Spielberichte 1. Regionalliga Herren

BASKETS VERWANDELN DEN ERSTEN „MATCHBALL“

Vilsbiburg gewinnt Nervenschlacht gegen TuS Bad Aibling mit 89:84 (41:45)

Die Baskets Vilsbiburg haben gleich den ersten „Matchball“ verwandelt: Das Team von Cheftrainer Holger Prote zwang den Tabellenzwölften TuS Bad Aibling am Sonntag mit 89: 84 (41: 45) in die Knie und sicherte sich damit vor rund 700 Zuschauern in der Ballsporthalle bereits vier Spieltage vor Saisonende endgültig den Klassenerhalt in der 1. Regionalliga Südost. Mit elf Siegen, elf Pleiten und somit 22 Punkten rangieren die Niederbayern nun sogar auf Position sieben.

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Knappe Niederlage in Vilsbiburg

Die Formkurve der Basketballer des TuS Bad Aibling zeigt weiterhin konstant nach oben. Zwar reicht es gegen starke Baskets aus Vilsbiburg am Ende nicht ganz zum Sieg (84:89), Coach Guggenhuber zeigt sich im Nachgang aber zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge.

 
Nach dem wichtigen Sieg im Kellerduell gegen Hellenen München und vor dem zweiten wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten (Rosenheim), stand für die Fireballs Bad Aibling am vergangenen Sonntag, das schwere Auswärtsspiel in Vilsbiburg auf dem Plan. Zwar hatten die Kurstädter das Hinspiel zu Hause knapp nach Overtime gewonnen, doch die Favoritenrolle lag vor der Partie klar bei den Gastgebern, immerhin hat die Mannschaft von Kulttrainer Holger Prote in der Winterpause nochmal personell nachgerüstet und konnte sich so in den vergangenen Wochen im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Trotzdem wollte man aus Aiblinger Sicht wichtige Zähler im Abstiegskampf aus Vilsbiburg entführen.
 
Die Gäste starteten dementsprechend engagiert in die Begegnung. Die gegnerische Zonenverteidigung konnte durch vorab einstudierte Plays gut ausgehebelt werden und Mario Hack-Vazquez (22) schulterte die offensive Last durch einige sehenswerte Distanzwürfe. Bad Aibling führte nach dem ersten Spielabschnitt 25:17. Im zweiten Viertel kämpften sich die Hausherren zurück in die Partie. Angeführt von US-Import Stafford verkürzten die Baskets den Rückstand bis zur Pause auf vier Punkte. Coach Guggenhuber konnte mit der ersten Hälfte durchaus zufrieden sein, lediglich die angeschlagenen Spieler Mirceta (9), Kaifosch (2) und Nimphius (3) waren die Blessuren deutlich anzumerken und bereiteten dem Übungsleiter Kopfzerbrechen. „Leider hat man den angeschlagenen Spielern vor allem in der Defensive angemerkt, dass sie trotzdem bis zum Ende gefightet haben, zeigt wie sehr die Jungs füreinander einstehen.“
In Halbzeit zwei entwickelte sich nun ein echter Schlagabtausch. Die Fireballs versuchten nun immer mehr ihre körperliche Überlegenheit unter dem Korb auszuspielen, hatten aber foulbedingt Schwierigkeiten auf den großen Positionen. Am anderen Ende des Feldes zeigten die Gäste auch im dritten Viertel eine ansprechende Leistung, lediglich das Reboundverhalten ließ in dieser Phase etwas zu wünschen übrig. Nach dreißig gespielten Minuten lagen die Gäste immer noch mit vier Zählern in Front. Nun schlugen die Hausherren zurück und es entwickelte sich ein echter Basketballkrimi. Der TBA vergaß nun völlig seine bis dato ordentliche Transition-Defense und fing sich so einige einfache Punkte aus Schnellangriffen der Baskets. Auf der Gegenseite mangelte es zur gleichen Zeit an Treffsicherheit und Wurfglück. Unterstützt durch ein, zwei unglückliche Entscheidungen der sonst hervorragenden Schiedsrichter, lag der TBA plötzlich mit 10 Punkten zurück. Doch Simon Bradaric (31) hatte etwas gegen die Niederlage einzuwenden und katapultierte die Fireballs mit vier erfolgreichen Dreiern zurück in die Partie. Am Ende erwies sich Vilsbiburg aber als zu abgeklärt und sicherte sich den Sieg am Ende mit 89:84.
 
