Spielberichte 1. Regionalliga Herren

TROPICS UNTERLIEGEN GEGEN STARKE BREITENGÜSSBACHER

Oberhaching neuAls John Boyer 49 Sekunden vor Ende der Partie per Dreier auf 75-77 verkürzte witterten die Tropics wieder die Chance, wie so oft in dieser Saison, ein Spiel in der Crunchtime für sich zu entscheiden. Gästeaufbauspieler Engel verwarf den anschließenden Korbversuch, doch Centerspieler Erik Land sicherte sich den spielentscheidenden Offensivrebound. Timo Dippold, dem besten Spieler dieses Spitzenspiels, war es vorbehalten per Jumpshot die Partie zu Gunsten der Gäste zu entscheiden. Der Shooting Guard des TSV Tröster erzielte mit einer hohen Wurfquote 22 Punkte und war der X-Faktor im Spiel der Gäste. Die Tropics konnten im Gegenangriff nicht punkten und das Team von Trainer Johannes Laub schraubte den Sieg durch erfolgreiche Freiwürfe noch auf eine 8 Punkte Differenz.

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Trauriger abschluss eines überragenden Jahres

Im letzten Spiel des Jahres verlieren die Goldbacher nicht nur das Spiel gegen TTL Bamberg - im Übrigen mal wieder relativ knapp - sondern müssen wohl eine schwere Knieverletzung Topscorer und Kapitän Luan Pereira hinnehmen.

Die Goldbacher nahmen sich viel vor und wollten unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause. Allerdings wurde man kalt erwischt. Bamberg traf ihre Würfe und ging 9:3 in Führung. Mit gut herausgespielten Würfen kam man wieder heran und konnte bis zum Ende des Viertels sogar eine Führung erspielen. Im zweiten Viertel kämpfte man aufopferungsvoll, stand in der Defense gut und hielt eine 34:30 Führung. Im Angriff verpasste man allerdings, die Führung auszubauen. Bamberg bestrafte dies und ging mit 38:34 in die Halbzeit. 

In der zweiten Halbzeit lief bei Bamberg viel über Ferguson, der seine ganze Erfahrung nutzte und seine Mitspieler aus dem Post sehr gut bediente. Beim Stand von 46:40 verletzte sich Kapitän Pereira schwer am Knie und konnte nach minutenlanger Behandlungspause nicht weiterspielen. Nach dem Schock erholte sich die Mannschaft allerdings und kämpfte umso mehr. Bis auf 2 war man bis zur Viertelpause ran. Doch mehr ging an diesem Tag einfach nicht mehr. Trotz der besten Saisonleistung von Jermaine Mellis schaffte es der TVGBB nicht mehr entscheidend ran zu kommen. Zu oft ließ man einfach herausgespielte Körbe zu.

Coach Jérôme Schaefer: "Heute ist die Niederlage total egal. Wir sind alle nur traurig und fühlen mit Luan mit. Die offizielle Diagnose steht noch aus, aber es ist wahrscheinlich, dass er sehr lang fehlen wird. Für uns ist die 1. Regionalliga ein tolles Abenteuer. Das haben wir uns durch ein geniales erstes Halbjahr in 2018 verdient. Die Meisterschaft in der 2. Regio als Aufsteiger und das Bayernpokalfinale wird uns keiner mehr nehmen. Das zweite Halbjahr mit den vielen Niederlagen ist zwar nicht schön, aber wir bleiben positiv, da wir in der Hinrunde gesehen haben, dass wir wettbewerbsfähig sind, und durchaus in der Lage sind, in der Rückrunde einige knappe Niederlagen zu Siegen umzumünzen."

TTL mit Arbeitssieg gegen Goldbach

Im letzten Vorrundenspiel und vor der Weihnachtspause empfing der TTL Basketball Bamberg den Tabellenletzten aus Goldbach. Es wurde das erwartet schwere Spiel, wobei sich der TTL gerade in den Anfangsminuten sehr schwer tat. 

