Spielberichte 1. Regionalliga Herren

Goldbach fordert dem Spitzenreiter alles ab

Wenn der Erstplatzierte gegen den Letztplatzierten spielt, sollte man ein ungleiches Duell erwarten. Das Spiel zwischen der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen und dem TV Goldbach am vergangenen Samstag wurde allerdings ein spannendes Spiel, aus dem der Aufsteiger mit erhobenem Haupt heraus gehen kann (72:77).

In den ersten Minuten entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Mit großer Motivation und Konzentration gelangen den Goldbachern gut herausgespielte Körbe. Auf Seiten der Gäste war es insbesondere die individuelle Stärke der Topscorer Carr und Richter, die zum Ende des ersten Viertels für den Stand von 16:21 sorgte.

Im zweiten Viertel konnte der TV Goldbach weiterhin mithalten. Trotz der physischen Unterlegenheit war es der Teamgeist und der Wille zum Upset, der das Team um Coach Schaefer antrieb. Der angeschlagene Luan Pereira wurde seiner Rolle als Kapitän abermal gerecht, in dem er das Spiel zunehmend in die Hand nahm, und seinerseits 23 Punkte beisteuerte. Gegen den Größenvorteil der Gäste tat man sich aber schwer, die Rebounds offensiv wie auch defensiv zu sichern. Zur Halbzeit stand es 37:42, ein Etappensieg für den TV Goldbach.

Von der Gegenwehr der Gastgeber sichtlich beeindruckt, leistete sich der Tabellenführer nun einige Ballverluste und Fehlwürfe. Besonders Mantas Jagela, der seine beste Saisonleistung bis jetzt ablieferte, glänzte durch seine Ballgewinne. Immer besser kam man individuell und als Mannschaft in das Spiel, so dass der Vorsprung am Ende des dritten Viertels auf 50:53 geschrumpft war.

Im Schlussviertel entwickelte sich ein Krimi vor den 150 Zuschauern. Im offenen Schlagabtausch gelang dem TV Goldbach die erste Führung des Spiels (57:53). Indes gewann das Spiel an Härte, sodass Sattler verletzt vom Platz musste. Das Team um Coach Schaefer witterte dennoch die große Überraschung. Die Gäste aus Leitershofen, besonders Topscorer Carr, hatten jedoch die passenden Antworten parat. Der TV Goldbach kann sich nach einem starken Spiel wieder nicht selbst belohnen. Dass man in der Liga mithalten kann, hat der TVG bewiesen – die letzte Konzentration, das Quentchen Glück, der Killerinstinkt im Abschluss haben wiederum gefehlt.

Punktbeste: Pereira (23), Jagela (12) für Goldbach Carr (31), Richter (18), Benke (11), Hadzovic (11) für Leitershofen..

Bittere Niederlage in Oberhaching

Logo neu 08Mit einer sehr unglücklichen, am Ende auch teuer erkauften Niederlage, kehrte der TTL Basketball Bamberg am späten Sonntagabend vom Auswärtsspiel aus Oberhaching zurück. Die Bamberger hatten gegen den Tabellenzweiten in den Schlussminuten mit 82:79 verloren.

Aus Bamberger Sicht stand das Spiel von Beginn an unter schlechten Vorzeichen. Aufbauspieler Kevin Eichelsdörfer konnte immer noch nicht spielen, nahm die weite Auswärtsfahrt aber auf sich um seine Teamkameraden zu unterstützen. Flügelspieler Chris Dippold musste nach dem Aufwärmen ebenfalls die Segel streichen. Aufgrund einer akuten Erkältung klagte er über Kreislaufstörungen, ein Einsatz wäre unverantwortlich gewesen. So konnte Coach Rainer Wolfschmitt dann nur noch mit sechs Stammspielern und drei Jugendspielern aus der zweiten Mannschaft ins Spiel starten. Um so erfreulicher dann der Auftritt der Mannschaft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den ersten beiden Minuten nahmen die TTLer den Kampf an und setzten ihrerseits die Hausherren mit einer sehr ansprechenden Defenseleistung  die körperlich überlegenen Oberhachinger unter Druck. 

In der Offensive übernahm wieder der sehr gut aufgelegte Kevin Jefferson den Spielaufbau, setzte seine Mitspieler immer wieder gut in Szene und punktete selbst hochprozentig. Der TTL Basketball Bamberg lieferte den Oberbayern einen offenen Schlagabtausch, gefiel durch gutes Teamplay und hatte immer die passende Antwort parat. Zu Halbzeit führte der TTL Bamberg dann sogar mit 41:43.

Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel äußerst eng und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als sieben Punkten absetzen. Insgesamt wechselte die Führung zwischen den Teams zwanzig mal. Die entscheidende Szene war dann in der 38. Minute, beim Spielstand von 72:73 für den TTL Bamberg. Mannschaftskapitän Michi Lachmann blieb nach einem Reboundduell unter dem eigenen Korb mit einer klaffenden, stark blutenden Stirnwunde am Boden liegen und musste vom Feld geführt werden. In der Folge kippte das Bamberger Spiel, die Oberhachinger erzielten durch Boyer und Walter fünf Punkte in Folge und führten 25 Sekunden vor Spielende mit 80:77. Der TTL versuchte noch mit schnellen Fouls die Wende. Die folgenden Freiwürfe wurden dann aber von den Hausherren sicher zum Endstand von 82:79 verwandelt.

TTL Geschäftsführer Klaus Linsner: „Ein äußerst bittere Niederlage. Unter diesen Umständen muss ich der Mannschaft und Trainern ein großes Kompliment aussprechen. Wir haben sehr gut gespielt und über 40 Minuten hart gearbeitet. Unsere Rollen- und Jugendspieler haben sich sehr gut präsentiert und die Mannschaft mit getragen. Ein Sieg war heute sicherlich möglich. Um so motivierter gehen wir nun in das Derby gegen die Güßbacher am nächsten Wochenende!“

TTL BA:

Jefferson 27/2, Loch 14/3, Eisenhardt 11/0, Lachmann 8/0, Ferguson 8/2, Dorn 6/2, Schmitt 3/1, Eichelsdörfer T. 2, Knorr

Kangaroos kommen in Goldbach mit blauem Auge davon

Mit einem erneut relativ knappen 77:72 (42:37) Auswärtssieg beim TV Goldbach 1897 hat die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen die Tabellenführung in der 1. Regionalliga Südost verteidigt. Bis der neunte Sieg in Folge unter Dach und Fach war bedurfte es aber einem gehörigen Stück harter Arbeit.

Es war ein Spiel, bei dem es wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren gibt. Die beschwerliche Reise an den bayerischen Untermain, ein angesichts des auf dem letzten Tabellenplatz notiert vermeintlich schwacher Gegner, der dazuhin mit einer sehr unorthodoxen Spielweise, aufgebaut auf viel Free-Play, aufwartet. Aber eben auch jede Menge internationale Erfahrung in seinen Reihen hat. Erneut aus Verletzungsgründen nur mit acht Spielern angetreten ließen die Kangaroos es in der Verteidigung erst einmal relativ locker angehen. Trotzdem spielte man sich bald erste Führungen heraus: 21:13 nach neun Minuten, 38:25 nach siebzehn Minuten oder 41:30 kurz vor der Halbzeit. Dank vieler erfolgreicher Dreipunktewürfe (insgesamt deren 11) hielten sich die Aschaffenburger Vorstädter um ihren brasilianischen Topscorer Luan Pereira Xavier aber im Spiel. Vielleicht lag es auch am kleinen Kader der BG, dass die Spieler es aus Angst vor Foulproblemen etwas zu gemächlich in der Defensive angehen ließen.

In der zweiten Spielhälfte ging es dann ähnlich weiter. Bis zur 36. Spielminute führte Leitershofen mit 53:44, alles schien seinen Lauf zu nehmen. Anschließend nahm man sich aber eine Auszeit von fast sieben Minuten ohne Korb und plötzlich führte Goldbach mit 57:53 (32.Minute). Dominik Veney beendete dann aber die Durststrecke der Seinen per Korbleger, Nedim Hadzovic tat es ihm zum Ausgleich bei und Distanzwürfe von Emanuel Richter und CJ Carr brachten die Roten wieder in Front. Von nun an klappte es auch mit der Verteidigung besser, es wurde nun endlich mit hoher Intensität gespielt. Dies brachte Sicherheit in die Angriffsaktionen zurück und knapp zwei Minuten vor Schluss eine vorentscheidende 74:63 Führung. Die kampfstarken Goldbacher gaben aber noch nicht auf, trafen nochmals drei Dreier, denen CJ Carr aber drei von vier Stop-Clock Freiwürfen entgegensetzen konnte.

