Spielberichte

Souveräner Auftaktsieg für die Baskets

Letztlich ohne größere Probleme besiegten die VfL Baskets Treuchtlingen den TTL Bamberg zum Saisonauftakt der Regionalliga Südost. Vor allem im 2. Viertel zeigten die Treuchtlinger eine Top-Leistung und erspielten sich einen Vorsprung, den sie bis zum Endstand von 85:65 nicht mehr hergaben. Neuzugang Peter Zeis stach mit 18 Punkten aus einer hervorragenden Teamleistung, bei der fünf Spieler zweistellig punkteten heraus.

Im ersten Viertel wechselte die Führung fast im Minutentakt, ehe Claudio Huhn kurz vor der Pause zum 21:20 traf. Es folgte das Sahneviertel der Baskets. Mit 26:7 entschieden sie den 2. Abschnitt für sich und gingen mit einer beruhigenden 47:27-Führung in die Pause. Nach der Pause schlich sich etwas der altbekannte Schlendrian ein. Bis auf zwölf Punkte verkürzten die Gästen den Rückstand, doch Schmoll, Eisenberger und Co. blieben ruhig und holten sich bis zum Spielende den alten Abstand zurück. 

 

Für Treuchtlingen spielten: Vogt (2), Schwarz, Eisenberger (12), Geiselsöder (15), Huhn (10), Schmoll (12), Horrn, Seeberger (4), Beierlein (6), Luca Wörrlein (2), Jonathan Schwarz (4), Peter Zeis (18).

 

Kangaroos unterliegen zum Saisonstart

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen ist mit einer unglücklichen Niederlage in die neue Saison der 1. Regionalliga Südost gestartet. Das Auswärtsspiel bei der DJK SB Rosenheim verlor man durch einen Dreipunktewurf des Gegners mit der Schlusssirene mit 80:83 (45:34).

Es war die Partie am ersten Spieltag der 1. Regionalliga, bei der sich beide Kontrahenten gleich einmal für eine nicht zufriedenstellende letzte Saison rehabilitieren wollten. Sowohl Rosenheim als auch Leitershofen hatten eine bekanntermaßen sehr gute Vorbereitung gespielt, zeigten sich von Beginn an topfit und so kamen über 500 Zuschauer in der Gabor Halle sofort eine packende, schnelle und hochklassige Partie zu sehen. Diese wurde später als geplant angepfiffen, da bei einem der Körbe der Ring beim Warmspielen zu Schaden kam. Die beiden Amerikaner Jguwon Hogges auf Seite der Oberbayern und CJ Carr bei den Schwaben lieferten sich auf der Aufbauposition von Beginn an ein packendes Duell. Nach einigen Führungswechseln im ersten Viertel setzten sich die Gäste dann fortan etwas ab und gewannen den ersten Abschnitt 23:16. Nachdem die Innstädter sich wieder herangekämpft hatten, kam die beste Phase der Kangaroos zum Ende der ersten Halbzeit, welche erneut Carr per Dreipunktewurf wenige Sekunden vor dem Ende des zweiten Viertels zu einer 11-Punkte Führung nutzte. Unter dem Strich versäumten die Leitershofer bedingt durch mehrere leichte Fehler trotzdem, bereits in der ersten Halbzeit, den Vorsprung höher zu gestalten und so für klare Verhältnisse zu sorgen. So kam es wie es kommen musste, denn 11 Punkte sind beim Basketball nun einmal alles andere als ein beruhigender Vorsprung. Angetrieben von ihren Fans erhöhten die Sportbundler nochmals die Intensität, verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels auf 62:66 und gingen in der 34. Minute mit 71:70 in Führung. Es ging nun hin und her, Emanuel Richter glich 20 Sekunden vor dem Ende für die BG zum 80:80 aus, alles schien auf eine Verlängerung hinzudeuten. Die Stadtberger hatten aber die Rechnung ohne Rosenheims Timo Fliege gemacht, der tatsächlich beim letzten Angriff des Spiels mit der Schlusssirene einen Dreier zur Freude der vielen Fans verwandelte.

