Augsburg wieder zu stark für White Wolves

Augsburg wieder zu stark für White Wolves

Eine Woche nach der Auswärtsniederlage (74:78) gegen TV Augsburg  mussten die White Wolves am letzten Sonntag daheim gleich wieder gegen denselben Gegner antreten. Es war das zweite Match an diesem Wochenende, übrigens auch für die Gegner. Die große Anzahl Corona bedingter Nachholtermine macht diesen komprimierten Spielplan nötig. Diesmal endete die Begegnung 83:98. die Passauer zogen nach einem Spiel, das mehrere Führungswechsel zeigte, doch im Schlussabschnitt deutlich den Kürzeren. Den längeren Atem am Ende hatten die Schwaben, die mit Ottlik und Mc Gee einfach abgezockte und an diesem Tag blendend aufgelegte Akteure aufwiesen, die den Unterschied machten.

Die Wolves diesmal mit 8 Akteuren (für Linus Krinninger spielte Ivan Babic, auch Manuel Eggs war dabei) und die Gäste mit deren 10. Nach zwei korblosen Minuten gelang Benjamin Mayer, der in der „Ersten“ aushalf, der erste Korb. Beide Teams starteten etwas verhalten, tasteten sich ab. Mitte des Viertels traf Brian Morris zum 8:7, vier Mal wechselte die Führung, die Henry Stamer mit 4 Punkten in Folge kurz vor der Viertelpause zurück erobern konnte (17:16), bis Mc Gee mit einem Dreier die Pause markierte (17:19 aus Passauer Sicht).

Bis Mitte des 2. Viertels hielt der TV Augsburg die Führung, bis die Dreiflüsse - Combo Brian Morris, Benjamin Mayer und Frano Bilandzija ein knappes 31:30 (25. Minute) zurück erspielt hatte. Die Begegnung plätscherte immer noch mit kleinem Tempo dahin, größere Emotionen waren auf beiden Seiten kaum zu erkennen. Wahrscheinlich steckte die gestrige Begegnung (beide Teams hatten auch am Vortag ein Spiel) noch in den Knochen. Doch in Hälfte zwei des 2. Viertels konnten sich die Zuseher über einen schönen Wurfblock von Henry Stamer und schöne Jump - Shots von Brian Morris freuen. Halbzeitstand 39:46 (2. Viertel 22:27).

Klar, dass es ohne einen Ruck im Passauer Team nicht ging. Und der kam nach der Pause. Fünf Mayer – Punkte und je ein Dreier von Brian Morris und Frano Bilandzija stellten das Scoreboard auf 50:49 für Passau (23. Minute). Jetzt lief es runder für den TV Passau, aber so sehr man sich auch mühte, die Spaßverderber Ottlik und Mc Gee auf Gegnerseite traten immer dann mit Dreiern oder anderen Treffern auf, wenn man bei den Wolves Hoffnung schöpfte. Sechs Punkte von Bilandzija und kurz vor dem letzten Viertelwechsel ein Konter von Morris reichten nicht, um eine Führung der Heimischen herzustellen. Mit 67:70 ging es in die letzte Pause (3. Viertel 28:24).

Frano Bilandzija hatte zu diesem Zeitpunkt schon vier Fouls auf dem Konto. In Minute 32 kam es nach einem Treffer von Benjamin Mayer noch zum Ausgleich (71:71), aber von da an übernahmen die Augsburger Topleute Mc Gee und Ottlik das Regiment. Dagegen hatten die Dreiflüssestädter einfach nichts mehr entgegen zu setzen. Routiniert spielten sich die Schwaben Wurfchance um Wurfchance heraus und nutzten diese auch. Mitte des Schlussabschnitts war ein ca. 10 – Punkte – Abstand markiert, den die White Wolves nicht mehr deutlich verkürzen konnten, obwohl sie alles versuchten. Der Dampf war raus, so musste man in die 83:98 – Niederlage einwilligen (4. Viertel 16:28). Augsburg war am Ende einfach besser.

Nach jetzt 15 absolvierten Spielen sieht es für den TV Passau wie folgt aus: Passau ist weiter Tabellenschlusslicht mit 4 Siegen. Neumarkt (5 Siege), Hellenen München (6) und Milbertshofen (7) stehen knapp davor auf den Plätzen, kommen aber in den nächsten Wochen noch nach Passau. Da gibt es noch Möglichkeiten. Schon am nächsten Samstag tauchen die Milben in der Mehrfachhalle auf. Für Augsburg war es, nur unterbrochen durch die Niederlage gegen Ligaprimus Nördlingen am Samstag, der 6. Erfolg aus den letzten 7 Spielen.

Spieler Passau: Brian Morris 23, Benjamin Mayer 22, Frano Bilandzija 21, Henry Stamer 11, Ivan Babic 3, Manuel Eggs 2, Marco Mühl 1, Julian Großmann.

Beste Spieler Augsburg: Daniel Mc Gee 29, Matthias Ottlik 25, Sebastian Woelki 13, Nicolas Breuer 12.

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