Guggenhuber nach der Partie: „Ein großes Lob an meine Mannschaft. Die Jungs haben heute wieder einte tolle Leistung abgeliefert, ähnlich wie in den vergangenen Wochen. Leider haben wir uns heute wieder nicht mit einem Sieg belohnt, aber mit solch einer Leistung ist mir vor dem wichtigen Derby nicht bange. Ein extra Lob geht da nochmal an Jakob Günther, der mit seinem System gegen die Zone viel gute Vorbereitungsarbeit geleistet hat.“
 

Culture City unterliegt ohne offensiven Rhythmus beim Tabellenzweiten

Mit einer knappen 53:57-Niederlage kehrte Culture City Weimar vom Gastspiel aus Breitengüßbach zurück. Die Mannschaft von Cheftrainer Marius Linartas unterlag vor den Toren Bambergs nach einem Auftaktviertel ohne offensiven Rhythmus, lief dem in dieser Phase kassierten Rückstand bis in die Schlussphase hinterher und konnte die Partie trotz einer starken kämpferischen Vorstellung nicht mehr drehen. Ungeachtet des Resultats in Oberfranken rangieren die Thüringer im Mittelfeld der Regionalliga Südost auf dem 6. Platz, mit sicherem Vorsprung auf den Tabellenkeller und empfangen am kommenden Wochenende den Spitzenreiter aus Ansbach an der Ilm. Das Duell gegen den Tabellenführer findet am 14. März um 15.00 Uhr in der Asbachhalle Weimar statt.

„Es war ein sehr schweres Spiel für uns“, sagte Coach Marius Linartas nach der Niederlage. „Wir haben nicht wirklich schlecht verteidigt, konnten den Gegner schließlich bei 57 Punkte halten. Dafür haben wir jedoch offensiv kein Bein auf den Boden bekommen. Trotz zahlreicher freier Würfe, vor allem im Startviertel, sind selbst völlig offene Schüsse nicht fallen. Am Ende konnten wir noch einmal auf zwei Punkte verkürzen, bevor die Gastgeber mit einem erfolgreichen Dreier konterten und das Spiel zugemacht haben. Offensiv war es mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung. Wir haben ohne Selbstvertrauen geworfen und am Ende hat sich der Frust der vergebenen Würfe aufgestaut und uns zu viel Rhythmus gekostet, um dieses Spiel zu kippen. So geht der Sieg letztendlich verdient an den Tabellenzweiten, der um den Aufstieg kämpft“, so Linartas abschließend.

Während die Goethestädter im Startabschnitt früh in Rückstand gerieten, in dieser Phase mit ihrem Wurfglück haderten, nutzte der TSV Breitengüßbach den Auftakt, um sich bis zur ersten Viertelpause auf 15:4 abzusetzen. Nachdem die Thüringer konterten, bis zur Halbzeit auf 23:18 verkürzt hatten, legten die Gastgeber nach Beginn der zweiten Hälfte nach. So erspielten sich die Franken bis zur 30. Minute einen 41:30-Vorsprung, der im Schlussabschnitt zwar noch einmal schmolz. Die Aufholjagd von Culture City in den vorangegangenen Minute hatte jedoch zu viel Kraft und Konzentration gekostet, um der Partie noch einmal die finale Wendung geben zu können.

