Ersatzgeschwächte Breitengüßbacher unterliegen in Vilsbiburg

breitenguessbachOhne Sven Lorber, Erik Land und Jonas Klaus kassierte der TSV Tröster Breitengüßbach am vergangenen Samstag seine erste Saisonniederlage – 79:68-Pleite in Vilsbiburg.

 

Die Partie am Samstag in Niederbayern stand unter keinen guten Vorzeichen für die Tröster-Truppe. Coach Johannes Laub musste neben dem verletzten Sven Lorber auch kurzfristig auf die beiden Big Men Erik Land und Jonas Klaus verzichten, was die Ausgangssituation vor dem Spiel natürlich deutlich verschlechterte. Der Beginn der Partie gehörte zu Beginn ganz klar den Hausherren, bei denen Goderbauer 12 Punkte innerhalb von zweieinhalb Minuten traf und damit sein Team bereits früh deutlich in Führung brachte, 16:2. Erst nach sechs Spielminuten gelang Alex Engel per Dreier der erste Feldkorb seiner Mannschaft. Vilsbiburg nutzte die Schwächen des TSV Tröster in der Offensive und Defensive gnadenlos aus und setzte sich bereits bis zum Viertelende spielentscheidend ab, 25:8.

Im zweiten Spielabschnitt stand die Verteidigung der Oberfranken deutlich besser. Nur elf zugelassene Punkte der Niederbayern in ihrer eigenen Halle waren das Grundgerüst dafür, dass man eine kleine Aufholjagd starten konnte. Angeführt von Wagner und Timo Dippold gelang es Breitengüßbach den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu verringern, 25:17. Anschließend riss in der Offensive erneut der Faden, sodass die Gastgeber wieder deutlich davonziehen konnten. Man spürte in der ersten Halbzeit das Fehlen der drei Leistungsträger enorm, was die Baskets klar zu ihren Gunsten nutzen konnten. Will verkürzte per Dreier den Rückstand zur Halbzeit auf 36:25, man war also noch in Schlagdistanz.

Nach der Pause kamen die Güßbacher mit neuen Kampfgeist und viel mehr Leidenschaft aus der Kabine zurück aufs Feld. Die Vilsbiburger hielten aber dagegen und trafen exzellent von der Dreierlinie, weswegen ihr Vorsprung wieder deutlich anwuchs, 45:28. Jörg Dippold und Wagner verkürzten bis zum Viertelende immerhin auf 54:39.

Wer glaubte, dass das letzte Viertel ein Schaulaufen für die Niederbayern werden sollte, der sah sich getäuscht. Breitengüßbach zeigte nochmals Moral und kämpfte sich durch schöne Aktionen von Jörg Dippold und einen Dreier von Nieslon wieder bis auf 55:47 heran. Man merkte richtig wie die Anspannung bei Spielern und Fans der Hausherren deutlich anstieg. der TSV-Tröster nutzte das Momentum und verkürzte den Rückstand durch einen Dreier von Timo Dippold bis auf 59:55, 36. Spielminute. Drei Minuten später hatten beide Mannschaften jeweils zehn Punkte mehr erzielt, sodass es beim Stand von 69:65 in die letzten 90 Sekunden ging. Hier machte sich allerdings der Kräfteverschleiß bei den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen bemerkbar. Sie mussten taktisch foulen und die Baskets an die Freiwurflinie bringen. Doch sie blieben cool und versenkten ihre Freiwürfe sicher, sodass Breitengüßbach am Ende mit 79:68 unterlag. Angesichts der Umstände war es trotzdem ein gutes Spiel der Oberfranken, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat. Durch die Niederlage rutsche man auf den dritten Platz in der Tabelle ab.

Breitengüßbach: J. Dippold (19), Engel (16/4), Nieslon (10/1), Wagner (10), T. Dippold (7/1), Hubatschek (3), Will (3/1), Reichmann

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