Spielberichte

GGZ Baskets fehlt nach intensiven 32 Minuten die Kraft

Am vergangenen Samstag schafften es die GGZ Baskets nicht ihren ersten Sieg der Rückrunde gegen Science City Jena 2 zu erspielen.

Nach drei sehr ausgeglichenen Vierteln musste man sich im Schlussabschnitt dann zum Ende deutlich mit 73:95 (19:21, 40:44, 58:63) geschlagen geben.

Ohne den verletzten Kapitän F.Fraas, Co-Kapitän D.Bassl und Routinier A.Endig fehlten gleich 3 wichtige Spieler, so dass Trainer Wolf nur 7 Spieler aus der 1.Mannschaft und F.Kröller aus der U18 zur Verfügung standen. Zwickau startete konzentriert in die Parie und setzte die Vorgaben in der Verteidigung sehr gut um, so dass eine 5:2 (3.Min) und 17:12 (7.Min) Führung von der Anzeigetafel leuchtete. Die gesamte Starting Five punktete, so dass auch der Angriff auf alle Schultern verteilt wurde. Leider verpasste man gleich im ersten Viertel eine noch grössere Führung heraus zu spielen, so dass die Thüringer Gäste mit einem 9:2 Lauf ihre erste Führung zur Viertelpause zum 19:21 (10.Min) erspielten. H.Bellscheidt holte die Führung direkt mit einem verwandelten 3 Punkte Wurf zurück und es gab in der Folge 8 Führungswechsel im 2. Spielabschnitt. Offensiv spielten T.Romanowskij und C.Ulbricht ihre Stärken aus und konnten zum 33:30 (16.Min) und 38:38 (19.Min) punkten. Da man Jena zu viele zweite Wurfchancen gestattete und gegen H.Bellscheidt Foul und technisches Foul in der letzten Minute geandet wurden, konnten die Gäste wie schon im ersten Viertel mit einem 6:2 Lauf zum 40:44 (20.Min) die Führung behaupten.

"Durch die vielen Offensiv Rebounds von Jena bringen wir uns um den Lohn unserer Arbeit in der Verteidigung und im Angriff müssen wir den Ball schneller bewegen und den Korb aggresiver attackieren". Genau dies klappte die ersten 4 Minuten im 3.Viertel gar nicht, so dass Jena deutlich wacher mit einem 9:0 Lauf eine 13 Punkte Führung zum 40:53 erspielte. Trainer Wolf brachte den schon zur Halbzeit mit 4 Fould belasteten H.Bellschiedt zurück aufs Feld und Zwickau kam durch 2 Dreier von C.Ulbricht, guten Aktionen von U.Kupfer Zwingelberg, verwandelten Freiwürfen und deutlich besserer Verteidigung auf 58:61 (30.Min) heran. Aber auch die letzten Sekunden und der Start in das letzte Viertel war dem Momentum der Gäste vorbehalten die mit 7:4 Punkten zum 62:68 (32.Min) die Führung weiter behaupteten. In den folgenden 5 Minuten fehlte Zwickau dann sichtlich die Kraft und unnötige Ballverluste sowie schlechte Würfe liesen Jena mit einem 19:4 Lauf das Spiel entgültig entscheiden. Auch 2 Auszeiten in dieser Phase halfren nichts, da Jena sicher per Dreier und Fastbreak abschloss und die Hausherren nur noch hinterher laufen konnten. Am Ende mussten die GGZ Baskets den intensiven 32 Minuten Triubt zollen in dem sie einen zwei stelligen Rückstand fast egalisierten. "Auch wenn die Niderlage deutlich zu hoch ausfällt, hat sich Jena diesen Sieg verdient, da sie mit viel tieferer Bank 40 Minuten lang die Intensität hochhalten konnten, in der wichtigen Phase ihrer Dreier trafen und mit dem US Import J.Smith einen extrem effektiven Spieler in ihren Reihen haben".

Nächste Woche geht es dann zum letzten Auswärtsspiel in der 1.RLSO zur starken Bundesligareserve der Gotha Rockets.

