Spielberichte

Ansbach siegt zum Abschluss gegen Schwabing

Bei ihrem letzten Saisonspiel dominieren die Piranhas von hapa Ansbach die Partie nach Belieben und setzen sich souverän mit 86:69 gegen Schwabing durch. Etwas verwunderlich war, dass keiner der bisherigen Stützen mit von der Partie war, hatten die Schwabinger Verantwortlichen doch auf eine Spielverlegung gepocht.

ansbach 2012

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Jenaer Regionalliga-Basketballer unterliegen zum Saisonabschluss

jena scMit einer erst spät feststehenden 56:66-Niederlage verabschiedete sich das Regionalliga-Team vom Science City Jena am Samstagabend aus der Saison 2017/2018. Das Team von Trainer Chris Schreiber unterlag dem neuen Regionalliga-Meister der Rockets aus Gotha nach einer umkämpften sowie überwiegend knappen Partie, konnte bereits am vorletzten Wochenende den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen. In der Abschlusstabelle rangieren die Saalestädter mit acht Siegen und 18 Niederlagen auf dem 12. Platz im 14er Feld, ließen mit TTL Bamberg und GGZ Basket Zwickau zwei sportliche Kontrahenten hinter sich, die den Weg in die 2. Regionalliga antreten müssen. Mit Max Otto und Eneas Schöps feierten gleich zwei Jenaer JBBL-Akteure ihr Debüt auf Regionalliga-Niveau. Beide aus dem U16-Kader von Science City stammenden Youngster lieferten im Verlauf ihrer Premiere ein mehr als solide Leistung ab.

Während Science City im Duell der Thüringer Freistaat-Rivalen zunächst besser ins Spiel fand, nach dem Auftaktviertel mit 17:11 in Front lag, drehten die Gäste das Momentum im Verlauf des zweiten Abschnitts mit demselben Zwischenresultat. Die Folge, ein ausgeglichener 28:28-Halbzeitstand, lies beiden Kontrahenten die Tür zum Sieg offen. Nachdem sich die Gäste aus Westthüringen im dritten Spielabschnitt eine hauchdünne 46:48-Führung erspielen konnten, mussten die finalen zehn Minuten für die Entscheidung sorgen. Angeführt vom estnischen Ausnahmetalent Kristian Kullamäe (29 Punkte) kippten die Rockets das Duell nach Jenas 53:57-Anschluss (36.) in der Schlussphase zu ihren Gunsten und sicherten sich mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage des TSV Oberhaching die Meisterschaft der Regionalliga Südost. Science City gratuliert dem sportlichen Rivalen zum Titelgewinn und wünscht den Rockets nach dem Aufstieg in die ProB einen ähnlich erfolgreichen Saisonverlauf wie in der nun beendeten Spielzeit.

„Wir sind gut in das Duell reingekommen, lagen schnell mit 11:2 vorn, bevor sich die Gäste zunehmend besser auf unser Spiel einstellen konnten“, sagte Jenas Trainer Chris Schreiber. „Im weiteren Verlauf sind unsere Würfe kaum noch gefallen. So hat sich eine enge Partie entwickelt, in dessen Verlauf mit Max Otto und Eneas Schöps auch zwei U16-Youngster ihr Regionalliga-Debüt feiern konnten, ihre Sache sehr, sehr ordentlich gemacht haben. Am Ende hat in der entscheidenden Phase Kristian Kullamäe für die Rockets den Unterschied ausgemacht. Von der Energie, die wir aufs Parkett gebracht haben, war es dennoch eine anständige Leistung. Ungeachtet des heutigen Resultats können wir mit Blick auf die Saison ein positives Fazit ziehen“, so Schreiber abschließend.

SCJ: Heber 15 Punkte, Rahn 14, Smith 14 (15 Reb.), Glück 9, Sturcel 2, Smollich 2, Otto, Schöps, Schenderlein, Olowookere, Gudat, Dizdar

Sieg zum Abschluss einer guten Saison

breitenguessbachDie Regionalliga Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach gewinnen ihr letztes Spiel der Saison 2017/2018 vor 150 Zuschauern in der heimischen Hans-Jung-Halle gegen hapa Ansbach mit 94:90.

