Spielberichte 1. Regionalliga Herren

Auswärtssieg in Jena

Am elften Spieltag (01.12.18) der Regionalligasaison 18/19 ging es für die OSB Hellenen München zu Science City Jena 2. Jena ging in das Spiel mit drei Siegen und sieben Niederlagen. Die OSB Hellenen hatten nach dem letzten Heimspielsieg fünf Siege und fünf Niederlagen.

1. Viertel

Im ersten Viertel legten die Hellenen einen sehr guten Start auf. Zur fünften Spielminute stand es 1:11 für die OSB Hellenen. Jedoch wachten die Gastgeber dann auf und kamen zum Viertelende auf 16:18 ran.

2. Viertel

Im zweiten Viertel zeigten die Hellenen Jungs wieder was sie draufhaben. Im zweiten Viertel versenkten sie sechs dreier davon vier von Omari Knox. OSB Hellenen hat das Viertel mit 14:26 gewonnen und somit ging es mit 30:44 für die Hellenen in die Halbzeitpause.

3. Viertel

Im dritten Viertel hatten die Spieler von Jena einen besseren Start. Zur 25. Spielminute konnten sie durch einen 13:5 run auf 43:49 aufholen. Aber die Hellenen Jungs kamen durch druck in der defense und elf Punkten in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels auf 51:60 zum Viertelende.

4. Viertel

Im letzten Viertel ging der Kampf um den Sieg weiter. Jena traf fünf dreier. Aber auch die Hellenen Jungs kämpften und holten den Auswärtssieg mit 71:75 nach Hause.

Topscorer OSB Hellenen: O. Knox (27 Pkt.), O. Gonzalez (16 Pkt.), I. Vasileiadis (10 Pkt.)
Topscorer Science City Jena: V. Radojicic (18 Pkt.), D. Shusel (18 Pkt.), M. Jostmann (7 Pkt.)

Misel Lazarevic:

„Wenn man gegen ein Farmteam spielt, gibt es keine Möglichkeit sich auf das Spiel optimal vorzubereiten. Aus dem einfachen Grund, weil ein unbekannter Kader kommen wird. Die Tatsache, dass sie mit einem kompletten Kader auftraten, einschließlich des absoluten Anführers Vuk Radojicic, hat uns sicherlich nicht in die Karten gespielt. Ein akzentuiertes und aggressives Spiel mit viel Kontakt verlange volle Konzentration für die Kontrolle über den Rhythmus des Spiels. Aber wir haben diese Aufgabe gut gemeistert. Der einzige Nachteil war gegen Ende des Spiels, als wir keine Möglichkeit hatten einzelne Spieler einzusetzen. Ich denke, dass wir heute besser gespielt haben und den Sieg verdient haben.“

SBR-Basketballer mit bitterer Niederlage gegen Vilsbiburg

rosenheim sbr neu

Ausfälle von Schlüsselspielern konnten nicht kompensiert werden

Die Befürchtungen im Vorfeld der Partie der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim gegen Vilsbiburg haben sich am vergangenen Samstag bewahrheitet: Das Team von Coach Bob Miller konnte auch mit Unterstützung des heimischen Publikums die Ausfälle von zwei Schlüsselspielern nicht kompensieren und musste so eine bittere 67:75-Niederlage einstecken, die nach dem gleichzeitigen Sieg vom Tabellennachbarn Bad Aibling gegen Goldbach einen Rückfall auf den vorletzten Tabellenplatz bedeutet.

