Nach Sieg in Weimar Tabellenzweiter

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach steigert sich von Viertel zu Viertel, gewinnt in Jena gegen Culture City Weimar verdient mit 94:87 und ist nun Tabellenzweiter. 

 

Eine Woche nach dem Heimsieg über den damaligen Spitzenreiter aus Leitershofen/Stadtbergen ging es für die Männer von Headcoach Johannes Laub in der Regionalliga Südost mit einem Auswärtsspiel in Jena gegen Culture City Weimar weiter. Zwar mussten die Oberfranken weiterhin auf Kapitän Alex Engel verzichten, sonst konnten jedoch alle anderen Spieler eingesetzt werden.

Leider konnte die Tröster-Truppe zu Beginn des Spiels nicht an den offensiven Rhythmus vom Leitershofen-Spiel anknüpfen, was den Thüringern natürlich in die Karten spielte. Vor allem Garrett und Radojicic sorgten für etliche Zähler der Hausherren im ersten Viertel, die nicht unverdient mit acht Punkten in Führung lagen. Auf Güßbacher Seite waren es Center Land und Jörg Dippold, die den Vorsprung der Gastgeber nicht noch weiter anwuchsen ließen. Insgesamt waren es im ersten Viertel zu viele Ballverluste, schlechte Würfe und vor allem zu wenig Intensität in der Verteidigung, weshalb Weimar völlig verdient mit 14:22 führte.

Im zweiten Spielabschnitt wachte die TSV-Offensive endlich auf. Der Ball wurde viel besser bewegt und der freie Mann am Brett oder an der Dreierlinie gefunden. Dadurch konnten Reichmann und Dirk Dippold ihre Distanzwürfe sowie Land und Wagner ihre Korbleger sicher verwandeln. Auch die Verteidigung agierte nun deutlich engagierter, sodass man den Hausherren keine einfachen Würfe mehr gestattete. Trotzdem versenkten Garrett, Radojicic und Linartas zum Teil sehr schwierige Würfe, wodurch Weimar weiterhin in Führung blieb. Bis zur Halbzeitpause konnten die Gelbschwarzen durch Zähler von Klaus, Nieslon und Jörg Dippold den Rückstand auf 39:42 verkürzen.

Nach der Halbzeitansprache von Headcoach Laub kamen die Güßbacher voller Energie zurück aufs Jenaer Parkett. Das Ziel für die zweiten 20 Minuten war klar: Endlich in Führung gehen und wenn möglich diese bis zum Ende halten. Und so startete die Tröster-Truppe auch in das dritte Viertel. Jörg Dippold, Fuchs und Wagner waren anfangs für den TSV erfolgreich, doch Garrett war am Brett nur schwer zu kontrollieren und gab immer wieder die passende Antwort. In der Folgezeit konnte sich keine Mannschaft absetzen und die Führung pendelte immer hin und her. Land und Hubatschek trafen für Breitengüßbach, während Dizdar und Linartas für Weimer erfolgreich waren. Folgerichtet stand es nach 30 Spielminuten 68:68 und das Schlussviertel musste die Entscheidung bringen.

Hier spielten die Oberfranken ihre ganze Erfahrung aus. Sie suchten immer wieder ihre Führungsspieler Land und Jörg Dippold, die in dieser Phase hochprozentig ihre Würfe trafen und auch nicht von zum Teil heftigen Fouls zu stoppen waren. Dazu bekamen sie Unterstützung von Schröder, Reichmann und Dirk Dippold, weshalb man sich vorentscheidend absetzen konnte. Zwar punkteten für Weimar immer wieder Garrett und Radojicic, doch die beiden trafen nicht mehr so hochprozentig wie noch in den drei Vierteln zuvor. Schlussendlich gewann der TSV Tröster Breitengüßbach aufgrund der Leistungssteigerung ab dem 2. Spielabschnitt völlig verdient mit 94:87 und ist nun erster Verfolger des Tabellenführer Ansbach.

Breitengüßbach: Land (23/2 Dreier), J. Dippold (18), D. Dippold (11/1), Reichmann (9/2), Klaus (8), Wagner (7/1), Nieslon (6), Fuchs (5), Hubatschek (4), Schröder (3/1)

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