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Kangaroos beenden Saison mit Niederlage

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat das bedeutungslose letzte Saisonspiel in der 1. Regionalliga Südost bei den Vilsbiburg Baskets mit 72:79 verloren. Die Kangaroos konnten verletzungsbedingt nur noch sieben Spieler aufbieten, zeigten angesichts dessen aber trotzdem nochmals eine couragierte Vorstellung.

Dass der Ehrgeiz bei den Niederbayern durchaus noch vorhanden war zeigte sich alleine daran, dass man dem langjährigen Trainer Holger Prote, der nach 10 Jahren diesen Job an den Nagel hängt und in das Management der Baskets wechselt, einen würdevollen Abschied bereiten wollte. Ins Spiel selbst kamen allerdings die Leitershofer besser, führten rasch mit 10:4 und 23:21 nach dem ersten Viertel. Erst kurz vor der Halbzeit konnten die Einheimischen dann erstmals wieder die Führung übernehmen, allerdings dann gleich mit einem 10:0 Run zum Zwischenstand von 43:37 nach zwanzig Minuten. Auch im dritten Viertel fielen die Kangaroos nicht ab, kämpften sich wieder auf 48:49 (24. Minute) heran. Bedingt durch zu viele Ballverluste seitens der Gäste sahen die Zuschauer dann aber wieder ein ähnliches Bild wie im Abschnitt zuvor, Vilsbiburg zog gegen Ende des dritten Viertel auf 61:50 davon. Obwohl der BG angesichts der kleinen Rotation zusehends die Kräfte schwanden, gab dies der kämpferischen Einstellung keine Einschränkung. Bis drei Minuten vor dem Ende war man wieder auf 66:69 herangekommen, für die finale Wende reichte es aber dann trotzdem nicht mehr. Trainer Prote konnte so nach der Partie einen erfolgreichen Abschluss seiner Trainerkarriere feiern. Parallelität am Rande: Auch als Spieler hatte der Vilsbiburger Übungsleiter vor Jahren sein letztes Pflichtspiel gegen die Kangaroos bestritten (und auch gewonnen…).

Für die Stadtberger endet damit eine Saison, in der mit deutlich weniger Verletzungspech eine sicherlich deutlich bessere Platzierung möglich gewesen wäre. Trotzdem hat sich die Mannschaft über die Saison hinweg stetig weiterentwickelt und gegen Saisonende mit Rumpfteams gegen die Spitzenmannschaften der Liga gut mithalten können. Die neue Saison beginnt dann am 22. September voraussichtlich in Rosenheim, welches sich am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicherte. Meister und Aufsteiger in die zweite Bundesliga wurde die BBL-Reserve von Rockets Gotha, welches am Samstag Tabellenführer Oberhaching noch überrundete.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (17/1 Dreier), Tucker (8), Londene (18/1 Dreier), Hadzovic (14/13 Rebounds), Veney (7), Tesic (3/1 Dreier), Richter (5/1 Dreier).

Beste Werfer Vilsbiburg: Leierseder (16), Guddemi (15), Aboki (13), Novy (10).

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Das Team hat heute nochmals alles gegeben, am Ende hat es verständlicherweise wie so oft in den letzten Wochen dann ein wenig an der Substanz gemangelt. Die Rückrunde war angesichts der vielen Ausfälle schwierig, trotzdem hat das Team da deutlich besser gespielt als noch am Saisonanfang. Jetzt tut eine kleine Pause erst einmal gut, mit dem Pokalwettbewerb hatten wir 29 Spiele. Nächste Saison greifen wir dann auf jeden Fall neu an in dann hoffentlich höheren Tabellenregionen

Es hat nicht ganz gereicht – Niederlage in Treuchtlingen bedeutet Vizemeisterschaft

Oberhaching neuDie Enttäuschung und der Frust war den Spielern von Trainer Mario Matic deutlich anzusehen, als eine Minute vor Schluss die endgültige Entscheidung zugunsten der Mittelfranken fiel. Nach einer starken ersten Halbzeit bei den heimstarken Treuchtlingern, die ihrerseits als Tabellendritter die Saison beenden, war es vor allem Tim Eisenberger, der seine Mannschaft zum Sieg führte. Die Tropics zeigten zwar großen Willen und kämpften bis zur letzten Sekunden, aber an diesem Tag sollte es einfach nicht reichen.

