Spielberichte

Tropics setzen sich nach großem Kampf in Jena durch

Oberhaching neu

Nach 40 hart umkämpften Minuten gegen eine bärenstarke Heimmannschaft, behielten die Tropics um Kapitän Moritz Wohlers am Ende die Oberhand und verbuchten somit die nächsten Punkte auf dem Habenkonto.

Bereits im ersten Viertel wurde schnell klar, warum das Trainerduo Matic/Rank viel Respekt vor der Bundesligareserve von Science City Jena hatte und die Mannschaft dementsprechend akribisch auf den Gegner vorbereitet hatte. Mit einer äußerst aggressiven Verteidigung machten die jungen Talente, die mit dem Litauer Marius Linartas einen absoluten Hochkaräter als Headcoach haben, extrem viel Druck auf die Oberhachinger Aufbauspieler und stellten hervorragend die Passwege zu. Völlig verdient führten die Thüringer nach dem ersten Viertel mit 16:13.

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Erneute Niederlage für Fireballs

Die Herren der Fireballs Bad Aibling haben auch am neunten Spieltag der 1. Regionalliga Süd-Ost eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den TSV Tröster Breitengüßbach setzte es aufgrund eines eher schwachen zweiten Viertels am Ende eine 76:88-Pleite.

Coach Guggenhuber konnte bis auf Alex Stahl und Tom Rabentko auf einen vollen Kader zurückgreifen. Das erste Viertel konnten die Kurstädter bis kurz vor Schluss ausgeglichen gestalten, vor allem Johannes Wießnet und Marco Hack Váqzuez punkteten zuverlässig. Im letzten Angriff zeigte sich dann das größte Problem, welches sich bereits durch diese Saison zieht. Bad Aibling hätte problemlos die Uhr runterspielen können, leistete sich jedoch einen einfachen Ballverlust, im Gegenzug traf der TSV zum 19:25 aus Aiblinger Sicht.

Doch erneut zeigte Aibling Kampfgeist, kam nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 18 Punkten im zweiten Viertel in den letzten Minuten stark zurück. Mario Hack Vázquez und Mio Mirceta übernahmen die Führung in der Aiblinger Aufholjagd, doch in der Defensive bereiteten die Attacken zum Korb, vor allem durch Jörg Dippold (24 Punkte), die großen Probleme. So gelang es den Breitengüßbachern, die Führung zur Halbzeit auf zehn Punkte auszubauen (38:48).

Das dritte Viertel startete gut für den Aufsteiger, es gelang, bis auf sieben Punkte Abstand zu verkürzen. Doch die Oberfranken fanden immer eine Antwort, in dieser Phase überzeugten vor allem der starke Dippold sowie Lucas Wagner. Symptomatisch auch hier die letzten Sekunden, Aibling kam nach einem Offensivrebound erneut in Ballbesitz, konnte den offenen Dreier aber nicht verwerten, im Gegenangriff versenkten die Gäste souverän den Dreipunktewurf zur 53:69-Führung.

Im Schlussviertel wollte Bad Aibling noch einmal versuchen, ein Comeback zu starten, doch wie schon das gesamte Spiel hindurch war der TSV auch in diesen Phasen abgezockter. Die Offensive lief gut bei den Fireballs, auch brachte man in der Defensive den Gegner dazu, schwierige Würfe zu nehmen, welche dieser jedoch eiskalt verwandelte und so die Heimmannschaft auf Distanz halten konnte. Am Ende verwaltete Breitengüßbach den 76:88 Sieg souverän.

„Im Großen und Ganzen bin ich vor allem mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden. Breitengüßbach ist sicher stark, aber wenn es uns gelingt, vier Viertel mit dieser Leistung aufzutreten, sind auch sie schlagbar. Heute haben auch andere Spieler offensiv Verantwortung übernommen, fünf Spieler haben zweistellig getroffen. Darauf müssen wir aufbauen. Defensiv werden wir im Training weiter arbeiten, versuchen, die Intensität noch um einige Prozentpunkte zu erhöhen. Unser Fokus gilt ab jetzt dem Spiel gegen die Hellenen München am kommenden Wochenende“, resümiert Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel.

Ärgerliche Niederlage in Rosenheim

Im Kellerduell muss der TV Goldbach erneut eine knappe Niederlage hinnehmen.

