Versöhnlicher Saisonabschluss trotz Niederlage

Mit einem stark dezimierten Kader mussten die Herren der Fireballs Bad Aibling im letzten Saisonspiel bei den Baskets Vilsbiburg eine 65:92 Niederlage hinnehmen. Durch den Ausfall von Mio Mirceta und Johannes Wießnet konnte Coach Tobias Guggenhuber lediglich eine Mannschaft aus sieben Mann aufs Feld bringen, die sich trotz der Größennachteile nichts zu schulden kommen ließ.

Die Devise für die letzte Partie der Saison lautete daher, noch einmal vor allem den Spaß am Spiel nicht zu kurz kommen zu lassen. Zu Beginn taten sich die Gäste gegen die Zonenverteidigung der Baskets schwer und fanden nicht oft das richtige Mittel. Die Vilsbiburger ihrerseits haderten zum Anfang mit dem körperbetonten Spiel der Fireballs, sodass das erste Viertel mit 24:18 für den Gastgeber ausgeglichen gestaltet werden konnte.

Im zweiten Abschnitt machte sich die körperliche Präsenz der Niederbayern unter den Körben bemerkbar, sowie die kleine Rotation der Aiblinger. Allen voran US-Import Kendall Timmons (30 Punkte) zeigte immer wieder seinen starken Zug zum Korb, während Lubos Novy (23 P.) oft die offensiven Abpraller verwerten konnte. Die Fireballs suchten gegen die Zonenverteidigung ihr Glück von jenseits der Dreipunktelinie und konnten auch ein ums andere Mal die Lücken in der Defensive der Gastgeber nutzen. Mit einem 31:45-Rückstand ging es für Bad Aibling in die Pause.

Das Spiel, das auch schon während der ersten Halbzeit nicht gerade von hoher Intensität geprägt war, nahm auch im dritten Abschnitt einen ähnlichen Verlauf. Unter dem Korb spielte Vilsbiburg die Vorteile aus, Aibling hielt mit den möglichen Mitteln offensiv dagegen, sodass für die zahlreichen Zuschauer auch bereits früh erkennbar war, welche Mannschaft am Ende als Sieger vom Platz gehen würde (Endstand 3. Viertel 46:72).

Auch im letzten Abschnitt war das Spiel selten von basketballerischen Highlights geprägt, lediglich die ersten Punkte des scheidenden Kapitäns der Heimmannschaft, Michael Mayr, sorgten für frenetischen Jubel unter den Fans. Die Fireballs ließen sich aber auch nicht im Schlussviertel hängen, sondern spielten weiter munter mit. So war es am Ende Jakob Günther vorbehalten, der eigentlich in seiner Funktion als Teammanager über die Saison agierte und nur aufgrund der Verletzungsmisere in den Kader aufgerückt war, die letzten Punkte der 1. Regionalliga Saison 2018/2019 für die Aiblinger zu markieren. Am Ende siegten die Vilsbiburger verdient mit 92:65.

„Heute sind wir als klarer Underdog in die Partie gegangen. Mit Joe, Marco, Michi und Mio haben vier Spieler gefehlt, aber trotzdem haben wir uns denke ich auch nicht schlecht verkauft. Wir hatten eine Saison mit Höhen und Tiefen, die jetzt zu Ende ist. Wir drücken natürlich nicht ganz uneigennützig den Tropics aus Oberhaching die Daumen, dass ihr Aufstieg in die ProB auch klappt. Jetzt werden wir erst einmal die freie Zeit nach der Saison genießen und im Sommer dann sehen, wie es nächste Saison mit der Mannschaft weitergeht.“, so Coach Guggenhuber nach der Partie.

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