Die Unterfranken brachten die erwartete hohe Intensität aufs Feld und kauften den Hausherren durch ihre harte Verteidigungsarbeit zunächst den Schneid ab. Die TTLer benötigten einige Minuten um sich auf die Defense der Gegner einzustellen und konnte den anfänglichen Rückstand dann zum Ende des Viertels auf 19:21 verkürzen. Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes gelang es den Bambergern dann zunehmend die Spielkontrolle zu übernehmen und mit einem kleinen Vorsprung von 38:34 in die Halbzeitpause zu gehen. Zu Beginn des dritten Viertels setzten sich die TTLer dann etwas ab und spielten eine 10-Punkte-Führung heraus. In der 25 Minute verletzte sich dann der Goldbacher Aufbauspieler Pereira schwer am Knie. Die Partie musst für einige Minuten unterbrochen werden. Wer glaubte, dass das Spiel nun für den TTL entschieden war, hatte sich geirrt. Die Goldbacher kämpften um so intensiver weiter und blieben weiter im Spiel. Zum Ende des dritten Abschnitts stand es dann nur noch 52:50 für die Hausherren. Auch im Schlussviertel gelang es dem TTL nicht sich entscheidend abzusetzen. Die Gäste konnten vor allem durch den nun stark aufspielenden Center Jermaine Mellis immer wieder in der Bamberger Zone punkten. Erst zum Spielende konnten die TTLer dann ihre Führung behaupten und wieder auf 10 Punkte ausbauen. Die Gäste versuchten nun mit schnellen Fouls das Blatt noch zu wenden, was der TTL aber mit einigermaßen sicher verwandelten Freiwürfen verhindern konnte. Mit der Schlusssirene trafen die Gäste dann noch einen 3-Punkte-Wurf zum entstand von 75:69.

TTL Geschäftsführer Klaus Linsner: „Sicher kein schönes Spiel mit viel Kampf und Krampf und einer nicht gerade überragenden Leistung von unseren Jungs. Am Ende war es aber ein wichtiger Arbeitssieg für uns. Meine Hochachtung an Goldbach - sie haben eine große kämpferische Leistung gezeigt und nie aufgegeben. Dem Verletzen Luan Pereira wünschen wird gute Besserung!“

 

TTL BA: Jefferson 19/2, Lachmann 12/1, Eisenhardt 11/0, Ferguson 11/1, Schmitt 8/2, Dippold 7/1, Loch 6/0, Biedermann 1, Eichelsdörfer, Knorr (dnp)

Siegesserie der Kangaroos gestoppt

Nach elf Siegen in Folge ist die Serie der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen ausgerechnet am letzten Vorrundenspieltag in der 1. Regionalliga Südost beendet worden. Am Samstagabend verlor man gegen HAPA Ansbach mit 92:105 (49:47). Zur Herbstmeisterschaft reichte es trotzdem, da der punktgleichen Kontrahenten TSV Oberhaching gegen den Dritten TSV Breitengüssbach am Sonntag dann ebenfalls verlor, mit 75:83.

Es war noch einmal alles angerichtet beim letzten Heimspiel des Jahres in der Stadtberger Sporthalle. Rund 600 Zuschauer sorgten erneut für eine tolle Kulisse, dazu entwickelte sich wieder einmal ein über 40 Minuten hinweg sehenswertes und intensives Spiel, wenn auch dieses Mal mit dem schlechteren Ende für die Kangaroos. Von Beginn bekamen die Zuschauer eine korbreiche Partie geboten, eine anfängliche Ansbacher Führung egalisierte die BG zügig und ging schnell mit 28:22 in Führung, ehe die Gäste mit der Schlusssirene des ersten Viertel mit drei Freiwürfen auf 28:25 verkürzten. Auch danach war das Momentum eher auf Seiten der Leitershofer, nach zwei Freiwürfen von Jonas Zink und zwei Dreiern von CJ Carr in Folge baute man den Vorsprung auf 43:33 aus. Die Mittelfranken ließen allerdings nicht locker, brachten enorm viel Energie und Härte ins Spiel und waren wohl selbst ein wenig überrascht, dass ihre Spielweise mit gerade einmal zwei Fouls im zweiten Viertel sanktioniert wurde. Die Stadtberger ließen sich davon aber aus dem Konzept bringen, haderten nun zu viel mit sich selbst und waren zu wenig fokussiert auf das Spiel. Demzufolge war der Vorsprung bis zur Halbzeit auf zwei Punkte zusammengeschrumpft.

