Fireballs belohnen sich erneut nicht

Niederlage in Bamberg

„Es ist das alte Problem.“, resümierte Coach Tobias Guggenhuber nach der 74:66 Niederlage gegen den TTL Basketball Bamberg. „Unsere Wurfquote von jenseits der Drei-Punkte-Linie war nicht gut genug, um ein solches Spiel zu gewinnen, zudem haben wir auch aus der Nähe heute nicht geglänzt.“

Mit dieser Erkenntnis mussten die Herren der Fireballs Bad Aibling den Weg nach Hause antreten. Nach einem guten Start in die Partie gelang es dem Aufsteiger nicht, den Rückenwind mitzunehmen, geriet zur Halbzeit in Rückstand und konnte sich leider erneut nicht für einen harten Kampf im Schlussabschnitt belohnen.

Bad Aibling trat die Reise nach Oberfranken nur zu neunt an, mehrere Spieler fehlten verletzungsbedingt. Jedoch erwischten die Kurstädter den besseren Start, überrumpelten den TTL mit schnellem Spiel, verteidigten zudem solide und konnten im ersten Abschnitt noch mit einer guten Wurfquote überzeugen. Folglich ging das erste Viertel mit 29:20 an die Gäste.

In den folgenden zehn Minuten schien das Spiel plötzlich wie verdreht. Aibling lud das Heimteam geradezu ein, Punkte zu erzielen, ein ums andere Mal passte die Abstimmung in der Defensive in keinster Weise, was auf diesem Niveau nicht ohne Konsequenzen bleibt. Allen voran Christoph Dippold und Robert Ferguson setzten Bad Aibling in dieser Phase zu, erzielten zusammen über die Häflte der 25 Bamberger Punkte. Die Gäste konnten lediglich neun Punkte erzielen und gingen mit einem 45:37-Rückstand in die Halbzeit.

Im driitten Viertel konnten die Kurstädter das Spiel wieder ausgeglichen gestalten, Johannes Wießnet (15 Punkte/13 Rebounds) gelang es, die Möglichkeiten von Ex-Profi Ferguson weitestgehend zu limitieren und selbst auch offensiv zu überzeugen. Zudem geriet Aufbauspieler Simon Bradaric Ende des Spielabschnittes in Foulprobleme und musste folglich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Doch der Aufsteiger ließ nicht locker und verkürzte zum letzten Viertel noch einmal auf sechs Punkte (58:52).

Im Schlussviertel gab es einen Schlagabtausch zwischen beiden Teams, die Führung schien sich weder zu verringern noch zu wachsen. Als Kapitän Bradaric nach einem strittigen Pfiff sechs Minuten vor Ende sein fünftes Foul bekam, gelang es den Aiblingern dennoch, sogar bis auf 64:62 heranzukommen, doch der erfahrene Ferguson mit einem Drei-Punkte-Wurf sowie Daniel Eisenhardt mit zwei verwandelten Freiwürfen, bauten die Führung wieder aus. In den letzten 30 Sekunden beim Stand von 72:66 zeigte Bamberg noch einmal etwas Schwäche an der Freiwurflinie, was jedoch keine Auswirkungen mehr auf den Spielausgang hatte, da Aibling die eigenen Chancen nicht verwerten konnte.

„Bamberg hat am Ende dieses Spiel gewonnen, weil sie mehr Rebounds als wir geholt haben und aus dem Feld „hochprozentiger“ (38%) getroffen haben als wir (30%). Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, viele offene Würfe liegen lassen und uns somit erneut nicht für ein eigentlich gutes Spiel belohnen können. Schade, hier wäre durchaus mehr drin gewesen.“, so das Endresümee von Guggenhuber.

Nun gehen die Aiblinger fokussiert in die nächste Trainingswoche, um am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr das nächste Heimspiel gegen den MTSV Schwabing erfolgreicher zu bestreiten.

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