Die Goldbacher Mannschaft nahm sich viel vor und zeigte eine starke Leistung (21:13, 8. Min). Gleich 5 Spieler erzielten Körbe, während bei den Gastgebern hauptsächlich Bekteshi punktete. Ein unnötiger Buzzerbeater von Rosenheimer zur Viertelpause ließ sie auf 5 Punkte herankommen.

Im zweiten Viertel verlor der TVGBB die Kontrolle über das Spiel. Vor allem in der Verteidigung unterliefen den Goldbachern individuelle Fehler, die Rosenheim zu freien Würfen und einfachen Punkten brachte.

Im dritten Viertel versuchte man sein Glück von außen zu finden, was allerdings durch eine katastrophale Quote misslang. Bei Rosenheim zogen Hogges und Bekteshi stark zum Korb und spielten eine 7 Punkte Führung heraus. Zu Beginn des vierten Viertel zog der TVG endlich mehr zum Korb und kamen heran (62:61). Doch erneut verpasste es man durch Ballverluste das Spiel zu drehen. Spannend wurde es in der 39. Minute beim Stand von 75:69. Statt eines vermeintlichen Offensivfouls beim Freimachen kamen die Rosenheimer zum Fastbreak und konnten auf 78 : 69 erhöhen. Anschließend kam es noch zu mehreren Stop the clock Situationen.

Coach Jerome Schaefer: „Natürlich sind wir sehr enttäuscht, weil wir erneut eine große Chance haben liegen lassen. Rosenheim hat einige schwere Würfe getroffen, die uns psychisch weg getan haben. Unsere Leistungsträger Pereira und Jagela sind nachwievor durch ihre Verletzungen nicht in der Form, in der sie letzte Saison waren. Hier brauchen wir Geduld. Dazu kommt, dass unsere Innenspieler einfach zu wenig Leistung zeigen und wir hierzu zu viele Rebounds liegen lassen bzw. zu wenig scoren.“

Es spielten: Pereira (25), Jagela (16), Mellis (13), Sattler (8), de Sousa (5), Strecker (5), Jeßberger (4), M. Jagela (2) und Tschakaloff.

Befreiungsschlag in Bad Aibling

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach beendet seine Niederlagenserie dank eines 88:76-Auswärtserfolges bei der TuS Bad Aibling und ist dadurch Tabellensechster.

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TTL mit hart erkämpften Sieg gegen MTSV SchWabing

Logo neu 08Vor leider nur magerer Zuschauerkulisse konnte der TTL Basketball Bamberg am Sonntag einen hart umkämpften Heimsieg gegen die favorisierten Gäste vom MTSV Schwabing einfahren. Die Hausherren mussten leider immer noch auf ihren verletzten Spielmacher Kevin Eicheldörfer verzichten.

Der Einstieg ins Spiel fiel beiden Teams sichtbar schwer. Nervös und überhastet vergaben die Offensivabteilungen beider Teams viele Möglichkeiten zu punkten. So stand es nach sechs Spielminuten nur 2:3. Nach einer Auszeit von Coach Rainer Wolfschmitt nahm das Spiel zumindest auf Bamberger Seite Fahrt auf. Mit schnellen Fastbreakpunkten trieben die Bamberger die Münchner vor sich her und gestatteten dem Gegner nur noch drei Punkte. Zum Ende des ersten Viertels stand es somit 17:6 für die TTLer.

Im nächsten Spielabschnitt entwickelte sich nun endlich ein munteres intensives Basketballspiel. Vor allem Joshua Obiesie übernahm nun Verantwortung und hielt die Gäste im Spiel. Mit einem 10:0-Lauf gelang es den Münchnern sogar noch bis zur Halbzeit mit 35:36 in Führung zu gehen.

Sehr ausgeglichen verlief auch der dritte Spielabschnitt. Die Führung wechselte in der Folge mehrfach, es gelang aber keiner der beiden Mannschaften sich entscheidend abzusetzen. Mit einem Spielsand von 56:58 für die Gäste ging es in das letzte Viertel. Dem TTL gelang  es durch einen nun groß aufspielenden Daniel Eisenhardt sich leicht abzusetzen 72:66. Jeder Versuch der Gäste sich nochmals in Schlagdistanz zu bringen scheiterte an der guten Bamberger Defense. Kevin Jefferson, der den verletzten Spielmacher Kevin Eichelsdörfer wieder sehr gut vertrat, punktete in den Schlussminuten sicher. Am Ende stand ein verdienter Bamberger Sieg zu Buch 83:75. Im TTL Team überzeugten vor allen Dingen wieder Chris Dippold mit viel Dynamik und Drive zum Korb. Rob Ferguson war mit einem Double-Double, 23 Punkte, 12 Rebounds, wieder der ruhende Pol im Spiel des TTL Basketball Bamberg. Besonders erfreulich auch, dass sich die Youngsters Jakob Keßler. Lucas Kolloch und Lukas Biedermann, gut ins Spiel eingliederten und den Routiniers die notwendigen Pausen geben konnten.

