Spielberichte

Baskets gewinnen Zielsprint gegen Science City Jena II

Einen äußerst knappen, aber letztendlich nicht unverdienten, Sieg konnten die VfL Baskets am vergangenen Samstag gegen Science City Jena II verbuchen. In einem intensiven und hart umkämpften Spiel haben sich die Mannen aus Treuchtlingen knapp mit 81:77 durchgesetzt. Folgte man jedoch der Tabelle, ging der VfL als klarer Favorit in die Partie. Doch es kam genauso, wie es Stephan Harlander vor dem Spiel prophezeite. „Ich denke, ich habe nicht zu viel versprochen in Bezug auf die Intensität und Athletik, mit der Jena spielt“, sagte Coach Harli nach dem Spiel.

Dies schlug sich auch in den Zahlen nieder. Stolze 15 Mal wechselte die Führung, wobei sich keines der Teams mit mehr als sechs Punkten Unterschied absetzen konnte. Die meiste Zeit behielt Treuchtlingen jedoch die Nase vorn und bewahrte, vor allem im Schlussabschnitt, den kühleren Kopf.

Topscorer der Partie war am Ende VfL- Center Stefan Schmoll mit 28 Punkten. Dicht gefolgt vom US-Amerikaner der Jenaer Justin Smith (24). Äußerst erfreulich war auch der Auftritt von Claudio Huhn, der die sonst so treffsicheren Forwards Florian Beierlein (4) und Simon Geiselsöder (3) perfekt kompensierte. Er steuerte starke 20 Zähler, 5 Assists und 7 Rebounds bei und verdiente sich ein Sonderlob von Stephan Harlander, der ihn mit einer „absoluten Topleistung“ ehrte. Auch Tim Eisenberger punktete zweistellig (16) und war ebenfalls ein wichtiger Faktor für den achten Heimsieg.

Die talentierte Nachwuchsmannschaft von Chris Schreiber hat bis zum Ende gekämpft und unterlag erst in den letzten Spielminuten der erfahreneren Truppe aus Treuchtlingen. Somit verpasste Jena die Chance sich vom unteren Tabellenrand abzusetzen und muss weiterhin um den Klassenerhalt kämpfen. „Wir gehen zwar mit leeren Händen aus dem Spiel, konnten das Parkett jedoch erhobenen Hauptes verlassen“, bilanzierte Jenas junger Coach die Partie.

Für den VfL zählt am Ende nur der Sieg und der Rückenwind, der in die bevorstehende Auswärtspartie an die Vils mitgenommen werden kann. Die Truppe von Holger Prote ist das einzige Team, das den VfL bislang zu Hause bezwingen konnte.

TTL Bamberg Tabellenführer aus Oberhaching klar Unterlegen

Logo neu 08Gegen den Tabellenführer aus Oberhaching tat sich die junge TTL-Mannschaft von Anfang schwer und konnte eigentlich nur im ersten Viertel einigermaßen an die gute Leistung vom Spiel gegen Leitershofen anknüpfen.

Die Bamberger starteten wieder mit einer Zonenverteidigung, welche die Gäste aber nur in den Anfangsminuten in von Probleme stellte.

Mit zunehmender Spieldauer haben sich die Oberhachinger darauf eingestellt. Sie bewegten den Ball schnell und sicher und fanden immer wieder ihre freien Distanzschützen Kögler, Boyer und Zeis. Auf der anderen Seite bekam der Bamberger Center Daniel Eisenhardt schon früh Foulprobleme und kassierte bereits Mitte des zweiten Viertels sein viertes persönliches Foul. Folgerichtig war das Spiel eigentlich schon zur Halbzeit mit 29:45 torentschieden. Die TTLer konnten zwar im dritten Spielabschnitt kurzzeitig mit einer Zonenpresse nochmals besser dagegenhalten. Als dann aber in der 24. Minute der Bamberger Aufbauspieler Kevin Jefferson mit einer Oberschenkelverletzung verletzt Ausscheiden musste und Daniel Eisenhardt kurz darauf sein fünftes Foul kassierte war das Spiel für den TTL gelaufen. Coach Wolfschmitt gab in der Folge dann im Schlussabschnitt auch den Jugendspielern, Sam Glaser, Simon Ulshöfer und Michi Dorn ausreichende Spielzeit in der Regionalliga. Die Jungs nutzen die Chance und spielten engagiert und selbstbewußt

Am Ende haben die Oberhachinger auch in dieser Höhe verdient gewonnen, die den TTL mit deutlicher Reboundüberlegenheit und einer Top-Quote von der Dreierlinie (45 %) in die Schranken wiesen.

