Heftige Packung in Vilsbiburg

Baskets Vilsbiburg – TV Goldbach 83 : 54 (40:25)

Die Goldbacher Basketballer müssen eine weitere heftige Auswärtsniederlage einstecken. Gegen Vilsbiburg konnte man nur in einer Notbesetzung antreten, was die Gastgeber gnadenlos ausnutzten. Neben den Ausfällen von Pereira, Sattler und Gram bissen die Jagela-Brüder und De Sousa auf die Zähne, um überhaupt eine Mannschaft aufzustellen. Den schwierigen Voraussetzungen bewusst, wollte man befreit aufspielen und möglichst lange mithalten. Dies gelang dem TVGBB anfangs ganz gut. Nach fünf Minuten führte man knapp mit 7:6. Anschließend verlegte man gleich drei einfache Würfe, was Vilsbiburg nutzte um einen knappen Punkte Vorsprung zur Viertelpause zu erspielen.

Im zweiten Viertel leistete sich der Aufsteiger eklatante Ballverluste und Vilsbiburg kam ins Laufen. Goldbach verpasste es, den Anschluss zu halten und musste mit einem Rückstand von 15 Punkten in die Pause.

Im dritten Viertel setzte sich die unsichere und energielose Leistung des zweiten Viertels fort. In der 23. Minute lag man mit 27:48 hinten. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und endlich fing man an zu kämpfen. Angetrieben von Can Akbayir erspielte man sich einen 15:2 Lauf und kam auf 8 Punkte heran. Hätte man an diesem Tag eine bessere Freiwurfquote gehabt, wäre es sogar noch enger geworden. Doch die Nerven versagten.

Im vierten Viertel fehlte den Goldbachern mit drei angeschlagenen Spielern und dem damit verbundenen Trainingsrückstand einfach gesagt die Kraft und Entschlossenheit um noch einmal ranzukommen. So ließ man sich überrollen und fuhr mit einer heftigen Packung nach Hause.

Coach Jerome Schaefer: „Glückwunsch an die Vilsbiburger. Es war eine tolle Atmosphäre mit der großen Halle und den vielen Zuschauern. In der Besetzung und den drei angeschlagenen Spielern war es schwer, hier was zu holen. Dazu kam, dass wir sehr schlecht getroffen haben und manche Spieler auf Positionen spielen mussten, die sie nicht gewohnt sind. Natürlich tut so eine Niederlage weh, aber wir wissen das Ganze einzuschätzen und können damit umgehen. Uns als Aufsteiger fehlt die Erfahrung auf dem Level und unsere Leistungsträger haben nach Verletzungen im Sommer noch nicht die Form, die sie letztes Jahr hatten. Wir brauchen Zeit und Geduld. Wenn alle fit sind, wir konstant gut trainieren und unser Potenzial abrufen, brauchen wir uns vor keinem Gegner zu verstecken.“

Es spielten: Can Akbayir (10), Jermaine Mellis (10), Jakob Jeßberger (8), Malony de Sousa (8), Kilian Strecker (6), Mantas Jagela (6), Tadas Jagela (6) und Eric Kytka.

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