Am nächsten Wochenende geht es nun zum Tabellenzweiten nach Oberhaching - hoffentlich dann wieder mit Kevin Eichelsdörfer.

 

TTL BA:

Ferguson 23/1, Dippold 21/2, Jefferson 16/1, Eisenhardt 11/0, Lachmann 10/0, Loch 2/0, Keller, Biedermann, Schmitt, Kolloch, Eicheldörfer T. (dnp)

Kangaroos siegen auch gegen Hellenen München

Der Siegeszug der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen in der 1. Regionalliga Südost hält an. Am Samstagabend bezwang man in eigener Halle den OSB Hellenen München denkbar knapp mit 58:55 (32:35) und verteidigte mit dem achten Sieg in Folge die Tabellenführung.

Erneut über 600 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse in der Stadtberger Sporthalle. Sorgenfalten musste man sich allerdings ein wenig machen, wenn man bei Spielbeginn die Ersatzbank der Kangaroos betrachtete. Diese war zwar bestens gefüllt, aber primär mit Akteuren ohne Sportkleidung. Da saßen nebeneinander die verletzten Dennis Behnisch, Lewis Londene, André Hödt und Michael Dorsch, Nedim Hadzovic fehlte aus familiären Gründen gänzlich und Johnny Genck, der gerne erneut ausgeholfen hätte, gesellte sich auch noch mit einer Ellbogenverletzung zu den lädierten Kollegen, die mit Mannschaftsarzt Dr. Rolf Pesch zumindest gleich die medizinische Betreuung direkt daneben hatten. Um überhaupt acht Spieler auf den Bogen zu bringen wurde mit Manuel Schmitt ein 19-jähriges Talent aus der Zweiten befördert, das auch einen sehr gelungenen Einstand feiern durfte. Die Ausfallliste schien der BG auch ein wenig auf den Magen geschlagen zu haben, man kam schwer ins Spiel und geriet gleich einmal 10:18 in Rückstand. Nach dem ersten Viertel stand es 16:25, kurz darauf sogar 16:28. Danach ging allerdings ein Ruck durch das Team von Trainer Ian Chadwick, nach zwei Dreiern von Emanuel Richter verkürzte man bis zur Halbzeit auf 32:35, überzeugte in dieser Phase aber vor allem mit hartnäckiger Verteidigungsarbeit. Die Hoffnung auf einen weiteren Sieg war aber wieder da.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es bei einer sehr von den Abwehrreihen, äußerst defensiv geprägten Partie. Die Leitershofer gewannen langsam aber sicher die Oberhand. In der 24. Minute ging man erstmals in diesem Match in Führung (37:35), danach baute man den Vorsprung langsam aber sicher auf 47:42 aus. Die kampfstarken Hellenen gaben sich aber noch lange nicht geschlagen. Angeführt von ihrem Amerikaner Omari Knox setzten sie wieder offensive Akzente und verwirrten die Kangaroos mit einer Box-and-one Verteidigung gegen CJ Carr. Den Stadtbergern gelang es anfangs des vierten Viertels nicht, die hieraus resultierenden Chancen in der Zone zu verwerten, in acht Minuten erzielte man gerade einmal einen einzigen Korb. Zwei Minuten vor dem Ende lagen die Landeshauptstädter demzufolge wieder mit 52:51 in Führung. Doch die Kangaroos bewiesen Nervenstärke: zwei Freiwürfe Bernhard Benke verwandelt, Führung für die BG. Dreier Knox, Führung Hellenen. Zwei Freiwürfe Richter, Ausgleich. Angriff München, vergeben. Angriff Stadtbergen, Korbleger verlegt. Wurf OSB, vorbei, Rebound Carr. Letzter Angriff Leitershofen beim Stand von 55:55: CJ Carr Pass zu Tesic, der zu Veney, der zu Tesic, wieder zurück zu Carr, dieser macht eine Finte und hebt exakt 1,3 Sekunden zum Dreiersprungwurf aus rund 8 Metern ab. Der Ball landet in der Reuse und sorgt für einen unglaublichen Jubel in der Halle (siehe Video auf BG Facebook Seite).

