Spielberichte 1. Regionalliga Herren

Weitere Goldbacher Niederlage

Der TV Goldbach muss eine weitere Niederlage einstecken. Gegen Ansbach hielt man das ganze Spiel eigentlich mit, ließ aber den Gegner bereits im 2. Viertel aufgrund eigener Fehler und Nervosität gewähren und einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Bis zur 15. Minute war es ein offenes Spiel und es stand 29:30. Anschließend leistete man sich einige Fehler und Fehlwürfe, während die Ansbacher Fehler der Goldbacher Verteidigung ausnutzte und mit einem 9:0 Lauf davon zog.

In der zweiten Halbzeit bemühte sich der TV Goldbach den Vorsprung aufzuholen, doch alle Mühen waren umsonst. Immer wieder versagten die Nerven, man leistete sich einfache Ballverluste oder vergab einfachste Chancen. Hinzu kam, dass für Leistungsträger Pereira der Einatz zu früh kam und er im 4. Viertel nicht mehr einsatzfähig war. 

Coach Schaefer: "Es war von beiden Seiten kein tolles Spiel. Ansbach durfte sehr robust und körperlich spielen, womit wir uns schwer getan haben. Es war wie ein Spiegelbild der ganzen bisherigen Saison. Wir erspielen und erkämpfen uns genügend Chancen, geben den Ball aber immer wieder unerklärlich ab. Diesmal kam noch eine schwache Wurfquote hinzu."

VfL siegt im Baskets-Duell

VfL Baskets Treuchtlinge gegen die Baskets Vilsbiburg. Seit Jahren ein Klassiker in der Regionalliga und auch am Samstag hielt die Partie was sie versprach: Spannung und hohes Regionalliga-Niveau. Den besseren Start erwischten die Gäste, doch Stefan Schmoll und Topscorer Peter Zeis, der 19 seiner 23 Zähler in der ersten Halbzeit erzielte, hielten die Gastgeber im Spiel. Bis zur Pause konnten sich die Altmühlstädter etwas absetzen (49:45) und auch nach drei Vierteln lagen sie noch knapp in Front (70:69). Vilsbiburg ging zwar nochmal in Führung, doch dann folgte der große Auftritt von Neuzugang Robin Seeberger. 14 seiner ingesamt 15 Punkte erzielte er in den letzten sieben Minuten und führte seine Farben damit zum 91:81-Erfolg. Der vierte Saisonsieg, der die Baskets von Rang elf auf Platz fünf nach vorne spült.

 

Für Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Moritz Schwarz, Tim Eisenberger (13), Simon Geiselsöder (12), Claudio Huhn (7), Stefan Schmoll (21), Robin Seeberger (15), Florian Beierlein, Luca Wörrlein, Jonathan Schwarz, Jonathan Pospiech, Peter Zeis (23).

hapa Ansbach Piranhas nach Sieg gegen Aufsteiger TV Goldbach wieder auf der Erfolgsspur

Beide Mannschaften starteten etwas verhalten ins Spiel. Durch vereinzelte Fouls und guter Defense auf beiden Seiten kam im 1. Viertel kaum Spielfluss auf. Allein in direkter Korbnähe und von der Freiwurflinie konnte Ansbach in dieser Phase punkten (Walter Simon mit acht Punkten) und trotzdem das erste Viertel mit 18:15 für sich entscheiden. Diese Führung sollte das Team von Trainer Martin Ides nicht mehr hergeben. Bis zur 3. Minute (30:29) im 2. Viertel hatte der TV Goldbach immer eine Antwort parat und konnte die Ansbacher Führung in Grenzen halten. Ab da kann sich Ansbach bis zur Halbzeitpause auf zwölf Punkte absetzen. Steven Ward markierte im 2. Viertel 15 seiner 23 Punkte, 9 davon hinter der Dreierlinie (Halbzeit 43:31).