Unter dem Strich bot die BG eine sehr ordentliche Leistung und zeigte sich deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahr. Gleichwohl, Zählbares konnte man nicht aus Oberbayern entführen. Neben dem überragenden Carr konnten insbesondere auch Milan Tesic sowie Bernhard Benke mit 12 Rebounds gefallen. Nun gilt es in zwei Heimspielen in Folge (Samstag gegen Herzogenaurach und am Mittwoch darauf gegen Bad Aibling) für Positivergebnisse zu sorgen.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr(30/4 Dreier), Zink (1), Fiebich,  Londene (2), Hadzovic (4), Behnisch (3/1 Dreier), Veney (1072 Dreier), Tesic (14/3 Dreier), Benke (13), Hoedt, Richter (3/1 Dreier).

Beste Werfer Rosenheim: Hogges (18), Fliege (14), Gaizauskas (13), Schulezko (12), Malpede (11)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, das Spiel verloren zu haben und noch dazu in der letzten Sekunde. Es war glaube ich eine gutklassige und spannende Partie, Einsatz und Motivation haben bei meiner Mannschaft gestimmt. Es waren in Summe einige kleine Fehler zu viel im Spiel, die sich dann summiert haben. Daran müssen wir diese Woche nun arbeiten“.

BG-Teamchef Andreas Moser: „Eigentlich dürfen wir diese Partie nicht verlieren, vielleicht waren wir uns einen Tick zu sicher, dass wir hier erfolgreich sind. Die Stimmung hier war prächtig, es war Werbung für den Basketballsport, Gratulation an Rosenheim zum Sieg und zum Event. Ich glaube, dass es  - Treuchtlingen an der Spitze einmal ausgenommen - dieses Jahr in der Liga extrem ausgeglichen zugehen wird. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass bei den meisten Spielen Kleinigkeiten entscheiden sein werden. Ich sehe uns weiterhin trotzdem sehr gut für die Saison aufgestellt.“

Auftaktsieg in Herzogenaurach

breitenguessbachDem TSV Tröster Breitengüßbach gelingt zum Start der neuen Regionalliga-Saison ein umkämpfter 78:72-Auswärtserfolg bei den Longhorns in Herzogenaurach.

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hapa Ansbach vor toller Kulisse mit Auftaktsieg

Endlich war der Zeitpunkt gekommen! Nach einer harten und nicht ganz einfachen Vorbereitung stand die Generalprobe für die hapa Ansbach Piranhas vor der Tür! 

Gegner war am 1. Spieltag der Regionalliga-Rückkehrer Fireballs Bad Aibling, der mit dem punktuell verstärktem Aufsteiger-Kader der Mannschaft von der Rezat den Heimauftakt vermiesen wollte.

Bad Aibling: Kein Piranha-Futter

Und genau so begannen die Männer von Bad Aiblings Übungsleiter Tobias Guggenhuber die Partie! Mit viel Zug zum Korb und dem Auge für den freien Mann forderten die Aiblinger die Ansbacher Korbjäger ungemein (1. Viertel: 23:27).

Doch die Piranhas hielten dagegen. Vor allem in Person von Walter Simon, der allein in der 1. Halbzeit 20 Punkte bei 12 Wurfversuchen markierte.
Dank ihm und stark verbesserter Defensive der Heimmannschaft hielt man im 2. Spielabschnitt den Gegner bei 20 Punkten, während der Mannschaft von Martin Ides 25 eigene Punkte vergönnt waren.

So ging es mit einer knappen 48:47-Halbzeit-Führung in die Kabine.

Walter Simon mit 20 Punkten in der 1. Halbzeit bei hervorragenden Quoten (10 von 12)

Ansbacher Publikum dreht auf

Nach dem Seitenwechsel konnten die Piranhas zunächst den Vorsprung etwas ausbauen (59:52). Doch mit dem Fortschreiten der Uhr drohte die Partie zu kippen.