Am Ende durften die Fans auf ein Match zwischen zwei gleichwertigen Teams zurückblicken mit einem glücklichen Gewinner BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen. Sicherlich hätten aber auch die Gäste, welche ihre Ambitionen in der Liga unterstrichen hatten, den Sieg genauso verdient gehabt.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (13/1 Dreier), Schmitt (2), Zink,  Fiebich, Benke (10), Veney (7), Tesic (7/1 Dreier),  Richter (19/3 Dreier).

Beste Werfer München: Knox (17), Bessoir (17), May (8)

Die zweite Mannschaft  der Leitershofer  verlor in der 2. Regionalliga-Süd überraschend gegen den Tabellenletzten der Liga MIL Baskets mit 71:83 und verweilt mit 8:6 Punkten nun im Mittelfeld der Tabelle.

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Ich ziehe den Hut vor Einsatz, Kampf und Moral meiner heute sehr dezimierten Mannschaft. Auch mit der Verteidigung war ich sehr zufrieden. Im Angriff habe ich natürlich generell andere Vorstellungen vom Basketball, uns hat heute in vielen Situationen der Mut gefehlt. Kompliment an den Gegner, die haben das clever gemacht, auch wenn ich weiß, dass mein Kollege Lazarevic sich hierfür jetzt nichts kaufen kann und ich mit ihm mitfühle, so ein Spiel zu verlieren.“

BG-Co Trainer Daniel Hamberger: „Es ist nicht so, dass wir gegen solche Verteidigungsformen im Training keine Konzepte üben. Aber irfgendwie haben wir das dann nicht umgesetzt. Hilfreich für uns war, dass der Gegner heute aufgrund der Local Player Regelung nicht immer die nominell besten fünf Spieler auf das Feld bringen konnte. Sie hatten fünf Nicht-LPs, und davon dürfen ja nur immer drei auf dem Feld sein.“

BG-Teammanager Andreas Moser: „Eine tolle Kulisse, ein spannendes Spiel, eine enorme Willenskraft unseres Teams, und 16:2 Punkte. Alles gut. Ich denke, in zwei Wochen gegen den absoluten Meisterschaftsfavoriten Treuchtlingen wird die Halle beben, auch wenn jetzt erst einmal das unbequeme Auswärtsspiel in  Goldbach ansteht.“

BG-Guard Emanuel Richter: „Danke an die herausragenden Fans. Sie haben uns immer wieder ins Spiel zurückgetragen“.

OSB HEllenen verliert unglücklich bei Leitershofen

Am neunten Spieltag der Regionalliga Saison 18/19 ging es für BC OSB Hellenen München zu dem Tabellenführer BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen. Beide Teams waren bereit für das Spiel. Trotz einer großartigen Leistung der BC Hellenen Jungs verlor man das Spiel leider durch einen Buzzer-Beater.

1. Viertel

OSB Hellenen starteten das Spiel gut. Zwei Punkte von I. Vasileiadis und zwei Punkte von A. Diamantis eröffneten das Spiel für die Hellenen. Zur siebten Spielminute haben die Hellenen Jungs eine 10:18 Führung aufgebaut. Diese acht Punkte Führung konnten sie dann auch bis zu Viertelende halten. (16:24)

2. Viertel

Das zweite Viertel starteten die OSB Hellenen wie das erste. Jedoch hat BG Leitershofen nicht nachgelassen und das Viertel mit 16:11 Punkten für sich entscheiden können. BC OSB Hellenen ging aber noch mit einer drei Punkte Führung in die Halbzeitpause. Stand: 32:35.

3. Viertel

Die zweite Halbzeit wurde schwach begonnen. In der 23. Spielminute konnte BG Leitershofen durch einen 9-0 lauf eine 41:37 Führung aufbauen. In diesem Viertel konnten die OSB Hellenen lediglich 9 Punkte erzielen aber die Hellenen Jungs haben die Leitershofener nicht davonziehen lassen. BG Leitershofen hat das Viertel mit 47:44 gewonnen.