In der 2. Halbzeit kann der TV Goldbach zeitweise wieder einen einstelligen Rückstand erarbeiten. Die erfahrene Ansbacher Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und hatte immer eine Antwort parat. Unter den Körben konnte sich Ansbach immer wieder gut in Position bringen und so den alten Vorsprung wieder zurückholen. Im letzten Viertel zeichnete sich wieder ein ähnliches Bild wie im ersten Viertel ab. Die letzten acht Minuten gingen 2:1 an den TV Goldbach, die sich so nicht mehr in Schlagdistanz bringen konnten.

                                                                                                                                                                                                       Bildergebnis für hapa ansbach piranhas

KANGAROOS bleiben an der spitze

Kangaroos verteidigen Tabellenführung Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat ihre Tabellenführung in der 1. Regionalliga Südost verteidigt. Am Samstag gewannen die Kangaroos erneut ein Spiel gegen einen direkten Konkurrenten an der Tabellenspitze, beim TSV Tröster Breitengüßbach siegte man in einer hochklassigen Partie knapp mit 91:86 und weist nach acht Spieltagen und sieben Siegen in Folge nun eine stolze Bilanz von nunmehr 14:2 Punkten auf. Die Stadtberger trafen mit einigen Personalsorgen in Oberfranken ein. Dennis Behnisch (Trommelfellverletzung) und André Hödt (Schulter) fehlten ganz, Lewis Londene war zwar mitgereist, musste aber nach dem Aufwärmen wegen Rückenbeschwerden ebenfalls passen. Dafür durfte die BG einen Neuzugang vermelden, der eigentlich gar keiner ist: Johnny Genck, der vor dieser Saison seine Karriere beendet hatte, machte sein Versprechen wahr, bei enger Personalsituation auszuhelfen. Der inzwischen 32-jährige fügte sich auch gleich problemlos ins Team ein, als ob er nie weg gewesen wäre. Von Beginn an entwickelte sich vor den Toren Bambergs ein packendes Match. Die Einheimischen gingen mit 3:0 in Führung, da wusste noch keiner, dass es deren höchster Vorsprung an diesem Abend bleiben sollte. Denn das erste Viertel gehörte insgesamt auch den Leitershofern, vor allem Bernhard Benke war in dieser Phase unter den Körben kaum zu stoppen. Da half den Güßbachern auch nicht, dass es ihnen zunächst sehr gut gelang, CJ Carr zu verteidigen, Dieser sah sich alle drei bis vier Minuten einem wechselnden Gegenspieler gegenüber. 18:13 entschied die BG diesen Abschnitt für sich. Weiter absetzen konnten sich die Stadtberger in den zweiten zehn Minuten aber dann auch nicht. Der Gegner kämpfte sich wieder heran, die BG zog auf fünf bis sechs Punkte davon, Breitengüssbach verkürzte erneut – so ging es einige Male in Folge hin und her. Die Führung gaben die Kangaroos aber kein einziges Mal ab und gingen mit einem 42:39 Vorsprung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel traf das Team von Trainer Ian Chadwick dann nicht immer die richtigen Entscheidungen, nicht jeder Angriff wirkte durchdacht und es wurde versäumt, die großen Spieler weiterhin gut einzusetzen. Die Nordbayern hatten dazuhin auch ihre beste Phase im Spiel, gingen dann fast folgerichtig