Im ersten Viertel präsentierten sich die ersatzgeschwächten Rosenheimer wie fast immer ordentlich und konnten dieses folgerichtig noch mit 23:17 für sich entscheiden. Danach brachen die Hausherren aber völlig ein und gaben den zweiten Spielabschnitt bereits vorentscheidend mit 12:27 an die Gäste ab. Dabei wurde vor allem der verletzte etatmäßige Aufbauspieler Shkelzen Bekteshi schmerzlich vermisst: Zwar mühte sich Kapitän Jguwon Hogges wie immer redlich, sein Team zu führen, bekam aber diesmal vor allem aus den Reihen der erfahreneren Mitspieler kaum Unterstützung. Osvaldas Gaizauskas erwischte einen rabenschwarzen Tag und auch Breitfeld, Malpede oder Schulezko präsentierten sich nicht in der Form, dass sie die Ausfälle von Bekteshi und Raab kompensieren konnten. Resultat waren viele einfache Fehler und eine schwache Verteidigung, die vor allem die Gäste-Topscorer Michael Mayer und Grant Lee Corsi, die zusammen weit über die Hälfte der Vilsbiburger Punkte erzielten, nicht in den Griff bekam. So konnten die Grünweißen den Rückstand auch in der zweiten Halbzeit nie auf weniger als sieben Zähler verkürzen, auch weil die Trefferquote von außen, besonders von jenseits der Dreipunkte-Linie, äußerst dürftig ausfiel. Da half es auch nichts, dass die „Nachrücker“ von der Bank wieder eine solide Leistung zeigten und sich allen voran Center Varfie Kromah für weitere Aufgaben empfahl, indem er gegen die reboundstarken Gäste nicht nur überlegt verteidigte und 12 Abpraller sicherte, sondern nebenbei auch noch acht Punkte für sein Team beisteuerte. So bleibt für die Miller-Schützlinge am Ende die altbekannte Erkenntnis, dass Siege in dieser Saison nur möglich sind, wenn wirklich alle Akteure an der oberen Leistungsgrenze agieren, zumal wenn man nicht in Bestbesetzung antreten kann.

Für den SBR spielten Breitfeld, Hogges (20 Punkte), Nsingi, Brosig (10), März (3), Schulezko (5), Gaizauskas (9), Laubert (7), Malpede (5) und Kromah (8/12 Rebounds).

 

MURMELTIER GRÜSST DIE TROPICS WÖCHENTLICH – GELBHEMDEN SIEGEN ERNEUT KNAPp

Oberhaching neuEs wurde wie erwartet das schwere Spiel für die Oberhachinger Basketballer. Aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen war unter der Woche kein geregelter Trainingsbetrieb möglich. Zudem fehlten neben Chris Hustert auch die beiden Doppellizenzspieler Philipp Bode und Jakob Stolte, die zeitgleich mit Jahn München in der NBBL im Einsatz waren. Mit einer kurzen Rotation tat man sich über das ganze Spiel sehr schwer gegen ein starkes Gästeteam. Die fehlende Abstimmung war der Mannschaft um Kapitän Moritz Wohlers, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung anzumerken.

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Erwartete Auswärtsniederlage für SBR-Basketballer

rosenheim sbr neu

Geschwächte Rosenheimer unterliegen VfL Treuchtlingen 78:63

Unter keinem guten Stern stand das Auswärtsspiel der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Wochenende in Treuchtlingen. Trotz unglücklicher Voraussetzungen hielten die Miller-Schützlinge bei den Mittelfranken drei Viertel gut mit, ehe sie sich dann relativ klar mit 78:63 geschlagen geben mussten.