Obwohl man konsequent den Weg zum Korb oder Postup Spiel suchte, waren es die Gastgeber, die sich cleverer anstellten und insgesamt 23 Freiwürfe mehr rausholten. Bei einem Spiel, das bis kurz vor Ende komplett offen war, sicherlich ein spielentscheidender Punkt.

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Happy-End vor grandioser Zuschauerkulisse

rosenheim sbr neuSBR-Basketballer sichern im letzten Spiel den Klassenerhalt

Trotz der Nervosität hatte Bernd Perner, Vorstand des SB DJK Rosenheim, bereits vor der alles entscheidenden Partie der Regionalliga-Basketballer ein Lächeln auf dem Gesicht. Und das lag daran, dass sich am Samstag um 18Uhr trotz des schönen Sommerwetters eine großartige Zuschauerkulisse in der Gaborhalle eingefunden hatte: Obwohl die Partie bereits um 18Uhr begann und einer der ersten Sommertage nach draußen lud, hatten über 600 Zuschauer, darunter viele Familien mit Kindern, den Weg in die Halle gefunden, um die Grünweißen dabei zu unterstützen, den Klassenerhalt in der 1.Regionalliga Südost quasi in letzter Sekunde zu sichern.

Davon schienen die Gäste aus Bamberg durchaus beeindruckt und lagen gegen die hoch motivierten Hausherren schnell mit 0:7 in Rückstand. Fortan entwickelte sich dann aber ein Abstiegsduell auf Augenhöhe, bei dem die Rosenheimer zwar stets die Nase vorn hatten, sich aber gleichzeitig nicht entscheidend absetzen konnten. Zur Pause führten sie mit 42:35 und die Zuschauer auf der Tribüne wussten es aus leidvoller Erfahrung in dieser Saison, dass ein derartiger Vorsprung für den SBR zur Pause quasi nichts zu bedeuten hat. Im dritten Viertel sahen sich die Pessimisten dann auch bestätigt: Die Hausherren agierten zunehmend zerfahren, ließen sich durch einige Schiedsrichterentscheidungen zusätzlich verunsichern und brachten so die Gäste, allen voran den US-Boy Jefferson (22 Punkte), zurück auf die Erfolgsspur. In der 26.Minute gingen diese folgerichtig erstmals mit 49:47 in Führung und die Partie drohte zu kippen. Jetzt wurde das Match zu einem wahren Abstiegskrimi: Angeführt vom wieder einmal überragend agierenden und aufopferungsvoll kämpfenden Kapitän Jguwon Hogges hielten die SBRler nun mit aller Macht dagegen, eroberten sich die Führung zurück und zogen Anfang des letzten Spielabschnitts gar auf 9 Zähler davon. Doch die Oberfranken gaben sich noch nicht geschlagen und kamen vier Minuten vor dem Ende erneut auf einen Zähler heran. Angefeuert von einem tollen Publikum, in dem vor allem die Vereinskollegen aus der Fußballabteilung kräftig für Stimmung sorgten, behielten die Rosenheimer diesmal jedoch die Nerven und brachten den erlösenden 79:86-Erfolg im Endspurt über die Ziellinie. Der Rest war Jubel und Erleichterung – die Miller-Schützlinge starteten in einen langen Frühsommerabend, der wie gemacht war für die Feier des Klassenerhaltes!

Für die Rosenheimer spielten Breitfeld (5 Punkte), Hogges (22 Punkte/13 Rebounds), Fliege (7), Ganapamo (23), Lachmann (9), Bekteshi (6), Gaizauskas (7), Laubert, Schiefer und Kromah.