CCW: Radojicic 18 Punkte, Hofmann 12, Bank 10, Garrett 6 (12 Reb.), Dizdar 4, Foerster 2, Walter 1, B. Linartas, A. Linartas, Mayr – Otto (DNP)

Weimar

Es geht noch, Heimerfolg gegen Treuchtlingen

Regnitztal Baskets vs VfL Treuchtlingen 103:82 Regnitztal zurück in der Erfolgsspur. Gegen den Achten gelang den Youngsters in einem spannenden und intensiven Match ein deutlicher Erfolg. Durch die Niederlagen von Bad Aibling und Rosenheim haben sich die Jungs etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschafft und den Anschluss ans hintere Mittelfeld erreicht. Die jungen Regnitztaler wirkten im ersten Viertel noch etwas nervös, teilweise war in der Offensive ebenfalls noch Ladehemmung vorhanden und mussten den Treuchtlinger Gästen den Vortritt lassen. Am Ende 20:24 für die Gäste. Im zweiten Abschnitt kamen die Jungs von Trainer Mark Völkl besser in die Partie und konnten das Ergebnis bis zur Halbzeit, trotz heftiger Gegenwehr von Treuchtlingen, in eine 49:47 Führung umwandeln. Einzig in der Defensive musste in der zweiten Halbzeit eine Steigerung kommen. Der dritte Abschnitt begann ausgeglichen bei wechselnden Führungen. Durch schnelle Ballgewinne und einen hochprozentigen Abschluss konnte Regnitztal ab der 25. Minute mit einem 9:0 Lauf innerhalb von zwei Minuten eine 68:58 Führung herausspielen. Vor dem Schlussabschnitt stand es 75:64. Entschieden war jedoch noch nichts. Das vierte Viertel verlief bis zur 35. Minute ausgeglichen, mit einer 81:73 Führung für Regnitztal. Jetzt legte Regnitztal bei der Intensität nochmals zu, der Lohn war ein 14:0 Lauf der beim Stand von 95:73 die Vorentscheidung brachte. Bei einer hohen Trefferquote von 53,8 Prozent, einem Reboundverhältnis von 47:30 und bei den Assists mit 24:10 kann man von einer geschlossenen Teamleistung sprechen, die am Ende einen auch in der Höhe verdienten Erfolg brachte. Zusätzlich sicherten sich die Youngsters auch noch den direkten Vergleich. Baggette (19/1 Dreier, 8 Assist), Bergmann (18/2), Mavridis (16/4), B. Tischler (11), Saffer (9), Beck (8), Köppel (8), Sonnefeld (6/2), Ueberall (4), Guck (2), Brevet (2), Nowak,