Das erste Viertel gewannen die Rosenheimer sogar noch mit 19:16, ehe sich die besagten Probleme einstellten: Shkelzen Bekteshi, einer der verlässlichen Leistungsträger im SBR-Trikot, musste verletzungsbedingt nach zehn Minuten passen und mit Peter Breitfeld kämpfte auch ein zweiter Aufbauspieler der Rosenheimer mit Verletzungsproblemen, so dass bereits früh in der Partie die Bankspieler der Oberbayern ran mussten: Die machten ihre Sache aber alles andere als schlecht, neben den soliden Youngstern Bastian März und Marinus Laubert sprang vor allem ein guter Eugen Schulezko in die Bresche. So konnten die Miller-Schützlinge auch mit dieser Besetzung lange mithalten und hielten den Rückstand bis in den letzten Abschnitt im einstelligen Bereich. Entscheidenden Anteil daran hatte auch ein abermals überragender Kapitän Jguwon Hogges, der neben 25 Punkten noch für 10 Rebounds, 6 Assists und 3 Steals für sein Team sorgte. Nichtsdestotrotz schwanden gegen Ende des Spiels mehr und mehr die Kräfte, auch weil Roberto Malpede bereits früh Foulprobleme hatte und somit nicht wie gewohnt zum Einsatz kommen konnte. Unter der Führung eines überragenden Tim Eisenberger (19 Punkte, 10 Rebounds, 13 Assists!) sicherten sich die favorisierten Gastgeber folgerichtig im letzten Viertel (14:8) noch den verdienten Heimsieg. „Unter den gegebenen Voraussetzungen haben wir ein mehr als ordentliches Spiel gemacht, jetzt müssen wir auf baldige Genesung unserer Leistungsträger hoffen, um aus den verbleibenden drei Begegnungen in der Hinrunde mindestens noch einen Sieg holen zu können“, gibt Teammanager Stephan Hlatky die Richtung für die kommenden Wochen vor.

Für die Rosenheimer spielten neben Hogges noch Breitfeld (4 Punkte), Brosig, Bekteshi (8), März (1), Schulezko (10), Gaizauskas (7), Laubert (4), Malpede (4) und Kromah (10 Rebounds).

 

Fireballs auch auswärts ohne Glück

Die Herren der Fireballs Bad Aibling bleiben auswärts weiter sieglos. Gegen den Tabellenachten OSB Hellenen München unterlag der Aufsteiger mit 70:58 und verweilt damit weiterhin auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Somit kommt es bereits am nächsten Spieltag in der Partie gegen den TV Goldbach zu einer richtungsweisenden Partie.

Das erste Viertel konnten die Kurstädter nach einem schwachen Start (0:6) dennoch für sich entscheiden. Die Aiblinger konnten mit einer passablen Wurfquote aus dem Feld sowie von der Dreipunktelinie überzeugen und gewannen den ersten Abschnitt mit 18:15.

In den nächsten zehn Minuten erkämpften sich die beiden Teams weiterhin ausgeglichen ihre Punkte, doch durch einen 7-0 Lauf der Heimmannschaft ging diese mit einer 36:30-Führung in die Halbzeit. Bereits hier begann das Spiel der Aiblinger zu wackeln, auch bei den Freiwürfen zeigten die Aiblinger kein sicheres Händchen, was sich in der Quote von knapp 53 Prozent widerspiegelte.

Auch das dritte und vierte Viertel zeigte sich spielerisch ausgeglichen, doch bei den Kurstädtern wollte der Ball einfach nicht durch die Reuse fallen. Eine stetig sinkende Prozentquote aus dem Feld hinderte die Aiblinger daran, den Hellenen noch einmal gefährlich zu werden, die selbst jedoch vor allem über Topscorer Omari Knox (28 Punkte) den Abstand immer größer werden ließen. Letztendlich musste das Team von der Mangfall eine 70:58-Niederlage hinnehmen.

„Bei einer Wurfquote von 28 Prozent werden wir kein Spiel in dieser Liga gewinnen. Wir haben uns oft freie Würfe erarbeitet, gut über den Post gespielt, aber nicht getroffen. 55 Rebounds für den Gegner sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. In der Defensive haben wir gut gearbeitet, 70 Punkte gegen Hellenen München sind am Ende ein gutes Ergebnis. Aber offensiv hat uns heute die Qualität gefehlt, die Würfe auch zu verwandeln“, sagte Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel.

Bereits nächsten Samstag um 16.00 Uhr kommt es damit zu einem richtungsweisenden Spiel für Bad Aibling. Dann trifft man zuhause im Sportpark auf den Tabellenletzten TV Goldbach. Mit einem Sieg könnte man bis auf Tabellenplatz 11 vorrücken. Bei einer Niederlage würde Goldbach die rote Laterne an die Aiblinger abgeben können. Die Aiblinger hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Fans, denn der Eintritt ist im Rahmen des 1. Advents für alle Zuschauer frei!

