Herzschlag- Finale im Mittelfranken- Derby

Ansbach gegen Treuchtlingen, Grün gegen Rot, das Basketball- Highlight in der Region. Viel wurde davor über dieses Spiel geschrieben, die eine oder andere Spitze von beiden Seiten ausgeteilt, endlich war es soweit.

So musste der Tip- Off um fünf Minuten nach hinten vorschoben werden. Grund hierfür war eine 100 Meter lange Schlange vor dem Theresien Gymnasium. Am Ende sollten über 1000 Zuschauer das Spiel in der Halle verfolgen. Eine Zuschauerzahl, die sich die meisten Fußball Regionalliga Vereine wünschen.

Die Partie hielt das was sie versprach. Ansbach startete gut in die Partie und konnte sich auf 15:7 absetzen. Ansbachs Topscorer Walter Simon wurde in der Anfangsphase oft von seinen Mitspielern unter dem Korb gesucht und erzielte sechs seiner 20 Punkte im ersten Spielabschnitt. Unterstützt wurde er vom wiedergenesenen Goran Petrovic, der nach seiner langen Verletzungspause wieder zur alten Stärke zurückfindet und, trotz fortgeschrittenen Alters, jede Defense vor Probleme stellt. Treuchtlingen kann im Anschluss wieder verkürzen und das erste Viertel 22:20 für sich entscheiden.

Im 2. Viertel kann sich keine Mannschaft absetzen, die Führung wechselte immer wieder (20 Führungswechsel im kompletten Spiel). Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe und es zeichnete sich langsam ab, dass das Spiel in den letzten Sekunden entschieden wird (45:45 Halbzeitstand).

Nach der Pause kann sich Ansbach wieder auf neun Punkte absetzen (56:47), doch Treuchtlingen findet erneut die passende Antwort und kann vor dem letzten Spielabschnitt auf einen Punkt verkürzen (66:65). Treuchtlingen kann sich viele Punkte nach Offensiv- Rebounds sichern und sich so durch harten Kampf immer wieder ins Spiel zurück kämpfen (2:17 Zweitversuch- Punkten).

Was sich am Anfang abzeichnete wurde nun in den letzten Minuten Realität: Beim Stand von 87:86 mit noch 36 Sekunden zu spielen konnte kein Team mehr aus dem Feld zu Punkten kommen. Treuchtlingen ging durch Peter Zeis von der Freiwurflinie 21 Sekunden vor Schluss in Führung. Nach einem vergebenen Ansbacher Wurf und den resultierenden Freiwürfen für Treuchtlingen hatte Ansbach in letzter Sekunde noch die Chance, mit einem vergebenen Freiwurf und Offensivrebound das Spiel in die Verlängerung zu bringen. Nach einem Offensivrebound von Paul Nzeocha bleibt jedoch am Ende nicht mehr genug Zeit, für einen letzten Wurf auf den Treuchtlinger Korb (Endstand 88:90).

                                                                                                                                                                                          

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