Am Ende war es sicherlich ein sogenannter Arbeitssieg. Einmal mehr zeigte sich aber, dass in der Regionalliga man jede Woche gegen jeden Gegner alles abrufen muss, um erfolgreich zu sein. Mit 18:2 Punkten kann man in Leitershofen trotzdem stolz auf die ersten zehn Partien zurückblicken und freut sich nun auf das Topspiel nächste Woche gegen das nominell am besten besetzte Team der Liga, den VfL Treuchtlingen. Vor Weihnachten stehen dann bei den zu Hause noch unbesiegten Vilsbiburgern und dann wieder in der eigenen Sporthalle gegen Ansbach weitere hochkarätige Spiele auf dem Programm, bei denen die BG ihre Bilanz natürlich weiter verbessern möchte.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (31/3 Dreier), Zink,  Fiebich, Benke (11), Veney (4), Hadzovic (11), Tesic (2),  Richter (18/4 Dreier).

Beste Werfer Goldbach: Pereira Xavier (23/4 Dreier), Tadas Jagela (12), Mantas Jagela (9).

Die zweite Mannschaft  der Leitershofer  verlor in der 2. Regionalliga-Süd erneut, dieses Mal beim TSV Weilheim mit 69:79. Der anfangs gute Lauf ist erst einmal gestoppt,  mit 8:8 Punkten geht der Trend aktuell eher wieder nach unten in der Tabelle.

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „ Wenn die Goldbacher von der Dreierlinie einen Lauf haben, und das hatten sie, wird es sehr gefährlich. Wir haben diese Hürde genommen ohne zu glänzen, nehmen aber die Punkte gerne mit. Nun kommen vor Weihnachten noch drei schwere Kaliber, Spiele, auf die sich aber sicherlich Mannschaft und Fans freuen dürfen. Wir haben uns diese Konstellation hart erarbeitet.“

BG-Teammanager Andreas Moser: „Es ist sehr unangenehm hier zu spielen, das hatten man schon aus den bisherigen Ergebnissen der Goldbacher zu Hause ablesen können. Alleine schon die lange Anfahrt, das war ja schlimmer als nach Jena. Die Goldbacher können einem leid tun angesichts der vielen langen Auswärtsfahrten nach Südbayern. Ich glaube aber, dass sie trotzdem die Liga halten werden“.

BG-Kapitän Dominik Veney: „Alle Spiele in der Liga sind hart umkämpft, toll, dass wir zuletzt immer das Glück auf unserer Seite hatten, trotz der vielen Ausfälle. So darf es natürlich weitergehen, gegen Treuchtlingen wird die Stadtberger Sporthalle beben, weil die ja auch selbst viele Fans mitbringen werden“.

Dezimierte hapa Ansbach Piranhas verlieren knapp in Vilsbiburg

Nach der bitteren Derby- Niederlage am letzten Wochenende galt es für die hapa Ansbach Piranhas wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. Nur zu siebt trat die Mannschaft von Trainer Martin Ides (vorsichtshalber mit auf der Spielerliste) in Vilsbiburg an. Nach zuletzt zwei unglücklichen Niederlagen auswärts, war das Team von Trainer Marc Vilas mehr als motiviert, die weiße Weste von fünf Spielen ohne Niederlage zuhause zu behalten.

Beide Mannschaften starteten verhalten ins Spiel: viele Ballverluste und vereinzelte Fouls sorgten dafür, dass in der Anfangsphase kaum Spielfluss entstehen konnte. Ansbach kann sich kurz vor Ende des 1. Viertels auf acht Punkte absetzen (12:20), diesen Vorsprung aber aufgrund zwei schneller Dreier nicht mit in die Pause nehmen.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich im 2. Viertel ab und so kann sich Ansbach Stück für Stück absetzen. Vilsbiburg versuchte immer wieder hinter der Dreier- Linie zu Punkten zu kommen (41 Versuche im gesamten Spiel), während Ansbach, um Top-Scorer Walter Simon (20 Punkte), immer wieder ihre Chancen in Ringnähe suchten (Halbzeit 35:43).