Im dritten Viertel wechselte die Führung dann ständig. Vor allem die Dreipunktespezialisten in den Teams kamen nun zur Geltung. Ansbach erwischte dabei an diesem Abend eine traumhafte Quote von 64% jenseits der 6,75 Meter Linie. Keine schlechte Bilanz gemessen daran, dass die Mannschaft von Trainer Ides im bisherigen Saisonverlauf hier lediglich 28% in der Statistik aufwies. Erneut rettet Stadtbergen aber eine 75:74 Führung ins Schlussviertel, die Fans konnten da durchaus zuversichtlich sein, hatte man doch viele Spiele in der Hinrunde dann exakt in der Schlussphase gewonnen. So richtig rund lief der Kangaroos-Motor aber bereits da nicht mehr. Man brachte den Ball viel zu selten in Brettnähe, um dort seine Größenvorteile auszuspielen. Eine spielentscheidende Sequenz dann sicherlich in der 34. Minute: Ansbach traf per Dreier zur 81:79 Führung, plus Bonusfreiwurf. Dieser wurde vergeben, jedoch der Tipp-In in der Reuse versenkt, wodurch zwei Punkte dazukamen. Im Gegenzug vergibt die BG einen Dreier, und Ansbach kontert mit einem weiteren Dreier zum 86:79. Von diesem 0:8 Negativrun binnen 20 Sekunden erholte sich Leitershofen dann nicht mehr richtig. Zwar bemühte man sich nach Kräften, verkürzte drei Minuten vor dem Ende wieder auf 89:92, das war es dann aber gewesen. Mit ihrer ganzen Routine spielten die Franken das Match zu Ende und profitierten davon, dass der BG zum Ende dieser zehrenden Vorrunde letzten Endes sowohl die Kräfte als auch die Psyche fehlten, um das Spiel  - wie so oft zuvor bei ähnlichen Matches - noch einmal zu drehen.

Unter dem Strich war die Niederlage letzten Endes verdient, da die Kangaroos über 40 Minuten hinweg nicht die Leistung der Vorwochen abrufen konnten, während die Gäste aus Ansbach einen absoluten Sahnetag erwischt hatten. Demzufolge kommt die Weihnachtspause für das Leitershofer Team nun wohl zur rechten Zeit, Anfang Januar steigt man wieder ins Training ein und am 12. Januar geht es dann zu Hause gegen Rosenheim weiter.

Die zweite Mannschaft der Kangaroos kehrte mit einem 90:80 Erfolg gegen die Green Devils Schrobenhausen auf die Siegesserie zurück und beendete die Hinrunde in der 2. Regionalliga Süd auf einem guten sechsten Platz. Die Ü40 der BG sicherte sich am Wochenende den schwäbischen Titel, auch das Finalrückspiel in Ingolstadt gewann man klar mit 88:71.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (37/3 Dreier), Zink (2), Benke (4), Behnisch, Londene (2), Veney (16/4 Dreier), Hadzovic (12), Tesic (2),  Richter (17/4 Dreier).

Beste Werfer Ansbach: Ward (28/4 Dreier), Simon (18), Kurpiela (12), Petrovic (12), Imberi (11), Nzeoacha (11)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Natürlich musste diese Serie irgendwann einmal reißen und natürlich bin ich heute auch nicht zufrieden mit dem Spiel. Man muss aber auch die Leistung des Gegners würdigen, daher Gratulation an Ansbach und meinen Kollegen Martin Ides. Der Gegner war wirklich sehr ausgeglichen besetzt und daher schwer zu bespielen. Es gilt nun, die Tanks wieder aufzuladen und dann werden wir ab Mitte Januar versuchen, eine insgesamt genauso tolle Rückrunde wie die Vorrunde zu spielen.“

BG-Co-Trainer Daniel Hamberger: „Ansbach war sehr aggressiv und heiß darauf, vor dieser Kulisse den Tabellenführer zu bezwingen. Das ist ihnen gelungen, weil wir uns schon im zweiten Viertel aus dem Konzept bringen haben lassen. Es war aber noch genügend Zeit, wieder ins Spiel zurückzufinden. Daran müssen wir für die Rückrunde arbeiten. 11 Siege und 2 Niederlagen sprechen aber für unsere Mannschaft, wir haben eine sehr gute Runde gespielt“.

BG-Kapitän Dominik Veney: „Gerne hätten wir uns von den Fans mit einem Sieg verabschiedet. Dieses Mal hatten wir das Glück wie einige Male zuvor eben nicht, das muss man dann auch akzeptieren. Jetzt ist erst mal Pause, das wird allen gut tun und dann greifen wir 2019 wieder voll an“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Das Ziel der Saison ist, die Halle wieder voll zu bekommen und unter den Top Fünf mitzuspielen. Diese Ziele haben wir in der Hinrunde übertroffen und werden natürlich alles versuchen, dass wir das dann auch im April nach dem 26. Spieltag sagen können. An dieser Stelle vielen Dank an unsere Mannschaft, die tollen Sport geboten hat, an unsere vielen ehrenamtlichen Helfer im Hintergrund und natürlich an unseren tollen Fans. Wir wünschen allen frohe und geruhsame Weihnachten“.