4. Viertel

Im letzten Viertel konnten die OSB Hellenen wieder zeigen was sie draufhaben. In den ersten fünf Minuten des Viertels konnten die Hellenen einen 6-0 lauf hinlegen und sich dadurch eine drei Punkte Führung sichern. Doch BG Leitershofen konnte sich zur 39. Minute die Führung wieder zurückholen. Spielstand zur 39. Minute 53:52 für Leitershofen. Knapp 1:30 min. vor dem Ende hat O. Knox noch einen drei Punkte Wurf getroffen und die Führung mit 53:55 wieder für die Hellenen zurückgeholt. Doch BG Leitershofen konnte in letzter Sekunde einen Dreier Buzzer-Beater versenken und BC OSB Hellenen hat das Spiel leider mit 58:55 verloren.

Topscorer BC Hellenen: O. Knox (17Pkt, 8Reb, 2Asts), W. Bessoir (17Pkt, 5Reb, 2Asts), G. May (8Pkt, 9Reb)

Topscorer BG Leitershofen: E. Richter (19Pkt), M. Carr (13Pkt), B. Benke (10Pkt)

Misel Lazarevic:

„Das Spiel gegen Leitershofen -die zur Zeit von vielen Seiten als Favorit im Meisterschaftskampf gesehen werden- war für uns eine Gute Gelegenheit herauszufinden, wie weit wir mit dem Prozess den wir in dieser Saison begonnen haben gekommen sind. Wir haben in vielerlei Hinsicht ein sehr gutes Spiel gespielt. Auf dieser Weise konnten wir das Team (Leitershofen), das logistisch und organisatorisch für den nächsten Schritt vorbereitet ist, praktisch an den Rand einer Niederlage bringen. Für etwas mehr fehlt uns ein „vertikales“ Spiel, das wir aus objektiven Gründen heute Abend nicht hatten. Am Ende entschied eine Nuance für den Gewinner. Ich wünsche meinen Bekannten aus Leitershofen Glück bei der Umsetzung der in dieser Saison gesetzten Ziele.“

Wichtiger Arbeitssieg für SBR-Basketballer

rosenheim sbr neu

Miller-Schützlinge besiegen Goldbach zu Hause mit 84:78

Ein kollektives Durchatmen war bei den Regionalliga-Basketballern des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag zu spüren, nachdem sie den Tabellenletzten TV Goldbach vor eigenem Publikum mit 84:78 besiegt und damit ein Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz vermieden hatten. Erwartungsgemäß war die für beide Kontrahenten so wichtige Partie nicht hochklassig und von Nervosität auf beiden Seiten geprägt, am Ende setzte sich mit dem SBR aber das klar bessere und mannschaftlich stärkere Team durch.

Von Beginn an war der Druck, der auf den Mannschaften lastete, zu spüren. Im Duell Vorletzter gegen Letzten entwickelte sich ein ausgeglichenes Aufeinandertreffen, bei dem sich die Gäste Ende des ersten Viertels zunächst eine 25:20-Fürung erspielen konnten. Zwei Akteure, die das Spiel in der Offensive auch weiterhin bestimmen sollten, drückten ihm bereits in dieser Phase den Stempel auf: Auf Seiten der Rosenheimer erzielte ein starker Shkelzen Bekteshi 11 Punkte, sein Gegenpart war der Goldbacher Topscorer Pereira, der 8 Zähler für sein Team einstreute. Nach der anfangs verunsicherten Vorstellung fanden die Gastgeber dann im zweiten Abschnitt deutlich besser ins Spiel und sicherten sich mit ihrem stärksten Viertel eine knappe 44:41-Halbzeitführung. Einen wichtigen Anteil daran hatte auch Youngster Marinus Laubert, der kurz vor dem Seitenwechsel zwei wichtige Dreier versenkte. Obwohl bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich wurde, dass der SBR im Vergleich zum Aufsteiger das bessere Team stellte, schafften es die Grünweißen im weiteren Verlauf trotz einer guten kämpferischen Einstellung nicht, früher für klare Verhältnisse zu sorgen. Durch unnötige Unkonzentrierten hielten sie die Goldbacher bis weit in den letzten Spielabschnitt im Spiel, ehe sie sich kurz vor Ende erstmals eine 10-Punkte-Führung erspielten und somit die Vorentscheidung erzwangen. „Ausschlaggebend war heute sicherlich unsere größere mannschaftliche Geschlossenheit“, so Trainer Bob Miller, der aber auch zugab, dass seine Akteure aufgrund der letzten beiden unglücklichen Niederlagen deutlich verunsichert waren und so einen klareren Sieg versäumten, der durchaus möglich gewesen wäre. Wichtiger ist aber, dass die Grünweißen nach dem Arbeitssieg wieder am Aiblinger Lokalrivalen vorbei auf Tabellenplatz 12 rücken und so den Anschluss ans Mittelfeld vorerst halten können.