So errang Bad Aibling nach einem zwischenzeitlichen Lauf kurz vor Ende des 3. Viertels die neuerliche Führung (65:66).

Das Ansbacher Publikum nahm den Rückstand zum Anlass, um noch einmal stark am Lautstärkepegel zu drehen.

Und so sollte es die letzte Führung der Gäste gewesen sein.

Ansbach macht den Deckel drauf

Der Stimmung in der Halle nahm durch die Viertelpause keinen Abbruch und beflügelt durch die gute Stimmung in der Halle “schweißte” Ansbach einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse.

Vor allem Steven Ward und Marcel Koulibaly drehten mächtig auf und erzielten 21 der 29 Piranhas-Punkte im 4. Viertel!

So konnten die Piranhas einen vielleicht etwas zu hohen aber dennoch vollkommen verdienten Heim-Sieg feiern.

Und genau so einen feiern die Ansbacher Anhängern am liebsten. Einen “echten Zuschauer-Sieg” eben!

Niederlage zum Saisonstart

Zum Saisonstart am ersten Heimspieltag der Regionalliga Saison 2018/19 musste sich das Team der BC Hellenen einer schweren Aufgabe stellen. Es ging gegen den Vizemeister der letzten Saison, die TSV Oberhachig Tropics. Ein Derby zuhause vor 200 Zuschauern. 
Es war ein sehr interessantes und umkämpftes Spiel, das das Team des TSV Oberhaching in der 2. Hälfte für sich gewinnen konnte. TSV Oberhaching kam wie gewohnt mit einem Top Kader zum Spiel. Lediglich einen Abgang hatten sie in der Sommerpause zu verbuchen. Für die OSB Hellenen war es eine Premiere, da es das erste Heimspiel unter dem neuen Cheftrainer Misel Lazarevic war. Dazu musste das Neuformierte Team ohne den verletzten JJ Lippert auskommen. Den Spielern von OSB Hellenen waren die stärken des Gegners bekannt jedoch waren sie auch bereit und Motiviert ein gutes Spiel zu spielen. Dies konnte man ihnen ansehen. 

1. Viertel.
Das Spiel begann interessant. Nummer 6 (Wohlers) vom TSV Oberhaching eröffnete das Spiel mit 2 von 2 Freiwürfen für die Tropics. Daraufhin antwortete Petar Bevanda mit einem Dreier für die OSB Hellenen und sofort schoss die Stimmung im Hellenendome nach oben. 6 Punkte in Folge hatte Bessoir der Neuzugang der Hellenen in der 5 und 6 Spielminute eingeschenkt. Das erste viertel endete spannend mit einem 17:17 unentschieden.
 
2. Viertel.
Die OSB Hellenen starteten heiß ins 2 Viertel und versenkten 5 Dreier am Stück. Aber auch die Gäste haben nicht nachgelassen und es ging mit einer 2 Punkte Führung (36:34) für die Hellenen in die Halbzeitpause.

3. Viertel
Das dritte Viertel begann wieder stark mit 4 Punkten der OSB Hellenen. Bis die Gäste in der 25. Minute ein 10 Punkte-Run hinlegten und es zur 28. Minute 47:51 für die Tropics stand. Das Viertel endete 51:56.

4. Viertel
Jetzt hieß es kämpfen für die Hellenen Jungs. Jedoch begann das Viertel holprig und die Tropics konnten sich mit 54:70 zur 34. Minute absetzen. Zum Ende ging dann fast nichts mehr für die Hellenen rein. Am Ende entschieden die 11 mehr geholten Rebounds das Spiel für Oberhaching. Die OSB Hellenen verloren das Heimderby zum Saisonauftakt leider mit 69:81 gegen die TSV Oberhaching Tropics.

