Spurs zu fehlerhaft

Die Dachau Spurs blieben im Spitzenspiel der 2. Basketball-Regionalliga ohne reelle Siegchance: Mit 93:102 (45:62) verloren die 1865er gegen die Fireballs aus Bad Aibling, die damit als einziges Team der Liga ungeschlagen bleiben und damit ihrer Favoritenrolle auf Meisterschaft und Aufstieg gerecht werden.

„Das Wichtigste ist erstmal, dass wir Ballverluste vermeiden.“ 

Das war die Hauptbotschaft von Trainer Werner Mühling vor dem Spiel gewesen. Doch die Worte des Trainer verhallten ungehört. Genau das, wovor Mühling so eindringlich gewarnt hatte, genau das passierte: Sein Team verlor gegen eine giftige Aiblinger Defensive ein ums andere Mal beinahe leichtfertig das Spielgerät. Das schnappten sich die Gäste und überrannten die konsternierten Spurs zum Auftakt gleich mal mit einem 13:3-Lauf. Mühling nahm nach vier Minuten bereits die erste seiner insgesamt fünf zur Verfügung stehenden Auszeiten.

Seine Schützlinge rissen sich in der Folge zwar etwas mehr am Riemen, ihr Spiel sollte jedoch an diesem Abend fehlerhaft bleiben. Zum Ende des ersten Viertels hatte die Ballverlustquote den zweistelligen Bereich erreicht. Fahrig, ja: nervös schienen die jungen Spurs zu sein.

Und auch in der Verteidigung hatten die Dachauer nicht ihren besten Tag erwischt. Weder gegen Aufbauspieler Bergefeld, der sich immer wieder zum Korb durchtankte und mit 28 Punkten bester Punktesammler seiner Mannschaft wurde, noch gegen die Flügelschützen Weiß und Bradaric fanden die 65er die richtigen Mittel. „62 Punkte haben wir zuhause kassiert – das ist viel zu viel in einer Halbzeit“, ärgerte sich Trainer Werner Mühling in der Pause.

Rund 150 Zuschauer sahen eine höchst unterhaltsame Partrie. Ein bisschen Hoffnung keimte bei den zahlreichen Spurs-Fans im dritten Viertel auf, als Aiblings US-Forward Urald King, von Johannes Schwarz höchst effektiv bekämpft, mit dem vierten Foul erst einmal eine längere Verschnaufpause auf der Bank bekam. Doch die Fireballs verwalteten ihren Vorsprung geschickt, setzten immer wieder Distanztreffer. Mit 23:21 und 25:19 gewannen die Spurs immerhin das dritte und das vierte Viertel – zu mehr als Ergebniskosmetik reichte es aber nicht mehr

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