Für die Rosenheimer spielten Breitfeld (3 Punkte), Hogges (17/11 Rebounds), Fliege, Brosig, Bekteshi (24), März, Schulezko (12), Gaizauskas (10), Laubert (6), Malpede (10) und Kromah (2).

 

Herzschlag- Finale im Mittelfranken- Derby

Ansbach gegen Treuchtlingen, Grün gegen Rot, das Basketball- Highlight in der Region. Viel wurde davor über dieses Spiel geschrieben, die eine oder andere Spitze von beiden Seiten ausgeteilt, endlich war es soweit.

So musste der Tip- Off um fünf Minuten nach hinten vorschoben werden. Grund hierfür war eine 100 Meter lange Schlange vor dem Theresien Gymnasium. Am Ende sollten über 1000 Zuschauer das Spiel in der Halle verfolgen. Eine Zuschauerzahl, die sich die meisten Fußball Regionalliga Vereine wünschen.

Die Partie hielt das was sie versprach. Ansbach startete gut in die Partie und konnte sich auf 15:7 absetzen. Ansbachs Topscorer Walter Simon wurde in der Anfangsphase oft von seinen Mitspielern unter dem Korb gesucht und erzielte sechs seiner 20 Punkte im ersten Spielabschnitt. Unterstützt wurde er vom wiedergenesenen Goran Petrovic, der nach seiner langen Verletzungspause wieder zur alten Stärke zurückfindet und, trotz fortgeschrittenen Alters, jede Defense vor Probleme stellt. Treuchtlingen kann im Anschluss wieder verkürzen und das erste Viertel 22:20 für sich entscheiden.

Im 2. Viertel kann sich keine Mannschaft absetzen, die Führung wechselte immer wieder (20 Führungswechsel im kompletten Spiel). Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe und es zeichnete sich langsam ab, dass das Spiel in den letzten Sekunden entschieden wird (45:45 Halbzeitstand).

Nach der Pause kann sich Ansbach wieder auf neun Punkte absetzen (56:47), doch Treuchtlingen findet erneut die passende Antwort und kann vor dem letzten Spielabschnitt auf einen Punkt verkürzen (66:65). Treuchtlingen kann sich viele Punkte nach Offensiv- Rebounds sichern und sich so durch harten Kampf immer wieder ins Spiel zurück kämpfen (2:17 Zweitversuch- Punkten).

Was sich am Anfang abzeichnete wurde nun in den letzten Minuten Realität: Beim Stand von 87:86 mit noch 36 Sekunden zu spielen konnte kein Team mehr aus dem Feld zu Punkten kommen. Treuchtlingen ging durch Peter Zeis von der Freiwurflinie 21 Sekunden vor Schluss in Führung. Nach einem vergebenen Ansbacher Wurf und den resultierenden Freiwürfen für Treuchtlingen hatte Ansbach in letzter Sekunde noch die Chance, mit einem vergebenen Freiwurf und Offensivrebound das Spiel in die Verlängerung zu bringen. Nach einem Offensivrebound von Paul Nzeocha bleibt jedoch am Ende nicht mehr genug Zeit, für einen letzten Wurf auf den Treuchtlinger Korb (Endstand 88:90).

                                                                                                                                                                                          

Fireballs mit herber niederlage

Oberhaching/Bad Aibling – Am Sonntag mussten die Fireballs Bad Aibling gegen den Tabellenzweiten TSV Oberhaching eine heftige 109:58-Niederlage einstecken. Gegen die Tropics wurde jede Unkonzentriertheit gnadenlos bestraft und obwohl man in zwei Vierteln durchaus gegen den Favoriten mithalten konnte, ist die Höhe der Niederlage keineswegs unverdient.