in der 24. Minute mit 56:55 erstmals wieder in Führung. Von da an ging es hin und her, es entwickelte sich eine äußerst dramatische Partie mit mehreren Führungswechsel. Früh verlor die BG dann ihren Center Nedim Hadzovic mit dem fünften Foul, die anderen Großen im Team, Veney, Behnke und Tesic glichen das aber mit enormer Kampkraft direkt unter dem Korb aus. Dass im letzten Viertel die Leitershofer dann langsam aber sicher wieder die Oberhand behielten, und somit dann auch das glücklichere Ende, lag an zwei Dingen: Zum einen netzten Emanuel Richter und CJ Carr im richtigen Moment wertvolle Dreier ein. Zum anderen behielten die Kangaroos an der Freiwurflinie die Nerven, warteten mit einer tollen Quote von 78% auf. Das war ein entscheidender Unterschied zu den Oberfranken, die von der Linie nur auf 48% kamen und demzufolge 16 dieser Bonuswürfe liegen ließen. Eineinhalb Minuten vor dem Ende gelang ihnen zwar durch ihren besten Spieler Alexander Engel eine 79:78 Führung, CJ Carr konterte aber mit einem Dreier und danach retteten die Stadtberger den Sieg ins Ziel, der aber tatsächlich erst mit zwei Freiwürfen von Emanuel Richter eine Sekunde vor Schluss final feststand. Sehr zufreiden konnten sich die Kangaroos dann auf den Heimweg machen. Am kommenden Samstag treffen sie - dann wieder in eigener Halle - auf das Team von OSB Hellenen München. BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (32/5 Dreier), Genck (5/1 Dreier), Zink, Fiebich, Londene, Hadzovic (4), Benke (18/1 Dreier/12 Rebounds), Veney (9), Tesic (8), Richter (17/2 Dreier). Beste Werfer Breitengüssbach: Engel (20), J. Dippold (18), Land (17), Wagner (10) Auch die zweite Mannschaft der Leitershofer in der 2. Regionalliga-Süd war am Samstagabend erfolgreich. In einer ähnlich knappen Partie wie bei der Ersten gewann man beim TSV Dachau mit 91:87 und belegt nun mit 8:4 Punkten den fünften Tabellenplatz in der Liga. Stimmen zum Spiel: BG-Headcoach Ian Chadwick: „Nach dem sensationellen Match gegen Oberhaching war das erneut eine echte Spitzenpartie auf höchstem Niveau, von beiden Seiten. Super natürlich, dass wir nun zwei Mal knapp den Sieg davon getragen haben, das spricht für das Selbstvertrauen und die Moral in unserer Truppe. So darf es weitergehen.“ BG-Teammanager Andreas Moser: „Das spielfreie Wochenende war ja eigentlich zur Regeneration vorgesehen, und dann hatten wir plötzlich drei Verletzte, noch dazu auf der gleichen Position. Danke daher an Johnny, dass er ausgeholfen hat, eine tolle Geste für den Verein. Die Integration war kein Problem, da er ja auch immer wieder bei uns mittrainiert, wenn er Zeit hat.“ BG-Guard CJ Carr: „Es scheint einige Teams auf sehr hohem Niveau in dieser Liga zu geben, das waren jetzt sehr enge Duelle, auch der Gegner heute war sehr stark, hat mich super verteidigt, ich hatte keine Sekunde Zeit zum Verschnaufen. Ich glaube, dass wir momentan von Woche zu Woche noch einen Tick besser spielen, das darf sich dann nächste Woche im Heimspiel natürlich so fortsetzen. Ich hoffe, dass dann mindestens so viele Fans kommen wie beim letzten Heimspiel, da war eine tolle Stimmung.“