Goldbach fordert dem Spitzenreiter alles ab

Wenn der Erstplatzierte gegen den Letztplatzierten spielt, sollte man ein ungleiches Duell erwarten. Das Spiel zwischen der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen und dem TV Goldbach am vergangenen Samstag wurde allerdings ein spannendes Spiel, aus dem der Aufsteiger mit erhobenem Haupt heraus gehen kann (72:77).

In den ersten Minuten entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Mit großer Motivation und Konzentration gelangen den Goldbachern gut herausgespielte Körbe. Auf Seiten der Gäste war es insbesondere die individuelle Stärke der Topscorer Carr und Richter, die zum Ende des ersten Viertels für den Stand von 16:21 sorgte.

Im zweiten Viertel konnte der TV Goldbach weiterhin mithalten. Trotz der physischen Unterlegenheit war es der Teamgeist und der Wille zum Upset, der das Team um Coach Schaefer antrieb. Der angeschlagene Luan Pereira wurde seiner Rolle als Kapitän abermal gerecht, in dem er das Spiel zunehmend in die Hand nahm, und seinerseits 23 Punkte beisteuerte. Gegen den Größenvorteil der Gäste tat man sich aber schwer, die Rebounds offensiv wie auch defensiv zu sichern. Zur Halbzeit stand es 37:42, ein Etappensieg für den TV Goldbach.

Von der Gegenwehr der Gastgeber sichtlich beeindruckt, leistete sich der Tabellenführer nun einige Ballverluste und Fehlwürfe. Besonders Mantas Jagela, der seine beste Saisonleistung bis jetzt ablieferte, glänzte durch seine Ballgewinne. Immer besser kam man individuell und als Mannschaft in das Spiel, so dass der Vorsprung am Ende des dritten Viertels auf 50:53 geschrumpft war.

Im Schlussviertel entwickelte sich ein Krimi vor den 150 Zuschauern. Im offenen Schlagabtausch gelang dem TV Goldbach die erste Führung des Spiels (57:53). Indes gewann das Spiel an Härte, sodass Sattler verletzt vom Platz musste. Das Team um Coach Schaefer witterte dennoch die große Überraschung. Die Gäste aus Leitershofen, besonders Topscorer Carr, hatten jedoch die passenden Antworten parat. Der TV Goldbach kann sich nach einem starken Spiel wieder nicht selbst belohnen. Dass man in der Liga mithalten kann, hat der TVG bewiesen – die letzte Konzentration, das Quentchen Glück, der Killerinstinkt im Abschluss haben wiederum gefehlt.

Punktbeste: Pereira (23), Jagela (12) für Goldbach Carr (31), Richter (18), Benke (11), Hadzovic (11) für Leitershofen..

Bittere Niederlage in Oberhaching

Logo neu 08Mit einer sehr unglücklichen, am Ende auch teuer erkauften Niederlage, kehrte der TTL Basketball Bamberg am späten Sonntagabend vom Auswärtsspiel aus Oberhaching zurück. Die Bamberger hatten gegen den Tabellenzweiten in den Schlussminuten mit 82:79 verloren.

Aus Bamberger Sicht stand das Spiel von Beginn an unter schlechten Vorzeichen. Aufbauspieler Kevin Eichelsdörfer konnte immer noch nicht spielen, nahm die weite Auswärtsfahrt aber auf sich um seine Teamkameraden zu unterstützen. Flügelspieler Chris Dippold musste nach dem Aufwärmen ebenfalls die Segel streichen. Aufgrund einer akuten Erkältung klagte er über Kreislaufstörungen, ein Einsatz wäre unverantwortlich gewesen. So konnte Coach Rainer Wolfschmitt dann nur noch mit sechs Stammspielern und drei Jugendspielern aus der zweiten Mannschaft ins Spiel starten. Um so erfreulicher dann der Auftritt der Mannschaft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den ersten beiden Minuten nahmen die TTLer den Kampf an und setzten ihrerseits die Hausherren mit einer sehr ansprechenden Defenseleistung  die körperlich überlegenen Oberhachinger unter Druck. 