Topscorer für die Hellenen: O. Knox (21 Punkte), W. Bessoir (17 Punkte), P. Bevanda (11 Punkte)

Topscorer TSV Oberhaching: M. Wohlers (23 Punkte), C. Hustert (16. Punkte), J. Kögler (15 Punkte)

Misel Lazarevic:
,,Positiv ist, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Saison ungefähr 25-30 Minuten gut gespielt haben und das Spielergebnis offen gehalten haben, gegen ein Team wie Oberhaching, die schon eine dreijährige Kontinuität in einem Teil der Mannschaft haben. Die Kontinuität ermöglichte es ihnen, eine Anzahl von eingespielten Verteidigungssystemen auszuwählen. Der verlorene Rhythmus in unserem Angriff, der dadurch verursacht wurde, dass die Mannschaft unzureichend eingespielt ist, sowie die Anpassung einzelner Spieler an neue Rollen in den Situationen in denen der Gegner die Verteidigung änderte. Dies ist einer der Gründe für die heutige Niederlage. Der Hauptgrund ist jedoch, dass der Rebound Kampf verloren wurde, sicherlich dadurch verursacht, dass wir in der ersten Saisonhälfte gezwungen sind ohne unsere Großen Spieler zu spielen. 9 offensive Rebounds mehr in einem solchen Match war schwierig zu konkurrieren. Nicht unwichtiger war eine
sehr schlechte Auswahl der Fouls, durch die wir unseren Gegner 14 Mal öfter an die Freiwurflinie gebracht haben. Jetzt ist es sehr wichtig, dass die Periode des guten Spiels das wir heute in ungefähr 25 Minuten gespielt haben auf 40 Minuten erhöhen, dies ist unser ultimatives Ziel um in der Zukunft gegen die qualitativ hochwertigsten Teams dieser Liga bestehen zu können.“

Deutliche Niederlage in Treuchtlingen

Logo neu 08VFL Treuchtlingen vs. TTL Basketball Bamberg  85:65

Mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck musste der TTL nach dem Saisonauftaktspiel in Treuchtlingen die Heimreise antreten.

Gegen den Topfavoriten der Liga war die junge TTL-Truppe im ersten Viertel hochmotiviert und durchaus ebenbürtig. Im Angriff kamen die Wolfschmitt-Schützlinge zu einfachen Punkten und fanden auch immer wieder ihre freien Schützen. Dementsprechend verwundert waren die Treuchtlinger Zuschauer als es zur Viertelpause nur 21:20 für den VFL stand.

Was dann im zweiten Viertel auf dem Spielfeld stattfand war das genaue Gegenteil. Beim TTL brachen alle Dämme, eine schlechte Wurfquote und viele vermeidbare Ballverluste gestatteten den Treuchtlinger eine 26:7 Lauf mit einer Wurfquote von über 90 %. Mit dem Halbzeitstand von 47:27 war somit schon die Grundlage für den Sieg der Hausherren gelegt.

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache besann sich die Bamberger Mannschaft auf ihre Stärken. konnte wieder auf Augenhöhe mitspielen und sich sogar leichte Vorteile erarbeiten.  Der dritte  und vierte Spielabschnitt endete 19:21 bzw. 19:17. Am Ende blieb es beim 20-Punkte-Abstand und einem verdienten Sieg des Meisterschaftskandidaten.

Für den TTL gilt es nun, das Positive aus drei guten Vierteln mitzunehmen und zum Heimspielauftakt am nächsten Wochenende gegen die Baskets Vilsbiburg umzusetzen.

TTL BA: 

Eichelsdörfer K. 20/3, Jefferson 10/2, Lachmann 9/2, Ferguson 5/0, Schmitt /1, Kolloch 5/1, Eisenhardt 4/0, Ulshöfer 3/1, Loch 1, Dorn, Eichelsdörfer T.

Mitreißender Basketball-Krimi mit Happy End

rosenheim sbr neuBeieindruckende Teamleistung der SBR-Basketballer zum Saisonauftakt

Einen Traumstart in die neue Saison in der Regionalliga 1 erwischten die Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag: Bei ihrem 83:80–Sieg in letzter Sekunde über die favorisierten Gäste aus Leitershofen begeisterten sie die zahlreichen Zuschauer in der Gaborhalle vor allem mit Teamgeist und einer vorbildlichen kämpferischen Einstellung.