 

GGZ Baskets verabschieden sich mit viel einsatz aus der 1.RLSO

Im letzten Spiel hat es für die GGZ Baskets leider nicht für einen Sieg zum Abschied aus der 1.RLSO gereicht, mit 60:80 (13:29, 32:46, 44:61) musste man sich nach intensiven 40 Minuten den Longhorns aus Herzogenaurach geschlagen geben. 

Auch wenn es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, war es vor allem in der 2.Hälfte eine hitzige und hart umkämpfte Partie.

In den ersten Minuten des Spiels konnte sich bis zur 4.Minute kein Team absetzen 6:8, bevor die Gäste durch viele Fehlpasse der Hausherren und daraus resultierende Schnellangriffen einen 16:0 Lauf zum 6:24 (9.Min) erzielten. Zwickau schien erneut chancenlos zu sein, doch angetrieben von K.Velishaev, H.Bellscheidt und U.Kupfer Zwingelberg, sowie einer Steigerung der Defense kämpften sich die Schumannstädter auf 18:33 (13.Min) und 31:42 (19.Min) wieder heran. Leider lies anschliessend die Freiwurfquote zu wünschen übrig, so dass es mit einem 14 Punkte Rückstand 32:46 (20.Min) in die Pause ging. "Auch wenn wir den Start verschlafen haben sind wir im Spiel. Die Fehlpässe und Schnellangriffe haben uns den Rückstand eingebracht, wenn wir dies unterbinden und intensiv verteidigen ist noch alles möglich."

Und die Verteidigung stand nun deutlich stabiler. Lies man im ersten Viertel noch 29 Punkte zu, waren es im zweiten nur 17 und im 3.Viertel gar nur 15 Zähler, so dass nach einem Dreier von T.Romanowskij Zwickau auf 42:52 (25.Min)herangekommen war. Leider konnte man in den verbleibenden 5 Minuten selbst nur noch 2 Zähler erzielen, so dass es mit 17 Punkten Rückstand 44:61 (30.Min) in den letzten Abschnitt ging. Herzogenaurach konnte den Vorsprung auf 47:68 (34.Min) ausbauen, bevor Zwickau sich ein letztes mal mit einem 11:4 Lauf zum 58:72 (37.Min) aufbäumte. Mit einer Freiwurf und Trefferquote von gerade einmal 43% gab es aber trotz der deutlichen Leistungsteigerung in der Verteidiung, bei der man in 3 Vierteln gerade einmal 51 Punkte zugelassen hatte, letztendlich keine Chance mehr auf einen Sieg. Youngster E.Voss und F.Kröller bekamen im letzten Viertel erneut etwas Spielzeit und werden zum Training der 1.Mannschaft nun mehr und m,ehr mit eingebunden.

Am Ende siegt Herzogenaurach verdient und Zwickau kann anders als in vorangegangenen Partien erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. "Wir hatten uns heute noch einmal viel vorgenommen und wollten die Sasion beenden wie sie begonnen hatte, mit einem Sieg. Herzogenaurach hat aber vergangene Woche nicht umsonst die starken Vilsbiburger mit 12 Punkten geschlagen und sie haben uns heute nichts geschenkt und waren top motiviert die Saison auch mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Zudem schüttelt man unsere Riesen Niederlagenserie eben auch nicht einfach so ab. Trotzdem muss ich meinem Team ein Lob vor allem für die Viertel 2-4 aussprechen, da Einsatz und Zusammenhalt in diesem letzten 1.RLSO Spiel deutlich zu sehen war."