Güßbacher Gala in Oberhaching

breitenguessbachZum Abschluss der Hinrunde sorgten die Regionalliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach beim Tabellenführer in Oberhaching für eine faustdicke Überraschung und siegten mit 83:75. Damit verkürzten sie den Abstand auf das Spitzenduo auf vier Punkte. 

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Krimi zum Jahresabschluss

Durch eine herausragende Mannschaftsleistung haben die Herren der Fireballs Bad Aibling ihr letztes Spiel des Jahres 2018 mit 75:73 für sich entschieden. In einem hochspannenden Spiel im Aiblinger Sportpark bezwang der Aufsteiger die Niederbayern dank starker Verteidigung und geschlossener kämpferischer Leistung. Dabei sprach durch die Ausfälle von Michael Westphal und Steffen Lautner die Ausgangslage zunächst nicht gerade für die Fireballs.

Die Vilsbiburger, unter den Körben mit Lubos Novy (2,04 m) und Davor Barovic (2,11 m) klar überlegen, nutzten die anfängliche Unsicherheit der Fireballs zu einer schnellen Führung aus (3:9). Nach der genommenen Auszeit von Coach Guggenhuber konnten die Fireballs jedoch direkt mit einem 9:0-Lauf die Führung zurückerkämpfen. Die Führung wechselte hin und her, mit 15:18 aus Aiblinger Sicht ging es in das zweite Viertel.

Die Kurstädter kamen durch einen Dreier von Marco Hack Vázquez direkt gut in die zweiten zehn Minuten. Der Flügelspieler erzielte zusammen mit Mio Mirceta elf Punkte in Folge zur 29:20-Führung. Die Heimmannschaft zeigte eine beachtliche Defensivleistung, schloss die Ballgewinne im 1-gegen-0 Korbleger ab und traf zudem noch von außen. So ging Bad Aibling mit einer zweistelligen Führung in die Halbzeit (42:32).

Die Fireballs blieben ihrem Spiel weiterhin treu, jedoch gelang es in der Defensive nicht, Michael Mayr und Grant Corsi wie in der ersten Halbzeit aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden besten Scorer der Vilsbiburger, bis zu diesem Zeitpunkt bei lediglich drei erzielten Punkten, markierten 17 der 25 Zähler für die Baskets. Doch Aibling hatte immer eine Antwort parat. Simon Bradaric (Foto) setzte die beiden Dreierspezialisten Mirceta und Hack Vázquez immer wieder hervorragend in Szene, sodass die Oberbayern mit einer 66:57-Führung in den Schlussabschnitt gingen.

In den letzten zehn Minuten entschied sich Gästecoach Vilas erneut für eine Zonenverteidigung, welche die Aiblinger in der ersten Halbzeit noch gut umspielt hatten. Doch anders als zuvor traf die Mannschaft von der Mangfall nun schlechtere Entscheidungen, erst nach gut vier gespielten Minuten gelangen die ersten Zähler, erneut durch Marco Hack Vázquez per Drei-Punkte-Wurf. Lediglich durch guten Einsatz in der Defensive konnte man verhindern, dass die Gäste in Führung gingen. Doch weil vorne nun auch die Würfe nicht mehr fielen, gelang über Michael Mayr der 69:69 Ausgleich, vier Minuten vor Ende.

Im Gegenzug netzte jedoch wieder Marco Hack Vázquez (23 Punkte) einen Dreier zur 72:69-Führung ein, sein sechster Treffer von „Downtown“ an diesem Abend. Davon ließen sich die Vilsbiburger jedoch nicht beirren und konnten ihrerseits erneut durch Kapitän Mayr und Goderbauer zum ersten Mal seit dem ersten Viertel erneut in Führung gehen. 52 Sekunden vor Schluss war es Mio Mirceta, der einen Wurf zur 74:73-Führung verwandeln konnte. Nach der Auszeit von Vilsbiburg konnte Simon Bradaric den Ball beim Einwurf abfangen, entschied sich jedoch nicht für den freien Korbleger, sondern spielte die Uhr herunter. Justin Kaifosch nahm den offenen Wurf, traf jedoch nicht, doch Marco Hack Vázquez erkämpfte den Offensivrebound. Die Vilsbiburger foulten nun, um die Uhr anzuhalten. Simon Bradaric ging an die Linie, vergab jedoch beide Chancen auf die höhere Führung. Die Gäste brachten den Ball schnell nach vorne, doch erneut überraschte Bradaric (7 Steals) seinen Gegenspieler und klaute den Ball, erneut foulte Vilsbiburg. Marco Hack Vázquez verwandelte einen der beiden Freiwürfe und auch der letzte Wurf der Vilsbiburger wurde gut verteidigt, sodass sich die Fireballs nach einer starken Leistung mit einem 75:73-Sieg vor dem zahlreich erschienenen Heimpublikum in die Weihnachtspause verabschieden konnten.