Die Gastgeber kamen stark aus der Halbzeitpause und konnten in etwas mehr als einer Minute den Vorsprung auf zwei Punkte verkürzen. Aggressive Verteidigung und ein gute Fastbreaks führten zu vielen einfachen Punkten (23:8 Punkte aus Schnellangriffen). Das Spiel ging ab dieser Phase hin und her und keine der beiden Mannschaften kann sich in der 2. Halbzeit eine komfortable Führung erspielen (3. Viertel 64:63).

So blieb es bis zur letzten Minute eine enge Partie: 85-84 mit noch 37 Sekunden zu spielen. Vilsbiburg kann im nächsten Angriff punkten und sich auf drei Punkte in Führung bringen. Nach der Ansbacher Auszeit foulte Vilsbiburg schnell, um keinen Versuch hinter der Dreierlinie zuzulassen. Nach einem Ballgewinn haben die Piranhas nochmal die Chance beim Stand von 87-85 das Spiel auf ihre Seite zu bringen, doch ein Ballverlust und der folgende Fastbreak beenden die Ansbacher Hoffnungen und besiegeln die 90-85 Auswärtsniederlage.

                                                                                                                                                                                    

 Ersatzgeschwächt aber siegreich

Ohne Kapitän Stefan Schmoll und Dreierspezialist Simon Geiselsöder mussten sich die VfL Baskets Treuchtlingen am Samstag mit der SB DJK Rosenheim duellieren. Nachdem sich dann im ersten Viertel auch noch Center Robin Seeberger, der für Schmoll in die Startformation gerückt war, verletzte, war die Centerriege der Baskets doch deutlich geschwächt. Jonathan Schwarz, Luca Wörrlein und Jonathan Pospiech sprangen herrvorragend in die Bresche und verhalfen ihrem Team zu einem wichtigen 78:63-Heimerfolg. Topscorer auf Seiten der Baskets, die sich gegen Ende des zweiten Viertels erstmals absetzten, waren Florian Beierlein und Tim Eisenberger mit jeweils 19 Punkten. Eisenberger verzeichnete mit 13 Korbvorlagen und 10 Rebounds außerdem zweistellige Werte in zwei weiteren Kategorien. Mit 40:33 wechselten die beiden Teams die Seiten, und auch nach dem dritten Abschnitt waren die Gäste noch in Reichweite (64:55). Im Laufe des Schlussviertels bauten die Baskets ihren Vorsprung weiter aus. Spätestens als Peter Zeis aus der Drehung mit Ablauf der Wurfuhr den Dreier zum 77:61 verwandelte, war die Partie entschieden. 

Für Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Moritz Schwarz, Tim Eisenberger (19, 13 Assists, 10 Rebounds), Claudio Huhn (10), Tobis Hornn, Robin Seeberger (3), Florian Beierlein (19), Luca Wörrlein (5), Jonathan Schwarz (10), Jonathan Pospiech (1), Yannick Rapke, Peter Zeis (11). 

Souveräner Heimsieg gegen Jena II

breitenguessbachErik Land führte seine Mannschaft mit einem Double-Double aus 31 Punkten und 11 Rebounds vor 150 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle zu einem verdienten 88:61 Heimsieg gegen die Bundesligareserve von Science City Jena. 

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Heimsieg gegen BAd Aibling

Am zehnten Spieltag (24.11.18) der Regionalligasaison 18/19 hatten die OSB Hellenen den Aufsteiger TuS Bad Aibling zu Gast im Hellenendome. Bad Aibling ging mit zwei Siegen und sieben Niederlagen ins Spiel. Die Hellenen Jungs haben letztes Wochenende unglücklich durch einen Buzzer-Beater in Leitersofen verloren und wollten den Sieg holen und ihre Heimsiegserie weiter ausbauen.

1. Viertel

Im ersten Viertel legten die Hellenen Jungs einen guten Start hin. In den ersten drei Spielminuten konnten die Hellenen ein 6-0 lauf hinlegen. Jedoch wachten die Gäste dann auch auf und trafen mit den zwei folgenden Angriffen zwei Dreier zum Ausgleich. Zum Ende des ersten Viertels waren die Bad Aiblinger etwas wacher und konnten das Viertel mit 15:18 für sich entscheiden.

2. Viertel

Zu Beginn des zweiten Viertels konnte Bad Aibling sich durchsetzen und eine sechs Punkte Führung aufbauen. Aber nach der Auszeit von Misel Lazarevic wachten die Hellenen auf und drehten durch acht Punkte von O. Knox in den letzten Spielminuten der ersten Halbzeit den Punktestand auf 36:30 für die Hellenen.