Bereits ab 15Uhr herrschte auf dem Areal an der Ebersberger Straße ein buntes Treiben: Zahlreiche Besucher nutzten das schöne Spätsommerwetter, um sich im Rahmen des Familienfestes auf die anstehende Saisonpremiere der ersten Herrenmannschaft einzustimmen. Mit Spannung warteten alle auf den ersten Auftritt des neu formierten Teams von Trainer Bob Miller, das sich für den Auftritt vor eigenem Publikum viel vorgenommen hatte: „Die Ansprachen an die Mannschaft im Verlauf der Vorbereitung drehten sich immer wieder um die Themen Mannschaftsgeist, Einsatz und Vorbildfunktion“, betonte der Coach, der im Vergleich zu den letzten Spielzeiten heuer eine deutlich jüngere Mannschaft mit mehreren Eigengewächsen und ohne bezahlte Leistungsträger aufs Parkett schickt.

Sein Team setzte diesen Spirit gegen die stark eingeschätzten Leitesrshofener von Anfang an um: Trotz deutlicher körperlicher Unterlegenheit stemmten sich die Rosenheimer vor allem in der Defense mit allen Kräften gegen die Augsburger Vorstädter und ließen so kaum einfache Korbmöglichkeiten zu. Und in der Offensive punkteten nicht nur die bewährten Kräfte wie Kapitän Jguwon Hogges oder Osvaldas Gaizauskas, sondern auch die „Nachrücker“ wie Markus Brosig, der gleich seinen ersten Dreier versenkte, oder Eugen Schulezko, der dem SBR-Spiel mit einigen sehenswerten Aktionen seinen Stempel aufdrückte.

Sie konnten zwar nicht verhindern, dass die Gäste um den bärenstarken US-Amerikaner CJ Carr (30 Punkte), der mit abgeklärten Aktionen und einer grandiosen Trefferquote zu gefallen wusste, bis zur Pause auf 45:34 davonzogen, präsentierten sich dabei aber mit einer völlig anderen Körpersprache: In den Phasen, in denen im letzten Jahr die Schultern nach unten hingen und der letzte Schritt fehlte, spürte man nun den Zusammenhalt und den unbedingten Willen, die Partie noch zu drehen. Als die Partie im dritten Abschnitt kurzzeitig zu entgleiten drohte, stemmten sich Grünweißen dagegen und kämpften sich geschlossen ins Spiel zurück. Vorbildlich dabei auch die Einstellung von Neuzugang Roberto Malpede, der sich in der Defense clever gegen die teilweise deutlich größeren Gegner wehrte und so wie sein Pendant Varfie Krohmah nicht nur zahlreiche wichtige Rebounds ergatterte, sondern auch im Angriff entscheidende Zähler erzielte. Und auf der Aufbauposition zogen neben dem gewohnt starken Kapitän die Routiniers Shkelzen Bekteshi und Timo Fliege meist souverän die Fäden, ohne in den entscheidenden Phasen des bis zum Ende engen Spiels den Kopf zu verlieren.  

Letzterer krönte seinen starken Auftritt schließlich mit dem spielentscheidenden Wurf: Als er beim Stande von 80:80 im letzten Angriff den Pass von Hogges an die Dreierlinie erhielt, hielt nicht nur er, sondern die gesamte Halle kurz den Atem an, ehe Fliege den alles entscheidenden Dreier in letzter Sekunde versenkte und so einen kollektiven Jubelsturm in der Gaborhalle auslöste. „Ich bin stolz auf die Art und Weise, wie sich die gesamte Mannschaft heute präsentiert hat“, lautete dann auch das rundum zufriedene Resümee von Bob Miller nach der Partie.