„Das war unglaublich. Heute haben alle gekämpft, die Verteidigung war heute ausschlaggebend. Die Mannschafft hat einen riesigen Sprung gemacht, wenn man den Anfang der Saison mit dem jetzigen Standpunkt vergleicht. Wenn wir als Team so agieren wie heute, können wir auch höher platzierte Gegner schlagen. Ich bin stolz auf das Team, wir haben uns diesen Sieg heute verdient. Nun gehen wir mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause und wollen danach da ansetzen, wo wir aufgehört haben“, sagte Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel

hapa Ansbach Piranhas schlagen überraschend Spitzenreiter Leitershofen

Zu Beginn des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hochprozentigen Trefferquoten auf beiden Seiten. Wenige Fouls und Ballverluste führen zu einem schnellen, ausgeglichenen 1. Viertel, in dem bereits sechs der acht angereisten Ansbacher zu Punkten kommen. Aufgrund eines Fouls bei einem Dreipunktversuch von Goran Petrovic kurz vor der Viertelpause können die Piranhas den Rückstand noch auf drei Punkte verkürzen (28:25 1. Viertel). Nach der Viertelpause kann Leitershofen das Spiel an sich reißen und es scheint, als ob sich der Tabellenführer nun endgültig absetzen kann (43:33 Mitte des 2. Viertels). Es wird die höchste Leitershofener Führung im Spiel bleiben. Ansbach kann sich in der Folge mit viel Energie in das Spiel zurückkämpfen und den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen (49:47 Halbzeit).

Ansbach startet nach der Halbzeitpause gut in das Spiel und kann nach 40 Sekunden in Führung gehen (51:52). Es bleibt ein sehr punktreiches Spiel: Beide Mannschaften weisen keine Ermüdungserscheinungen auf und treffen weiterhin hochprozentig (Steven Ward mit 13 Punkten im 3. Viertel; insgesamt 28 Punkte in 23 Minuten). So bleibt es ein ausgeglichenes Spiel und Leitershofen kann mit einer 75:74- Führung in den letzten Spielabschnitt gehen. Beim Stand von 79:76 für Leitershofen (noch 8:02 zu spielen) startet Ansbach nach einer Auszeit von Trainer Martin Ides einen 12:0- Lauf und kann sich so wieder in Führung bringen (79:88). Leitershofen kann sich drei Minuten vor dem Ende nochmal auf drei Punkte heranbringen (89:92), der überragende Steven Ward macht am Ende mit neun Punkten in den letzten drei Minuten den Sack zu und bringt den Überraschungssieg nach Mittelfranken (Endstand 92:105).

                                                                                                                                                                                                       

Knappe Niederlage im Stadtderby

Am (15.12.18) letzten Spieltag in der Hinrunde der Regionalligasaison 18/19 war OSB Hellenen im Stadtderby zu Gast beim MTSV Schwabing. OSB Hellenen München ging als fünfter Platz in das Spiel, MTSV Schwabing ging als achter ins Spiel. Trotz einem starken Kampf der Hellenen konnte am Ende Schwabing das Spiel für sich entscheiden und hat das Spiel mit 83:80 gewonnen.

1.Viertel
Die Hellenen Jungs starteten gut in das Spiel. Nach vier Minuten stand es 3:7 für die Hellenen. Jedoch spielte auch Schwabing stark und konnte zur achten Spielminute einen 20:13 Vorsprung aufbauen. Aber OSB Hellenen konnte durch einen 2:7 lauf den Spielstand in den letzten Spielminuten wieder verkürzen. MTSV Schwabing hat das erste Viertel mit 22:20 gewonnen
2.Viertel
Das zweite Viertel gehörte der Heimmannschaft. MTSV Schwabing konnte zur achtzehnten Spielminute einen 21:7 lauf hinlegen wodurch sie den Vorsprung wieder auf 43:27 aufbauen konnten. Zum Ende des zweiten Viertel trafen beide Teams ausgeglichen. MTSV Schwabing hat die erste Halbzeit mit 49:32 gewonnen.
3.Viertel
Nach der Halbzeitpause hatten die Hellenen einen guten Start. Nach sechs Minuten konnten die Hellenen wieder auf 55:50 aufholen. Durch weiter neun Punkte stand es eine Minute vor dem Viertelschluss 56:59 für die Hellenen. BC Hellenen hat das dritte Viertel mit (9:27 im dritten Viertel) 58:59 gewonnen.
4.Viertel
Im letzten Viertel haben beide Teams stark gekämpft. MTSV Schwabing konnte drei Minuten vorm Ende eine sieben Punkte Führung aufbauen, so stand es 77:70 für Schwabing. Jedoch konnte BC Hellenen München durch O. Knox, O. Gonzalez und einem starken drei Punktewurf von I. Vasileiadis 43 Sekunden vorm Schluss auf 79:79 aufholen. Die letzten dreißig Sekunden des Vierten Viertels wurde es nochmal sehr spannend. Sechs Sekunden vor dem Ende stand es 83:80 für Schwabing und BC Hellenen hatte den letzten Wurf den sie leider nicht treffen konnten. BC Hellenen München hat das Stadtderby nach einem starken Kampf leider mit 83:80 verloren.