Für den TTL Basketball Bamberg kommt es jetzt am nächsten Wochenende beim direkten Konkurrenten im Abstiegskampf in Jena zum ersten Endspiel zum Klassenerhalt.

 

TTL BA: Hubatschek 12/1, Reichmann 11/3, Ulshöfer 9/3, Dippold 7/1, Lachmann 4/0, Eisenhardt 4/0, Jefferson 3/1, Glaser 2, Loch 2, Land 1, Dorn

 

Oberhaching: Zeis 17/3, Köhler 16/4, Boyer 10/3, Wohlers 9, Petra 6, Ivancic 6, Walter 5,/1, Zoric 4, Hustert 4,Grujic 4 

 

35 Minuten auf Augenhöhe

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach verliert nach großem Kampf vor knapp 300 Zuschauern in der heimischen Hans-Jung-Halle gegen die Rockets Gotha mit 65:77.

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Knappe Niederlage für Kangaroos in Schwabing

Knappe Niederlage für Kangaroos in Schwabing

Eine hauchdünne 77:80 Niederlage musste die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der 1. Regionalliga Südost beim MTSV Schwabing hinnehmen. Eine erneut vollkommen verschlafene Anfangsphase kostete wieder einmal den durchaus möglichen Sieg. Da auch die Teams, die im Klassement hinter den Leitershofern platziert sind Niederlagen hinnehmen mussten, verbleibt man weiterhin auf dem neunten Tabellenplatz.

Es ist inzwischen schon das Markenzeichen der Kangaroos, dass die Lust auf Basketball erst dann beginnt zu wachsen, wenn man bereits 10 oder 20, wie an diesem Abend auch gerne einmal mit 26 Punkten ins Hintertreffen gerät. Was zuletzt gegen Bamberg aber dann noch einmal gut ging, klappte wie schon zuvor gegen Herzogenaurach eben am Samstag in Schwabing erneut nicht. Die Gründe hierfür? Ganz einfach, weil diese Gegner individuell zu stark sind, als dass man das Geschehen noch hätte wenden können und man daher nun zwei Mal binnen kürzester Zeit wertvolle Punkte im wahrsten Sinne des Wortes leichtfertig verschenkt hat. Vielleicht wäre eine klarere Fokussierung auf das Match bis hin zu den Prozessen beim Aufwärmen für die Akteure der BG durchaus überlegenswert.

