Niners II zurück in der Erfolgsspur

Nach der Niederlage am vorangegangenen Wochenende gegen Bayreuth waren die Mannen von Mohammed Hajjar dieses Wochenende etwas unter Zugzwang, wollte man nicht den Anschluss an die Spitzengruppe verlieren.

Mit viel Feuer Starteten die Sachsen dann dementsprechend in das Spiel im Oberpfälzischen Neustadt. Vor allem der jüngste und der älteste Spieler der Chemnitzer wussten sofort offensiv zu überzeugen. Mit 10 Punkten der beiden, auf die nur 4 der Gastgeber folgten, zwang man die Neustädter in eine erste frühe Auszeit. Die Auszeit konnte den Rhythmus der Chemnitzer allerdings nicht brechen und man konnte sich mit selbstbewusstem Angriffsspiel bis auf 16:6 absetzen, bevor die Oberpfälzer langsam ins Spiel fanden. Ab der sechsten Minute schienen die Gastgeber dann endgültig aufgewacht zu sein. Immer wieder zogen die Gastgeber jetzt aggressiv zum Korb und ließen sich durch nichts beeinflussen. So gelang es den Neustädtern innerhalb von drei Minuten das Spiel auszugleichen und in der Folge auch zu drehen, auch eine Auszeit der Gäste konnte daran nichts ändern und so ging man mit einem 29:25 aus Sicht der Gastgeber in die erste Pause.

Im zweiten Viertel justierten die Sachsen dann ihre Defense ein wenig und ließen nun keine einfachen Punkte mehr zu. Dank engagierter Offense konnte man sich bis zur 15. Minute die Führung wieder zurückholen. Im Anschluss wurde das Spiel nun etwas ruppiger, womit die Gastgeber augenscheinlich besser zurechtkamen als die Gäste. Während die Neustädter kontinuierlich scorten oder sich zumindest Freiwürfe erkämpften, produzierten die Chemnitzer ein Turnover nach dem anderen und konnten in den fünf Minuten vor der Halbzeitpause lediglich zweimal scoren. Der Halbzeitstand war mit 49:39 dementsprechend eindeutig zu Gunsten der Gastgeber.

In der Pause schien der Chemnitzer Coach die richtigen Worte gefunden zu haben. Mit Viel Energie kamen die Sachsen zurück auf den Court und starteten direkt einen 9:0-Lauf, welcher erst durch einen Drei-Punkte-Wurf der Neustädter gestoppt wurde. In der Folge ging es viel hin und her und Punkte wurden hauptsächlich von der Freiwurflinie erzielt. Hier bewiesen die Gäste aus Sachsen sehr starke nerven und kämpften sich Punkt um Punkt heran. Nach 30 Minuten legen sie nur noch einen Punkt zurück. Stand nach dem dritten Viertel: 64:63

Der letzte Spielabschnitt versprach also viel Spannung, insbesondere weil die Chemnitzer schon sehr stark mit Fouls belastet waren. Gleich zu Beginn des vierten Viertels musste sich mit Mario Nagler der einzige Innenspieler der Chemnitzer verabschieden. Da Felix Schoch schon Ende des dritten Viertels sein fünftes Foul bekam, waren die Chemnitzer nur noch zu acht. Nichtsdestotrotz steckten die Sachsen nicht auf und agierten vor allem offensiv sehr gut als Team. So fanden sie immer wieder die freien Männer welche dann souverän abschlossen. Nach einem 13:4 Lauf der Gäste, kamen die Neustädter dann noch einmal zurück ins Spiel und lieferten ihrerseits einen 9:1 Lauf ab. So Stand es 2 Minuten vor Schluss 77:77. Dann traf Bruno Albrecht einen ganz wichtigen Dreier. Ein Stop der Chemnitzer, sowie ein hart erkämpfter Treffer am Brett in der letzten Minute brachen den Neustädtern dann das Genick und das Spiel konnte souverän zu Ende gespielt werden. So konnten die Chemnitzer mit 84:79 ihren 10. Saisonsieg einfahren.


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