Topscorer BC Hellenen: O. Gonzalez (33 Pkt.), O. Knox (16 Pkt.), G. May (12 Pkt.)
Topscorer MTSV Schwabing: N. Freer (21 Pkt.), I. Ihnen (16 Pkt.), M. Noeres (13 Pkt.)

Misel Lazarevic:

„Glückwunsch an Schwabing zum Sieg, aber ich muss auch meinem Team zu einem guten Spiel gratulieren, wenn auch nicht großartig. Wir hatten keine optimale Trainingswoche hinter uns, die für unser Spiel wichtig ist, aufgrund von Erkältungen, Verletzungen und geschäftlichen Pflichten der Spieler. Uns fehlen immer noch wichtige Spieler im Kader. Aber wir haben uns irgendwie zusammengetan und haben so gespielt wie wir im Moment können. In der Ankündigung sagte ich, dass wir vor niemanden Angst haben, und ich glaube, wir sahen so aus. Entscheidend war die athletische Dominanz und Größe auf fast allen Positionen von Schwabing, die Qualität, letztendlich unsere Fehler, aber auch schlechte Würfe und dadurch logischerweise eine schlechte Wurfquote. Jetzt können wir die vor uns liegenden Feiertage genießen und versuchen während der Pause die Probleme zu lösen, die uns in der ersten Saisonhälfte des Wettbewerbs gequält haben.“

Am Ende des Jahres überwiegt der Frust

rosenheim sbr neu

Erneut knappe Niederlage für SBR-Basketballer

Eigentlich kam die Niederlage der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag gegen Herzogenaurach nicht unerwartet – und trotzdem überwog bei den Grünweißen am Ende eindeutig der Frust. Dabei schmerzte weniger der Punktverlust an sich, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die knappe, aber letztendlich verdiente 67:73-Schlappe zuvor zustande gekommen war: Die Gäste, die ihre Reise an den Inn aufgrund der ProA-Begegnungen ihres Kooperationspartners Nürnberg erwartungsgemäß nicht in Bestbesetzung angetreten hatten, waren nämlich auch für eine ersatzgeschwächte SBR-Truppe alles andere als unschlagbar.

Aufgrund der bekannten Verletzungsprobleme schickte Coach Bob Miller eine deutlich verjüngte Mannschaft aufs Parkett in der Gaborhalle. So gab etwa Nachwuchsspieler Bastian März sein Debüt in der Starting-Five, und er zeigte an diesem Abend insgesamt eine grundsolide Leistung, was aber leider nicht auf das komplette SBR-Team zutraf. Einige Stammkräfte konnten leider erneut über weite Strecken nicht ihr Potenzial abrufen, viele Aktionen der Innstädter wurden mehr erzwungen als erspielt, sodass die Zuschauer ein sehr zerfahrenes Regionalligaspiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten zu sehen bekamen. Die Sportbündler wirkten von Beginn an verunsichert, und die Herzogenauracher, bei denen besonders der Routinier Patrick Horstmann (24 Punkte) mit vielen sehenswerten Aktionen herausstach, profitierten vor allem von individuellen Patzern der Gastgeber und ihrer im Vergleich zur Heimmannschaft deutlich besseren Trefferquote. So konnten die Franken bis zur 25.Minute auf 32:52 davonziehen – bis dahin agierten die meisten Rosenheimer zum Teil hilf- und glücklos und eigenartig lethargisch. Genau das war auch der Hauptkritikpunkt von Trainer Bob Miller an seinen Akteuren: „Dass wir ohne Shke Bekteshi und Johannes Raab spielerische Defizite haben, ist klar – warum es aber so lange gedauert hat, bis wir in kämpferischer Hinsicht aufgewacht sind, ist mir ein Rätsel.“ Dieses Aufbäumen seiner Mannen erfolgte nämlich erst in den letzten 15 Minuten. Plötzlich präsentierten sie sich deutlich aggressiver, warfen sich in jeden Ball und verunsicherten die Gäste zunehmend mit ihrer bissigen Verteidigung. Und siehe da: Über den Kampf fanden die Rosenheimer zurück in die Partie und kamen so am Ende tatsächlich noch einmal auf fünf Zähler heran. Der Ruck kam aber letztendlich zu spät, um die Partie noch komplett drehen zu können. So bleibt am Ende nur der Frust und die Hoffnung, dass man in der Weihnachtspause wieder zu Kräften kommt und in der Rückrunde hoffentlich in Bestbesetzung den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich angehen kann.

