hapa Ansbach Piranhas starten mit Heimsieg in die neue Saison

Zum ersten Heimspiel der neuen Regionalliga- Saison kam es zu einem echten Härtetest für die hapa Ansbach Piranhas. Mit dem TTL Basketball Bamberg gastierte am ersten Spieltag direkt ein Anwärter auf die oberen Tabellenränge im Theresien Gymnasium.image

Die Gäste aus Bamberg starteten gut in die Partie und suchen zu Beginn vor allem den direkten Weg zum Korb, können aber auch von außen kleine Nadelstiche setzen. Bereits im ersten Viertel zeigt diese Herangehensweise Wirkung: Bei 8 Fouls und ebenso vielen Freiwürfen für Bamberg haben die Piranhas am Anfang ihre Schwierigkeiten und finden so auch in der Offensive noch nicht zu ihrem Rhythmus (15:23 1. Viertel).

Im 2. Viertel müssen die Piranhas von der 11. Bis zur 16. Spielminute zusehen, wie sich die Gäste mit einem 0-7 Lauf weiter absetzen können. In der Offensive schaffen es die Hausherren nicht, sich gegen eine hart kämpfende Bamberger offene Würfe zu erspielen. Zudem tragen viele Fouls (17 insgesamt) dazu bei, dass kaum Spielfluss zustande kommt und die Ansbacher weiterhin nicht zu ihrem Rhythmus in der Offensive finden. Eine gute Arbeit am offensiven Brett und viel Hustle in der Defense verringern den Rückstand zur Halbzeit (34:39).

In der 2. Halbzeit entwickelt sich das Spiel zu einem echten Krimi und die Zuschauer sehen nun endlich das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Bis zur 37. Spielminute kann sich kein Team mit mehr als 4 Punkten absetzen (53:54 3. Viertel). Nachdem die Piranhas in der ersten Halbzeit nur 3 ihrer 15 Versuche von außen verwandeln, erspielen sich die Jungs von Trainer Martin Ides in der 2. Halbzeit bessere Wurfchancen, die vor allem in Person von Marcel Koulibaly verwertet werden (6/13 3P). In den letzten 5 Minuten schlägt die Zeit von Neuzugang Ty’lik Evans: Mit seiner aggressiven Verteidigung (5 der 11 Ansbacher Ballgewinne) setzt er den gegnerischen Aufbau konstant unter Druck und findet so auch offensiv immer mehr zu seinem Spiel. 14 seiner 34 Punkte erzielt er in der entscheidenden Phase und trägt so sein Team am Ende zu einem hart erkämpften 82:76 Heimsieg.

 

Martin Ides zum ersten Saisonspiel: „Im ersten Spiel waren da natürlich doch viele Fehler, viele Kleinigkeiten. Aber die Energie war da, ebenso wie Wille und viel Herz. Wir haben unsere Jungs auf dem Boden gesehen, wie sie um den Ball gekämpft haben. Das Tempo war sehr hoch, das war wirklich gut. Am Ende haben wir das Spiel gedreht und uns den ersten Heimsieg gesichert.

Es gibt noch viele Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Wenn da ein Spieler ist, der heiß läuft und Dreier werfen kann, dann kann es nicht sein, dass er allein an der Dreierlinie steht, wie Daniel Krause heute zum Beispiel. Außerdem müssen wir im Halfcourt den Ball mehr bewegen. Es gab noch Situationen, da dribbelt einer mit dem Ball und die anderen schauen zu.“

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