Zum Spiel: Vor allem in der Defensive zeigten die Leitershofer in der Anfangsphase keinerlei Energie und luden den Gegner förmlich dazu ein, leichte Körbe zu erzielen. Nach 12 Minuten stand es sage und schreibe 14:40, Ende des ersten Viertels erzielte Schwabing innerhalb von nur 50 Sekunden sogar einmal 11 Punkte in Folge. Danach dann die Wende, die Stadtberger kamen besser ins Spiel, begannen zu kämpfen, eroberten dadurch Bälle und Rebounds und auch im Angriff lief der Ball nun flüssig. Man kam nun zu freien Dreipunktewürfen und vor allem Johnny Genck und Emanuel Richter überzeugten mit einer hohen Trefferquote von jenseits der 6,75 Meter Linie. Unter den Körben war Schwabing mit den Hünen Nathan Gibbs und Finn Fischer ohnehin besser besetzt, mit der Hereinnahme von Max Uhlich und vor allem MilanTesic hielt man aber nun auch direkt am Brett gut dagegen, zuvor war das eher ein laues Zonenlüftchen. Bis zur Halbzeit verkürzte man somit wieder auf 38:47 und befand sich für die zweiten zwanzig Minuten auf Schlagdistanz. Das dritte Viertel begann dann mit einem kleinen Schock, Michael Dorsch musste erneut mit einer Knieverletzung aus dem Spiel, Diagnose noch offen. Trotzdem entwickelte sich jetzt eine sehr gutklassige und intensive Partie, auch diesen Abschnitt entschieden die Kangaroos mit 21:20 zu Ihren Gunsten. Bis zur 34. Minute verkürzten die Gäste dann sogar auf 68:70, alles schien möglich. Schwabing zog allerdings dann erneut wieder einige Punkte davon (77:68). Die Kangaroos ließen sich aber nicht beirren, hielten weiter gut dagegen. 39 Sekunden vor dem Ende verkürzte Daniel Nimphius auf 76:77, ein weiterer Freiwurf zum Ausgleich wurde vergeben. Die Münchner, welche Dank ihrer hervorragenden Verteidigungsweise berechtigterweise bis dato noch kein Mannschaftsfouls im vierten Viertel auf dem Konto hatten, machten es dann clever.  Während die BG zu den sogenannten Stop-Clock Freiwürfen greifen musste und den Gegner an die Freiwurflinie zwang, konnte der MTSV selbst die Angriffe der BG mit taktischen Fouls unterbinden, ohne dass es für Leitershofen Freiwürfe gegeben hätte. Der letzte Verzweiflungsdreier von Johnny Genck verfehlte dann mit der Schlusssirene das Ziel.

Am kommenden Samstag treffen die Leitershofer  - dann wieder in eigener Halle -  auf HAPA Ansbach. Man darf gespannt sein, ob das Team dann endlich einmal eine Leistung über die gesamten 40 Minuten hinweg anbieten kann.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (18/4 Dreier), Nimphius (6) Tucker (6), Uhlich (3), Londene (2), Hadzovic (1), Dorsch, Veney (6), Richter (25/7 Dreier), Tesic (10).

Beste Werfer Schwabing: Gibbs (19), Fischer (16), Würmseher (13), Bessoir (12)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wir haben in diesem Spiel drei Viertel gewonnen, aber eben eines gnadenlos verloren. Es war allen bekannt, dass Schwabing in dieser Saison schon einige Blitzstarts hingelegt hat, und trotzdem haben wir wieder den Anfang verschlafen. Dank der Dreier von Emanuel und Johnny sind wir dann ins Spiel zurückgekommen, weil wir von da an Basketball mit Energie gespielt haben“.

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Der Gegner konnte die kleine Rotation mit seinen Topspielern auch deshalb durchziehen, weil wir diese viel zu spät begonnen haben zu fordern. Die erneute Verletzung von Michael Dorsch ist bitter, hoffen wir, dass es nicht zu schlimm ist“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Es ist nicht so, dass nicht alle Verantwortlichen versuchen, die Mannschaft auf die Startphase eines Spiels zu fokussieren. Bei dem ein oder Anderen kommt das dann an, aber bei vielen offenbar nicht. Das sieht man dann leider schon beim Einspielen

Science City unterliegt beim Tabellendritten auf den letzten Metern

jena scMit einer gleichermaßen knappen wie respektablen 77:81-Niederlage kehrte die Jenaer Bundesliga-Reserve vom Gastspiel beim Tabellendritten aus Treuchtlingen zurück. Der Kader von Trainer Chris Schreiber unterlag bei den favorisierten Mittelfranken erst nach großem Kampf in der Schlussphase, musste sich in den finalen Sekunden der Routine des Gastgebers beugen. Ungeachtet des Spielausgangs präsentierten sich die jungen Ostthüringer konzentriert, motiviert und kämpften bis zum Ende trotz ihrer Außenseiterrolle mit viel Einsatz und Leidenschaft. Letztendlich profitierten die Franken von einem deutlichen Plus an der Freiwurflinie, verwandelten starke 25 von 29 Schüsse, während Science City lediglich elf Würfe zugesprochen bekam, davon neun Schüsse verwandelte.


