Jenaer Regionalliga-Riesen siegen sich auf Platz 11

jena scMit einem gleichermaßen spät herausgespielten wie sportlich überlebenswichtigen 95:73-Sieg kehrten Jenas Regionalliga-Basketballer aus Zwickau zurück. Die 2. Mannschaft von Science City Jena schlug die Westsachsen nach kontinuierlich engem Spielverlauf mit einem Score von 32:15 im Schlussviertel, klettert in der Regionalliga Südost auf den 11. Platz. Mit diesem Erfolg haben die Saalestädter ihr sportliches Überleben in den eigenen Händen, benötigen in den beiden verbleibenden Begegnungen noch einen Sieg, um sich auch in der Saison 2018/2019 das Regionalliga-Startrecht zu erkämpfen. Das Team von Trainer Chris Schreiber gastiert am kommenden Wochenende beim Tabellensiebten in Ansbach bevor am 21. April 2018auf dem Parkett des meTecno court das kleine Thüringen-Derby gegen die Bundesliga-Reserve aus Gotha wartet.

„Am Ende war es ein relativ klarer Auswärtssieg. Die Jungs mussten drei Viertel sehr, sehr hart dafür arbeiten.

Erst im Schlussabschnitt ist uns gelungen die Zwickauer mental zu brechen“, bilanzierte Jenas Trainer Chris Schreiber nach dem Erfolg. „Zwickau hatte im letzten Viertel ganz offensichtlich keine Kraft mehr um dagegenzuhalten, nachdem wir in den ersten drei Abschnitten Probleme hatten ihre Zonenverteidigung zu knacken. Im letzten Viertel konnten wir dann noch einmal zulegen und die zwei wichtigen Pluspunkte nach Haus bringen. Letztendlich geht unser Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung“, so Schreiber weiter. „Jetzt ist die Ausgangssituation ganz einfach. Wenn wir am kommenden Wochenende in Ansbach gewinnen sind wir durch. Unsere Mannschaft ist jetzt noch einen Sieg vom Saisonziel entfernt und hält sein Schicksal in den eigenen Händen. Wir werden für einen positiven Saisonabschluss in den beiden Begegnungen alles geben“, sagt Schreiber abschließend.

Im Jenaer Gastspiel bei den Westsachsen entwickelte sich von Spielbeginn an ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Science City nach dem 21:19 im Startviertel bis zum 44:40-Halbzeitstand zwar statistisch im Vorteil sah, von einer Entscheidung allerdings so weit entfernt war wie Rumpsteak von Bohnensuppe. Auch nach dem Auftakt in die zweite Hälfte sollte sich an dieser Konstellation zunächst nicht viel ändern. Verbissen um ihren zweiten Saisonsieg kämpfend, präsentierten sich die Zwickauer als ebenbürtiger Kontrahent, welcher den Gästen aus Thüringen das Leben schwermachte. Mit einer weiterhin knappen 63:58-Führung in die letzten zehn Minuten startend, gelang es Science City bis zur 35. Minute einen 82:67-Vorsrung zu erspielen, welcher in der verbleibenden Spielzeit konstant ausgebaut werden konnte.

SCJ: Smith 24 Punkte (13 Reb.), Rahn 12, Glück 10, Radojicic 9, Heber 7, Smollich 7, Dizdar 6, Domrös 5, Krause 5, Schneider 4, Kadasi 4, Foerster 2

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