3. Viertel

Das dritte Viertel ging dann weiter wie das zweite aufgehört hatte. Beide Teams scorten aber OSB Hellenen konnte die Führung im ganzen Viertel halte. Viertel Ergebnis: 51:43.

4. Viertel

Im letzten Viertel drehten die Hellenen noch mal alles auf. Zur 36. Spielminute konnten sie einen14:3 lauf hinlegen und die Führung auf 65:45 ausbauen. Zum Ende des Spiels punkteten noch beide Teams aber OSB Hellenen konnte die Führung halten und das hat das Spiel gegen TuS Bad Aibling mit 70:58 gewonnen.

Topscorer OSB Hellenen: O. Knox (28 Pkt.), O. Gonzalez (14 Pkt.), R. Atobrhan (9 Pkt.)

Topscorer Bad Aibling: M. Hack Vazquez (13 Pkt.), J. Wießnet (11 Pkt.), S. Lautner (10 Pkt.)

Misel Lazarevic:

„Nach vielen guten Aspekten im letzten Spiel gegen den Meisterschaft Favoriten, hatten wir bei der Eröffnung des Spiels gegen Bad Aibling nicht den gleichen Ansatz. Wir hatten Probleme uns an das akzentuierte Kontaktspiel anzupassen und einige grundlegende Dinge im Basketball vernachlässigt, wie z.B. Box-out und den Ballbesitz zu respektieren. Mit der Zeit haben wir jedoch die Fehler im Spiel korrigiert, und mit der Zeit haben wir auch unseren Rhythmus gefunden. Ich danke unseren Gästen für ein faires Spiel und wünsche Ihnen, dass sie das Spielniveau weiter steigern, weil es in einigen Teilen des Spiels ziemlich gut aussah."

Baskets zu Hause weiter ungeschlagen

Vilas-Team hält durch 90:85-Heimsieg Anschluss an das Mittelfeld

Einfach, das ist für die Baskets Vilsbiburg im bisherigen Saisonverlauf ein Fremdwort. Gegen hapa Ansbach tat sich das Team von Headcoach Marc Vilas vor allem in der ersten Halbzeit sehr schwer, kam aber nach dem Seitenwechsel richtig in Fahrt und konnte so am Ende vor über 700 Zuschauern mit 90:85 (35:43) den fünften Heimsieg in Serie einfahren. 

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Tropics setzen sich nach großem Kampf in Jena durch

Oberhaching neu

Nach 40 hart umkämpften Minuten gegen eine bärenstarke Heimmannschaft, behielten die Tropics um Kapitän Moritz Wohlers am Ende die Oberhand und verbuchten somit die nächsten Punkte auf dem Habenkonto.

Bereits im ersten Viertel wurde schnell klar, warum das Trainerduo Matic/Rank viel Respekt vor der Bundesligareserve von Science City Jena hatte und die Mannschaft dementsprechend akribisch auf den Gegner vorbereitet hatte. Mit einer äußerst aggressiven Verteidigung machten die jungen Talente, die mit dem Litauer Marius Linartas einen absoluten Hochkaräter als Headcoach haben, extrem viel Druck auf die Oberhachinger Aufbauspieler und stellten hervorragend die Passwege zu. Völlig verdient führten die Thüringer nach dem ersten Viertel mit 16:13.

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Erneute Niederlage für Fireballs

Die Herren der Fireballs Bad Aibling haben auch am neunten Spieltag der 1. Regionalliga Süd-Ost eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den TSV Tröster Breitengüßbach setzte es aufgrund eines eher schwachen zweiten Viertels am Ende eine 76:88-Pleite.

Coach Guggenhuber konnte bis auf Alex Stahl und Tom Rabentko auf einen vollen Kader zurückgreifen. Das erste Viertel konnten die Kurstädter bis kurz vor Schluss ausgeglichen gestalten, vor allem Johannes Wießnet und Marco Hack Váqzuez punkteten zuverlässig. Im letzten Angriff zeigte sich dann das größte Problem, welches sich bereits durch diese Saison zieht. Bad Aibling hätte problemlos die Uhr runterspielen können, leistete sich jedoch einen einfachen Ballverlust, im Gegenzug traf der TSV zum 19:25 aus Aiblinger Sicht.