Puunkteverteilung Zwickau:

T.Romanowskij 18 (3Dreier), C.ulbricht 17 (4Dreier), U.Kupfer-Zwingelberg 16 (1Dreier), H.Bellscheidt 10 (9Ass), K.Velishaev 7 (6Ass), O.Stegner 4, T.Linke 1, F.Kröller

beste Punkte Jena:

J.Smith 24 (13Reb), M.Rahn 12, K.Glück 10 (1Dreier)

Jenaer Regionalliga-Riesen siegen sich auf Platz 11

jena scMit einem gleichermaßen spät herausgespielten wie sportlich überlebenswichtigen 95:73-Sieg kehrten Jenas Regionalliga-Basketballer aus Zwickau zurück. Die 2. Mannschaft von Science City Jena schlug die Westsachsen nach kontinuierlich engem Spielverlauf mit einem Score von 32:15 im Schlussviertel, klettert in der Regionalliga Südost auf den 11. Platz. Mit diesem Erfolg haben die Saalestädter ihr sportliches Überleben in den eigenen Händen, benötigen in den beiden verbleibenden Begegnungen noch einen Sieg, um sich auch in der Saison 2018/2019 das Regionalliga-Startrecht zu erkämpfen. Das Team von Trainer Chris Schreiber gastiert am kommenden Wochenende beim Tabellensiebten in Ansbach bevor am 21. April 2018auf dem Parkett des meTecno court das kleine Thüringen-Derby gegen die Bundesliga-Reserve aus Gotha wartet.

„Am Ende war es ein relativ klarer Auswärtssieg. Die Jungs mussten drei Viertel sehr, sehr hart dafür arbeiten.

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Kangaroos sichern mit Auswärtssieg Klassenerhalt

Mit einem knappen 85:83 (38:42) Auswärtssieg beim SB DJK Rosenheim hat sich die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend endgültig den Klassenerhalt in der 1. Regionalliga Südost gesichert. Gleichzeitig beendeten die Kangaroos eine schwarze Serie von Auswärtsniederlagen, die seit Ende Oktober des vergangenen Jahres angedauert hatte.

Die BG kam gleich sehr gut in die Partie, führte vor allem aufgrund des gut aufgelegten Quentin Tucker rasch mit 8:2 und 16:8. Johnny Genck unterlag die Aufgabe, die Kreise des Rosenheimer Topscorer Evans Ganapamo einzuengen. Dies gelang anfangs noch sehr gut,  als der Leitershofer Guard aber logischerweise zum ersten Mal eine Ruhepause auf der Bank benötigte, nutzte dies der amerikanische Forward sofort zu drei Dreiern in Folge. Demzufolge drehte der Sportbund das Match bis Ende des ersten Viertels bereits zum 24:20. Auch in den zweiten und dritten zehn Minuten hatten die Oberbayern Vorteile, Ganapamo war nun überhaupt nicht mehr zu stoppen. Der Amerikaner mit französischem Pass hatte bereits nach 27 Minuten 29 Zähler auf seinem Punktekonto, wurde immer wieder von seinem Landsmann Jguwon Hogges auch perfekt freigespielt. Der Halbzeitrückstand der Leitershofer von 38:42 wuchs zwischenzeitlich auf 50:65 an, vor den letzten zehn Minuten betrug der Rückstand demzufolge noch immer 11 Punkte (58:69).

Das letzte Viertel war aber dieses Mal das der Kangaroos. Der eminent starke Johnny Genck verkürzte mit drei Dreiern in Folge auf 67:73. Dies machte dem Gegner zusehends zu schaffen. Rosenheim spielte mit der gewohnt sehr kleinen Rotation und die Kräfte der Innstädter schienen merklich zu schwinden. Diesen Kräfteverschleiß gepaart mit der Nervosität des Abstiegsdrucks wurden nun augenscheinlich zum Momentum der Stadtberger. Und das Team von Trainer Ian Chadwick nutzte dies eindrucksvoll. Nedim Hadzovic und Max Uhlich sicherten sich nun kampfstark die Hoheit unter den Körben, und vier Minuten vor dem Ende brachte Quentin Tucker ebenfalls per Dreier seine Farben erstmals wieder mit 78:77 in Führung. Erneut Ganapamo mit den letzten seiner insgesamt 36 Punkte sorgte nochmals für ein 83:81 für die Einheimischen, die schon wieder Johnny Genck aber im Gegenzug mit seinem fünften erfolgreichen Dreier sensationell konterte. In den letzten Sekunden konnte es sich die BG sogar noch leisten, drei Freiwürfe zu verwerfen und brachte den vielumjubelten Sieg in der Gabor Halle trotzdem unter Dach und Fach.