Für die Rosenheimer spielten Breitfeld, Hogges (18 Punkte/11 Rebounds), Fliege (14), Brosig (3), Bekteshi (8), März, Schulezko (12), Gaizauskas (13), Laubert, Malpede (11) und Kromah (4).

 

Ansbach siegt zum Abschluss gegen Schwabing

Bei ihrem letzten Saisonspiel dominieren die Piranhas von hapa Ansbach die Partie nach Belieben und setzen sich souverän mit 86:69 gegen Schwabing durch. Etwas verwunderlich war, dass keiner der bisherigen Stützen mit von der Partie war, hatten die Schwabinger Verantwortlichen doch auf eine Spielverlegung gepocht.

ansbach 2012

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Jenaer Regionalliga-Basketballer unterliegen zum Saisonabschluss

jena scMit einer erst spät feststehenden 56:66-Niederlage verabschiedete sich das Regionalliga-Team vom Science City Jena am Samstagabend aus der Saison 2017/2018. Das Team von Trainer Chris Schreiber unterlag dem neuen Regionalliga-Meister der Rockets aus Gotha nach einer umkämpften sowie überwiegend knappen Partie, konnte bereits am vorletzten Wochenende den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen. In der Abschlusstabelle rangieren die Saalestädter mit acht Siegen und 18 Niederlagen auf dem 12. Platz im 14er Feld, ließen mit TTL Bamberg und GGZ Basket Zwickau zwei sportliche Kontrahenten hinter sich, die den Weg in die 2. Regionalliga antreten müssen. Mit Max Otto und Eneas Schöps feierten gleich zwei Jenaer JBBL-Akteure ihr Debüt auf Regionalliga-Niveau. Beide aus dem U16-Kader von Science City stammenden Youngster lieferten im Verlauf ihrer Premiere ein mehr als solide Leistung ab.

Während Science City im Duell der Thüringer Freistaat-Rivalen zunächst besser ins Spiel fand, nach dem Auftaktviertel mit 17:11 in Front lag, drehten die Gäste das Momentum im Verlauf des zweiten Abschnitts mit demselben Zwischenresultat. Die Folge, ein ausgeglichener 28:28-Halbzeitstand, lies beiden Kontrahenten die Tür zum Sieg offen. Nachdem sich die Gäste aus Westthüringen im dritten Spielabschnitt eine hauchdünne 46:48-Führung erspielen konnten, mussten die finalen zehn Minuten für die Entscheidung sorgen. Angeführt vom estnischen Ausnahmetalent Kristian Kullamäe (29 Punkte) kippten die Rockets das Duell nach Jenas 53:57-Anschluss (36.) in der Schlussphase zu ihren Gunsten und sicherten sich mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage des TSV Oberhaching die Meisterschaft der Regionalliga Südost. Science City gratuliert dem sportlichen Rivalen zum Titelgewinn und wünscht den Rockets nach dem Aufstieg in die ProB einen ähnlich erfolgreichen Saisonverlauf wie in der nun beendeten Spielzeit.

„Wir sind gut in das Duell reingekommen, lagen schnell mit 11:2 vorn, bevor sich die Gäste zunehmend besser auf unser Spiel einstellen konnten“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber. „Im weiteren Verlauf sind unsere Würfe kaum noch gefallen. So hat sich eine enge Partie entwickelt, in dessen Verlauf mit Max Otto und Eneas Schöps auch zwei U16-Youngster ihr Regionalliga-Debüt feiern konnten, ihre Sache sehr, sehr ordentlich gemacht haben. Am Ende hat in der entscheidenden Phase Kristian Kullamäe für die Rockets den Unterschied ausgemacht. Von der Energie, die wir aufs Parkett gebracht haben, war es dennoch eine anständige Leistung. Ungeachtet des heutigen Resultats können wir mit Blick auf die Saison ein positives Fazit ziehen“, so Schreiber abschließend.

