Tropics setzen sich nach großem Kampf in Jena durch

Oberhaching neu

Nach 40 hart umkämpften Minuten gegen eine bärenstarke Heimmannschaft, behielten die Tropics um Kapitän Moritz Wohlers am Ende die Oberhand und verbuchten somit die nächsten Punkte auf dem Habenkonto.

Bereits im ersten Viertel wurde schnell klar, warum das Trainerduo Matic/Rank viel Respekt vor der Bundesligareserve von Science City Jena hatte und die Mannschaft dementsprechend akribisch auf den Gegner vorbereitet hatte. Mit einer äußerst aggressiven Verteidigung machten die jungen Talente, die mit dem Litauer Marius Linartas einen absoluten Hochkaräter als Headcoach haben, extrem viel Druck auf die Oberhachinger Aufbauspieler und stellten hervorragend die Passwege zu. Völlig verdient führten die Thüringer nach dem ersten Viertel mit 16:13.

Im zweiten Spielabschnitt stellten sich die Tropics nun immer besser auf die aggressive Manndeckung der Gastgeber ein und fanden nun besser ins Spiel. Dank eines alles überragenden Torsten Walter, der vier Dreier in Folge versenkte, kam der Motor nun ins Rollen und die Gelben gingen mit einer 39-34 Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des dritten Viertels waren nun die Jenaer wieder am Drücker. Mit unnötigen Ballverlusten und schwachem Verhalten beim Defensivrebound machte man den Gegner nun stark. Die jungen Thüringer bestraften die Oberhachinger Fehler eiskalt und führten Mitte des dritten Spielabschnitts mit 48-42. Angetrieben von John Boyer, der einmal mehr der Denker und Lenker im Spiel der Tropics war, stoppte man nun den Lauf der Gastgeber. Dank Punkten von Wohlers, Grujic und Hustert verkürzte man den Rückstand und nahm den Kampf an.

Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch und ein hochklassiges Regionalligaspiel. In der 34. Spielminute zeigte die Anzeigetafel noch eine 64-61 Führung für Science City Jena 2. In der Defense wurde nun die Verteidigungsform gewechselt, mit der die jungen Talente nicht zurecht kamen. Im Angriff wurde Kapitän Moritz Wohlers von Zoric und Co freigespielt und verwertete hochprozentig am Brett und auch hinter der Dreierlinie. Dank eines entscheidenden 8-0 Laufs ging man mit 69-64 in Führung. Diesen Vorsprung brachten die Gelben mit großem Einsatz und viel Routine ins Ziel.

Auf der Rückfährt machte die Delegation der Tropics einen Zwischenstopp in Ansbach. Beim Mittelfrankenderby, bei dem 1100 Zuschauer in der Halle waren, sah man das Duell der letztjährigen Teamkollegen Peter Zeis und Markus Hübner. Nach der Rückkehr nach München nutzte Tommy Nibler seine exzellenten Kontakte zur Klubszene und die Mannschaft feierte noch bis in die Morgenstunden.

Co-Trainer Andreas Rank: “Es war wie erwartet das schwere Auswärtsspiel. Jena spielt extrem aggressiv und hat unsere Nachlässigkeit im Defensivrebound immer wieder bestraft. Sie haben viel Talent im Kader und mit Marius einen Toptrainer. Im letzten Viertel haben wir einmal mehr mit unserer Cleverness und großem Teamzusammenhalt das Spiel zu unseren Gunsten entschieden. Kommende Woche erwartet uns gegen Bamberg das nächste schwere Spiel. Es gilt sich nun intensiv vorzubereiten.”

Punkteverteilung Tropics: Wohlers 18, Walter 17, Hustert 10, Boyer 9, Grujic 7, Kögler 6, Zoric 5, Pethran, Stolte, Nibler

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