TTL Bamberg nimmt erfolgreich REvanche gegen die Longhorns

Logo TTL

TTL Basketball Bamberg gegen Longhorns Herzogenaurach 91:78

Am vergangenen Samstag hatte der TTL Bamberg die Longhorns aus Herzogenaurach zu Gast. Das erste Viertel verlief sehr ausgeglichen. Zwei Dreier vom besten Werfer der Longhorns Larry Hall (22 Punkte) beantworteten die Bamberger mit erfolgreichen Distanzwürfen von Michi Dorn (2), Kevin Jefferson (1) und Steffen Walde (1). Die letzten fünf Punkte für den TTL in diesem Abschnitt steuerte Andy Rico bei, der sich ein um das andere Mal kraftvoll unter dem gegnerischen Korb durchsetzen konnte. Mit einem 24:23 für die Hausherren ging es in die zweiten zehn Minuten. Mit gutem Kombinationsspiel und einer aufmerksamen Verteidigung konnte der TTL Mitte des zweiten Viertels seine Führung stetig ausbauen. Sechs Punkte von Daniel Eisenhardt sorgten für einen 13-Punkte Vorsprung (44:31). Bis zur Halbzeitpause änderte sich nicht viel. Beim Stande von 50:38 wurden die Seiten gewechselt. Der TTL konnte den zweiten Abschnitt mit 26.15 für sich entscheiden. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit kam Herzogenaurach auf sieben Zähler heran (46:53), doch Steffen Walde mit sieben und Kapitän Michi Lachmann mit fünf Punkten in Folge vergrößerten den Abstand zu den Gästen erneut. 67:56 hieß es für den TTL vor dem Schlussabschnitt. In diesen starteten die Bamberger mit einem 7:0 Lauf und somit war eine Vorentscheidung in dieser Partie gefallen. Auch wenn die Longhorns noch einmal auf acht Punkte verkürzen konnten, ließen sich die TTLer nicht aus der Ruhe bringen und spielten abgeklärt bis zum Schluss. Mit dem 91:78 Erfolg konnten die Bamberger erfolgreich Revanche für die Niederlage aus der Vorrunde nehmen. Die Coaches Rainer Wolfschmitt und Michael Kunz gaben allen elf Spielern reichlich Einsatzzeit. Alle trugen sich in die Scorerliste ein. Fünf Spieler punkteten zweistellig. Erfreulich, dass auch die Youngster Tom Eichelsdörfer (8 Punkte ohne Fehlwurf) und Jakob Kessler ihre Spielzeit nutzen konnten und eine couragierte Leistung ablieferten.

Für den TTL spielten: Walde (14/2), Dorn (12/4), Eisenhardt (12), Rico (12), Lachmann (11/3), T. Eichelsdörfer (8), Ferguson (7/1), Jefferson (7/1), K. Eichelsdörfer (4), Bauer (2), Kessler (2).

Von Michael Kunz

Derbysieg für den FCBB III

1. Regionalliga Südost, FCBB III - MTSV Schwabing Basketball 97:74 (55:44)

Am Samstagabend trafen auch die beiden Regionalliga Teams des MTSV Schwabing und des FCBB beim Stadtderby aufeinander. Im Duell des Dritt- und Viertplatzierten konnte sich die dritte Mannschaft des FC Bayern Basketball durchsetzen und sicherte sich zusätzlich auch den direkten Vergleich.  

Schon zur Hälfte setzte sich der FC Bayern mit elf Punkten in Führung (55:44). Diesen Vorsprung vergrößerten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit bis auf 23 Zähler zum Endstand von 97:74. Eine großartige Leistung legte erneut Denis Alibegovic auf’s Parkett. Der Bayernspieler erzielte 29 Punkte, davon sechs Dreier, ließ sich aber auch zehn Ballverluste zu schulden kommen. Insgesamt war die Trefferquote beim FCBB III vergleichsmäßig hoch: 52,2 Prozent der Feldwürfe gingen ins Netz, jeder zweite abseits der Drei-Punkte-Linie.  

Mit dem 97:74- Erfolg tauscht der FCBB III den Tabellenplatz mit Nachbar Schwabing und verweilt derzeit auf Rang drei. Am kommenden Samstag gastieren die Bayern beim BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtb.

Coach Andreas Wagner: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute ein ordentliches Spiel auf’s Parkett gebracht. Es war eine sehr schnelle Partie, ging viel rauf und runter. Wir freuen uns sehr, den direkten Vergleich gegen Schwabing gewonnen und nun endgültig den Klassenerhalt gesichert zu haben.“

FCBB III: Denis Alibegovic (29 Punkte, 6 Dreier), Jannick Jebens (15), Luis Wulff (13), Benjamin Schröder (12), Mohamed Sillah (11), Maxwell Temoka (7, 11 Rebounds), Emmanuel Womola (7), Philipp Walz (3), Robbie Groh und  Michael Rataj.

Auch beim Tabellenführer für Kangaroos nichts zu holen

Am Ende war der Tabellenführer für die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen eine Nummer zu groß. Die Kangaroos verloren das Auswärtsspiel der 1. Regionalliga Südost am Samstagabend bei HAPA Ansbach trotz einer insgesamt ordentlichen Leistung mit 84:95 (38:43) und verbleiben damit auf dem siebten Platz in der Tabelle.

