Spurs gewinnen Duell der Tabellennachbarn

Die Dachau Spurs haben das richtungsweisende Duell der Tabellennachbarn gewonnen: Das 91:86 (49:39) gegen die Baskets aus Milbertshofen war es das erwartete schwere Stück Arbeit.

Igor Jurakic, der Trainer der 1865-Basketballer, hatte im Vorfeld des Spiels von guten Trainingseinheiten in den vergangenen zwei Wochen berichtet. Und zumindest in der Offensive war das zu sehen. Die Dachauer wirkten über weite Strecken gut eingespielt und keineswegs „eingerostet“ in der immerhin fünfwöchigen Weihnachtspause.

Die Spurs leisteten sich nur wenige Ballverluste, geduldig wurde der Ball laufen gelassen, wurde der freie Mitspieler gesucht, bis ein guter Abschluss herausgespielt war. Und wenn Würfe daneben gingen, setzten die Hausherren nach und holten sich eine erkleckliche Anzahl an offensiven Abprallern und kamen so zu zweiten Wurfchancen.

So gingen die Dachauer früh in Führung und sollten sie das ganze Spiel nicht mehr hergeben. Die Münchner ließen sich allerdings nie so richtig abschütteln. Ihre größenmäßigen Nachteile machten sie in der Verteidigung wie erwartet mit teilweise beherztem Einsatz wett. Und in der Offensive trafen sie hochprozentig aus der Distanz – allein zwölfmal von hinter der Dreipunktelinie.

„Das haben wir nicht so gut verteidigt, weder bei der Mann- noch später bei der Zonenverteidigung“, fand auch Jurakic. So sahen die Zuschauer in der Jahnhalle zwar eine überlegene Heimmannschaft, die sich auch mehrmals deutlicher absetzte, aber auch ein Gästeteam, das sich stets wieder herankämpfte.

Als die Milbertshofener zu Beginn des Schlussviertels sogar zum 69:69 ausglichen, schien eine spannende Schlussphase bevorzustehen. Doch die 65er hatten etwas dagegen. Mit laufintensiver Verteidigungsarbeit zwangen sie die Gäste nun vermehrt zu Fehlern. Und vorne versenkten Steffen Haberland, Valentin Wirth, Adrian Lind und Erik Wester Dreipunktewürfe, sodass sich die Spurs ein letztes Mal entscheidend absetzten.

Die Gäste betrieben zwar mit fünf Dreiern allein im Schlussviertel etwas Schadensbegrenzung, verloren aber letztlich auch das Duell der Scharfschützen: Milbertshofen traf zwölfmal von hinter der Dreipunktline, Dachau starke 14 Mal – darunter waren sechs Stück von Topscorer Erik Wester (22 Punkte).

Spurs: Erik Wester 22 (6), Adrian Lind 18 (2), Steffen Haberland 13 (4), Sebastian Wolf 11, Manu Prediger 8, Sam Scheurich 7 (1), Valentin Wirth 6 (1), Paul Bruch 2, Philipp Spitzenpfeil 2, Paul Wellhäuser 2, Tassilo Matthes, Flo Widmann.

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