Die Kangaroos können nun auch theoretisch nicht mehr absteigen und demzufolge ohne Druck in die verbleibenden beiden Partien gehen. Am kommenden Samstag steht dann das letzte Heimspiel der Saison gegen die VfL Treuchtlingen Baskets an. Diese Partie beginnt ausnahmsweise bereits um 16.45 Uhr, da die Spiele der zweiten Mannschaft an deren letzten Spieltag zeitgleich alle um 19.30 Uhr angepfiffen werden müssen. Die Zweite, die am Wochenende in Freising unterlag, spielt dann im Anschluss gegen Bayern München 3.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (22/5 Dreier), Nimphius, Tucker (18/1 Dreier), Uhlich (6), Londene (7/1 Dreier), Hadzovic (18/1 Dreier), Veney (2), Behnisch (2), Tesic (2), Richter (8/1 Dreier).

Beste Werfer Rosenheim: Ganapamo (36/6 Dreier), Hogges (14), Lachmann (13).

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wir wussten, dass Rosenheim trotz seiner individuellen Klasse in dieser Saison viele Spiele am Ende verloren hat. Deswegen war es wichtig, immer an den Sieg zu glauben, auch bei Rückständen. Das haben wir mit toller Moral perfekt ungesetzt, ich bin sehr stolz auf das Team, welches sich in den letzten Wochen trotz der vielen Ausfälle konstant weiterentwickelt hat“.

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Dass es heute um sehr viel ging sah man an der Freiwurfquote beider Teams, die bei weniger als 50% lag. Am Ende waren wir aber nervenstärker und hatten Dank der größeren Rotation noch ein paar Körner mehr im Tank. Trotzdem wünschen wir und ich ganz besonders Rosenheim natürlich, dass sie in den beiden verbleibenden Spiele sich auch noch die Liga sichern“

BG-Teamchef Andreas Moser: „Es war sicher nicht das Saisonziel, solange um den Ligaverbleib zittern zu müssen, aber die Ausfälle in dieser Spielrunde waren unglaublich. Jetzt ist es aber Dank einer tollen Leistung heute Abend geschafft und wir freuen uns auf ein hoffentlich tolles letztes Heimspiel am nächsten Samstag gegen Treuchtlingen“.

Breitengüßbach im Derby erfolgreich

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt das Lokalduell gegen den TTL Basketball Bamberg vor knapp 250 Zuschauern in der heimischen Hans-Jung-Halle mit 80:63.

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TROPICs zu stark, Hellenen verlieren mit 80 - 95

Das Spiel gegen den TSV Oberhaching durfte aufgrund von Sicherheitsgruenden nicht in der gewohnten Kapsch Strasse 4 "Hellenendome" ausgetragen werden.

Das Spiel musste in die Riesstrasse 32 verlegt werden. Das Team um Coach Dictapanidis konnte in der Halle einmal trainieren, um sich an die Halle zu gewoehnen.

Somit waren die Rahmenparameter geschaffen einen kleinen Heimvorteil geniessen zu koennen. Immerhin konnte das OSB Hellenen Team einmal auf die Koerbe der Riesstrasse werfen.

Das erste Viertel verlief auch dementsprechend positiv fuer die Hausherren, dass sie mit 29 : 23 fuer sich entscheiden konnten.

Trotzdem wusste Headcoach Mario Matic sich zu behelfen, formierte sein Team um, drehte das Spiel entsprechend und ging mit 46 : 47 in die Halbzeitpause.