Punkteverteilung Zwickau:

K.Velishaev 28 (1Dreier/4Ass), H.Bellscheidt 13 (2Dreier), T.Romanowskij 9 (1Dreier), U.Kupfer-Zwingelberg 5 (8Reb)

Punkteverteilung Herzogenaurach:

P.Horstmann 19 (6Reb), M.Kaiser 18 (1Dreier/7Reb), D.Krause 11 (1Dreier), V.Nakic 9 (3Dreier)

Bittere Niederlage für TTL in rosenheim

Logo neu 08Der TTL Basketball Bamberg verliert nach hartem Kampf in einem engen Spiel gegen SB Rosenheim und steht damit als zweiter Absteiger in die Regionalliga 2 fest. Mit großen Erwartungen ist der TTL Basketball Bamberg in dieses „Do or Die“-Spiel gegangen. Für beide Mannschaften waren die Verhältnisse klar. Der Verlierer dieser Begegnung muss den Gang in die Regionalliga 2 antreten. Vor großer Kulisse ca. 400 lautstarke Rosenheimer und ca. 20 mitgereisten Fans aus Bamberg entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel. Die Hausherren starteten Furios und legten in den ersten Minuten gleich einen 10-2-Lauf hin. Die Bamberger waren sichtlich beeindruckt und benötigten einige Zeit um sich mit ihrer Zonenverteidigung auf die treffsicheren Rosenheimer einzustellen. In der Offensive konnten auf Bamberger Seite Kevin Jefferson und der in diesem Spiel überragende Chris Dippold den Vorsprung wieder wettmachen. Den Beiden gelang ist immer wieder erfolgreich zum gegnerischen Korb zu ziehen und zu punkten. Kurz vor Ende des ersten Viertels konnte der TTL auf 2 Punkte verkürzen bevor der Rosenheimer Topscorer Hogges mit einem erfolgreichen 3er zum Ende wieder auf 23:18 erhöhen konnte.
Im zweiten Spielabschnitt wogte das hart umkämpfte Spiel hin und her. Keiner der beiden Mannschaften gelang es sich entscheidend abzusetzen bzw. aufzuholen. Immer wenn der TTL Bamberg einen kleinen Lauf hatte fanden Hogges und Ganapamo für die Rosenheim die richtige Antwort und trafen sicher ihre Distanzwürfe. Zur Halbzeit stand es dann folgerichtig auch 42:35 für die Hausherren. Großes Bangen auf Bamberger Seite in der Halbzeitpause. Aufbauspieler Kevin Jefferson hatte sich kurz vor der Pause eine schmerzhafte Hüftprellung zugezogen. Letztendlich biss er aber auf die Zähne und konnte wohl unter Schmerzen auch in der zweiten Hälfte für Bamberg in der Offensive entscheidende Impulse setzen. Tatsächlich gelang es den TTL-Jungs zu Beginn des dritten Viertels mit einem 7:0-Lauf der Vorsprung zu egalisieren und anschließend sogar kurzfristig in Führung zu gehen. Der Rosenheimer Coach Miller sah sich deshalb gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Offensichtlich fand er die richtige Ansprache. Sein Team trat danach wieder aggressiver in Verteidigung auf und konnte die Führung zum Viertelende mit 59:53 wieder zurückerobern. Heiß umkämpft war dann auch das Schlussviertel, was nicht nur an den tropischen Temperaturen in der Halle lag. Beide Seiten kämpften verbissen um jeden Ball. Frenetisch angefeuert vom lautstarken Publikum entschied sich das Spiel dann tatsächlich in den letzten beiden Minuten. 1:30 vor Spielende lagen die Bamberger mit 70:64 hinten und haben dann in der Offensive gegen die Hausherren den Ball leichtfertig verloren, den der Rosenheimer Ganapamo im folgenden Schnellangriff mit einem krachenden Dunking abschloss. Die TTLer versuchten noch vergeblich durch schnelle Fouls das Blatt doch noch zu wenden. Der SB Rosenheim war an diesem Tag einen Tick besser als der TTL Basketball Bamberg und hat damit den Klassenerhalt geschafft. Coach Rainer Wolfschmitt: „Wir haben alles versucht und hart gekämpft. Unser Team hat Herz gezeigt und verabschiedet sich mit erhobenen Haupt aus der Regionalliga 1“.  Geschäftsführer Klaus Linsner: „Eine bittere Niederlage vor großer Kulisse in einem Spiel wo wir durchaus auch Siegchancen hatten. Glückwunsch an Rosenheim zum Klassenerhalt. Dank an die 20 Bamberger Fans die bei sommerlichen Temperaturen die lange Fahrt auf sich nahmen um uns zu unterstützen!“