In der Offensive übernahm wieder der sehr gut aufgelegte Kevin Jefferson den Spielaufbau, setzte seine Mitspieler immer wieder gut in Szene und punktete selbst hochprozentig. Der TTL Basketball Bamberg lieferte den Oberbayern einen offenen Schlagabtausch, gefiel durch gutes Teamplay und hatte immer die passende Antwort parat. Zu Halbzeit führte der TTL Bamberg dann sogar mit 41:43.

Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel äußerst eng und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als sieben Punkten absetzen. Insgesamt wechselte die Führung zwischen den Teams zwanzig mal. Die entscheidende Szene war dann in der 38. Minute, beim Spielstand von 72:73 für den TTL Bamberg. Mannschaftskapitän Michi Lachmann blieb nach einem Reboundduell unter dem eigenen Korb mit einer klaffenden, stark blutenden Stirnwunde am Boden liegen und musste vom Feld geführt werden. In der Folge kippte das Bamberger Spiel, die Oberhachinger erzielten durch Boyer und Walter fünf Punkte in Folge und führten 25 Sekunden vor Spielende mit 80:77. Der TTL versuchte noch mit schnellen Fouls die Wende. Die folgenden Freiwürfe wurden dann aber von den Hausherren sicher zum Endstand von 82:79 verwandelt.

TTL Geschäftsführer Klaus Linsner: „Ein äußerst bittere Niederlage. Unter diesen Umständen muss ich der Mannschaft und Trainern ein großes Kompliment aussprechen. Wir haben sehr gut gespielt und über 40 Minuten hart gearbeitet. Unsere Rollen- und Jugendspieler haben sich sehr gut präsentiert und die Mannschaft mit getragen. Ein Sieg war heute sicherlich möglich. Um so motivierter gehen wir nun in das Derby gegen die Güßbacher am nächsten Wochenende!“

TTL BA:

Jefferson 27/2, Loch 14/3, Eisenhardt 11/0, Lachmann 8/0, Ferguson 8/2, Dorn 6/2, Schmitt 3/1, Eichelsdörfer T. 2, Knorr

Kangaroos kommen in Goldbach mit blauem Auge davon

Mit einem erneut relativ knappen 77:72 (42:37) Auswärtssieg beim TV Goldbach 1897 hat die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen die Tabellenführung in der 1. Regionalliga Südost verteidigt. Bis der neunte Sieg in Folge unter Dach und Fach war bedurfte es aber einem gehörigen Stück harter Arbeit.

Es war ein Spiel, bei dem es wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren gibt. Die beschwerliche Reise an den bayerischen Untermain, ein angesichts des auf dem letzten Tabellenplatz notiert vermeintlich schwacher Gegner, der dazuhin mit einer sehr unorthodoxen Spielweise, aufgebaut auf viel Free-Play, aufwartet. Aber eben auch jede Menge internationale Erfahrung in seinen Reihen hat. Erneut aus Verletzungsgründen nur mit acht Spielern angetreten ließen die Kangaroos es in der Verteidigung erst einmal relativ locker angehen. Trotzdem spielte man sich bald erste Führungen heraus: 21:13 nach neun Minuten, 38:25 nach siebzehn Minuten oder 41:30 kurz vor der Halbzeit. Dank vieler erfolgreicher Dreipunktewürfe (insgesamt deren 11) hielten sich die Aschaffenburger Vorstädter um ihren brasilianischen Topscorer Luan Pereira Xavier aber im Spiel. Vielleicht lag es auch am kleinen Kader der BG, dass die Spieler es aus Angst vor Foulproblemen etwas zu gemächlich in der Defensive angehen ließen.