Für den SBR spielten Hogges (18 Punkte), Nsingi, Brosig (1), März (8), Schulezko (12), Gaizauskas (2), Laubert (5), Malpede (17/10 Rebounds) und Kromah (4).

 

Goldbach kann doch noch gewinnen

TV Goldbach – Science City Jena 2 69 : 67 (37:29)

Mit Science City Jena erwartete den TV Goldbach am 12. Spieltag der Regionalliga Südost ein großes Kaliber des deutschen Basketballs. Schließlich handelt es sich um die Nachwuchsschmiede eines Erstligisten. Für die Goldbacher war klar, dass der zweite Saisonsieg im letzten Heimspiel des Jahres keine leichte Aufgabe sein sollte. 

Im ersten Viertel zeigte der TV Goldbach die stärkste Leistung des Abends. Durch eine disziplinierte und konzentrierte Verteidigung erzwangen die Unterfranken viele Ballverluste. Man ließ zwar nur 7 Punkte für die Gegner zu, konnte aber selbst nur 15 Zähler auf dem eigenen Konto gutschreiben. Insgesamt war es dennoch gelungen, den Gegner zu überraschen, zumal der TVG als Tabellenschlusslicht mit nur einem Sieg den Eindruck erweckt, ein einfacher Gegner zu sein.

Im zweiten Viertel kam Science City Jena besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener, punktereicher Schlagabtausch, in dem v.a. die Point Guards beider Teams einmal mehr ihre Qualität unter Beweis stellten. Vuk Radojicic (20 Punkte, 4 Dreier) lieferte sich ein spektakuläres Duell mit Luan Pereira (19 Punkte, 4 Dreier). Zwischendurch gelang es dem TVG sogar, auf über 10 Punkte wegzuziehen. In den letzten Minuten vor der Halbzeit ließ man jedoch locker und leistete sich zu viele Fehler, sodass es das Viertel mit 22:22 unentschieden ausging.

Im dritten Viertel wollte der TVG an die guten Leistungen des ersten Viertels anknüpfen. Nach 10 Niederlagen in Folge witterte man nun die Chance endlich wieder ein Spiel zu gewinnen. Allerdings lief bei den Unterfranken in diesem Spielabschnitt nicht viel zusammen. Wilde Würfe, viele Fouls und zweite Chancen für den Gegner sorgten dafür, dass es nach 30 Spielminuten 47:47 stand. Ein aus Goldbacher Sicht unnötig spannendes Schlussviertel stand bevor und die Befürchtung unter den Zuschauern war groß, dass es wie in anderen Spielen abläuft und man das Spiel noch aus der Hand gibt. 

Am Ende gelingt es dem TVG allerdings, in einem kampfbetonten und teilweise zerfahrenen Schlussviertel die Nerven zu behalten. Mit einer vorbildlichen Freiwurfquote (82,4%), starken Rebounds (De Sousa: 10) und wichtigen Treffern durch Sattler und Mellis kann das Team um Coach Schaefer das Spiel in den Schlussminuten für sich entscheiden. Ein wichtiges Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt ist gelungen.

Für Goldbach spielten: Pereira (19), T. Jagela (14), Mellis (10), Sattler (8), De Sousa (6), Gram (4), Strecker (4), M. Jagela (2), Jeßberger (2), Akbayir und Kytka (DNP).

Kangaroos setzen Siegesserie fort

Tabellenführer BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen marschiert in der 1. Regionalliga Südost unaufhaltsam weiter. Am Samstagabend gewann man auswärts bei den Vilsbiburg Baskets mit 81:69 (43:29) und brachte den Niederbayern gleichzeitig ihre erste Heimniederlage in dieser Saison bei. Das Ergebnis spiegelte dabei den klaren Spielverlauf sogar nur bedingt wieder.

