:2 (4.Min). Danach kamen die Gäste durch den US Amerikaner N.Gibbs etwas besser in die Partie, doch Zwickau spielte engagert und intensiv zum 14:7 (7.Min). Die verbleibende Zeit bis zur Viertelpause nutzte dann Schwabing um mit einem 4:11 Lauf endgültig in der Partie anzukommen. Mit einer hauchdünnen 18:17 Führung ging es für die Hausherren in den zweiten Abschnitt, wo die jungen Bayern erstmalig ein Polster zum 18:24 (23.Min) erspielten. Zwickau kämpfte sich mit guter Verteidigung und einem langsam in Schwung kommenden K.Velishaev zum 30:30 (17.Min) heran. U.Kupfer Zwingelberg und H.Bellscheidt stellten dann den 40:37 (20.Min) Halbzeitstand her. "Wir müssen noch besser ausboxen um die zweiten Wurfchancen einzuschränken und im Umschaltspiel die Schnellangriffe unterbinden".

Und Zwickau kam gut aus der Kabine, konnte die Vorgaben direkt umsetzen und auf 46:40 (26.Min) erhöhen. Leider verpassten es die Muldestädter weiter den Korb zu attackieren und etliche Würfe fanden nicht ihr Ziel, so dass es trotz starker Verteidigung nur mit 5 Punkten Führung beim Stand von 52:47 (30.Min) in das 4.Viertel ging. Zwei erfolgreiche Korbleger in Folge von Rückkehrer T.Romanowskij und H.Bellscheidt zum 56:49 (33.Min) schienen die Hausherren endgültig auf die Siegerstrasse einbiegen zu lassen, doch kurz zuvor musste A.Endig nach einem harten Schlag ins Gesicht und blutender Nase das Feld verlassen. Dieses Foul wurde sogar noch als lamentieren und Vortäuschung vom Gästeteam moniert. Mit einem anschliessenden 0:12 Lauf drehte Schwabing binnen 3 Minuten das Spiel und hatte damit im wahrsten Sinne des Wortes einen harten Wirkungstreffer zum 56:61 (35.Min) erzielt. Zwickau kämpfte sich durch U.Kupfer Zwingelberg noch einmal auf 61:64 (37.Min) heran, doch 2 Dreier von N.Gibbs liesen Schwabing auf 61:70 (38.Min) enteilen. Völlig unnötig wird Kapitän F.Fraas dann eine Minute vor Schluss zum 2. mal im letzten Viertel von F.Fischer mit dem Ellenbogen umgerannt so dass er hart mit dem Kopf auf dem Boden aufschlägt. Empörung beim Kapitän über dieses nicht geandete Verhalten zieht dann noch ein technisches Foul nach sich, so dass die Gäste von der Freiwurflinie und einen weiteren Dreier von L.Dollinger den 63:77 (40.Min) Endstand besiegeln. "Diese letzten 7 Minuten spiegeln leider nicht das Engagement und den Teamgeist wieder der 33 Minuten auf dem Feld statt gefunden hat. Wir waren bis in die Haarspitzen motiviert und  konnten am Ende mit schwindenden Kräften den möglichen Sieg doch nicht erringen".

Am nächsten Samstag geht es dann auswärts zu den starken Ansbachern.

Punkteverteilung Zwickau:

A.Endig 14 (2Dreier), K.Velishaev 12, U.Kupfer Zwingelberg 12 (1Dreier), F.Fraas 10, H.Bellscheidt 9, T.Romanowskji 6, D.Bassl, C.Ulbricht, T.Linke, O.Stegner

Punkteverteilung Schwabing:

N.Gibbs 20 (2Dreier), J.Obiesie 16 (3Dreier), C.Würmseher 14 (1Dreier), P.Svinger 11 (3Dreier), F.Fischer 9, L.Dollinger 3 (1Dreier), E.Klokkers 2, J.Hiliak 2, P.Bongo, F.Mefan, 

 

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