In der zweiten Spielhälfte ging es dann ähnlich weiter. Bis zur 36. Spielminute führte Leitershofen mit 53:44, alles schien seinen Lauf zu nehmen. Anschließend nahm man sich aber eine Auszeit von fast sieben Minuten ohne Korb und plötzlich führte Goldbach mit 57:53 (32.Minute). Dominik Veney beendete dann aber die Durststrecke der Seinen per Korbleger, Nedim Hadzovic tat es ihm zum Ausgleich bei und Distanzwürfe von Emanuel Richter und CJ Carr brachten die Roten wieder in Front. Von nun an klappte es auch mit der Verteidigung besser, es wurde nun endlich mit hoher Intensität gespielt. Dies brachte Sicherheit in die Angriffsaktionen zurück und knapp zwei Minuten vor Schluss eine vorentscheidende 74:63 Führung. Die kampfstarken Goldbacher gaben aber noch nicht auf, trafen nochmals drei Dreier, denen CJ Carr aber drei von vier Stop-Clock Freiwürfen entgegensetzen konnte.

Am Ende war es sicherlich ein sogenannter Arbeitssieg. Einmal mehr zeigte sich aber, dass in der Regionalliga man jede Woche gegen jeden Gegner alles abrufen muss, um erfolgreich zu sein. Mit 18:2 Punkten kann man in Leitershofen trotzdem stolz auf die ersten zehn Partien zurückblicken und freut sich nun auf das Topspiel nächste Woche gegen das nominell am besten besetzte Team der Liga, den VfL Treuchtlingen. Vor Weihnachten stehen dann bei den zu Hause noch unbesiegten Vilsbiburgern und dann wieder in der eigenen Sporthalle gegen Ansbach weitere hochkarätige Spiele auf dem Programm, bei denen die BG ihre Bilanz natürlich weiter verbessern möchte.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (31/3 Dreier), Zink,  Fiebich, Benke (11), Veney (4), Hadzovic (11), Tesic (2),  Richter (18/4 Dreier).

Beste Werfer Goldbach: Pereira Xavier (23/4 Dreier), Tadas Jagela (12), Mantas Jagela (9).

Die zweite Mannschaft  der Leitershofer  verlor in der 2. Regionalliga-Süd erneut, dieses Mal beim TSV Weilheim mit 69:79. Der anfangs gute Lauf ist erst einmal gestoppt,  mit 8:8 Punkten geht der Trend aktuell eher wieder nach unten in der Tabelle.

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „ Wenn die Goldbacher von der Dreierlinie einen Lauf haben, und das hatten sie, wird es sehr gefährlich. Wir haben diese Hürde genommen ohne zu glänzen, nehmen aber die Punkte gerne mit. Nun kommen vor Weihnachten noch drei schwere Kaliber, Spiele, auf die sich aber sicherlich Mannschaft und Fans freuen dürfen. Wir haben uns diese Konstellation hart erarbeitet.“

BG-Teammanager Andreas Moser: „Es ist sehr unangenehm hier zu spielen, das hatten man schon aus den bisherigen Ergebnissen der Goldbacher zu Hause ablesen können. Alleine schon die lange Anfahrt, das war ja schlimmer als nach Jena. Die Goldbacher können einem leid tun angesichts der vielen langen Auswärtsfahrten nach Südbayern. Ich glaube aber, dass sie trotzdem die Liga halten werden“.

BG-Kapitän Dominik Veney: „Alle Spiele in der Liga sind hart umkämpft, toll, dass wir zuletzt immer das Glück auf unserer Seite hatten, trotz der vielen Ausfälle. So darf es natürlich weitergehen, gegen Treuchtlingen wird die Stadtberger Sporthalle beben, weil die ja auch selbst viele Fans mitbringen werden“.

Dezimierte hapa Ansbach Piranhas verlieren knapp in Vilsbiburg

Nach der bitteren Derby- Niederlage am letzten Wochenende galt es für die hapa Ansbach Piranhas wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. Nur zu siebt trat die Mannschaft von Trainer Martin Ides (vorsichtshalber mit auf der Spielerliste) in Vilsbiburg an. Nach zuletzt zwei unglücklichen Niederlagen auswärts, war das Team von Trainer Marc Vilas mehr als motiviert, die weiße Weste von fünf Spielen ohne Niederlage zuhause zu behalten.