„Es war ein durchgängig enges und umkämpftes Duell, dass meine Mannschaft bis zur sprichwörtlich letzten Sekunde offen halten konnte“, bilanzierte Jenas Coach Chris Schreiber nach der Niederlage. „Trotz der kämpferisch starken Leistung ist es uns leider nicht gelungen, uns selbst zu belohnen. Ich denke, dass es heute beide Teams verdient gehabt hätten zu gewinnen, aber das ist im Basketball nun eben nicht möglich. Aus unserer Sicht bleibt zu konstatieren, dass uns am Ende vielleicht das Glück des Tüchtigen gefehlt hat. Auch wenn wir es ganz gut verstanden haben, die tragenden Säulen des Gegners unter ihrem Saisonschnitt zu halten, sind dafür andere Akteure eingesprungen. Wir gehen zwar mit leeren Händen aus dem Spiel, konnten das Parkett jedoch erhobenen Hauptes verlassen“, so Schreiber.

Während sich die jungen Saalestädter in dem eher punktearmen Startabschnitt eine frühe 6:2-Führung (3.) herauswerfen konnten, drehten die Franken das Duell bis zur Viertelpause auf 17:14. Doch Science City ließ sich vom Rückstand nicht aus dem Rhythmus bringen, kämpfte tapfer und kippte die Partie erneut zu seinen Gunsten (12., 29:24). Erst ab Mitte des zweiten Abschnitts bekam der VfL besser Zugriff auf die Partie, drehte das Spiel in der 17. Minute mit einem Distanzwurf auf 36:34, bevor es den Gastgebern bis zum Ende der ersten Hälfte gelang, sich eine, gemessen an den knappen Spielständen, komfortable 42:37-Halbzeitführung herauszuarbeiten.Auch nach dem Kabinengang blieb das Spiel eng und umkämpft, hangelte sich mit voranschreitender Spielzeit durch knappe und die Führung betreffende wechselnde Zwischenstände. Nachdem Jenas Flügel Justin Smith in der 26. Minute mit einem Korbleger zum hauchdünnen 52:51-Gästevorsprung getroffen hatte, sollten bis zur letzten Viertelpause weitere fünf Führungswechsel folgen, an deren Ende das fränkische Team von Trainer Stephan Harlander mit 61:57 in Front lag. Über die ausgeglichenen Spielstände 63:63 (32. - 3er Kadasi) und 71:71 (35.- Korbleger Heber) näherte sich das Duell seiner entscheidenden Phase, in welcher der Tabellendritte den letztendlich ausschlaggebenden Erfahrungsvorsprung besaß und die glücklicheren Händchen bewies, um den knappen Favoritensieg über die Ziellinie zu schieben.

SCJ: Smith 24 Punkte, Rahn 14, Kadasi 13, Heber 6, Glück 5, Schneider 4, Meier 4, Radojicic 3, Foerster 2, Krause 2

Die Konstanz macht den Unterschied

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer unterliegen Vilsbiburg 85:99

Was ist der Unterschied zwischen einem Team, das um die Meisterschaft mitspielt, und einer Mannschaft, die um den Ligaerhalt kämpfen muss? Eine Antwort auf diese Frage bekamen die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Gaborhallle, als der Tabellenzwölfte der Basketball-Regionalliga Südost, der SB DJK Rosenheim, den Vierten Vilsbiburg zu Gast hatte.