Denn lediglich in den ersten Minuten konnten die Gastgeber halbwegs mithalten, führten zunächst sogar 4:0 und lagen nach fünf Minuten nur mit 9:10 im Rückstand. Ein erster 11:0 Run der Kangaroos sorgte aber schnell für klare Verhältnisse und eine 25:15 Führung nach dem ersten Viertel. Die Vilsbiburger kamen insbesondere dann, wenn die BG Zonenverteidigung spielte, nur schwerlich damit zurecht, wurden oft zu schwierigen Dreipunktewürfen gezwungen und hatten ihr Visier an diesem Abend nicht besonders gut eingestellt. Für Stadtbergen war es daher ein Leichtes, den Vorsprung auszubauen. Die Topspieler des Gegners, Grant Corsi, Lubos Novy und den Toprebounder Davor Barovic (2,12 Meter groß) hatte man ganz gut im Griff, und bei der BG selbst führte CJ Carr wie immer gekonnt Regie. Der BG-Guard spielte dabei vollkommen uneigennützig für seine Mitspieler und brachte vor allem Dominik Veney (4 Dreier) und Bernhard Benke immer wieder in beste Abschlusspositionen. Diese dankten dies mit vielen gut herausgespielten Punkten. Demzufolge standen für Carr am Ende 10 Assists auf dem Statistikbogen, und der US-Amerikaner verpasste dann mit 9 Rebounds sogar nur ganz knapp das Triple-Double. Der Spielverlauf als solches war dann schnell erzählt: 14 Punkte Vorsprung für Leitershofen zur Halbzeit, bereits deren 24 in der 27. Minute beim Spielstand von 62:38 und noch immer 22 Punkte Differenz in der 33. Minute, da stand es 72:50 und die Partie war längst entschieden. BG-Trainer Ian Chadwick konnte nochmals die große Rotation anwerfen. Dennis Behnisch bekam nach langer Verletzungspause erstmals wieder Spielpraxis und erzielte die letzten beiden Punkte des Abends zu einem letzthin ungefährdeten Auswärtssieg. Diesen konnte man am Ende durchaus als den eines Tabellenführers würdig bezeichnen, und die Heimreise aus dem entlegenen Niederbayern erfolgte bei bester Laune.

Mit 22:2 Punkten in der Tabelle liefern sich die Stadtberger weiterhin ein Kopf an Kopf Rennen mit den punktgleichen Oberhachingern, die am Wochenende ebenfalls auswärts in Herzogenaurach gewannen. Es wird also am kommenden Samstag am letzten Spieltag der Vorrunde ein Herzschlagfinale um den inoffiziellen Herbstmeistertitel geben. Dann empfangen die Kangaroos in der Stadtberger Sporthalle HAPA Ansbach und hoffen zum Ende des Basketballjahres 2018 natürlich nochmals auf lautstarke Unterstützung durch die eigenen Fans.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (16/2 Dreier/10Assists/9 Rebounds), Zink, Fiebich, Benke (10/1 Dreier/10 Rebounds), Behnisch (2), Londene (4), Veney (18/4 Dreier), Hadzovic (7), Tesic (10),  Richter (14/3 Dreier).

Beste Werfer Vilsbiburg: Corsi (11), Leierseder (11), Barovic (9/19 Rebounds)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wir waren gewarnt, weil Vilsbiburg bis dato ja zu Hause ungeschlagen war. Demzufolge haben wir enorm konzentriert losgelegt und damit den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Erneut sind wir hohes Tempo gegangen. Die Baskets haben zwar bis zum Schluss gekämpft, aber irgendwann dann doch vor dem Tabellenführer kapituliert. Heute haben wir absolut wie ein solcher gespielt, Kompliment an mein Team.“

BG-Kapitän Dominik Veney: „Heute hat fast alles geklappt, wir hatten es uns hier schwerer vorgestellt, auch weil wir seit Menschengedenken in Vilsbiburg immer verloren haben. Vor allem im dritten Viertel haben wir enorm gut verteidigt, das war schon fast das Maximum. Mit vier Dreiern lief es für mich super, aber mit einem Aufbau wie CJ mit solch einer Übersicht kommen halt alle Spieler auch gut ins Spiel“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Unglaublich, das war der elfte Sieg in Folge, wir sind jetzt seit dem 22. September ungeschlagen. Diese Serie wollen wir nun nächsten Samstag gegen Ansbach, die aber ein sehr starkes Team haben, natürlich vergolden und dann danach mit unseren tollen Fans bei einem Weihnachtsbier die Halbzeitmeisterschaft feiern. Wir hoffen natürlich nochmals auf eine randvolle Halle“.

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