Moritz Wohlers, der junge Center, erwischte einen sehr guten Tag und scorte nach belieben.

Peter Zeis, John Boyer ebenfalls unglaublich stark.

Im dritten Viertel zeigten die Tropics warum sie an der Spitze der Liga sind. Sie konnten Ihren Einpunktevorsprung ausbauen und gingen mit +8 in das vierte Viertel und einem starken Zwischenergebnis von 65 : 73.

Diesen Vorsprung bauten die Jungs aus Deisenhofe weiterhin aus und beendeten das Spiel mit 80 : 95 fuer sich.

OSB Hellenen hatte ab dem dritten Viertel kaum die Moeglichkeit das Spiel zu drehen. Zu viele Patzer und zu viele schnelle Wuerfe.

Die Entscheidungsfindung war schlecht und gegen Boyer und Wohlers fand das Trainerteam auch keine Loesung.

Top Scorer bei Deisenhofen Moritz Wohler, 26 Punkte und John Boyer 23 Punkte.

Beide Top Scorer von OSB Hellenen unter Ihrem Schnitt mit Omari Knox bei 21 Punkten und Julian Lippert mit 20 Punkten.

Am vorletzten Heimspiel der Regionalliga Saison 2017/18 musste sich das Team der BC Hellenen einer schweren Aufgabe stellen. Denn nicht nur konnte der Spielbetrieb nicht in der heimischen Halle stattfinden, beim Gegner handelte es sich zudem um keinen geringeren als den Tabellenersten aus Oberhaching. Berücksichtigt man die Testspiele in der Vorbereitung und in der Weihnachtspause handelte es sich nun schon um das vierte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften - man kannte sich also gut. Am vorletzten Heimspiel der Regionalliga Saison 2017/18 musste sich das Team der BC Hellenen einer schweren Aufgabe stellen. Denn nicht nur konnte der Spielbetrieb nicht in der heimischen Halle stattfinden, beim Gegner handelte es sich zudem um keinen geringeren als den Tabellenersten aus Oberhaching. Berücksichtigt man die Testspiele in der Vorbereitung und in der Weihnachtspause handelte es sich nun schon um das vierte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften - man kannte sich also gut. Entsprechend wussten die Oberhachinger um die Stärke der beiden Regionalliga-Topscorer Omari Knox und Julien Lippert. Besagte Stärke stellte Knox eindrucksvoll zur Schau als er sich durch einen schnellen Crossover von seinem Verteidiger löste, den Ball per Sprungwurf durch die Reuse schickte und so das Scoring eröffnete. Es folgten zwei spannende Viertel, in welchem beide Mannschaften gleichermaßen oft zu erfolgreichen Korbabschlüssen kamen. Auf der Seite der Oberhachinger war es dabei immer wieder Aufbauspieler John Boyer, der aus dem Pick&Roll zu kreieren wusste und so immer wieder Löcher in die Defense der Gastgeber zauberte. Aber auch der Kapitän der Gäste, Moritz Wohlers, stellte durch seine Erfahrung und Treffsicherheit die Mannschaft um Coach Dictapanidis vor Probleme. Bei Letzterer hielten offensiv vor allem Knox, Lippert und David Markert dagegen. Aber auch Francois Valentin, der den fehlenden Ben Kitatu ersetzte, zeigte sich produktiv und trug vor allem durch Defense und Rebounding dazu bei, dass es nach dem Ende der ersten Halbzeit mit einem, aus Sicht der Hellenen vertretbaren, 46:47 Rückstand in die Kabine ging. Dort appellierte Coach Dictapanidis vor allem an die Defensive der Hellenen. So erzielte Boyer in der ersten Halbzeit bereits 15 Punkte, sowie Oberhaching als Team in beiden Vierteln der ersten Halbzeit mehr als 20 Punkte erzielen konnte. Dies gelang dem Team leider nicht, denn so konnten die Oberhachinger nach der Halbzeitpause ihr stärkstes Viertel spielen und erzielten 26 Punkte, was ihnen eine 65:73 Führung bescherte. Dennoch zeigten sich die Hellenen willensstark und kämpften sich fünf Minuten vor Schluss der Partie nochmal auf drei Punkte ran. Dann machte sich jedoch die kurze Rotation bemerkbar, aufgrund welcher sogar Ioannis Vasileiadis und Alex Kleingütl  teilweise als Center herhalten mussten. Denn statt auszugleichen leistete man sich einige vermeidbare Fehler und so gelang es Oberhaching eine Minute vor Schluss auf 16 Punkte davonzuziehen. Zwar gab es ein letztes Aufbäumen seitens der Hellenen, letztendlich erwies sich der Punkteunterschied jedoch zu groß und man verlor mit 80:95. Oberhaching verteidigt damit verdient die Position an der Tabellenspitze. Topscorer bei den Hellenen waren Omari Knox (21 Pkt.), Julien Lippert (20 Pkt.) und David Markert (13 Pkt.)