Die in dieser Saison in eigener Halle noch ungeschlagenen Mittelfranken untermauerten zu Beginn der Partie gleich einmal ihre Titelambitionen und gingen vor über 1000 Zuschauern rasch mit 9:2 in Führung. Die Leitershofer, die auf Max Uhlich verzichten mussten, dafür aber Nino Tomic erstmals seit langem wieder auf dem Spielfeld hatten, beeindruckte dies aber zunächst nicht. Im Vergleich zum Hinspiel ließ man sich dieses Mal nicht vom Gegner überrollen, behielt die Ruhe im Spiel und verkürzte bis zum Ende des ersten Viertels auf 17:19. Durch drei Dreier des Ansbacher Spielers Anthony Bauer fiel man zwar auch im zweiten Abschnitt erst einmal wieder ins Hintertreffen, bis zur Halbzeit war bei einem Rückstand von nur fünf Punkten zumindest noch einiges möglich. Aber auch das dritte Viertel sollte zum Spiegelbild der ersten beiden Abschnitte werden. Trotz aller Bemühungen der BG und viel Einsatz und Kampf zogen die Franken erneut davon, beim Spielstand von 68:50 (28. Minute) schien dann bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ansbachs überragender Amerikaner Tylik Evans dann aber bereits vier Fouls auf seinem Konto und musste sich fortan etwas zurückhalten. Die Stadtberger witterten Morgenluft, zeigten nun ihre beste Phase des Spiels. Vor allem Chuck Brown war gut aufgelegt und bis zur 32. Minute verkürzte man nach einem 19:5 Run auf 69:72. Die Chance, das Spiel nun zu drehen, war plötzlich wieder da. Die Kangaroos agierten nun aber erneut nicht zielstrebig genug, trafen teilweise keine guten Entscheidungen und verloren wichtige Rebounds. Letzten Endes musste man aber einfach vor der Klasse des Gegners kapitulieren. Ansbach konnte den Vorsprung wieder um ein paar Punkte erhöhen und brachte auch am Ende die obligatorischen Freiwürfe allesamt sicher in der Reuse unter. Während die Einheimischen den Sieg, der sicher ein vorentscheidender Schritt für Meisterschaft und Aufstieg war, ausgelassen feierten, musste die BG die nächste Niederlage gegen ein Team aus der Top Five der Liga hinnehmen. Es soll in dieser Saison einfach nicht klappen, den Spitzenmannschaften Paroli zu bieten.

Am kommenden Samstag gehen diese „anspruchsvollen Wochen“ für die Leitershofer weiter. Nach den Spielen gegen den Zweiten und den Ersten der 1. Regionalliga folgt nun direkt das Match gegen den Tabellendritten, in der Stadtberger Sporthalle ist dann beim vorletzten Heimspiel der Saison der FC Bayern München III zu Gast.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Brown (32/3 Dreier), Adjankou, Sauer (8),  Londene (7/2 Dreier), Benke (10), Hadzovic (5), Veney (4), Tomic, Tesic (18/2 Dreier), Richter.

Beste Werfer Ansbach: Evans (29), Bauer (20), Simon (20).

Pech hatte die zweite Mannschaft der BG, welche in der 2. Regionalliga Süd beim TSV Nördlingen erst nach Verlängerung mit 71:79 unterlag. In der regulären Spielzeit brachte man eine Führung nicht über die Runden und versäumte einen wichtigen Schritt im Kampf um den Ligaerhalt zu tätigen. Die Konstellation in der Liga bleibt eng: Fünf Teams zieren das Tabellenende mit je 14 Punkte, eine weitere Mannschaft hat 16 Zähler auf dem Konto. Drei Spieltage stehen jetzt noch an, mindestens zwei, eventuell auch drei Mannschaften müssen absteigen. Kommenden Samstag spielt man auf eigenem Terrain gegen Wolnzach.