Konstanz oder Ausgeglichenheit ist wohl das zentrale Unterscheidungskriterium zwischen den beiden Kontrahenten - es war über weite Strecken kein echter Klassenunterschied erkennbar, aber in den entscheidenden Momenten präsentierten sich die Gäste aus Niederbayern eben doch als die überlegene Mannschaft. Zu Beginn schien es durchaus möglich, dass die Grünweißen ein ähnliches Debakel wie zuletzt beim Aufstiegskandidaten Treuchtlingen erleben könnten. 2:15 stand es nach knapp fünf Minuten für die Vilsbiburger gegen eine Rosenheimer Mannschaft, die die Anfangsphase komplett verschlafen hatte. Und diesem Vorsprung mussten die Gastgeber über die gesamte Partie hinterherlaufen: Immer wieder kämpften sie sich heran, etwa zum 23:28 nach elf Minuten, um dann doch wieder den Faden zu verlieren und beispielsweise kurz vor der Halbzeit erneut mit knapp 20 Zählern in Rückstand zu geraten. Dieses Auf und Ab setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort. Mehrere Male hatte man den Eindruck, dass die Rosenheimer vielleicht doch noch die Wende schaffen könnten, doch kaum waren die Miller-Schützlinge drauf und dran, den Rückstand einstellig zu gestalten, kam es zu einem weiteren Bruch im Rosenheimer Spiel: Ein unnötiger Fehlpass oder eine schlechte Entscheidung in der Offensive, eine Unaufmerksamkeit in der Verteidigung oder auch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung – und schon konnten sich die Gäste wieder absetzen. Da fehlt den Rosenheimern eben die bereits angesprochene Konstanz oder auch die individuelle Klasse eines Timmons oder Aboki, die die Vilsbiburger in diesen Phasen entscheidend auf Distanz halten konnten. So bleibt den Sportbündlern nach dem Endstand von 85:99 die Erkenntnis, dass sie die nötigen Punkte für den Ligaerhalt gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel, wie etwa den nächsten Gegner Zwickau, holen müssen.

Für den SBR spielten Breitfeld (3 Punkte), Hogges (13), Fliege, Ganapamo (32), Lachmann (18), Bekteshi (6), März (6), Gaizauskas (7), Laubert und Schiefer.

 

OSB Hellenen München vs GGZ Basket Zwickau 148 : 84

GGZ BASKET ZWICKAU zu Besuch in München mit 7 Spielern. Die ersten vier Minuten war die Partie noch interessant, aber ab einem gewissen Zeitpunkt war es ein klassisches Up and Down Game, ohne große Defense Leistung.

muenchen hellenen

1. Viertel: Das Spiel startet im Hellenendome vor 250 Zuschauern, die sich in der Kapsch Straße zusammen getroffen hatten, um sich das Heimspiel der OSB Hellenen anzuschauen.

Nur leider kamen genau 7 Gegner zum Spiel und nach den ersten vier Spielminuten hatte man das Gefühl, dass die Jungs aus Zwickau nicht so richtig Lust hatten zu spielen.

Ihre Motivation und Kräfte ließen schnell nach, so dass man bereits im ersten Viertel mit 43-12 in die Viertelpause ging.

2. Viertel: Coach Dictapanidis testete alle Spieler durch in verschiedenen Positionen, alle Spieler trafen. Omari Knox und Julian Lippert scorten nach belieben, so dass man mit Double Score von 82-41 in die Halbzeitpause ging.

In der Pause wurden die Jugendspieler des AWG Gymnasiums geehrt, die die Münchner Schulmeisterschaft letzte Woche gewinnen konnten. Der Verein BC Hellenen München kooperiert mit dem AWG, viele der Jugendspieler spielen beim BC Hellenen, und die entsprechende Ehrung fand in der Halbzeitpause statt. Die Spieler der 1. Herren überreichten den Schulmeistern Ihre Urkunden und Geschenke. Mit guter Musik und schöner Stimmung wurden die Kids auch vom Publikum gefeiert.

3. Viertel: Das Spiel lief genau so weiter wie in den zwei Vierteln zuvor. 115-61 das Ergebnis.

4. Viertel: Viele Spielzüge, Pick and Rolls, gutes Rebounding und generelle Kontrolle des Spiels, aber auch eine hohe Trefferquote führten zum Endergebnis von 148-84. Insgesamt konnten die OSB Hellenen 23 Dreier erzielen. Zur Verteidigung der Zwickauer muß jedoch hinzugefügt werden, dass Sie Kräfte sparend spielen mussten, und somit oft freie Würfe offen ließen.