 

Fuer die Hellenen noch 2 Punktespiele, davon das letzte gegen den MTSV SChwabing 

muenchen hellenen

Am Ende bleiben Frust und Resignation

 

SBR-Basketballer verlieren ein weiteres Spiel in den Schlussminuten

Eigentlich genügte unmittelbar nach dem Spiel ein kurzer Blick auf das Spielfeld in der Gaborhalle, um die derzeitige Situation beim Basketball-Regionalligisten SB DJK Rosenheim zu beschreiben: Trainer Bob Miller saß minutenlang mit leerem Blick auf seinem  Trainerstuhl, sein Kapitän Jguwon Hogges in sich zusammengesunken in einer anderen Ecke der Halle, der Rest des Teams war bereits mit hängenden Köpfen in die Kabine geschlichen. Kurz zuvor mussten die zahlreichen treuen Zuschauer wie so oft in dieser Saison mit ansehen, wie die Rosenheimer eine Partie in den letzten Spielminuten völlig unnötig aus der Hand gaben und das so wichtige Abstiegsduell gegen Leitershofen letztlich mit 83:85 verloren.

Um den Spielverlauf zu beschreiben, reicht es eigentlich, nur einige Zwischenstände zu nennen:  13.Spielminute 36:24, 28.Minute 65:50, 35.Minute 78:68 für den SBR –„und wir schaffen es einfach nicht, in diesen Phasen den Deckel draufzumachen“, formuliert Co-Trainer Stephan Hlatky lapidar eines der größten Mankos seines Teams in dieser Spielzeit. Immer dann, wenn sich die Gelegenheit ergäbe, ein Spiel vorzeitig für sich zu entscheiden, lassen die Grün-Weißen die Gegner aus oft unerfindlichen Gründen wieder zurückkommen. Dann geht die viel zitierte Balance im SBR-Spiel verloren: Läuft es endlich in der Offensive – am Samstag hauptsächlich dank des zumindest im Angriff mit 70prozentiger Wurfquote überzeugenden Evans Ganapamo – dann lässt man in der Verteidigung die Zügel schleifen und ermöglicht dem Gegner ein ums andere Mal sträflich leichte Korberfolge. So kam es am Samstag in einer über weite Strecken zerfahrenen und von Fehlern beider Teams geprägten Partie (allein die Freiwurfquote, die bei beiden Mannschaften unter 50 Prozent lag, verdient den Titel „Abstiegskampf“) erneut zum Showdown in den letzten Minuten.

Und dass die Gastgeber damit so ihre Probleme haben, hat sich mittlerweile bis nach Augsburg herumgesprochen: „Wir haben unseren Jungs bereits in der Halbzeit gesagt: Egal wie das Spiel läuft, wenn wir es irgendwie schaffen, bis zum Schluss dranzubleiben, werden wir unsere Chance bekommen, weil dann der große Druck bei den Rosenheimern liegt“, so der Leitershofener Co-Trainer Daniel Hamberger, der selbst schon einmal das SBR-Trikot getragen hat. Und seine Kabinen-Prophezeihung sollte sich erfüllen: Während die Rosenheimer ab der 35. Minute angesichts des steigenden Drucks der Leitershofener wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange agierten, erzwangen die Gäste gegen plötzlich kopf- und ideenlos wirkende SBRler das Glück für sich und drehten die Partie noch zu ihren Gunsten. Damit steht den Rosenheimern jetzt am letzten Spieltag ein Alles-oder-nichts-Spiel gegen Bamberg ins Haus, dem man eigentlich unbedingt aus dem Weg gehen wollte.