Stimmen zum Spiel:

BG-Spielertrainer Emanuel Richter: „Das Bild wiederholt sich, wir sind gegen die Spitzenmannschaften der Liga immer ganz gut dabei, schaffen es aber nicht, im entscheidenden Moment das Blatt zu wenden. Da fehlt es uns etwas an Routine und Abgeklärtheit, um in einer Phase wie heute im vierten Viertel dann das Momentum zu nutzen. Ansbach dürfte die Meisterschaft jetzt sicher haben, und das ist zweifelsohne verdient, sie haben eine wirklich sehr ausgeglichene und routinierte Mannschaft.“

BG Co-Trainer Andreas Moser: „Beim Gegner haben zwar drei Spieler zusammen 70 Punkte erzielt. Der Eindruck täuscht aber, dass das der Erfolg der Ansbacher nur darauf beruht, die Mannschaft ist in Gänze sehr ausgeglichen besetzt und hat eine sehr gute Rollenverteilung. Die Kulisse hier ist sicherlich auch zweitligatauglich.“

BG-Kapitän Dominik Veney: „Wenn man sich gegen die Mannschaften aus den hinteren Regionen immer schadlos hält, aber eben nie gegen die guten Teams der Liga gewinnt, ist man dann halt eben in der Mitte der Tabelle platziert. Nichts desto Trotz wollen wir nun versuchen, unsere schwarze Serie kommenden Samstag zu Hause gegen den Dritten Bayern München zu beenden und den Fans noch zwei ordentliche Heimspiele in dieser Saison präsentieren“.

Zittersieg gegen Weimar

breitenguessbach

Vor knapp 150 Zuschauern in der heimischen Hans-Jung-Halle gewinnen die Regionalliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach mit 57:53 gegen Culture City Weimar. 

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hapa Ansbach Piranhas auch gegen Leitershofen mit Sieg

Gegen einen starken Gegner aus Leitershofen/Stadtbergen galt es für die Piranhas an die Heimstärke in dieser Saison anzuknüpfen und einen wichtigen Schritt in Richtung Meistertitel zu machen. Bei noch 5 ausstehenden Spielen und 4 Punkten Vorsprung kann jede Niederlage vor dem Saisonfinale entscheidend werden.image

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Große Ernüchterung im Abstiegskampf

rosenheim sbr neuSchwache SBR-Basketballer verlieren gegen Tabellenletzten

Das war über weite Strecken nicht ligatauglich: Die Regionalliga 1-Basketballer des SB DJK Rosenheim verloren am vergangenen Samstag vor eigenem Publikum gegen den Tabellenletzten Hellenen München deutlich mit 53:68 und müssen sich wohl allmählich darauf einstellen, dass der Abstieg am Saisonende mit dieser Leistung wohl unvermeidlich sein wird.

Die Partie vor gut gefüllten, hoffnungsvollen Rängen in der Gaborhalle war von Anfang an Abstiegskampf pur: Beide Teams wirkten vom Druck des Gewinnen-Müssens gehemmt, erfolgreiche Offensivaktionen waren Mangelware und spielerisch war erwartungsgemäß wenig Sehenswertes geboten. Einzig der starke Gäste-Topscorer Jermaine Lippert (27 Punkte) sorgte für Highlights und war von den Gastgebern ein ums andere Mal nicht zu stoppen. Trotzdem schafften es die Mulalich-Schützlinge in der ersten Halbzeit zumindest, sich im Spiel und das für sie so wichtige Match bis zum Pausenstand von 32:30 offen zu halten. Bei den treuen Zuschauern herrschte immer noch Hoffnung, die dann aber im Verlauf des dritten Viertels schnell zunichte gemacht wurde: Die Hausherren lieferten fortan gegen alles andere als starke Münchner eine desolate Leistung ab – phasenweise wirkten sie wie gelähmt und fanden gegen die wahrlich nicht starken, aber immer selbstbewussteren Hellenen kein Mittel. Die Wurfquote war mit 24 Prozent wie bereits in den letzten Partien unterirdisch, erschreckend aber vor allem, wie sich einige Akteure ihrem Schicksal ergaben. Selbst erfahrene Spieler wie Kapitän Jguwon Hogges schafften es nicht, das leblose Team nochmals aufzurütteln. Ganze 21 Punkte erzielten die Rosenheimer im zweiten Spielabschnitt – zu wenig, um in Deutschlands höchster Amateurspielklasse bestehen zu können. Am Ende wirkten sowohl die Verantwortlichen als auch die Mannschaft relativ ratlos; sich für das anstehende Lokalderby gegen Aibling nochmal aufrichten zu können, dürfte nach dieser Leistung äußerst schwierig sein.