Doch erneut zeigte Aibling Kampfgeist, kam nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 18 Punkten im zweiten Viertel in den letzten Minuten stark zurück. Mario Hack Vázquez und Mio Mirceta übernahmen die Führung in der Aiblinger Aufholjagd, doch in der Defensive bereiteten die Attacken zum Korb, vor allem durch Jörg Dippold (24 Punkte), die großen Probleme. So gelang es den Breitengüßbachern, die Führung zur Halbzeit auf zehn Punkte auszubauen (38:48).

Das dritte Viertel startete gut für den Aufsteiger, es gelang, bis auf sieben Punkte Abstand zu verkürzen. Doch die Oberfranken fanden immer eine Antwort, in dieser Phase überzeugten vor allem der starke Dippold sowie Lucas Wagner. Symptomatisch auch hier die letzten Sekunden, Aibling kam nach einem Offensivrebound erneut in Ballbesitz, konnte den offenen Dreier aber nicht verwerten, im Gegenangriff versenkten die Gäste souverän den Dreipunktewurf zur 53:69-Führung.

Im Schlussviertel wollte Bad Aibling noch einmal versuchen, ein Comeback zu starten, doch wie schon das gesamte Spiel hindurch war der TSV auch in diesen Phasen abgezockter. Die Offensive lief gut bei den Fireballs, auch brachte man in der Defensive den Gegner dazu, schwierige Würfe zu nehmen, welche dieser jedoch eiskalt verwandelte und so die Heimmannschaft auf Distanz halten konnte. Am Ende verwaltete Breitengüßbach den 76:88 Sieg souverän.

„Im Großen und Ganzen bin ich vor allem mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden. Breitengüßbach ist sicher stark, aber wenn es uns gelingt, vier Viertel mit dieser Leistung aufzutreten, sind auch sie schlagbar. Heute haben auch andere Spieler offensiv Verantwortung übernommen, fünf Spieler haben zweistellig getroffen. Darauf müssen wir aufbauen. Defensiv werden wir im Training weiter arbeiten, versuchen, die Intensität noch um einige Prozentpunkte zu erhöhen. Unser Fokus gilt ab jetzt dem Spiel gegen die Hellenen München am kommenden Wochenende“, resümiert Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel.

Ärgerliche Niederlage in Rosenheim

Im Kellerduell muss der TV Goldbach erneut eine knappe Niederlage hinnehmen.

Die Goldbacher Mannschaft nahm sich viel vor und zeigte eine starke Leistung (21:13, 8. Min). Gleich 5 Spieler erzielten Körbe, während bei den Gastgebern hauptsächlich Bekteshi punktete. Ein unnötiger Buzzerbeater von Rosenheimer zur Viertelpause ließ sie auf 5 Punkte herankommen.

Im zweiten Viertel verlor der TVGBB die Kontrolle über das Spiel. Vor allem in der Verteidigung unterliefen den Goldbachern individuelle Fehler, die Rosenheim zu freien Würfen und einfachen Punkten brachte.

Im dritten Viertel versuchte man sein Glück von außen zu finden, was allerdings durch eine katastrophale Quote misslang. Bei Rosenheim zogen Hogges und Bekteshi stark zum Korb und spielten eine 7 Punkte Führung heraus. Zu Beginn des vierten Viertel zog der TVG endlich mehr zum Korb und kamen heran (62:61). Doch erneut verpasste es man durch Ballverluste das Spiel zu drehen. Spannend wurde es in der 39. Minute beim Stand von 75:69. Statt eines vermeintlichen Offensivfouls beim Freimachen kamen die Rosenheimer zum Fastbreak und konnten auf 78 : 69 erhöhen. Anschließend kam es noch zu mehreren Stop the clock Situationen.

Coach Jerome Schaefer: „Natürlich sind wir sehr enttäuscht, weil wir erneut eine große Chance haben liegen lassen. Rosenheim hat einige schwere Würfe getroffen, die uns psychisch weg getan haben. Unsere Leistungsträger Pereira und Jagela sind nachwievor durch ihre Verletzungen nicht in der Form, in der sie letzte Saison waren. Hier brauchen wir Geduld. Dazu kommt, dass unsere Innenspieler einfach zu wenig Leistung zeigen und wir hierzu zu viele Rebounds liegen lassen bzw. zu wenig scoren.“

Es spielten: Pereira (25), Jagela (16), Mellis (13), Sattler (8), de Sousa (5), Strecker (5), Jeßberger (4), M. Jagela (2) und Tschakaloff.

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