Weitere knappe Auswärtsniederlage für SBR-Basketballer

rosenheim sbr neu

Miller-Schützlinge unterliegen 65:69 bei Hellenen München

Es soll einfach nicht sein mit dem ersten Auswärtserfolg für die Basketballer des SB DJK Rosenheim – bei Hellenen München mussten sich die Grünweißen am vergangenen Samstag ein weiteres Mal erst im letzten Spielabschnitt knapp geschlagen geben und bleiben damit fürs Erste auf dem vorletzten Tabellenplatz der 1.Regionalliga Südost.

In einem nicht spektakulären, aber guten Regionalliga-Spiel, in dem zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander trafen, legten beide Kontrahenten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive und versuchten, dem Gegner möglichst keine einfachen Korberfolge zu erlauben. Diese Strategie ging im ersten Spielabschnitt auch auf, bis zum Stand von 15:14 konnte sich kein Team absetzen. Leider mussten die Gäste aber bereits zu Beginn einen herben Rückschlag hinnehmen: Neuzugang Johannes Raab, der zuletzt zu immer besserer Form gefunden und sich zu einer wichtigen Stütze im SBR-Spiel entwickelt hatte, verletzte sich schwer am Knöchel – es steht zu befürchten, dass er länger ausfallen wird. Ohne ihn brachen die Rosenheimer im zweiten Viertel dann unerwartet ein und gerieten schnell mit 13Punkten in Rückstand. Davon allerdings unbeirrt legten die Sportbündler nach der Halbzeit in der Verteidigung noch eine Schippe drauf und ließen längere Zeit keinen Korberfolg der Hellenen zu, so dass das Spiel in den letzten 10Minuten wieder völlig offen war: „Am Schluss sind die Würfe bei den Münchnern dann halt gefallen und bei uns leider wieder nicht“, so ein frustrierter Stephan Hlatky, der natürlich weiß, dass seiner Mannschaft nach dieser weiteren Niederlage und der Verletzung von Raab schwere Wochen bevorstehen.

Für Rosenheim spielten Breitfeld (3 Punkte), Hogges (21), Fliege, Brosig (2), Bekteshi (9), Schulezko (8), Gaizauskas (10), Malpede (8/15 Rebounds), Raab und Kromah (4).

 

OSB Hellenen gewinnen Heimspiel gegen Rosenheim

Am achten Spieltag der Regionalligasaison 18/19 hatten die OSB Hellenen München den SB DJK Rosenheim zu Gast. Beide Mannschaften haben das letzte Spiel verloren und wollten an diesem Spieltag gewinnen. Es war ein Spiel indem von Anfang an kein Team etwas zu verschenken hatte. Nach einer guten ersten Halbzeit und einer holprigen zweiten Halbzeit konnte sich zum Schluss OSB Hellenen München durchsetzen und das Heimspiel mit 69:65 für sich entscheiden.

1. Viertel

Das erste Viertel begann schleppend. Erst in der zweiten Spielminute fielen die ersten Punkte für die Hellenen. O. Knox eröffnete das Spiel gleich mit zwei drei Punktewürfen. Auch Rosenheim punktete und das erste Viertel endete mit einem Kopf an Kopf rennen und 15:14 für die OSB Hellenen.

2. Viertel

Das zweite Viertel begann wie das erste aufgehört hatte. Beide Teams trafen abwechselnd bis in der 16. Spielminute die OSB Hellenen einen 9-0 Punkte lauf hinlegten und sich einen 12 Punkte Vorsprung aufbauen konnten. Dies konnten sie dann auch bis zum Schluss halten, sodass man mit einem 10 Punkte Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnte. (40:30)

3. Viertel

Das dritte Viertel haben die Hellenen unkonzentriert begonnen. Der erste Treffer aus dem Spiel machte R. Atobrhan in der 28. Spielminute. Bis dahin hatten die OSB Hellenen lediglich die Chance von der Freiwurflinie zu punkten. Rosenheim nutzte dies und holte zur 28. Spielminute auf und es stand nunmehr 46:45 für die Hellenen. Zum Schluss des Viertels kamen die Hellenen wieder einigermaßen in den Spielfluss und das Viertel endete mit 55:52.

4. Vierte

Im letzten Viertel waren beide Teams heiß auf den Sieg. Rosenheim traf die ersten wie Würfe und nach zwei Minuten hatte Rosenheim eine 1 Punkt Führung. OSB Hellenen antwortete mit einem Freiwurf und es stand in der 33. Spielminute 56:56. Das hin und her ging bis zur 38. Spielminute in der Rosenheim 61:63 führte. Jedoch gelang es den OSB Hellenen durch 6 Punkte von O. Knox die Führung zu Übernehmen. OSB Hellenen München hat das Spiel mit 69:65 zuhause gewonnen.