Top Scorer Hellenen:

Lippert: 45 Punkte (8 Dreier)

Knox: 38 Punkte (10 Dreier)

Kitatu: 19 Punkte

Kleingütl: 13 Punkte

TROPICS GEWINNEN IN JENA – WICHTIGER AUSWÄRTSSIEG BEI DEN STARKEN THÜRINGERN

Oberhaching neuIn einem wie erwartet schweren Auswärtsspiel behielten Kapitän Wohlers und sein Team dank einer starken Mannschaftsleistung die Oberhand. Mit dem dritten Sieg in Folge verteidigen die Tropics ihre Tabellenführung und konnten beim Gastspiel in Thüringen vor allem wieder mit starker Defensivarbeit überzeugen. Die große Garde der Gelhemden kontrollierte über das gesamte Spiel die Rebounds und konnte die Kreise des starken US-Amerikaners Justin Smith mit starker Teamverteidigung einschränken. Der Innenspieler der Gastgeber, mit knapp 26 Punkten pro Spiel der Topscorer der Liga, erzielte für seine Verhältnisse nur magere 14 Punkte. Hier konnte Coach Mario Matic seinen Trumpf mit der tiefen Rotation auf den Innenpositionen ausspielen. Nicht nur Wohlers, Grujic und Zeis ackerten gegen den ehemaligen ProA Spieler, sondern auch Backup Thomas Pethran gab einige wichtige Minuten von der Bank und brachte viel Energie aufs Feld.

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GOTHA GEWINNT GEGEN ANSBACH

Am 19. Spieltag der Regionalliga kam der mittelfränkische Verein hapa Ansbach zu Gast nach Gotha in die Ernestiner Sporthalle. Nach einer spannenden ersten Halbzeit gelang es den Hausherren sich im dritten Viertel abzusetzen und am Ende mit 91:75 zu gewinnen. Einen besonders starken Tag erwischte der 17-jährige Nachwuchsspieler Lucas Wobst. Er zeigte eine engagierte Leistung in der Verteidigung und agierte zudem beim Korbabschluss sehr konzentriert. Mit fünf erfolgreichen Treffern aus sieben Versuchen von der Dreierlinie und insgesamt 24 Punkten führte er sein Team als Topscorer an. Rockets Trainer Stefan Mähne erklärte nach dem Spiel: "Ansbach war der erwartete schwere Gegner. Umso wertvoller war einmal mehr, dass jeder unserer Spieler bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und wir dadurch recht variabel spielen können." Für Gotha spielten: Wobst (24 Punkte), Zylka (23), Stanic (20), Kullamäe (8), Franklin (4), Bode (4), Pahnke (4), Mäder (2), Schiller (2), Reinhardt.

Wichtiger Sieg für Kangaroos gegen Bamberg

Mit einem 82:60 (33:36) Sieg gegen die TTL Baskets Bamberg hat sich die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend Luft im Abstiegskampf in der 1. Regionalliga Südost verschafft. Es bedurfte aber einer enormen Anstrengung in der zweiten Halbzeit, bis diese so eminent wichtigen zwei Punkte in der Tabelle am Ende auf der Habenseite verbucht werden konnten.

Beide Mannschaften sind aktuell vom Verletzungspech gebeutelt und mussten ersatzgeschwächt antreten. Auf Seiten der BG kehrte allerdings überraschend Michael Dorsch nur viereinhalb Monate nach seiner Kreuzbandverletzung ins Team zurück und konnte auch bereits erste Einsatzminuten verbuchen. Die Partie begann eher schleppend, bis zum 14:14 Zwischenstand tat sich auf mäßigem Niveau eher wenig. Danach gelang es den Stadtbergern dann sogar, nochmals zwei Gänge zurückzuschalten. Die Gäste zeigten sich als sehr clever, hatten eigentlich keinen gelernten Centerspieler im Aufgebot und igelten sich mit einer sehr engmaschigen Zonenverteidigung vor dem eigenen Korb ein. Dazu nutzen sie jede Menge Ballverluste der Gastgeber zu Fast Breaks und zogen auch im 1 gegen 1 mehrmals unbedrängt zum Korb. Bis zur 14. Spielminute geriet die BG somit mit 14:29 in Rückstand. Danach gab es drei wesentliche Ereignisse: „Emotional Leader“ Johnny Genck stauchte seine Mitspieler derart zusammen, dass sein Wutausbruch wohl auch noch weit außerhalb der Halle zu hören war. BG-Coach Ian Chadwick stellte nun ebenfalls auf Zonenverteidigung um und brachte mit Daniel Nimphius einen Spieler, der aus der zweiten Mannschaft in den Kader berufen worden war. Nimphius avancierte zum besten Kangaroo-Akteur in der ersten Halbzeit, erzielte nicht nur 8 Punkte in Folge sondern übte mit zahlreichen Moves auch endlich Druck auf den Bamberger Korb aus. Demzufolge kamen die Leitershofer bis zur Halbzeit wieder auf drei Zähler Abstand an den TTL heran.