Für den SBR spielten Jonas März (4 Punkte), Hogges (13), Schiefer, Brosig, Susa (10), Bastian März (11), Schulezko (5), Samuel Weigel, Hlatky. Kromah (4), Nsingi und Kiknadze (6).

TTL Bamberg unterliegt in Weimar / Jena

TTL BACulture City Weimar/Jena II vs. TTL Basketball Bamberg 87:82

Am vergangenen Samstag ging die Reise für den TTL Bamberg nach Weimar zum Farm Team von Science City Jena. Ohne Ferguson, Krause, K. Eichelsdörfer und Loch mussten die Bamberger gegen die in Bestbesetzung auflaufenden Gastgeber antreten. In den ersten zehn Minuten zeigten sich der TTL von seiner besten Seite. Mit einer konsequenten Verteidigung und schnellem Spiel nach vorne konnten sie ein um das andere Mal erfolgreich abschließen. Michi Dorn mit zwei Dreiern, Steffen Walde mit neun Punkten (bester Werfer des TTL mit 20 Punkten) und Kevin Jefferson sorgten für eine 10-Punkte-Führung (27:17) nach dem ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt drehten die Thüringer den Spieß um und gewannen ihrerseits mit 27:17. In dieser Phase war der Topscorer der Heimmannschaft Vincent Garrett (27 Punkte) nicht zu stoppen. Er erzielte allein in diesem Viertel zwölf Punkte. Auf Seiten der Bamberger hielten nur die beiden „Großen“ Daniel Eisenhardt und Andy Rico dagegen. So wurden die Seiten beim Stande von 44:44 gewechselt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein hochklassiges und spannendes Match. Die Führung wechselte ständig und keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als vier Punkten vom Gegner absetzen. Walde mit neun und Dorn mit fünf Punkten in Folge hielten dagegen und ließen die Hausherren nicht davonziehen. Der dritte Abschnitt ging mit 24:22 an Weimar. Mit einem 2-Punkte-Rückstand (66:68) für den TTL ging es in den Schlussabschnitt. Andy Rico mit einem Dreipunktspiel und Steffen Walde erkämpften die Führung für die TTLer zurück. Doch mit einem 7:0 Lauf schlugen die Weimarer postwendend zurück. Die Bamberger versuchten alles, aber kamen nicht mehr entscheidend heran. Mit einem 19:16 im letzten Viertel sicherten sich die Thüringer den Sieg (87:82) und zogen in der Tabelle an den Oberfranken vorbei. Co-Trainer Michael Kunz nach dem Spiel: „Das war sicher eines unserer besten Spiele dieser Saison. Trotz der Ausfälle einiger Leistungsträger und gegen eine mit ProA Spielern gespickte Weimarer Mannschaft haben alle zehn Spieler eine couragierte Leistung abgeliefert. Leider konnten wir uns dafür nicht belohnen.“

Für den TTL spielten: Walde (20/1), Jefferson (18), Rico (15), Dorn (13/3), Eisenhardt (8), Bauer (3/1), T. Eichelsdörfer (3/1), Lachmann (2), Kessler, Ulshöfer.

Von Michael Kunz

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