TTL Bamberg gibt Spiel in Jena in letzter Minute aus der Hand

Logo neu 08Sowohl die Gastgeber als auch der TTL Basketball Bamberg mussten in diesem Spiel auf einen ihrer Schlüsselspieler verzichten. Bei den Thüringern stand der serbische Pointguard Radjicic nicht zur Verfügung. Die Bamberger mussten dagegen krankheitsbedingt kurzfristig ohne ihren Center Rob Ferguson die Fahrt nach Jena antreten.
Die ersten Aktionen gehörten der jungen athletischen Mannschaft der Hausherren, denen es zu Beginn immer wieder gelang ihre Größenvorteile unter dem Bamberger Korb erfolgreich abzuschließen.
Jena konnte sich zunächst einen kleinen Vorsprung von sieben Punkten erspielen, ehe dann der TTL mit zunehmender Spieldauer sich besser in der Defense präsentierte und im Angriff dann auch mit Punkten von Michi Lachmann und Kevin Jefferson bis zur Viertelpause auf 18:15 verkürzen konnte. Ab dem zweiten Viertel übernahm dann der TTL Bamberg mit Aufbauspieler Kevin Eichelsdörfer das Spielgeschehen und konnte sich Punkt um Punkt absetzen und bis zur Halbzeit seinerseits mit 42:38 in Führung gehen.
In der kampfbetonten, von beiden Seiten sehr intensiv geführten Partie konnte sich im dritten Viertel keines der Teams entscheidend absetzen bzw. den Rückstand reduzieren. In dieser Spielphase konnten sich bei den TTLern vor allen anderen Kevin Eichelsdörfer und Daniel Eisenhardt immer wieder gut in Szene setzen. Der TTL konnte mit einem 6-Punkt-Vorsprung ins Schlussviertel gehen und diesen noch durch schnelle Punkte von Kapitän Lachmann auf 51:61 erhöhen. Der TTL war auf dem besten Wege sich abzusetzen. Als dann aber das Schiedsrichtergespann bei einer einzigen Abwehraktion von Kevin Jefferson gleich zwei Fouls gegen Spieler, davon noch ein unsportliches Foul piff, bedeute das vier Freiwürfe und anschließender Ballbesitz für die Hausherren. Der auf Jenaer Seite beste Spieler, Jan Heber, verwandelte alle vier Freiwürfe. Mit Ballbesitz konnten die Gastgeber dann auf noch zum 61:61 ausgleichen. Die TTLer konterten mit Punkten von Dippold und Lachmann nochmals und zogen drei Minuten vor Spielende wieder auf 61:68 davon. Der TTL hielt bis zur letzten Spielminute einen vier-Punkte-Vorsprung, bevor es dann dramatisch wurde. Nachdem Jena mit zwei verwandelten Freiwürfen auf 68:71 verkürzen konnte, gelang des den TTLern im Gegenzug nicht zu Punkten zu kommen. Die Hausherren dagegen feierten  18 Sekunden vor Schluss  mit einem erfolgreichen Dreier von Benjamin Dizdar die  71:70 Führung. Nach einer Auszeit von von Coach Wolfschmitt startete der TTL den letzten Angriff gegen die sehr aggressive Abwehr von Jena. Schließlich hatte der Bamberger Moritz Schmitt  Sekunden vor Spielende noch einen freien Wurf von jenseits der Dreierlinie. Der Ball schaute kurz in den Korb und tanzte dann wieder heraus. Danach  folgte noch ein schnelles Foul der Bamberger und brachte die Hausherren nochmals an die Freiwurflinie. Es fand aber nur ein Wurf sein Ziel zum Stand von 72:70. Zwei Sekunden vor dem Ende nahm der Bamberger Coach dann nochmals eine Auszeit um das Unmögliche zu versuchen. Ein Verzweiflungswurf von jenseits der Mittellinie verfehlte aber erwartungsgemäß sein Ziel.
Geschäftsführer Klaus Linsner: „Unsere Mannschaft hat gegen die schnellen athletischen Jenaer gut gespielt, aufopferungsvoll gekämpft und hatte immer die richtige Antwort. Am Ende war es je eine Aktion auf beiden Seiten die das Spiel entschieden haben. Jena hat glücklich gewonnen, wir haben unglücklich verloren."
Kapitiän Michi Lachmann gab sich nach dem Spiel enttäuscht: „Was nützt es, wenn wir 39 Minuten gut spielen und dann in der letzten Minute das Spiel aus der Hand geben. Dann waren wir nicht erfolgreich, dann haben wir schlecht gespielt!“

TTL BA: Lachmann 17/3, Eichelsdröfer 17/2, Eisenhardt 13/0, Dippold 12/2, Jefferson 7/1 Schmitt 4/0, Biedermann, Ulshöfer, Loch, Dorn, Kohn, Gloser

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