Doch die Wiese war noch lange nicht gemäht, wie es sprichwörtlich so schön heißt. Denn die Bamberger zogen nach dem Seitenwechsel erneut auf 48:38 davon, zudem musste Nedim Hadzovic nach einem unsportlichen Foul gefolgt von einem technischen Foul frühzeitig zum Duschen in die Kabine. Diese doch deutlich überzogene Entscheidung sorgte aber für den Weckruf bei den Leitershofern. Von da an spielte nur noch eine Mannschaft, nämlich die BG. Angeführt von den beiden Routiniers Richter und Genck, welche nun das Kommando übernahmen, verteidigte man nun eminent aggressiv aus der Zone heraus, startet selbst viele Fastbreaks und überzeugte fortan auch mit einer hohen Quote von jenseits der Dreipunktelinie gegen die fränkische Raumdeckung. Emanuel Richter brachte seine Farben per Dreier mit 52:49 erstmals wieder in Führung, danach hatte Bamberg nicht mehr viel dagegenzusetzen, die Kräfte bei den Nordbayern schwanden sichtlich. Mit einem 27:7 Zwischenergebnis im vierten Viertel sicherte sich die BG am Ende einen auf der Anzeigetafel zwar deutlichen Sieg, der gegen einen geschickt agierenden Gegner aber lange Zeit auf des Messers Schneide gestanden hatte.

Die Kangaroos haben nun vier Punkte Vorsprung auf Bamberg, Jena und Rosenheim, dazu den direkten Vergleich gegen die ersten beiden Teams gewonnen. Auch überholte man am Wochenende auch Herzogenaurach in der Tabelle und rückte auf Platz neun vor. Zum Abstiegsplatz 13 herrscht nun wieder etwas Luft, angesichts der Leistung in der ersten Halbzeit sollte man sich auf Seiten der BG aber nach wie vor nicht zu sicher sein, dass das Klassenziel bereits erreicht ist. Gleichwohl kann man natürlich nun mit deutlich weniger Druck die Reise kommenden Samstag zum Auswärtsspiel in Schwabing antreten.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (13/3 Dreier), Nimphius (9/2 Dreier) Tucker (10), Uhlich (2), Londene (9/2 Dreier), Hadzovic (7), Dorsch, Veney (7), Richter (19/5 Dreier), Tesic (6).

Beste Werfer Bamberg: Dippold (16), Lachmann (15), Hubatschek (10).

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wir haben phasenweise sehr schlecht gespielt und sind zwei Mal deutlich in Rückstand geraten. Der Gegner hat es uns taktisch aber auch sehr schwer gemacht. Da wurde der Druck dann schon enorm. Danach hat sich das Team aber selbst aus dem Sumpf gezogen und endlich das gespielt, was wir vereinbart hatten. Das zumindest verdient Respekt und macht Hoffnung auf die nächsten Wochen“.

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Wir waren zeitweise wie gelähmt und haben erst spät unser Potential abgerufen. Der Sieg war lebenswichtig, denn jetzt müssen Bamberg und Jena, also beide, in den restlichen sieben Spielen drei Mal mehr gewinnen als wir, und Rosenheim und Herzogenaurach stehen ja auch noch in der Tabelle dazwischen. Trotzdem sollten wir uns darauf nicht verlassen und zügig ein bis zwei weitere Siege einfahren. Daniel Nimphius aus der zweiten Mannschaft hat heute ein tolles Spiel gemacht, ihn muss man auf jeden Fall erwähnen“.

BG-Guard Johnny Genck: „Ich sehe es als erfahrener Spieler als meine Aufgabe an, die Jungs wachzurütteln. Wir haben jetzt zwei Mal zu Hause aus unerklärlichen Gründen die Anfangsphase verschlafen, zum Glück hat es heute aber dann noch gereicht.“

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