SCJ: Heber 15 Punkte, Rahn 14, Smith 14 (15 Reb.), Glück 9, Sturcel 2, Smollich 2, Otto, Schöps, Schenderlein, Olowookere, Gudat, Dizdar

Sieg zum Abschluss einer guten Saison

breitenguessbachDie Regionalliga Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach gewinnen ihr letztes Spiel der Saison 2017/2018 vor 150 Zuschauern in der heimischen Hans-Jung-Halle gegen hapa Ansbach mit 94:90.

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Kangaroos beenden Saison mit Niederlage

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat das bedeutungslose letzte Saisonspiel in der 1. Regionalliga Südost bei den Vilsbiburg Baskets mit 72:79 verloren. Die Kangaroos konnten verletzungsbedingt nur noch sieben Spieler aufbieten, zeigten angesichts dessen aber trotzdem nochmals eine couragierte Vorstellung.

Dass der Ehrgeiz bei den Niederbayern durchaus noch vorhanden war zeigte sich alleine daran, dass man dem langjährigen Trainer Holger Prote, der nach 10 Jahren diesen Job an den Nagel hängt und in das Management der Baskets wechselt, einen würdevollen Abschied bereiten wollte. Ins Spiel selbst kamen allerdings die Leitershofer besser, führten rasch mit 10:4 und 23:21 nach dem ersten Viertel. Erst kurz vor der Halbzeit konnten die Einheimischen dann erstmals wieder die Führung übernehmen, allerdings dann gleich mit einem 10:0 Run zum Zwischenstand von 43:37 nach zwanzig Minuten. Auch im dritten Viertel fielen die Kangaroos nicht ab, kämpften sich wieder auf 48:49 (24. Minute) heran. Bedingt durch zu viele Ballverluste seitens der Gäste sahen die Zuschauer dann aber wieder ein ähnliches Bild wie im Abschnitt zuvor, Vilsbiburg zog gegen Ende des dritten Viertel auf 61:50 davon. Obwohl der BG angesichts der kleinen Rotation zusehends die Kräfte schwanden, gab dies der kämpferischen Einstellung keine Einschränkung. Bis drei Minuten vor dem Ende war man wieder auf 66:69 herangekommen, für die finale Wende reichte es aber dann trotzdem nicht mehr. Trainer Prote konnte so nach der Partie einen erfolgreichen Abschluss seiner Trainerkarriere feiern. Parallelität am Rande: Auch als Spieler hatte der Vilsbiburger Übungsleiter vor Jahren sein letztes Pflichtspiel gegen die Kangaroos bestritten (und auch gewonnen…).

Für die Stadtberger endet damit eine Saison, in der mit deutlich weniger Verletzungspech eine sicherlich deutlich bessere Platzierung möglich gewesen wäre. Trotzdem hat sich die Mannschaft über die Saison hinweg stetig weiterentwickelt und gegen Saisonende mit Rumpfteams gegen die Spitzenmannschaften der Liga gut mithalten können. Die neue Saison beginnt dann am 22. September voraussichtlich in Rosenheim, welches sich am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicherte. Meister und Aufsteiger in die zweite Bundesliga wurde die BBL-Reserve von Rockets Gotha, welches am Samstag Tabellenführer Oberhaching noch überrundete.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (17/1 Dreier), Tucker (8), Londene (18/1 Dreier), Hadzovic (14/13 Rebounds), Veney (7), Tesic (3/1 Dreier), Richter (5/1 Dreier).

Beste Werfer Vilsbiburg: Leierseder (16), Guddemi (15), Aboki (13), Novy (10).

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Das Team hat heute nochmals alles gegeben, am Ende hat es verständlicherweise wie so oft in den letzten Wochen dann ein wenig an der Substanz gemangelt. Die Rückrunde war angesichts der vielen Ausfälle schwierig, trotzdem hat das Team da deutlich besser gespielt als noch am Saisonanfang. Jetzt tut eine kleine Pause erst einmal gut, mit dem Pokalwettbewerb hatten wir 29 Spiele. Nächste Saison greifen wir dann auf jeden Fall neu an in dann hoffentlich höheren Tabellenregionen

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