hapa Ansbach Piranhas bleiben im 6. Spiel in Folge ungeschlagen

Im nächsten Mittelfranken- Derby galt es für die Piranhas aus den letzten Spielen zu lernen und vor allem in der Anfangsphase eine gute Basis für ein erfolgreichen Spielverlauf zu schaffen.image

Jedoch fängt das Spiel ähnlich wie bereits in der Woche gegen Jena sehr zäh für die Piranhas an. Zu Beginn schaffen es die Longhorns immer wieder offene und einfache Würfe zu kreieren. Die Piranhas finden in dieser Phase nicht zu ihrem Spiel und beenden wieder mit einem Rückstand das 1. Viertel (23:28 1. Viertel).

Auch im zweiten Spielabschnitt sehen die Zuschauer ein ähnliches Spiel. Michael Kaiser lässt sich kaum verteidigen und verwandelt seine Würfe sicher, während Larry Hall den Ball gut verteilt. So können die Hausherren ihren Vorsprung Punkt für Punkt ausbauen. Die Piranhas tuen sich in der Offensive weiterhin schwer und können kaum Akzente setzen. So müssen die Ansbacher nach der Halbzeit einem 13 Punkte Rückstand hinterherlaufen (39:52 Halbzeit).

Doch wie bereits in vergangenen Spielen kommt eine ganz andere Mannschaft aus der Kabine. Sofort kann man erkennen, dass das Spiel noch nicht entschieden ist. In der Offensive kann man immer mehr den Ansbacher Basketball erkennen. In der Offensive wird immer schneller gespielt und die sich bietenden Chancen effizienter verwertet. Walter Simon wird immer besser ins Spiel eingebunden (23 Punkte und 7 Rebounds) und David Kurpiela bestätigt seine weiter steigende Formkurve mit 21 Punkten bei 8 Treffern aus 11 Versuchen aus dem 2 Punkte- Bereich. Ein weiterer Faktor ist die gute Arbeit am Brett. Insgesamt holen die Piranhas 13 Rebounds mehr (48 vs. 35) und insbesondere am offensiven Brett erarbeiten sich die Ansbacher immer wieder zweite Chancen (16 zu 7 Offensiv Rebounds). Christian Imberi schafft es immer wieder, sich in eine gute Position zu bringen und holt sich am Ende starke 14 Rebounds (69:69 3. Viertel).

Der Bann scheint nun komplett gebrochen zu sein. In der Offensive sind die Piranhas nicht mehr zu halten und ziehen Punkt für Punkt davon. Ty’lik Evans übt in der Defensive viel Druck auf den Ball aus und schafft es durch die entstehenden Fastbreaks viele einfache Punkte zu erzielen (30 Punkte und 4 Steals). Im letzten Viertel schaffen es die Ansbacher, 36 Punkte zu erzielen. In der Schlussphase spielen die Piranhas das Spiel routiniert zu Ende und können nach einer schwachen ersten Halbzeit doch noch den 105:93 Auswärtssieg feiern.

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