Beide Mannschaften starteten verhalten ins Spiel: viele Ballverluste und vereinzelte Fouls sorgten dafür, dass in der Anfangsphase kaum Spielfluss entstehen konnte. Ansbach kann sich kurz vor Ende des 1. Viertels auf acht Punkte absetzen (12:20), diesen Vorsprung aber aufgrund zwei schneller Dreier nicht mit in die Pause nehmen.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich im 2. Viertel ab und so kann sich Ansbach Stück für Stück absetzen. Vilsbiburg versuchte immer wieder hinter der Dreier- Linie zu Punkten zu kommen (41 Versuche im gesamten Spiel), während Ansbach, um Top-Scorer Walter Simon (20 Punkte), immer wieder ihre Chancen in Ringnähe suchten (Halbzeit 35:43).

Die Gastgeber kamen stark aus der Halbzeitpause und konnten in etwas mehr als einer Minute den Vorsprung auf zwei Punkte verkürzen. Aggressive Verteidigung und ein gute Fastbreaks führten zu vielen einfachen Punkten (23:8 Punkte aus Schnellangriffen). Das Spiel ging ab dieser Phase hin und her und keine der beiden Mannschaften kann sich in der 2. Halbzeit eine komfortable Führung erspielen (3. Viertel 64:63).

So blieb es bis zur letzten Minute eine enge Partie: 85-84 mit noch 37 Sekunden zu spielen. Vilsbiburg kann im nächsten Angriff punkten und sich auf drei Punkte in Führung bringen. Nach der Ansbacher Auszeit foulte Vilsbiburg schnell, um keinen Versuch hinter der Dreierlinie zuzulassen. Nach einem Ballgewinn haben die Piranhas nochmal die Chance beim Stand von 87-85 das Spiel auf ihre Seite zu bringen, doch ein Ballverlust und der folgende Fastbreak beenden die Ansbacher Hoffnungen und besiegeln die 90-85 Auswärtsniederlage.

                                                                                                                                                                                    

 Ersatzgeschwächt aber siegreich

Ohne Kapitän Stefan Schmoll und Dreierspezialist Simon Geiselsöder mussten sich die VfL Baskets Treuchtlingen am Samstag mit der SB DJK Rosenheim duellieren. Nachdem sich dann im ersten Viertel auch noch Center Robin Seeberger, der für Schmoll in die Startformation gerückt war, verletzte, war die Centerriege der Baskets doch deutlich geschwächt. Jonathan Schwarz, Luca Wörrlein und Jonathan Pospiech sprangen herrvorragend in die Bresche und verhalfen ihrem Team zu einem wichtigen 78:63-Heimerfolg. Topscorer auf Seiten der Baskets, die sich gegen Ende des zweiten Viertels erstmals absetzten, waren Florian Beierlein und Tim Eisenberger mit jeweils 19 Punkten. Eisenberger verzeichnete mit 13 Korbvorlagen und 10 Rebounds außerdem zweistellige Werte in zwei weiteren Kategorien. Mit 40:33 wechselten die beiden Teams die Seiten, und auch nach dem dritten Abschnitt waren die Gäste noch in Reichweite (64:55). Im Laufe des Schlussviertels bauten die Baskets ihren Vorsprung weiter aus. Spätestens als Peter Zeis aus der Drehung mit Ablauf der Wurfuhr den Dreier zum 77:61 verwandelte, war die Partie entschieden. 

Für Treuchtlingen spielten: Kevin Vogt, Moritz Schwarz, Tim Eisenberger (19, 13 Assists, 10 Rebounds), Claudio Huhn (10), Tobis Hornn, Robin Seeberger (3), Florian Beierlein (19), Luca Wörrlein (5), Jonathan Schwarz (10), Jonathan Pospiech (1), Yannick Rapke, Peter Zeis (11). 

Souveräner Heimsieg gegen Jena II

breitenguessbachErik Land führte seine Mannschaft mit einem Double-Double aus 31 Punkten und 11 Rebounds vor 150 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle zu einem verdienten 88:61 Heimsieg gegen die Bundesligareserve von Science City Jena. 

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