Kantersieg für Neustädter Korbjäger

„Playoffs“ lautet das Motto in den kommenden Wochen für die Neustädter Regio-Basketballer. Die DJK muss jedes Spiel gewinnen. Mit dem klaren 82:48 (38:22)-Derbysieg gegen Neumarkt ist der Anfang gemacht.

Auch wenn es in der 2. Regionalliga Mitte natürlich nur eine „normale“ Rückrunde gibt, will Coach Stefan Merkl sein Team in eine Art „Playoff-Modus“ versetzen. „Es zählt jedes Spiel. Wir sind gefordert, Boden gut zu machen“, sagte der Trainer des Tabellensechsten. Denn der erste Teil der Saison war frustrierend für den oft durch Ausfälle geschwächten Kader, der sich zudem im Umbruch befindet.

Zum Jahresstart am Samstag beim Oberpfalzderby gegen die Fibalon Baskets Neumarkt war es eigentlich nicht anders. Wieder fehlten fünf Stammspieler. Doch nun war eine Aufbruchstimmung vor mehr als 200 Zuschauern in der Windischeschenbacher Mehrzweckhalle zu spüren. Und gerade einige ins kalte Wasser geworfene „Ersatzspieler“ glänzten gegen den Tabellennachbarn.

Volle Power vor vollem Haus

„Wir haben gut gespielt. Und mehr volles Haus geht fast nicht mehr in Windischeschenbach“, freute sich Merkl. Sein Team nahm die Atmosphäre der Heimkulisse (mit Auftritten der Narhalla und DJ Earl) auf und spielte mitreißenden Basketball. Weniger als eine Minute (beim 3:2) lagen die Neumarkter in der gesamten Partie in Führung. Sonst spielte nur die DJK. Der sichtlich zufriedene Coach dazu: „Das Wichtigste war, dass das Team trotz der Ausfälle der Leistungsträger absolut konzentriert war. Wir haben deutlich mehr mentale Stärke gezeigt und nur einen kleinen Konzentrationseinbruch im vierten Viertel.“

Die Gäste trugen mit einer kämpferischen Einstellung zu einem unterhaltsamen Spiel bei. „Ich muss Neumarkt loben. Sie haben hart, aber sehr fair gespielt. Besonders schwer taten wir uns, Maxi Richter (21 Punkte) zu kontrollieren“, erzählte Merkl.

Dass die DJK ihre Führung dennoch kontinuierlich ausbauen konnte, lag insbesondere an einem Leistungsträger, der nach längerer Zeit wieder zu seiner Bestform fand. „Jonas Meißner hat mit seiner physischen Präsenz die Bretter dominiert und ist in dieser Saison nach vielen Verletzungen zum ersten Mal zu alter Stärke aufgelaufen“, hob Merkl die Leistung des Centers hervor.

Auch Nachwuchsspieler Luis Meierhöfer und David Stewart-Vance, die hauptsächlich im Bayernliga-Team der Neustädter auflaufen, überzeugten. Letzterer half seinem Team beim Ligadebüt mit guter Verteidigung und physischer Präsenz unter dem Korb.

Nun Tabellenfünfter

Mit dem Sieg schiebt sich die DJK auf den fünften Tabellenplatz vor. „Am Ende müssen wir uns aber in der Passqualität und bei bestimmten Entscheidungen weiterhin steigern. Der Derbysieg ist hoffentlich der Anfang einer Serie“, so Merkl.

DJK: Meißner (20 Punkte/2 Fouls), Stewart-Vance (16/0), Meierhöfer (13/4), Oliver (11/4), Zolotarov (9/1), Stein (4/1), Derman (4/2), Krysl (3/0), Sailer (2/2), Liam Archer (0/3), Luke Archer (0/1) und Zachmann.

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