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#  Lakers verpassen trotz spektakulärer Aufholjagd die Wende

  Leipzig Lakers   [Berichte 1. RL Damen](https://regionalliga-suedost.de/index.php/alle-sp-rld)    12. Oktober 2026   Zugriffe: 23

**Leipzig Lakers – Post SV Nürnberg 76:84 (17:21, 30:41, 45:66)**

Das Spiel startete mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Lakers konnten viele erfolgreiche Aktionen durch gute Ballbewegung und hochprozentige Dreipunktewürfe verzeichnen. Gleichzeitig nutzten die Nürnbergerinnen jeden Fehler der Lakers gut aus, schalteten schnell um und konnten aus fast jedem Turnover der Leipzigerinnen einen erfolgreichen Fastbreak generieren. Außerdem spielte der Post SV auch eine aggressive Presse, die den Lakers den Ballvortrag sichtlich erschwerte. So kam es auch zu einem 8:0-Run der Nürnbergerinnen, doch die Lakers konnten weiterhin gut dagegenhalten und so stand es nach dem ersten Viertel 17:21.

Im zweiten Viertel dauerte es lange, bis die ersten Punkte fielen. Beide Seiten spielten gute Defense, der Post SV presste weiterhin, aber auch die Lakers ließen ihre Gegnerinnen nicht einfach über die Mittellinie. Zudem fielen die Dreier nicht mehr so wie im vorherigen Viertel und auch der Ball wurde auf Seiten der Leipzigerinnen nicht mehr so gut laufen gelassen, die Weakside häufig übersehen, da der Druck am Ball ihnen zu schaffen machte. Auch merkte man langsam, dass das ständige Pressen auch an der Ausdauer nagte. So kam die Helpside häufig einen Schritt zu spät, was vor allem Nürnbergs Topscorerin Emma Rettinger (31 Punkte) immer mit einem verwandelten Dreier bestrafte. Auch schien Nürnberg nach zwei erfolgreichen Dreiern aus Fastbreaks heiß gelaufen zu sein und erhöhte die Führung in der 16. Minute auf 16 Punkte. Die Lakers konnten sich zwar wieder etwas herankämpfen, aber in der Offense fehlte es immer noch an der guten Ballbewegung, wie sie im ersten Viertel zu sehen war. So ging es mit 30:41 in die wohlverdiente Halbzeitpause.

Aber auch nach der Pause legten die Lakers die Probleme des zweiten Viertels nicht ab. Immer noch kamen sie defensiv im Close-out zu spät raus und ließen den guten Schützinnen offene Dreier, und auch offensiv fanden sie weniger qualitative Abschlüsse. Dazu kamen noch viele Faselfouls, die bei den guten Ballhandlerinnen vom Post SV nur zu And-ones führten und somit zu einem Run, der die Führung der Nürnbergerinnen auf 21 Punkte vergrößerte. Am Ende des Viertels gelang es den Lakers dann aber, bedachter und ruhiger gegen die Fullcourt-Presse zu spielen und auch wenn sie weiterhin hinten lagen, hatte man das Gefühl, dass sie wieder in ihr Spiel gefunden hatten (45:66).

So ging es auch im vierten Viertel weiter. Kurz vor Ende des Spiels schienen sich die Nürnbergerinnen schon in Sicherheit zu wähnen und reduzierten den Druck beim Ballvortrag. Die Lakers aber waren noch lange nicht bereit, das Spiel aufzugeben und so gelang es ihnen, heiß zu laufen. Vor allem starke Aktionen zum Korb von Luise Rohland und Simella Müller führten dazu, dass die Führung plötzlich so nah wie noch nie rückte. Immer kleiner wurde der Abstand zum Post SV und das ganze Team gab noch mal alles.

Die ganze Halle schaute nun gebannt zu, ob es den Lakers doch noch gelingen würde, dieses Spiel zu drehen. Es kam zu vielen Steals und auch wenn die Nürnbergerinnen weiterhin ihre Dreier verwandelten, kamen die Lakers bei noch 1:30 auf der Uhr auf 76:80 heran. Da sie am Ende jedoch noch auf Stop-the-clock setzten und die Nürnbergerinnen hochprozentig von der Linie trafen, belief sich der Endstand auf 76:84.

Dennoch waren die Lakers bester Laune, da sie einem so starken Gegner bewiesen haben, dass sie mithalten konnten und man sie ja nicht unterschätzen sollte.

**Leipzig Lakers:**

Lara Lilith Betka, Lea Drogge (6), Amandine Ebogo Fabo (16), Anika Hartmann (3), Paula Hegele (8), Lena Körber, Simella Müller (9), Katrin Rafiq-Dost (4), Luise Roland (15), Lena Rothämel (10), Lea Steinbrück (5), Antonia Stubenvoll

**POST SV Nürnberg:**

Emilie Dropuljic (9), Nelli Ernst, Anna Fischer (15), Sophie Müller (2), Laura Münsterer (2), Karlotta Niklaus (5), Teodora Petrovic, Nora Rasheed, Emma Rettinger (31), Julia Richter (5), Noemi Schoenauer (15)

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