Für den SBR spielten Breitfeld, Hogges (14 Punkte), Fliege (3), Ganapamo (36), Lachmann (13), Bekteshi (8), März, Gaizauskas (7), Laubert und Kromah (2).

 

Offensivfeuerwerk gegen Vilsbiburg

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt sein Heimspiel vor 200 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle gegen den Tabellendritten Vilsbiburg mit 113:93.

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TROPICS SIEG DANK STARKER ZWEITER HALBZEIT - 87:76 Erfolg über Breitengüßbach

Oberhaching neuEs war das wie erwartet schwere Spiel gegen starke Breitengüßbacher. Die Oberfranken verlangten den Tropics alles ab und gingen hochmotiviert in die Partie. Dank einer bärenstarken zweiten Halbzeit sicherten sich die Tropics letztendlich aber verdient den Heimsieg und verteidigten somit die Tabellenführung.

Den besseren Start in das Topspiel erwischten die Gastgeber und gingen konzentiert in die Begegnung. Dass sich die 9:4 Führung zwischenzeitlich jedoch in einen 17:27 Rückstand verwandelte hatte zwei Ursachen. Einerseits verlor man sowohl offensiv als auch defensiv etwas den Faden, anderseits muss man einfach die Stärke und die tolle Leistung des Gegners anerkennen. Der TSV Tröster, bei dem vor allem die Ex-Profis Alex Engel und Erik Land nicht zu stoppen waren, machten den Tropics das Leben schwer.

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Herber Rückschlag im Abstiegskampf

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer unterliegen Herzogenaurach

Einen herben Dämpfer im Kampf um den Verbleib in der Regionalliga 1 Südost musten die Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag beim direkten Konkurrenten Herzogenaurach einstecken.  Mit  82:96 zogen sie bei den Mittelfranken den Kürzeren und rangieren nun punktgleich mit dem Tabellenvorletzten Bamberg auf dem 12.Tabellenrang.

Dabei starteten die Grünweißen nicht schlecht in das Sechs-Punkte-Spiel gegen den Tabellennachbarn. „Kontrolliert, abgeklärt und mit hoher Energie“ habe man die Gastgeber zunächst gut im Griff gehabt, so Cotrainer Stephan Hlatky. Somit führte man über weite Strecken der ersten Halbzeit und hatte beim Halbzeitstand von 46:47 noch alle Möglichkeiten. Doch ähnlich wie zuletzt zuhause gegen Gotha verschlief man den Start in die zweite Hälfte komplett: In den ersten dreieinhalb Minuten konnten die Sportbündler keinen Korb erzielen, sodass die Herzogenauracher schnell eine zweistellige Führung herausspielten, der die Rosenheimer die restliche Partie hinterherliefen. Zwar zeigten sie durchaus Moral und kämpften sich bis Ende des Viertels noch einmal auf zwei Punkte heran, ehe man im letzten Abschnitt zunehmend verkrampfte: „Mit dem Druck stieg die Zahl an falschen Entscheidungen und Ballverlusten“, analysierte Hlatky die spielentscheidende Phase, und der Versuch, sich durch taktische Fouls nochmals heranzuarbeiten, sei schlussendlich nicht aufgegangen. Nach der Niederlage stehen die Miller-Schützlinge in den noch ausstehenden vier Partien erheblich unter Zugzwang, noch dazu, weil man kommendes Wochenende in Schwabing ein weiteres Mal auswärts gefordert ist.

Für den SBR spielten Bekteshi (22 Punkte), Breitfeld, Fliege (11), Gaizauskas (11), Ganapamo (20), Hogges (10), Kromah, Lachmann (8), Laubert und März.