Misel Lazarevic:

„Wie erwartet spielte Rosenheim auf dem Niveau das sie dazu brachte gegen zwei Ligafavoriten zu gewinnen. Wir hatten viele Probleme im Angriff indem wir Details verpasst haben, die den Unterschied ausmachen. Wir sind nicht gefallen, sondern haben uns kontinuierlich weiter verteidigt. Damit haben wir uns die Möglichkeit geschaffen das Spiel zum Ende hin mit einigen guten Entscheidungen im Angriff in die gewünschte Richtung zu lenken.“

Topscorer OSB Hellenen: W. Bessoir (20 pkt.), O. Knox (17 pkt.), R. Atobrhan (11 pkt.), I. Vasileiadis (11 pkt.)

Topscorer SB DJK Rosenheim: J. Hogges (21 pkt.), O. Gaizauskas (10 pkt.), s. Bekteshi (9 pkt.)

Fireballs mit emotionalem Derbysieg

Im lange erwarteten Derby der beiden besten Basketballmannschaften des Landkreises behalten die Fireballs Bad Aibling am Ende die Oberhand gegen den Sportbund Rosenheim. Die Fireballs siegen dramatisch mit 66:65 in letzter Sekunde und schaffen so den Anschluss ans Tabellenmittelfeld der Regionalliga Süd-Ost.

„Nicht schön, aber extrem wichtig“, resümierte Kapitän Simon Bradaric am späten Samstagabend die Partie im Aiblinger US-Camp zwischen den Bad Aibling Fireballs und den Spartans aus Rosenheim. Der junge Aiblinger Spielmacher machte sich mit 28 Punkten am Ende selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk und avancierte zum besten Spieler auf dem Parkett. Dass Bradaric und Co. am Ende jubelten, war allerdings während der Begegnung kaum zu erwarten gewesen, denn die favorisierten Gäste aus der Innstadt kontrollierten von Beginn das Spieltempo.

„Wir hatten eigentlich zu keiner Zeit wirklich Zugriff auf das Spieltempo und haben uns vor allem in der ersten Hälfte das Rosenheimer Spiel aufzwingen lassen, “ sagte Coach Tobi Guggenhuber selbstkritisch. Vor rund 300 Zuschauern rannten die Fireballs bereits nach zwei Minuten einem Rückstand hinterher. Vor allem Gästecenter Malpede und der pfeilschnelle US-Guard Hogges machten den Aiblingern in der Anfangsphase Probleme. Hinzu kam eine miserable Wurfquote von nur 37 Prozent in den ersten beiden Vierteln, Rosenheim dagegen traf in den ersten zwanzig Minuten über 50 Prozent ihrer Würfe. Daraus resultierte ein verdienter 35:45 Rückstand zur Pause. Dazu trug auch Aiblings Topscorer Mio Mirceta bei, der in der ersten Halbzeit lediglich zwei Punkte erzielte. Zudem monierte Aiblings Trainer in der Spielpause die mangelnde defensive Agilität und Kommunikation. Vor allem letzteres sollte im dritten Viertel nun deutlich besser werden. Gerade die Bankspieler der Fireballs drehten in der Verteidigung nun richtig auf. Manuel Hack-Vazquez, Michi Westphal, Dennis Nimphius, Justin Kaifosch und Marco Hach-Vazquez machten nun abwechselnd immer mehr Druck auf den Rosenheimer Spielaufbau. Daraus resultierten immer mehr Ballgewinne für Bad Aibling und so kamen die Hausherren, trotz weiter magerer Wurfausbeute, immer weiter heran. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts markierte Marco Hack-Vazquez mit einem erfolgreichen Dreier den 49-54 Zwischenstand und läutete so endgültig die Aufholjagd ein. Angeführt von Bradaric und Wießnet (7 Pkt/16 Reb) kämpfte sich Aibling nun Punkt für Punkt heran. Drei Minuten vor Schluss errangen die Gastgeber dann erstmals die Führung zurück (60:59). Dann folgte ein echter Basketballkrimi. Zehn Sekunden vor Ende der Partie traf Hogges zum 65:63 für den SBR. Nun sollte der große Auftritt von Mio Mirceta folgen. Bislang blass und über weite Strecken der zweiten Halbzeit auf der Bank schmorend wurde er für das letzte Play von Guggenhuber eingewechselt und bewies nun Nerven aus Stahl. Trotz guter Verteidigung netzte er den finalen Dreier zum 66:65 Erfolg für Bad Aibling ein und markierte so drei Sekunden vor Ende die Vorentscheidung. Mario Hack-Vazquez machte dann mit hervorragender Defense den Deckel drauf.

