TSV Tröster Breitengüßbach unterliegt in Vilsbiburg knapp mit 95-93

Der TSV musste weiterhin auf die beiden Leistungsträger Klaus und Engel verzichten und trat, wie in den letzten Wochen schon mit einer dezimierten Mannschaft an.

 

Bereits zu Beginn der Partie war deutlich zu erkennen, dass der Vilsbiburger Trainerwechsel unter der Woche Früchte trägt. Das Auftreten der Hausherren war nicht mit dem der letzten Spiele nicht zu vergleichen. So entwickelte sich eine sehr schnelle Partie mit einem offenen Schlagabtausch. Auf Seite des Gegners lies der Import-Spieler Stafford seine individuelle Klasse aufblitzen. Er traf zwei Drei Punkte Würfe gegen den Mann und das auch noch nach einem Stepback-Dribbling durch die Beine - Bundesligareif. Auf Breitengüßbacher Seite zeigte sich ebenfalls zu Beginn der Partie worauf es ankommen wird. Es gelang immer wieder Erik Land aufzuposten, woraus sich viele Optionen ergaben.

Das zweite Viertel unterschied sich vom ersten Spielabschnitt kaum. Beide Mannschaften kamen immer wieder zu guten Abschlüssen, die allerdings auf Vilsbiburger Seite öfters mit Glück gekrönt wurden, sodass sich die Hausherren bis zur Halbzeit sukzessive auf 54-44 absetzen konnten. Stafford markierte zur Halbzeit bereits 21 Punkte und war nicht in den Griff zu bekommen.

In der zweiten Halbzeit zeigten die gelb-schwarzen Gäste sofort, dass sie sich keineswegs geschlagen geben wollten. Man schaffte es sich binnen 5 Minuten heranzukämpfen und konnte durch Land zum 60-60 ausgleichen. Diese Aufholjagt kostete Kraft, sodass man ins letzte Viertel mit einem 5 Punkte Rückstand ging. Im dritten Spielabschnitt gelang es auch mit Hilfe von immer neuen Verteidigern Kendall Stafford nur einen einzigen Feldkorb zu gestatten.

Am Anfang des letzten Viertels spielten die Hausherren eine Zonenverteidigung, gegen die man sich sehr gut zur Wehr setzen konnte. In dieser Phase ist vor allem der Dienstälteste Breitengüßbacher, Lucas Wagner hervorzuheben, dem es gelang in dieser Phase 9 Punkte in Folge zu erzielen. Die Führung wechselte nun ständig. Insgesamt gab es sogar 11 Führungswechsel, was für die Qualität und vor allem für die Spannung des Spiels spricht. Leider kam auf der Gegenseite nun Stafford immer besser ins Rollen, sodass er die Vilsbiburger das komplette Viertel über mit 15 Punkten trug. Das Ende war geprägt von einem hohen Tempo und von höchster Intensität, woraus eine ebenso hohe Fehlerquote auf beiden Seiten resultierte. Breitengüßbach hatte in der letzten Minute zwei vielversprechende Chancen, die man leider nicht Nutzen konnte. Hier machte sich ein weiterer Profi der Vilsbiburger, Kenneth Fluellen bezahlt, der dem Ball bei einem Korbleger hinterherhetzte und einen spektakulären Block hatte. Basketballer nennen diese Aktion einen Chase Down Block.

Headcoach Johannes Laub nach dem Spiel: „Natürlich waren wir alle von dem Ausgang des Spiels enttäuscht. Allerdings bin ich stolz auf meine Truppe, die heute mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung alles in die Waagschale warf. Man muss die individuelle Klasse von Stafford anerkennen, der eine überragende Partie machte und so am Ende auch das Spiel in der Offensive entschied.“

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