VfL Treuchtlingen gewinnt Offensivspektakel

VfL Treuchtlingen gewinnt Offensivspektakel

VfL Treuchtlingen gewinnt Offensivspektakel

Über 250 Zuschauer sahen am vergangenen Samstagabend in der Landkreishalle in Weißenburg eine abwechslungsreiche und bis zum Schluss spannende Partie. Am Ende eines offensiv geprägten Spiels konnte das Team von Coach Stephan Harlander mit 111:99 (54:46) den vierten Sieg in Serie einfahren.

Der VfL musste aus beruflichen Gründen auf Antreiber Claudio Huhn verzichten. Auch die Gäste aus Aschaffenburg hatten mit Ausfällen zu kämpfen und konnten daher nur zu sechst antreten. Doch das Team von Gästetrainer Jerome Schaefer lieferte den Hausherren über 40 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe.

So viel Platz wie die Aschaffenburger in der ersten Halbzeit hatten, hatten die Treuchtlinger defensiv noch keinem Gegner erlaubt. So wurde die erste Halbzeit zum wilden Offensivspektakel. Mit den 60 Punkten in der Offensive konnte man durchaus zufrieden sein – mit den 60 kassierten aber ganz sicher nicht.

In der Halbzeitpause schien man beim VfL dann auch die mangelnde Defensivleistung angesprochen zu haben, denn das Team verteidigte fortan deutlich aggressiver und zeigte eine intensivere Körpersprache. Im Angriff lief es besser, so dass die Führung anwuchs, und man zwischenzeitlich mit 18 Punkten führte. Allerdings verkürzten die Gäste zum Ende des 3. Viertels noch auf 88:80.

Die Treuchtlinger Basketballer kamen nicht gut ins letzte Viertel. Offensiv klappte wenig, defensiv zeigten sich Lücken. So lagen die Aschaffenburger nach 9 Punkten in Folge plötzlich mit einem Punkt in Führung. Erst nach vier Minuten erzielte der VfL die ersten Punkte, denen dann ein 15:2 – Lauf folgen sollte. Am Ende brachten die Hausherren den 111:99-Erfolg sicher nach Hause.

„Es war das erwartet schwere Spiel und am Ende ein nicht unverdienter Sieg. Für die Fans war es ein offensiv attraktiver Schlagabtausch, bei dem wir in den letzten Minuten die richtigen Entscheidungen getroffen haben und auch das nötige Glück hatten“, so Coach Stephan Harlander nach dem Match.

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