„Das war ein Derby wie es im Buche steht. Nicht schön aber richtig spannend. Rosenheim war die bessere Mannschaft und wir sind glücklich, dass wir das Ding am Ende noch rumreißen konnten. Ich hoffe wir können diese Emotionen mit in die nächsten Spiele nehmen,“ sagte ein erleichterter Guggenhuber am Ende der Partie.

OSB Hellenen verlieren mit 92:86 in Treuchtlingen

Die OSB Hellenen fahren mit einer sechs Punkte Niederlage in die
bayrische Landeshaupstadt zurück. Vor einer vollgepackten Halle und
einer großartigen Stimmung in der Senefelder Schule in Treuchtlingen
hatten die Hellenen den besseren Start und führten nach einem
offensivstarken ersten Viertel mit 22:30. Im zweiten Viertel klappte
nichts mehr auf Gästeseite. Viele Ballverluste und ineffektive
Offensivaktionen, sowie eine sichere Wurfquote und einige Pick-and-Roll
Aktionen brachten die Hellenen in Schwierigkeiten. Diese zehn Minuten
verloren die Hellenen 8:27. Zudem hatte man 22 Freiwurfversuche
zugelassen zu eigenen sechs. Halbzeitstand: 38:49

In der zweiten Halbzeit ging es anfangs so weiter wie im zweiten
Viertel. Treuchtlingens Überlegenheit am offensiven Brett wurde genutzt
und führte in der 24. Minute zur höchsten Führung der Partie (60:42).
Die Hellenen fanden zu ihrer Offensive zurück und antworteten mit einem
10:0 Lauf. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten sie auf 67:60.

Der letzte Durchgang wurde intensiv auf beiden Seiten. Die Hellenen
kamen vor allem durch Omari Knox zurück in die Partie. Er erzielte
insgesamt 37 Punkte, 17 davon im vierten Viertel. Beim Stand von 78:75
(37. Minute) foulten die Hellenen gleich zweimal, sodass vier Freiwürfe
und Ballbesitz für Treuchtlingen dabei heraussprangen. Drei von vier
wurden getroffen und trotz einiger Chancen am Ende verloren die Hellenen
mit 92:86. Am Ende waren 21 Offensivrebounds Treuchtlingens, die
Ausgeglichenheit der Scorer (fünf Spieler zweistellig) sowie die zwanzig
Freiwurfversuche mehr ausschlaggebend für die Niederlage.

Misel Lazarevic:

"Es war ein sehr merkwürdiges Spiel, in dem wir drei von vier viertel gewonnen haben, was jedoch nicht für ein Triumph ausgereicht hat. Wir haben das Spiel offensiv gut angefangen, aber es ist uns nicht gelungen die Energie auch in der Verteidigung zu erhöhen. Die frühen 3 Fouls von Giacomo May führten dazu, dass wir die Balance des Spiels sowie die Reboundkontrolle verloren haben. Mich freut, dass das Team in der zweiten Halbzeit Charakter gezeigt hat und uns knapp 3 Minuten vor dem Ende gelungen ist in eine Situation zu kommen in der wir das Spiel hätten gewinnen können. Ein paar schlechte Entscheidungen im Angriff, die durch Konzentrationsverluste aufgrund des hohen Energieverbrauchs verursachct wurde, ermöglichte dem Gegner letztendlich sich zu freuen. Was die anderen Elemente des Spiels angeht, auf die wir keinen Einfluss haben werde ich mir Treu bleiben und keinen Kommentar dazu abgeben."