TTL BA:
Kevin Jefferson 22/1, Chris Dippold 21/1, Michi Lachmann 8/0, Daniel Eisenhardt 8/0, Kilian Hubatschek 6/0, Felix Loch 3/1, Nils Duckarm, Hendrik Land, Niko Reichmann, Sam Gloser (dnp), Simon Ulshöfer (dnp)

SB RO:
Ganapamon 23/2, Hogges 22/5, M. Lachmann 9/1, Fliege 7/1, Gaizauskas 7/1, Bekteshi 6/0, Breitfeld 5/1, Kromha, Lambert, Schiefer 

Mit einem Heimsieg in die Basketball-Pause

Holger Prote verabschiedet sich mit 79:72-Heimsieg von der Seitenlinie

Ein emotionales und bewegtes letztes Saisonspiel bekamen die rund 350 Zuschauer am vergangenen Samstagabend in der Vilsbiburger Ballsporthalle geboten. Mit 79:72 (43:37) gelang den Baskets zum Ligaabschluss der 19. Sieg. Durch den gleichzeitigen Überraschungssieg von Treuchtlingen gegen Oberhaching bleiben die Baskets in der Endabrechnung auf dem fünften Tabellenplatz.

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OSB HELLENEN SCHLIESSEN die SAISON 2017-2018 MIT DEM 6. TABELLENPLATZ AB

Der MTSV Schwabing besuchte das Münchner Team OSB Hellenen am 21.04.2018 im Hellenendome in der Kapschstr. 4, wie erwartet, mit einem geschwächten Kader.

Wie vorhersehbar schonte Robby Scheinberg zwei seiner Top Scorer, Bessoir und Fischer, so dass sein Team nicht aus dem Vollen schöpfen konnte.

Die jungen Schwabinger gingen jedoch die Partie sehr heiß an, mit hoher Motivation und konnten gleich zu Anfang aufzeigen, warum sich die IBAM momentan in den Playoffs der NBBL befindet. Die IBAM GmbH ist eine Gesellschaft, die sich damit befasst junge Spieler zu entwickeln, um diese dann an höhere Ligen weiter zu vermitteln. Das Konzept geführt von Oliver Bartels, einzigartig in München und Region. Dabei wohnen die jungen Spieler der Internationalen Basketball Akademie in der so genannten Schwabinger WG in der Ursulastraße und erhalten die Möglichkeit mehrfach am Tag zu trainieren und sich vom Trainerstab des MTSV ausbilden zu lassen. Dabei genießen Sie Individualtraining, mehrere erfahrene Trainer und parallel dazu ist auch Schulpflicht angesagt. Das gleiche Programm durchwanderte auch Raphael Miksch. In München gibt es noch ein ähnliches Programm seitens dem großen FC Bayern München Basketball, so dass MTSV und FCBB einzigartig aufgestellt sind im professionellen Basketballsport. Dabei spielt es auch kaum eine Rolle, wie es mit den jungen Spielern dann weiter geht, wenn Sie es nicht in die entsprechenden Herrenmannschaften schaffen, und auch nicht weiter vermittelt werden können. Somit fließen Jahr für Jahr Spieler aus dem Talenttrichter durch, denn die Masse macht es aus. Die Trainer des MTSV sind verteilt in München, teilweise auch in Rollen als Schullehrer in den Fächern Englisch und Sport. Kinder die einen solchen Lehrer in der Schule erwischen und Talent im Basketball aufweisen, haben kaum eine Chance, das Training der ambitionierten Trainer nicht zu besuchen. Auch wenn die Kinder eventuell in einem anderen Heimatverein spielen, werden sie so lange penetriert und teilweise unter Druck gesetzt, bis Sie dann endlich das JBBL Training besuchen gehen. Ein sehr ausgeklugtes Konzept und ganz nach den Richtlinienen des offenen Basketballmarktes ausgelegt.

