TTL mit Arbeitssieg gegen Herzoenaurach

Nach der bitteren Niederlage in Jena hatten die TTL Akteure, aufgrund der Pokal-Pause eine zusätzliche Woche Abstand zum Liga-Alltag. Am Sonntagnachmittag empfingen die Bamberger in der Graf-Stauffenberg-Halle den Tabellennachbarn aus Herzogenaurach. Die Ausrichtung war klar – man wollte unbedingt gewinnen und wieder in die Erfolgsspur kommen.

Die Vorzeichen für den TTL waren aber denkbar schlecht, Spielmacher Kevin Eichelsdörfer musste verletzungsbedingt aussetzen und auch Back-Up-Point-Guard Niklas Kohn, der sich am Daumen verletzt hatte, hätte nur mit hohem Risiko spielen können. So blieb Headcoach Rainer Wolfschmitt nichts anderes übrig, als die Rotation anzupassen und mit Kevin Jefferson auf der eins gegen die Mittelfranken zu starten. Auch Herzogenaurach war aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Pro-A und NBBL Spiele nicht in voller Stärke angetreten. 

Logo neu 08Das Spiel begann hektisch, die Hausherren hatten von Anfang an die Oberhand und spielten guten Teambasketball. Alle Akteure der Starting Five hatten sich bereits nach fünf Minuten in die Scorer Liste eingetragen und konnten den eigenen Korb  gut verteidigen. (13:6).

Es gelang aber nicht diesen Abstand weiter auszubauen, was nicht unbedingt an der guten Defense der Gäste, sondern eher an den liegen gelassenen Chancen lag, so dass das erste Viertel mit 18:10 endete. Auch das zweite Viertel war wahrlich alles andere als schön anzusehen. Beide Mannschaften verteidigten zwar gut, aber vor allem nicht getroffene Würfe und Korbleger prägten dieses. Was sich auch daran zeigt, dass zum Ende des Abschnittes fast fünf Minuten kein Punkt erzielt wurde, bevor Chris Dippold und Michi Lachmann noch einmal vor der Halbzeit punkten konnten. (29:19)

Nach der Halbzeitpause agierten beide Teams Offensiv wesentlich besser. So gestaltete sich endlich ein zumindest ansehnliches Spiel mit vielen Punkten, jedoch weiterhin ohne eine deutlich bessere Mannschaft. Das Spiel war vor dem vierten Viertel weiterhin völlig offen. (49:39)

Die TTL’er ließen nun zu beginn des Schlussabschnitts aber keinen Zweifel daran, dass sie dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben wollen. Kevin Jefferson konnte seine Rolle als Spielmacher nun gut erfüllen und Rob Ferguson beschütze den eigenen Korb ohne Kompromisse. Am Ende stand ein hart umkämpfter und wichtiger Erfolg auf der Haben-Seite. In der Tabelle zog der TTL an den punktgleichen Mannschaften aus Breitengüßbach und Herzogenaurach vorbei. Solche Spiele müssen gewonnen werden“, resümierte Rainer Wolfschmitt. „Wir haben heute zu viel liegen lassen. Allerdings können wir auf unsere gute Defense bauen und in Zukunft vielleicht noch mehr knappe Spiele gewinnen.“

Mit einer Bilanz von 4:4 festigt der TTL damit seinen Platz im oberen Mittelfeld der Regionalliga, möchte aber am kommenden Wochenende mit einem Sieg im erneuten Heimspiel gegen Schwabing den Anschluss an die oberen Plätze wahren.

Für Bamberg spielten: Dorn, Jefferson (18 P./2 3er), Dippold (10/2), Lachmann (13/2), Biedermann, Loch (5/1), Eisenhardt (5), Kohn (DNP), Schmitt (9 Rebounds), Kolloch, Ferguson (17/1/13 Rebounds)

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