Am kommenden Wochenende empfangen die Hellenen den DJK SB Rosenheim in der Kapschstr. 4

Topscorer Hellenen:
Knox, O. (37), Bessoir (17)

Topscorer Treuchtlingen:
Geiselsöder S. (24), Beierlein F. (18), Schmoll S. (14)

Starke Vorstellung der Tropics reicht nicht zum Sieg – Niederlage im Spitzenspiel

Oberhaching neuIn einem wahren Spitzenspiel und offenen Schlagabtausch mussten sich die Tropics nach 40 hartumkämpften Minuten dem neuen Spitzenreiter Leitershofen geschlagen geben. Abgesehen von dem  Treuchtlingen-Sieg zeigte die Truppe von Trainerduo Matic/Rank ihre beste Saisonleistung, doch die Gastgeber behielten am diesen Abend nicht unverdient die Oberhand. Zum Sport gehören Niederlagen dazu und man muss anerkennen, dass die Topstar Kangaroos ein tolles Spiel gezeigt haben und ihren Heimvorteil genutzt haben.

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Heftige Packung in Vilsbiburg

Baskets Vilsbiburg – TV Goldbach 83 : 54 (40:25)

Die Goldbacher Basketballer müssen eine weitere heftige Auswärtsniederlage einstecken. Gegen Vilsbiburg konnte man nur in einer Notbesetzung antreten, was die Gastgeber gnadenlos ausnutzten. Neben den Ausfällen von Pereira, Sattler und Gram bissen die Jagela-Brüder und De Sousa auf die Zähne, um überhaupt eine Mannschaft aufzustellen. Den schwierigen Voraussetzungen bewusst, wollte man befreit aufspielen und möglichst lange mithalten. Dies gelang dem TVGBB anfangs ganz gut. Nach fünf Minuten führte man knapp mit 7:6. Anschließend verlegte man gleich drei einfache Würfe, was Vilsbiburg nutzte um einen knappen Punkte Vorsprung zur Viertelpause zu erspielen.

Im zweiten Viertel leistete sich der Aufsteiger eklatante Ballverluste und Vilsbiburg kam ins Laufen. Goldbach verpasste es, den Anschluss zu halten und musste mit einem Rückstand von 15 Punkten in die Pause.

Im dritten Viertel setzte sich die unsichere und energielose Leistung des zweiten Viertels fort. In der 23. Minute lag man mit 27:48 hinten. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und endlich fing man an zu kämpfen. Angetrieben von Can Akbayir erspielte man sich einen 15:2 Lauf und kam auf 8 Punkte heran. Hätte man an diesem Tag eine bessere Freiwurfquote gehabt, wäre es sogar noch enger geworden. Doch die Nerven versagten.

Im vierten Viertel fehlte den Goldbachern mit drei angeschlagenen Spielern und dem damit verbundenen Trainingsrückstand einfach gesagt die Kraft und Entschlossenheit um noch einmal ranzukommen. So ließ man sich überrollen und fuhr mit einer heftigen Packung nach Hause.

Coach Jerome Schaefer: „Glückwunsch an die Vilsbiburger. Es war eine tolle Atmosphäre mit der großen Halle und den vielen Zuschauern. In der Besetzung und den drei angeschlagenen Spielern war es schwer, hier was zu holen. Dazu kam, dass wir sehr schlecht getroffen haben und manche Spieler auf Positionen spielen mussten, die sie nicht gewohnt sind. Natürlich tut so eine Niederlage weh, aber wir wissen das Ganze einzuschätzen und können damit umgehen. Uns als Aufsteiger fehlt die Erfahrung auf dem Level und unsere Leistungsträger haben nach Verletzungen im Sommer noch nicht die Form, die sie letztes Jahr hatten. Wir brauchen Zeit und Geduld. Wenn alle fit sind, wir konstant gut trainieren und unser Potenzial abrufen, brauchen wir uns vor keinem Gegner zu verstecken.“

Es spielten: Can Akbayir (10), Jermaine Mellis (10), Jakob Jeßberger (8), Malony de Sousa (8), Kilian Strecker (6), Mantas Jagela (6), Tadas Jagela (6) und Eric Kytka.

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