Highlights des MTSV-Spiels: Der junge Obiesie stopfte spektakulär über seinen Gegenmann, Dollinger fand das Ziel aus der Dreierdistanz mehrfach. muenchen hellenen

  1. Viertel: OSB Hellenen erkämpft sich den Sprungball und mit David Markert auf der 1 findet der Ball den Korb sehr schnell durch einen linken Korbleger. Spielzug für Spielzug und auf Augenhöhe geht das Score langsam hinauf. Die Defense Leistung auf beiden Seiten eher schwach und einem Viertelergebnis von 21-23 für die Gäste aus Schwabing. Robby Scheinberg holt sich ein technisches Foul ab für offene Kritik gegen die Unparteiischen.
  2. Viertel: MTSV lässt langsam nach und Giacomo May dominiert unter den Körben. Julian Lippert scort nach belieben, so dass man mit einer 6 Punkteführung in die Halbzeitpause zufrieden gehen kann.
  3. Viertel: Apostolos Diamantis auf der 1 sorgt für hohes Tempo bei den Hellenen in Kombination mit Omari Knox, der heute nochmal aufzeigen wollte, warum er Top Scorer der Liga ist. Die OSB Hellenen drehen langsam auf und bauen eine Führung von 71-44 auf. Mittlerweile ist MTSV Schwabing erschöpft und der Kampfgeist fehlt. Wahrscheinlich ist man mit dem Kopf schon beim nächsten NBBL Spiel, denn die 1. Regio ist für den MTSV nur eine Ausbildungsplatform von jungen Spielern ohne große Ambitionen in der 1. Regionalliga, laut Aussage von Robby Scheinberg in einem Bericht aus der Süddeutschen Zeitung.
  4. Viertel: Schwabing scheint neben der Spur, Raphael Miksch (ehemaliger Spieler der IBAM, der es nicht in das Roaster des MTSV Schwabing geschafft hatte), dreht nochmal auf, Julian Lippert scort weiterhin unterm Korb und Coach Dictapanidis schickt auch die komplette Bank aufs Feld. Youngster Andrej Njuhovic-Dolguikh trifft einen von zwei Freiwürfen). Das Endergebnis 86 : 63 für OSB Hellenen spiegelt das harte Training der letzten Wochen wieder,  in Kombination mit mehr Disziplin, die in der Hinrunde noch deutlich fehlte. Zufrieden schaut man auf die Stramatel Anzeigetafel und weiß nun endgültig, dass der BC Hellenen München mit seinem Team OSB Hellenen nun endgültig angekommen ist in der 4. Liga des DBB. Top Scorer: Julian Lippert 20 Punkte (1 Dreier), Omari Knox 17 Punkte (1 Dreier), Apostolos Diamantis 8 Punkte und Giacomo May 8 Punkte 

TROPICS ERSPIELEN SICH DAS ENDSPIEL UM DIE MEISTERSCHAFT

Oberhaching neuDie Tropics holten sich am Sonntagnachmittag im abschließenden Heimspiel mit 87:72 den Sieg gegen den SB DJK Rosenheim. Damit meistert das Team von Coach Matic den letzten Schritt zum heiß begehrten Endspiel um die Meisterschaft in Treuchtlingen nächsten Samstag.

Wie erwartet war die unkonventionell aufspielende Mannschaft aus Rosenheim ein unangenehmer Gegner für die Tropics. Demzufolge gingen die Gäste zu Beginn durch vier Punkte von Lachmann in Führung, die Flügelspieler Janosch Kögler jedoch ebenso schnell wieder ausglich. Bis Ende des ersten Viertels entwickelte sich ein ständiges Hin und Her, wobei es den Tropics nicht gelang die Führung auszubauen. Erst zum Viertelende konnten sich die Tropics durch Freiwürfe von Hustert, Walter und Ivancic mit 20:13 absetzen.

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