 

GGZ Baskets verlieren im 3.Viertel den Anschluss

Am vergangenen Samstag unterlagen die Schumannstädter gegen den Tabellendritten Vilsbiburg mit 82:110 (25:34, 41:51, 58:80).

Erneut war Youngster E.Voß mit von der Partie und konnte im letzten Spielabschnitt seine Minuten mit einem erfolgreichen Dreier in der 1.RLSO belohnen, aber von Anfang an.

Die Hausherren starteten konzentriert mit T.Linke, K.Velishaev und H.Bellscheidt zum 8:11 (4.Min). Danach punkteten die Gäste viel zu einfach durch den stark aufspielenden L.Novy und K.Timmons zum 8:15. Trainer Wolf sah sich zu einer 1.Auszeit gezwungen, welche in einen 8:0 Lauf für Zwickau zur 16:15 (6.Min) Führung mündete. Vilsbiburg antwortete immer wieder durch L.Novy, während bei Zwickau T.Romanowski und K.Velishaev zum 22:24 Anschluss (9.Min) erfolgreich waren. Das Momentum zum Pausentee holten sich allerdings die Gäste die durch eine starke Minute und ein Wahnsinns K.Timmons Dreier mit Ablauf der Uhr von weit hinter der Mittellinie zum 25:34 (10.Min) davon zogen. Im 2.Viertel dann endlich die geforderte intensivere Verteidigung, welche die Offensiv starken Vilsbiburger bei gerade einmal 17 punkten hielt. Leider hatte Zwickau selbst zu viele Ballverluste und Unstimmigkeiten im Angriff, so dass sie auch nur 16 Punkte, vor allem durch U.Kupfer Zwingelberg, erzielten. Mit einem 10 Punkte Rückstand zur Halbzeit war mit 41:51 (20.Min) noch alles möglich. "Wir müssen die Kreise von L.Novy einschränken und die Fastbreaks unterbinden".

Beide Mannaschaften starteten mit offenen Visier zum 48:59 (23.Min), bevor den Gästen ein vorentscheidender 2:12 Lauf zum 50:71 (25.Min) gelang. Zwickau haderte in dieser Phase zu sehr mit den Unparteiischen anstatt den Focus auf das Spiel zu richten. Trotzdem ging einen Moment später ein aufbäumen durch das Team von Co-Kapitän D.Bassl, welches in einen 15:9 Lauf zum Viertel übergreifenden 65:80 (32.Min) führte. Vilsbiburg konterte in der Folgeminute durch mehrere Freiwürfe nach unsportlichen und technischen Fouls mit einem 2:14 Lauf zum 67:94 (36.Min). Das Spiel war endgültig entschieden und Vilsbiburg war in der Summe einfach athletischer, cleverer und nicht umsonst auf Platz drei der Tabelle zu finden. "Wir hatten uns heute allen schlechten Vorzeichen zum trotz viel vorgenommen. Haben dann aber im 1.Viertel vor allem in der Verteidigung nicht die Intensität aufs Feld bekommen und haben schläfrig agiert. Der 2.Abschnitt war sicherlich der beste und der Kampfgeist im 3.Viertel bei minus 21 Punkten war auch da. Aber in der Summe reicht das gegen ein TOP Team der Liga einfach nicht aus, um wirklich um den Sieg mitspielen zu können." Nun steht eine zwei wöchige Pause an, bevor Science City Jena nach Ostern am 7.4. in der Sporthalle Mosel gastiert. 

Punkteverteilung Zwickau:

K.Velishaev 21 (1Dreier), H.Bellscheidt 18 (1Dreier), T.Romanovskij 13, C.Ulbricht 12 (4Dreier), U.Kupfer-Zwingelberg 10 (12Reb), T.Linke 2, E.Voß 3 (1Dreier), D.Bassl 2

Topscorer Vilsbiburg:

L.Novy 26, J.Guddemi 19 (2Dreier), A.Goiderbauer 14 (3Dreier), Aboki 14, K.Timmons 11 (1Dreier)

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