„Gegen eine solche Spitzenmannschaft wirst du sofort bestraft, wenn du dir eine Pause, körperlich wie mental, nimmst. Das macht eben genau den Unterschied. Am Anfang schien Oberhaching mental nicht bei 100 Prozent, wir konnten gut mitspielen. Doch dann haben wir uns selbst darum gebracht, das Spiel offen zu gestalten, weil wir nach missglückten Aktionen mental eingebrochen sind. Gegen ein so abgezocktes Team wie die Tropcis kommt dann eben so ein Ergebnis zustande“, lautete das Fazit von Coach Tobi Guggenhuber nach der Partie.

Der Aufsteiger, ohne Johannes Wießnet, der krankheitsbedingt ausfiel, angereist, ging sicher als Außenseiter in die Partie. Körperlich weit gegen die groß aufgestellten Deisenhofener unterlegen, wollte man durch kluges Doppeln verhindern, dass der Tabellenzweite diesen Vorteil ausspielen konnte. Ein Konzept, das im ersten Viertel aufging, die Aiblinger bewegten sich in der Defensive gut, erzwangen einige Ballverluste und konnten sich offensiv auf Mio Mirceta (Foto, 14 Punkte im ersten Viertel) verlassen. So ging es mit einer 18:17 Führung in den zweiten Abschnitt.

Dort folgte dann der bereits erwähnte Einbruch. Die Rotationen in der Defensive waren unkonzentriert, in der Offensive erlaubte man sich einfachste Ballverluste und endete oft in schwierigen 1-gegen-1 Situationen, die nicht verwertet werden konnten. Oberhaching nutze die Schwächephase der Kurstädter gnadenlos aus und zog mit 52:30 auf und davon.

Das dritte Viertel gestaltete sich ausgeglichener als das vorherige, immer wieder versuchten die Aiblinger, den Rückstand zu verkürzen, aber Oberhaching erwies sich als die bekannte, erfahrene Mannschaft und ließ zu keiner Zeit nach. Als Ende des dritten Viertels erneut ein Einbruch im Aiblinger Spiel erfolgte, zogen die Tropics dem Aufsteiger endgültig den Zahn. Mit über 30 Punkten Vorsprung (80:48) ging man in das letzte Viertel.

Der Tabellenzehnte startete gut, es gelang nun wieder, in der Offensive offene Würfe zu kreieren, die jedoch oft liegen gelassen wurden. Das Team von Coach Matic spielte dann in der Offensive Katz und Maus mit den Aiblingern, die zwar teilweise gute Ansätze zeigten, doch die Tropics trieben den Ball so lange durch ihre Reihen, bis sie den offenen Mann fanden, welcher zielsicher einnetzte, meist in Person von Nibler oder Hustert. Unter dem Korb scheiterte die Rotation leider vollends, sodass der Ex-Aiblinger Grujic den Big Men des Aufsteigers eine kleine Kostprobe seines Könnens zum Besten gab. Am Ende wurde der 2,06m-Riese mit 24 Punkten Topscorer der Oberhachinger, bei denen insgesamt sechs Spieler zweistellig punkteten.

„Das ist sicher kein Spiel, das wir gewinnen müssen. Aber es kommt auch drauf an, wie wir als Team so ein Spiel angehen und uns präsentieren. 20 Minuten haben wir das gut gemacht, 20 Minuten aber leider auch nicht, man hat heute gesehen, was gegen so ein Team passieren kann. Wir fokussieren uns jetzt auf Breitengüßbach und gehen nicht mit hängendem Kopf in die Trainingswoche. Es war eine Lehrstunde, vor allem zum Thema Mentalität und so müssen wir es auch akzeptieren“, sagte Guggenhuber.

 

Tropics mit neuem Vereinsrekord – Klarer Sieg gegen Bad Aibling

Oberhaching neuDank einer überragenden Mannschaftsleistung, in der fast jeder Spieler zweistellig punktete, stellten die Gelbhemden einen neuen Vereinsrekord auf. Seitdem der Verein unter der Führung von den Vorständen Gunther Wünsche und Bernd Schubert in der 2. bzw. 1. Regionalliga spielt, gelang es den Tropics noch nie ein Spiel so hoch zu gewinnen. Mit einem sagenhaften 51 Punkte Vorsprung dominierten die Mannen um Kapitän Moritz Wohlers das Gästeteam, das sich seinerseits deutlich unter Wert verkauft hat und sicherlich noch viele Partien gewinnen wird in dieser Saison.

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